Archiv der Kategorie: Mein Leben und ich

2017 – (wollige) Pläne/ (wooly) goals

Das neue Jahr ist ja bereits einige Tage alt. Da es mir im Moment aber nicht gut geht, schaffe ich es erst jetzt und eigentlich schon viel zu spät euch ein Fohes neues Jahr zu wünschen.

It’s way too late but I wasn’t feeling well – so here comes a belated Happy New Year to all of you!

Viele Blogger haben in den letzten Tagen und Wochen nach den Plänen fürs neue Jahr gefragt und von ihren erzählt, unter anderem auch Wildniskristalle.  Hier kommen jetzt meine:

During the last days and months lots of blogger were writing about their plans for 2017 and asked their readers about their goals. Here are my wooly goals 2017:

  1. Ich werde demnächst ein paar Gutscheine einlösen, die ich zu Weihnachten bekommen habe, aber danach wird der Wollvorrat wieder abgebaut. Ziel ist es, bis zum Ende des Jahres von 6 Kisten auf 4 herunterzukommen.
    I recently stocked up my stash and I’ll buy some more yarn this month or next (got some gift vouchers for Christmas) but after that I want to reduce my stash again from 6 boxes to 4 (or less).
  2. Mehr Oberteile stricken.
    Knit more sweaters, jackets and cardigans.
  3. Richtig Socken stricken lernen. Bisher habe ich nur eine nachträglich eingefügte Ferse gestrickt und die zählt irgendwie nicht, finde ich.
    Learn to knit proper socks. (Did only afterthought heels until now.)
  4. Mehrfarbig stricken lernen. – Ziel ist Fair Isle.
    Try colourwork – preferably Fair Isle.
  5. Anfangen eine Decke fürs Sofa zu stricken.
    Start knitting a blanket.

Sonstige (kreative) Ziele:

Other goals:

  1. Weiter an meiner „101 Dinge in 1001 Tagen“-Liste arbeiten.
    Finish things from my „Day Zero List“.
  2. Wieder mehr lesen.
    Read more.
  3. Ordnung schaffen und ausmisten.
    Tidy up and a bit of downsizing.
  4. Mehr auf mich achten und nicht so streng mit mir sein.
    More self-care.

Und eure? Oder lasst ihr lieber alles auf euch zukommen?

Meiner Hände Arbeit

Jana hat am letzten Sonntag ein Video von Meike Rensch-Bergner veröffentlicht und darüber geschrieben, wie das Handarbeiten sie verändert hat.

Ich habe mir das Video angeschaut – kurz zusammengefasst erzählt Meike von der „Blogger-Nische“, in der sie sich bewegt und warum das wichtig für andere Internetnutzer ist bzw. sein kann.

Nun bin ich ja auch so einer von den Bloggern, die dieses Medium als eine Art Tagebuch nutzen. Ich bin halt niemand, der mehrere Blogs gleichzeitig befüllen kann/ will. Trotzdem mag ich es, ab und an meine Gedanken und Erlebnisse zu teilen und auch – ganz eigennützig – Sachen zu zeigen, auf die ich stolz bin.

Wir (Frauen) neigen leider immer noch dazu uns kleiner zu machen als wir sind. In der Gesellschaft gibt es eine andere Wertigkeit von „Männerarbeit“ und „Frauenarbeit“. Da muss man nur mal einen Kindergärtner fragen: Denn der hütete ja bloß ein paar Kinder, ist doch ganz leicht – Frauenarbeit eben. Da kann man ja nicht mal Karriere machen. Und bestimmt ist er pädophil.  Wertschätzung? Eher weniger.
Manager, die Firmenpleiten am laufenden Band herbeiführen, Arbeitsplätze und damit die Existenz von womöglich hunderten Menschen vernichten oder zumindest gefährden werden dagegen so sehr gefeiert, dass sie nach der einen Firmenpleite direkt in der nächsten Firma eingestellt werden. Hurra! -.-

Und  was hat das jetzt mit mir zu tun? Ganz einfach: Ich stelle gerne Sachen her. Das ist mein Hobby – ach nee, pardon Meike, das ist meine Leidenschaft. Denn sie hat Recht. Eine Leidenschaft zu haben ist positiver besetzt als ein Hobby zu haben. Es sei denn natürlich die Leidenschaft besteht darin den Expartner zu stalken oder Katzen im Keller aufzuhängen.

Jedenfalls: Über meine Leidenschaften blogge ich hier – oder andersherum: Was ihr hier lest, mache ich gerne, ist also meine Leidenschaft. (Außer manchmal, wenn ich mich über mein/ das Leben beschwere. Aber das lassen wir mal außen vor.) Und ein wichtiger Teil von mir ist das Handarbeiten, respektive das Stricken.

Meike Rensch-Bergner spricht auch darüber, was das Zeigen von solchen selbstgemachten Sachen mit einem selber und auch mit der Gesellschaft macht. Und das ist Bilder geradezurücken. Auch echte Frauen, die nicht bis zur Unkenntlichkeit „gephotoshoppt“ (schlimmes Wort aber mir fällt gerade nichts besseres ein) wurden, dürfen sich aus der Wohnung wagen. Und die sind auch schön und dürfen sich so fühlen.

Das führt mich jetzt wieder zu dem Beitrag von Jana. Mir geht es so wie ihr, wenn sie schreibt:

(…) Etwas mit den eigenen Händen herstellen und im Anschluss auch in den Händen halten zu können. Fast automatisch habe ich dabei auch angefangen, mich mit den Materialien auseinanderzusetzen. Mein Wissen wie Rohstoffe verarbeitet und Kleidung hergestellt werden hat sich sehr erweitert und wirkt sich natürlich auf mein Kaufverhalten aus. (…)

Bei mir reicht der Effekt aber noch weiter: Mein Schreibtisch bei der Arbeit ist voller Aufgaben, egal ob ich gerade zur Arbeit komme oder Feierabend mache. Das frustriert mich. Ich komme mir dann ein wenig vor wie Sisyphos.
Wenn ich aber dann abends auf der Couch sitze und stricke sehe ich direkt, wie etwas entsteht. Und nach ein paar Stunden, Tagen, Wochen oder auch Monaten ist dann etwas da.
Das verwurzelt mich wieder mit den Dingen. Keine Nullen und Einsen, die von hier nach dort fliegen, sondern ein Pullover, ein Tuch, ein Paar Socken, die da tatsächlich vor mir liegen!

Und dann schreibe ich darüber.

In meinem Freundes- und Verwandtenkreis gibt es niemanden, der meine Euphorie so recht nachvollziehen kann. Selbst die handarbeitenden Frauen sind eher weniger interessiert. Das Internet bietet mir hingegen die Möglichkeit mich mit anderen „Verrückten“ auszutauschen. Menschen, die mich verstehen, die meine Leidenschaft teilen. Das gibt Selbstbewusstsein und Motivation.
Und nicht nur das: Ich habe darüber viele wundervolle Menschen kennengelernt und bin mit einigen davon mittlerweile befreundet. Das macht mich stärker, das macht die anderen stärker. Ist das nicht wunderbar?

Es ist doch auch egal, welche Leidenschaft man hat: Eine Freundin von mir sammelt Knöpfe. Freunde von mir spielen sehr intensiv Computerspiele. Mein Mann spielt Tabletop und malt die Figuren dafür nicht nur an, sondern modifiziert sie teilweise auch. Und das sind nur ein paar Beispiele.

Leidenschaften sind was tolles (solange sie nicht zu exzessiv betrieben werden natürlich oder illegal sind 😉 ), also teilt eure mit anderen Menschen.

Vielleicht inspiriert ihr jemanden.
Vielleicht macht ihr damit die Welt ein bisschen besser.
Vielleicht fühlt ihr euch damit auch einfach besser.

Nur ein bisschen „Fangirling“/ Just a bit of fangirling

Gut, so schlimm war es nicht, aber ich schaue insbesondere zwei Serien sehr gerne und die spielen beide (häufig) in London. Dementsprechend war mein Mann so lieb, mich zu einigen Drehorten zu begleiten. Einer der Drehorte war ganz in der Nähe unseres Hotels (2 Querstraßen weiter) und so haben wir einen schönen Abendspaziergang dort hin gemacht. Die anderen Drehorte haben wir dann per U-Bahn (= Tube) erreicht.

Na, errätst du um welche beiden Serien es sich handelt? 🙂

Okay, I wasn’t behaving that crazy but I love watching esp. two TV-Shows that are set (often) in London. So my husband agreed to visit some of the film locations with me. One of them was near our hotel so we strolled over there on the first evening. We reached the other places via Tube.

So can you guess which shows I love? 🙂

2016-10-221

Etwas Schönes in der Welt/ Some beauty in the world

Ich sitze hier und kann gerade nicht schlafen. Die Nacht ist schwül und durch den vielen Regen der letzten Zeit ist alles voller Mücken.  Ich bin immer noch völlig ausgelaugt, schlafe seit Wochen kaum noch und kann mich kaum konzentrieren. Hinzu kommt noch das eine oder andere bei der Arbeit, das mich emotional stark mitnimmt. Außerdem ist die Welt verrückt geworden. So viele Anschläge und durchgedrehte Menschen in letzter Zeit – und nun auch noch in München. Das ist mir gerade alles zu viel. Also habe ich ein bisschen Büroarbeit erledigt und möchte jetzt mal was Schönes zur Abwechslung sehen.  Deswegen zeige ich euch noch ein paar Fotos von unserer Hochzeit.

I can’t sleep. It’s hot and humid outside and due to the rain during the last weeks it’s all full of gnats. I still have a mental and physical burnout, suffer from insomnia since weeks and barely can concentrate on anything. Plus there are some things at work that makes me wanna cry constantly. And the world has gone mad. So many shootings and assaults and just mad people – and yesterday/ today also in Munich. That’s just far too much. So I did some office work and now I feel the urge to see some beauty, just some nice things. So I’ll show you some photos of our wedding.

http://samuelfigueroa.com
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Passt auf euch auf!

Take care!

Scheint, als ob wir nicht aufhören können zu feiern/ Seems we can’t stop celebrating

In letzter Zeit war es hier stiller als ich mir das gewünscht hätte. Der Grund, war aber ein schöner:

Wir haben geheiratet!

Das da rundherum einiges zu tun war, werdet ihr vielleicht verstehen. Wir haben mit dem engsten Familienkreis und unseren engen Freunden bei uns Zuhause gefeiert. Das hieß allerdings auch, dass unser Haus innerhalb von gut zweieinhalb Monaten vorzeigbar sein sollte. Außer schlafen, Wände streichen, Kisten auspacken und Möbel aufbauen haben wir in der Zeit eigentlich nicht getan.

Dafür war es ein sehr schöner Tag. – Es hat sich also gelohnt.

Die Fotos hat ein guter Freund von uns gemacht – wie ich finde sind sie wundervoll geworden. (Mehr von ihm findet ihr hier.)

Da ich nicht weiß, ob mein Mann es möchte, wenn ich Fotos von ihm veröffentliche, gibt es ein paar Fotos von mir und der Deko, mit der uns meine Schwiegermutter sehr geholfen hat.

There is a reason why I didn’t write as much as I wanted to:

We got married!

Maybe you’ll understand that it was a bit too stressful to think about writing here. We celebrated that special day with our closest family and friends in our new house. So we had something about two and a half month to get everything done in our house. 

Of course I have some photos to show. A good friend took them and he did a great job. (If you’d like to see more photos from him click here.)

I don’t know if my husband would like to see some photos showing him on the internet. (And I can’t ask him now.) So you have to be content with photos showing me and some decoration. (My mother in law helped a lot with the latter.)


Hier kann man das Gesicht von meinem Mann nicht wirklich gut sehen. Ich hoffe, dass das also ok für ihn ist.

I hope one can’t see his face good enough so my husband should be fine with taking that photo.

http://samuelfigueroa.com
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Die Stola habe übrigens ich gestrickt.

I knitted the shawl btw.

http://samuelfigueroa.com
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http://samuelfigueroa.com

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Unser „Motto“ war wie ihr seht Bücher und ganz besonders eines, dass ich sehr mag (und mein Mann ganz gut findet. 😉 ) – Jane Eyre.

We had a very bookish reception and there was especially one book which I like most (and my husband is fine with it 😉 ) – Jane Eyre.

http://samuelfigueroa.com
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Um nicht alles in einen Beitrag zu packen, werdet ihr damit leben müssen, dass ich euch die Deko, das Essen und vielleicht sonst noch das eine oder andere genauer erzähle.

I don’t want to put too many photos into this posting. So you have to live with some other postings showing you more of the decoration, the food and maybe telling you other stories of that day too.

 

Endlich ein paar Bilder! / Finally some photos!

Der eine oder andere hat es mitbekommen: Kürzlich gab es einen etwas aufwändigeren „Termin“ in meinem Leben, der einiges an Arbeit und Aufwand erfordert hat. Deswegen also jetzt erst ein paar Bilder von unserem Haus.

Some of you overheard that there was an „appointment“ in my life which took a bit more effort as intended. That’s why it took so much time (again) to give you an update.

Erinnert ihr euch noch an das letzte Foto von unserem Haus? So sah es aus:

Do you remember the last photo of our house? That’s how it looked like:

Klinker01

Und so sah es ein paar Wochen vor unserem Einzug aus:

And that’s how it looked like some weeks before we moved in:

Haus_Strassenansicht

Wir haben uns zunächst hauptsächlich im Haus „ausgetobt“ und dort kräftig angepackt. Mein Vater war uns dabei eine riesige Hilfe. Er hat nicht nur mit uns Innentüren eingebaut und uns überall mit Rat und Tat zur Seite gestanden, sondern auch unseren kompletten Keller gefliest! Dabei hat er um Längen sauberer, schneller und zuverlässiger gearbeitet, als der Fliesenleger, den wir über die Baufirma bekommen haben. (Und den wir nicht „tauschen“ konnten…) Der Fliesenleger hat seine Arbeiten übrigens bis heute nicht abgeschlossen. >.<

Zum Abregen gibts jetzt erst mal ein paar Fotos Querbeet durch die Arbeitsschritte, die schon fertig sind:

We worked on the things inside of the house once we reached the level you can see in the photo. My father was such a help, I don’t think we can ever thank him enough for all the things he has done. He helped us with the doors on the inside, was always there when we needed a hand and laid the tiles in the whole cellar! With this he worked cleaner and much more efficient as the tiler we had to charge with laying tiles in the rest of our house. (Btw: This perfect idiot didn’t managed it to finish his work until this very moment.)

Here are some random pictures to calm down and showing something that’s already done:

2016-06-02_Collage

Oben links in der Ecke seht ihr eine kleine Vorschau zum Bau unseres neuen „Schweinepalastes“. Dazu gibt es noch einen ausführlicheren Beitrag.

You’ll find a photo in the upper left edge. It shows a tiny preview of the progress of building again a home for our guinea pigs. I’ll write about it more in an extra posting.

Ich bin dann mal weg…/ I’ll be off then…

Ich sitze hier mitten im Chaos zwischen gepackten Kisten und noch unverpacktem Zeug. Morgen geht es los und wir ziehen um. Da die magentafarbenen Kollegen etwas länger brauchen, werde ich die nächsten Wochen vorerst ohne Internet (und mangels SAT-Schüssel auch mal wieder fernsehlos) leben.

Sobald wir wieder online sind, reiche ich ein paar Fotos vom Bau nach, denn wiederzuerkennen ist hier nichts. (Glücklicherweise.)

 

Sitting amidst chaos between packed crates and unpacked things. We’re moving house tomorrow. Our internet provider takes it’s time so I won’t be online for some weeks. Plus we don’t have a rooftop dish yet so there won’t be any telly too. It’s been quite a while since I lived without those media so I guess it’s going to be a strange situation.

I promise to post some photos as soon as we are back online again. 

Herbstliste

Valo hat eine Liste veröffentlicht, in der er auflistet, was er für Pläne und Ziele im Herbst hat.

Wie ich dort bereits in einem Kommentar geschrieben habe, finde ich diese Idee gerade passend: Mein Schatz und ich waren bei einem Vortrag über Work-Life-Balance. Ich hatte mich vorher schon mit dem Thema beschäftigt, da ich mich gern mal verzettel und dann auch schnell das eine oder andere Burnout-Symptom ansammel. Bahnbrechende neue Erkenntnisse hat mir der Vortrag leider nicht gebracht, dafür scheine ich mich schon zu sehr mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben. Trotzdem war es gut, sich die Methoden und Möglichkeiten mal wieder ins Gedächtnis zu rufen. Eine Sache, an die mich der Referent wieder erinnert hat, ist die Selbstreflexion. Dabei legt man Wert auf positive Dinge, persönliche Stärken und Dinge, die man bereits erreicht hat. Immerhin will man sich nicht noch weiter runterziehen oder gar mit Anlauf und Kopfsprung in die Depression springen.

Im Zuge dessen fand ich, passt die Herbstliste von Valo gut hinein: Klare Ziele formulieren, damit man in stressigen Zeiten darauf zurückgreifen kann mit einem „Ach ja, da war ja noch was – gehen wir es an!“

Aus diesem Grund kommt jetzt hier meine Herbstliste:

  • Meinen Bestand an gestrickten Rundschals/ Loops/ Cowls aufstocken.
  • Dieses Tuch hier beenden.
  • Einen Pullover oder eine Strickjacke bis Ende November anfangen.
  • Ideen für Weihnachtsgeschenke bis Mitte Oktober sammeln.
  • Alles an Selbstgemachtem für Weihnachten bis Ende des kalendarischen Herbstes fertiggestellt zu haben.
  • Mindestens 2 Bücher im Monat beenden.
  • Stoffe für eine Gewandung zusammensuchen und evtl. anfangen diese zu nähen.
  • Fleißig weiter Schwedisch lernen.
  • Zeit für mich nehmen, mit einem Buch und gutem Tee auf die Couch gehen, Soulfood kochen und genießen, regelmäßig zum Yoga gehen.
  • Mindestens die Hälfte der hier genannten Pläne und Ziele erreichen. 😉

Und ihr?

Balkongarten, Schwein und ganz viel warm

Wie vermutlich überall in Deutschland ist es hier heute… ich finde gar keine angemessenen Worte für das Wetter. Sagen wir einfach: Der Sommer ist angekommen und ich fließe langsam weg. 😉

Das Wetter ist ein Grund, warum ich heute mal wieder schreibe. Für mehr Bewegungen ist es mir einfach zu warm und für weniger bin ich gerade zu gelangweilt.

Wir sitzen momentan also in unserer abgedunkelten Wohnung und hoffen, dass die Hitze bald ein bisschen nachlässt. Heute Morgen war ich allerdings schon fleißig und habe auf anraten der Gartenexpertin unseres Stricktreffs (klingt komisch, ist aber so 😀 ) die Blätter und „Äste“ meiner Tomatenpflanzen ausgedünnt. Wir konnten uns auf unserem Balkon nämlich kaum noch bewegen und ich bin davon ausgegangen, dass man Tomatenpflanzen nicht zurechtstutzt. Ich hoffe nur, dass die Pflanzen den Tag heute überleben und nicht alle Mühe umsonst war.

Ich habe auch gleich die Gelegenheit genutzt um ein paar Fotos zu machen.

Balkon07Balkon06Balkon04Der Rest unseres Balkons ist natürlich auch schön grün geworden. Alle Wildblumenmischungen sind ordentlich gewachsen und die Mischung, die wir von dem Arbeitgeber meines Schatzes bekommen hatten, blüht auch schon ordentlich. Na, wer (er)kennt die großen Pflanzen?

Balkon03 Balkon05

Und sonst haben wir hier auch saftiges Grün zu verzeichnen. Die Blumen gehören übrigens zu unseren „geliebten“ Nachbarn, die direkt Balkonkästen aufhängen mussten, nachdem wir darüber gesprochen hatten, dass wir gern Pflanzen als Sichtschutz ans Geländer hängen möchten. Keinen Tag später hingen die Kästen da. Na, wenns der inneren Befriedigung dient…

Balkon02Und zu guter Letzt bin ich mir gar nicht sicher, ob ich euch schon unseren neuen Schweinemann adäquat vorgestellt habe?!

Unser letzter Kastrat ist ja Ende letzten Jahres leider verstorben. Wir hatten alles versucht und auch noch einige Wochen gepäppelt aber es hat alles nichts geholfen. Gerade mein Schatz hat sehr an „seinem“ Meerschwein gehangen und so habe ich ihm zu Weihnachten eine Freude machen wollen und wollte einen neuen Kastraten holen (ich weiß: Tiere verschenken ist sch***, ich hoffe aber, dass ihr hier seht, dass es nur die Gelegenheit für eine Überraschung war und die Anschaffung sehr durchdacht war, zumal wir schon einige Jahre Meerschweinchen halten…)

Der Kastrat, den ich ursprünglich ausgesucht hatte, hat sich aber eine fiese Entzündung zugezogen, wegen der ein halber Hinterfuß amputiert werden musste. Aufgrund der eingeschränkten Beweglichkeit und der bereits hier vorhandenen „Terrorschweinchen“, hatten wir die Befürchtung, dass der Kastrat ziemlich würde leiden müssen und haben uns gegen ihn entschieden, aber aus der gleichen Notstation „Charlie“ zu uns geholt. Der Name gefiel und nicht – er passte einfach nicht zu diesem Tier. Aus diesem Grund heißt er jetzt „Hamlet“, macht seinem Namen alle Ehre und geht daher hier auch keinesfalls unter. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten passt die Gruppe jetzt ganz gut zusammen.

Lange Rede, kurzer Sinn, hier ist der Herr des Hauses (meint er jedenfalls…)

Hamlet01Hamlet02So, genug Fotos gepostet. Ich werde mich jetzt mit einem Buch gemütlich auf die Couch verziehen. Euch wünsche ich, dass ihr diese warmen Tage ohne Blessuren übersteht und ihr wisst ja: Viel trinken, nicht in die pralle Sonne gehen und Kinder und Tiere niemals alleine im Auto lassen!

„Keine Zeit, keine Zeit!“ sprach das weiße Kaninchen.

Dieses Jahr ist schon voller sich ankündigender Veränderungen angefangen und seitdem sind wir nicht richtig zur Ruhe gekommen. Von diversen kaputten (teuren!) Dingen, die ersetzt werden mussten, über den Verlust von Familienmitgliedern bishin zu schönen Neuigkeiten, wie Nachwuchs bei Freunden, war jetzt schon alles dabei. Natürlich geht es im Moment unverändert weiter, ein bisschen wie bei einer Achterbahn im Dunkeln. – Und zwar eine von denen, bei der man bei Roller Coaster Tycoon am Ausgang die Toilettenhäuschen nicht vergessen durfte. (Na, wer hats gespielt und versteht die Anspielung? 😉 )

Bei uns melden sich jetzt auch Veränderungen an, bei denen wir noch nicht wissen, wie weitreichend und einschneidend in unser Leben sie sein werden und ob wir diesen Weg wirklich gehen können. – Nein, wir erwarten keinen Nachwuchs und geheiratet wird vorerst auch nicht. Wenn es geklappt hat und wir soweit alles in trockenen Tüchern haben, erzähle ich natürlich gern davon. So lange müsst ihr euch noch gedulden. 😉

Neben der Arbeit lese ich aktuell weniger und stricke wieder mehr. Allerdings werden die Dinge, die ich in der letzten Zeit fertiggestellt habe, größtenteils verschenkt, so dass ich euch, zumindest heute, noch keine Fotos zeigen kann.

Auf ravelry bin ich zurzeit auch eher in konsumierender Form unterwegs und schreibe recht wenig. Zum Einen, weil es dort Menschen gibt, die mir eh aus der Seele sprechen und zum Anderen, weil ich eine aufkommende Diskussion gerade nicht aushalten kann.

Während die Zeit also nur dahinfliegt versuche ich irgendwie den Überblick zu behalten und bin damit gut ausgelastet.

Gern würde ich auch hier wieder mehr schreiben, mir fällt aber nicht wirklich etwas ein, über das ich schreiben könnte. Habt ihr Vorschläge oder Wünsche?