52 Wochen 52 Rezepte – Woche 12 (KW 10) und die Auflösung

Soooo, nachdem ich mich in der letzten Zeit wieder rar gemacht habe, kommt nun endlich die Auflösung des Rätsels.

Die Frage war ja

Was haben zwei Flaschen Rotwein mit unserem Badezimmer zu tun?

und das hier ist die Lösung (Trommelwirbel 😉 )

Wir haben einen Klassiker der französischen Küche ausprobiert, Coq au Vin. Leider war unser Kühlschrank zu klein um den Monstertopf unterzubringen, in dem der Hahn vor sich hinmariniert hat. Tja und die zwei Flaschen Rotwein haben dafür gesorgt, dass wir kein kleineres Gefäß nehmen konnten. Der einzige weitere kühle Raum in unserer Wohnung ist das Badezimmer. Also musste der Hahn in Wein dort übernachten.

Und hier ein Foto von dem Ganzen vor dem Schmoren…

 … und nach dem Schmoren.

Ich weiß nicht, ob es an dem Rotwein lag, aber so wirklich geschmeckt hat es uns leider nicht. Die Sauce war nicht soooo der Bringer. Dazu beigetragen hat auch, dass wir die Haut lieber knusprig mögen, beim Schmoren bleibt sie natürlich etwas labberig… Da wir noch etwas übrig hatten, haben wir das Fleisch am nächsten Tag noch mal auf einem Backblech in den Ofen gegeben. Der Klassiker Coq au Vin wird bei uns also nicht mehr gekocht.

Preisfrage die II

Schade! Trotz eurer guten Ideen war nicht die richtige Lösung mit dabei. 🙁

Ich würde jemandem von euch trotzdem gerne eine Kleinigkeit zukommen lassen und habe daher einen Zufallsgenerator bemüht. Das Ergebnis war… *trommelwirbel*

Liebe mikealuna, herzlichen Glückwunsch! 🙂

Teil mir doch bitte mit, was du lieber hättest:

Ein kleines Wellness-Päckchen mit Badezusatz, Tee etc.

oder

ein Knäuel SoWo nach Absprache?

Was des Rätsel Lösung ist, verrate ich euch übrigens später. Ich muss noch das eine oder andere Foto bearbeiten…

Preisfrage

Was haben zwei Flaschen Rotwein mit unserem Badezimmer zu tun?

Ein Tipp: Es geht nicht um übermäßigen Alkoholkonsum und dessen Auswirkungen. 😉

Wer es bis Dienstag, 13.03.2012 um 20 Uhr errät, erhält eine kleine Überraschung von mir. Sollten es mehrere erraten, entscheidet das Los.

Viel Spaß beim Raten.

Nachtrag: Nicht wundern, ich gebe eure Kommentare erst später frei.

Stash!

Aktuell stricke ich an dem Golden Wheat Cardigan (Achtung: ravelry-Link, nur einsehbar, wenn du dort angemeldet bist) allerdings in den Farben grau und grün. Leider habe ich mehr Wolle verbraucht als in der Anleitung angegeben war, so dass es jetzt etwas knapp wurde mit der grauen Wolle. Da ich noch beide Ärmel zu stricken hatte, habe ich bei Carolin Crull von Lanade angefragt ob von „meiner“ Partie noch etwas da ist.  Nach einem wirklich sehr netten E-Mail-Wechsel habe ich dann zwei Knäuel von der Drops Lima nachbestellt. Total zufällig *hust* sind mir dann noch ein paar weitere Knäuel in den Warenkorb gehüpft (oder um Carolin Crull zu zitieren:  „Diese Springknäule sind aber auch tückisch…“ 😀 ). Zwei von den Knäuel gehen an eine Teilnehmerin unseres monatlichen Stricktreffs, da sie oft einen Wollbeutel zur freien Verfügung mitbringt. Die anderen Knäuel habe ich fotografiert:

Die noch benötigte Lima-Wolle:

Dann noch zwei Knäuel „Safran“ aus 100% Ägyptischer Baumwolle (soooooooooooooooo herrlich weich!) natürlich in Grün. Die Farbe kommt auf dem Foto nicht ganz so gut rüber, es ist eher ein dunkleres oliv:

Und, ich habe es getan (liebe Mikealuna) und nenne jetzt einen grünen Strang der Drops Lace mein Eigen. Die Zusammensetzung ist 70% Baby Alpaca, 30% Maulbeerseide und der Grünton ist wundervoll. Ich habe auch schon eine Idee, was daraus mal werden wird. (Verrate ich aber noch nicht 😛 )

Direkt als die Bestellung da war, ist mir noch siedend heiß eingefallen, dass ich noch Nadelspiele brauche. Also war ich im örtlichen Wolle Rödel-Laden und habe mich dort auch noch mal ein wenig eingedeckt. Auch hier gab es diese heimtückischen Springknäule und so ist noch einmal Sockenwolle (ebenfalls für besagte Bekannte) und ein wenig Baumwolle in meine Tasche gehüpft. Aus der Baumwolle wird wohl ein Sommerschal werden, eventuell auch mal wieder eine Pimpelliese. Die Wolle ist von Rico Design und heißt wie meine ehemalige Chefin. 😀 Leider kommen die Farben hier auch nicht so gut rüber. Das Gelb ist schon recht satt und auch das Grau ist nicht so blass wie auf dem Bild:

Dabei fällt mir ein: Wie bewahrt ihr eure Wolle auf? Sortiert ihr sie? Wenn ja, nach welchem System?

Zwischenstand März 2012

Wie ich schon in meinem letzten Beitrag angekündigt habe, mussten meine „Spitzen“ mal wieder dran glauben. Also musste ich mich von der Hüftlänge (80 cm) verabschieden und bin mit 73 cm wieder bei Taillenlänge. 🙁

Meine Pflegeroutine sieht im Moment folgendes vor:

Waschen mit Calagula Fern von Aubrey Organics: Es macht meine Haare schön glänzend und glatt. Meine Kopfhaut juckt davon ein wenig, deswegen werde ich bei Gelegenheit mal wieder auf Natronwäsche umsteigen  und schauen, dass ich damit meine Kopfhaut von Seifenresten befreie. Allerdings könnte es auch einfach nur an der trockenen Luft liegen, die ja im Moment noch meistens vorherrscht. :-/

Vor den meisten Wäschen mache ich eine Kur aus Aloe Vera-Saft und Nachtkerzenöl. Das Schwarzkümmelöl wirkt leider nicht wirklich und wird deswegen nur sporadisch beigemischt, damit es leer wird.

Ansonsten habe ich den Haferanteil in meiner Ernährung wieder hochgesetzt, da ich den Eindruck hatte, dass es meinen Haaren was bringt (außerdem esse ich gerne Müsli).

Und hier kommt noch ein aktuelles Längenbild (von gestern)

Schon ein wenig deprimierend, oder?

Guter Vorsatz und das im März!

Ich gebe mal ein Lebenszeichen von mir und tue gleichzeitig einen neuen Vorsatz kund.

Habe hin- und herüberlegt ob ich das öffentlich machen soll und bin mir immer noch nicht ganz sicher. Eventuell lösche ich diesen Beitrag doch irgendwann wieder… oder packe ein Kennwort drauf.

Auf einigen Blogs, auf denen ich regelmäßig mitlese ging es in der letzten Zeit oft um die Änderung der Lebensweise. Das geht vom Downshifting bei Ferun Namid über nachhaltiges Leben bei der Zombiekatze bishin zum Fasten bei Louet. Die Postings von Alexis Solvey haben mich an mich selbst erinnert. Also, falls du dies hier lesen solltest: Es geht dir nicht alleine so! 🙂

Schon seit längerem überlege ich, ob ich weiterhin so leben möchte, wie ich es tue.  Immer wieder habe ich überlegt: Was kann/ will ich an meinem Leben ändern? Wäre die Umstellung der Ernährungsweise das Richtige? Vegetarisch? Vegan? Vollwert? Ist es mein Job? Ist es das, was ich den Rest meines Lebens tun möchte? Was sind die Alternativen? Noch mal Studieren? Umschulung? Selbstständig? Quereinsteiger? Will ich irgendwann Kinder haben? Möchte ich vorher noch irgendwas „verrücktes“ tun? Wäre aussteigen und Selbstversorger werden was? Habe ich zu viele Dinge? Brauche ich das alles? Wo sehe ich mich in 5 Jahren? In 10 Jahren?

In meinem letzten Job war ich so gestresst, dass ich mich selbst verloren habe. Ich habe 1 1/2 Jahre nicht mehr gelebt, nur noch funktioniert. Wenn ich Urlaub hatte, war ich zu antriebslos um irgendetwas zu tun. Nach all dem Stress und dem Druck hatte ich zudem kaum Geld zum Leben übrig.  Dann kam der Lichtblick: Ein neuer Job, weniger Stress, mehr Geld! Doch dann lief wieder einiges schief… ungeplante finanzielle Dinge kamen auf mich zu und das wo ich in den letzten Jahren meine kompletten (und eh schon mageren) finanziellen Reserven aufgebraucht hatte. Mein Schatz fand einfach keinen Job. In der Familie gibt es einen Krankheitsfall auf den ich nicht näher eingehen möchte.

So nach und nach fing ich an wieder zu leben, mich selbst wahrzunehmen. Leider war das erste, was mich dazu brachte mich daran zu erinnern, dass ich nicht nur aus Gedanken bestehe, sondern dass da auch noch ein Körper ist, erst ein Unwohlsein und dann Schmerzen. Erst habe ich das alles weggeschoben. Ich hatte keine Lust darauf das nun schon wieder etwas schief läuft. Ich war fröhlich und motiviert. Habe Pläne geschmiedet und nach vorn geblickt.

In den letzten Wochen und Monaten ging es mir dann gesundheitlich immer schlechter. Nicht so schlecht, dass ich nicht mehr arbeiten konnte.

Also habe ich geschoben und geschoben. Irgendwann bin ich dann doch zum Arzt gefahren. Die Diagnose war nicht lebensbedrohlich aber… unschön. In der Folge bin ich jetzt noch bei einem zweiten Arzt gewesen und werde jetzt wieder regelmäßig Tabletten nehmen müssen. In drei Monaten folgen dann die Kontrolluntersuchungen und dann hoffe ich, dass ich richtig eingestellt bin und es jetzt endlich doch mal bergauf geht.

Versteht mich nicht falsch, ich will nicht einfach nur meckern oder jammern, ich wollte nur erklären, was mich zu meinem neuen Vorsatz gebracht hat.  Um es kurz und knapp zusammenzufassen: Ich möchte mehr auf mich achten und nicht noch mal die Verbindung zu mir selbst verlieren.

Wie sieht es bei euch aus? Achtet ihr auf euch? Was bedeutet es für euch, was gehört für euch mit dazu?