Juli 30 2013

Urlaubsimpressionen – Teil 1: Vorher – Wohin? Wohin?

Hallo ihr Lieben,

nach einer Pause, die länger war als geplant, melde ich mich zurück und erzähle euch “ein wenig” über unseren Urlaub. Dieser führte uns, meinen Schatz und mich, auf die britische Insel. Wir flogen von Köln/ Bonn nach London, von dort aus ging es dann immer Richtung Norden bis wir schließlich von Edinburgh aus wieder nach Hause geflogen sind. Aber erst Mal von vorne:

Mein Schatz und ich haben in unserer langjährigen Beziehung nie einen richtigen Urlaub zu Zweit machen können. Irgendetwas kam immer dazwischen, meist mangelndes Geld. Dieses Jahr sollte es aber endlich mal sein und deswegen haben wir frühzeitig Geld beiseite gelegt, sowie unsere Steuerrückzahlungen gut angelegt. Da wir bereits vor Jahren mit seinen Eltern im Urlaub waren (Poolurlaub – mein persönlicher Horror) war ich jetzt mit der Wahl unseres Zieles dran. Meine Favoriten waren:

  • Schottland
  • Irland
  • Schweden
  • Dänemark

Nach einigen Überlegungen und Diskussionen entschieden wir uns dann für einen leicht abweichenden Plan: Von London nach Edinburgh.

Geplant und gebucht habe ich dann die Reise, der Schatz wollte sich mehr oder weniger überraschen lassen. Ich habe mich ausschließlich über das Internet informiert, denn alle Bekannten, sind wenn schon, dann doch eher USA-affin, bzw. sind US-Amerikaner. Aber auf ravelry gibt es neben drölfzigtausend anderen Gruppen auch eine für Leute aus UK. Dort hat man mich mit Tipps zugeschüttet. 🙂 Leider konnten wir nicht alle berücksichtigen, denn dazu waren es einfach zu viele. Nachdem unsere Reiseroute stand, war die Frage: Auto oder Bahn? Beides hat seine Vor- und Nachteile und so entschieden wir uns für eine Kombination: Mit der Bahn aus dem Ballungszentrum raus und dann aufs Auto umsteigen. Fahren würde der Schatz.

Nachdem alles stand ging es nun ans buchen: Unterkünfte, Zugtickets und Mietwagen wollten reserviert werden. Auch hier hat mir das Internet sehr weitergeholfen. Leider gab es einige Probleme, so dass wir noch einige Stationen wegen Zeitmangel oder zu umständlicher Erreichbarkeit streichen mussten (z.B. Stratfort-upon-Avon, Liverpool, Glascow). Dann waren in London seltsamerweise fast alle Hotels/ Bed & Breakfasts ausgebucht und wenn noch was zu bekommen war, dann ab 300 GBP pro Übernachtung, pro Zimmer aufwärts. Und 600 GBP allein in London nur fürs Übernachten zahlen? Reich sind wir ja nu nicht… Irgendwann haben wir dann doch noch eine Unterkunft gefunden. Zwar etwas weiter außerhalb aber immerhin. Aber davon erzähle ich euch später.

Ende Mai war es soweit. Bepackt mit einem Rollkoffer, einem Wanderrucksack, einer Handtasche und einem kleineren Rucksack ging es endlich los.