Jahreshoroskop 2013

Ja, ich weiß. Astrologie ist unwissenschaftlicher Unfug. Habe ich mir schon mehrfach anhören müssen.

Ob ich trotzdem dran glaube? Hm, ich weiß nicht. Tatsache ist, dass sehr viel von den genaueren Horoskopen (also nicht denen aus der Tageszeitung…) zu mir passen. Auch die Formulierungen, die nicht allgemein sind.

Eine meiner Lieblingsautorinnen schreibt jedes Jahr ein Jahreshoroskop. Ich habe mir meine Geschichten einmal herausgesucht und bin gespannt, wie das neue Jahr so wird.

Wer Lust hat, kann ja auch mal hineinschauen.

Meine Geschichten sind im Übrigen die Folgenden:

Sonnenzeichen: Zwillinge/ Die Insel Utröst
Aszendent: Wassermann/ Die sieben Raben
Mondzeichen: Jungfrau/ Die Prinzessin auf dem Baum

Wie immer interessiert mich natürlich auch eure Meinung dazu!

Ansonsten wünsche ich euch einen guten Rutsch und Gesundheit, Glück und Zufriedenheit im neuen Jahr, sowie das Gelingen der Sachen, die ihr tun wollt.

Jahresausblick 2013 mit kleinem Rückblick auf das Jahr 2012

Eigentlich wollte ich mit diesem Artikel noch ein wenig warten, aber ich sitze gerade krank zuhause und mir fällt die Decke auf den Kopf. (Gut, ich könnte aufräumen, die Spülmaschine aus- und wieder einräumen und und und – aber dazu kann ich mich gerade nicht aufraffen.)

Mein Jahr 2012 war chaotisch, schlechte Nachrichten wurden von noch schlechteren abgelöst und es ist viel passiert. Über einiges habe ich hier geschrieben, anderes möchte ich nicht in der Öffentlichkeit preisgeben. Wer mich persönlich kennt, hat diese Dinge normalerweise auch mitbekommen, so dass sie hier nicht wiederholt werden müssen. Ich hoffe jetzt einfach, dass das nächste Jahr besser wird – neues Jahr, neues Glück und so. Und deswegen blicke ich jetzt einfach nach vorn und erzähle euch lediglich im Zusammenhang mit meinen guten Vorsätzen für 2012 was davon geklappt hat und was nicht:

Vor genau einem Jahr habe ich über meine Vorsätze 2012 geschrieben.

Ich zitiere mal aus meinem Beitrag:

Meine Vorsätze für 2012

  • Nur jeden zweiten Monat Bücher für mich selbst kaufen.
    Der Januar ist “bücherfrei”, die erlaubten Monate sind demnach: Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember. Zusätzlich möchte ich in den erlaubten Monaten nicht mehr so viel Geld für Bücher ausgeben. Das soll mir helfen, mir mehr gebrauchte Bücher zu kaufen. Spontan lege ich ein Bücherbudget von 50 Euro jeden zweiten Monat fest.
  • Eine Weile komplett vegetarisch leben.
    2011 hat das nicht so geklappt, deswegen nehme ich das Ganze mal mit ins neue Jahr. Ich peile irgendwas zwischen zwei und vier Wochen an.
  • Mich mehr bewegen und mindestens 10 Kilo abnehmen
    Auch das ist etwas, was ich aus 2011 Jahr mitnehme.
  • Mehr selber machen.
    Ich hatte schon die folgenden Sachen auf meine To-Do-Liste gesetzt:
    Nähen lernen
    Kleidungsstück stricken
    Spinnen ausprobieren
    Seitan und Gemüsebrühe selbst machen
    (Käse machen?)
    (Garten anlegen)
    Regal für Schreibtisch bauen
  • Schränke ausmisten
    Zum Bücherverkauf werde ich mich wohl weiterhin nicht durchringen können, aber meine alten (nicht mehr passenden) Klamotten werde ich nach und nach aussortieren. Vielleicht stelle ich auch das eine oder andere hier ein.
  • Hochwertige Klamotten kaufen
    Ich möchte gern weniger, dafür aber hochwertige und haltbare Kleidung haben. Eine Grundausstattung habe ich ja jetzt, auch fürs Büro. Deswegen eilt es im Moment auch nicht sonderlich, viele neue Klamotten zu kaufen und ich kann wieder mehr Wert auf Qualität achten. Hochwertig bedeutet für mich nicht unbedingt Sachen von Marke X zu kaufen, sondern die Verarbeitung muss gut sein. Zusätzlich halte ich nächstes Jahr vermehrt Ausschau nach ökologisch einwandfreien Produkten.

Dies hier ist davon übrig geblieben:

  • Nur jeden zweiten Monat Bücher für mich selbst kaufen.
    Dies hat auch im 2. Jahr gut geklappt. Trotzdem ist mein SuB wieder weiter angewachsen, weswegen ich das Ganze nun etwas modifiziert habe. Näheres habt ihr bestimmt schon gelesen, falls nicht – ich komme später darauf zurück.

  • Eine Weile komplett vegetarisch leben.
    Das hat sowas von überhaupt nicht funktioniert. Anfangs ging es noch, da gab es wirklich nur 2x in der Woche Fleisch. Leider habe ich das dann ab etwa Mitte des Jahres schleifen lassen und dieses Weihnachten wurde dann quasi ein Fleischgelage. :-/
  • Mich mehr bewegen und mindestens 10 Kilo abnehmen
    Ebenfalls ein Reinfall. Im Gegenteil: Ich habe vor lauter Stress sogar noch zugenommen. Allerdings war ich bis vor Weihnachten wieder auf dem Weg nach unten.
  • Mehr selber machen.
    Das hat teilweise geklappt. Leider war und bin ich durch gesundheitliche Probleme immer noch stark eingeschränkt. Das Eine oder Andere habe ich aber dann doch geschafft.
  • Schränke ausmisten
    Das mussten wir durch unseren Umzug bedingt ja zwangsläufig tun. Es ist sicherlich nicht so viel weggekommen wie es nötig  gewesen wäre, aber wir haben trotzdem gut ausgemistet. Vor allen Dingen alte Kleidung ist zur Kleiderspende gewandert.
  • Hochwertige Klamotten kaufen
    Hat auch nur teilweise funktioniert. Ich habe drei Paar nachhaltig hergestellte Schuhe gekauft und ansonsten war geldmäßig nicht mehr drin. Dafür pflege ich meine Klamotten in der Regel aber bis zur vollständigen Aufgabe zu tragen. Anschließend werden sie dann meist noch als Putzlappen o.ä. weiterverwendet. Also weggeworfen wird hier so leicht nichts.

Für das neue Jahr lege ich meinen Fokus doch eher auf das Day Zero Projekt/ 101 Dinge in 1001 Tagen. Die guten Vorsätze für 2012 sind zum großen Teil darin verwurschtelt, so dass sie wenigstens nicht vollständig unter den Tisch fallen. Ein weiterer Fokus wird direkt auf mir liegen. Ich werde weiterhin versuchen wieder auf mich zu achten und mir nötige Auszeiten auch gönnen. Trotzdem möchte ich meinem Schatz nicht zur Last fallen (Ja, ich höre die Feministinnen hier schon schreien: Die alten Frauen-Probleme. Bloß anspruchslos und unsichtbar bleiben. Das ist hier allerdings nicht gemeint.) und ihn auch weiterhin unterstützen. Ein Teil von diesem “Ego-Projekt” ist auch, hier in unserem neuen Wohnort Kontakte zu knüpfen. Allerdings weiß ich leider noch nicht genau wie. In diesem Zusammenhang interessiert mich brennend, wie ihr das handhabt oder gehandhabt habt:

Wie habt ihr Leute in einer neuen Umgebung kennengelernt? Seid ihr aktiv geworden, habt ihr gewartet bis halt was passiert oder habt ihr kein Interesse an Kontakten in der Nachbarschaft/ im Wohnort?Berichtet doch mal. Gern auch auf eurem Blog mit Verlinkung hier, damit ich euch auch finden kann.

Neben den neuen Leuten möchte ich auch darauf achten, die “alten” nicht zu vernachlässigen. Ist ja nicht so, dass ich bei Null starten möchte… Bin gespannt, auf welche Art und Weise ich diesen Balanceakt hinbekomme.

Der Januar ist bei uns mit Terminen und Feiern vollgepackt. Wir haben kein einziges Wochenende komplett für uns. Es geht zum Spieleabend, zum Geburtstag, zum Raclette und zur Einweihungsparty.

Im Februar dann ist geplant mit meinen Eltern essen zu gehen und der Bruder von meinem Schatz feiert vermutlich auch noch Geburtstag (er war sich noch nicht sicher, ob er direkt im Februar feiern will oder das Ganze doch lieber verschiebt und im Sommer eine Grillparty schmeißt).

Ab März scheint es dann ruhiger zu werden – jedenfalls sieht es bisher so aus.

Dann möchte ich nächstes Jahr unbedingt in den Urlaub fahren, auch wenn sich da jetzt einige Schwierigkeiten aufgetan haben.

Im Juni dann heiraten Freunde von uns und darauf freue ich mich auch auf jeden Fall schon sehr.

Anschließend ist noch nichts großartiges geplant, da lasse ich alles mehr oder weniger auf mich zukommen.

Wie sehen eure Pläne aus? Macht ihr überhaupt welche?

Weihnachten/ Yul

Hallo ihr Lieben,

hier ein paar (unsortierte) Gedanken zu Weihnachten:

Gerade vor Weihnachten fällt es mir immer besonders auf. Ich weiß nicht, ob es ein Gefühl ist, dass sich quer durch die Bevölkerung zieht oder ob ich einfach nur viele dieser Menschen kenne, aber viele beklagen sich darüber, dass der Sinn von Weihnachten verlorengeht. Kaum noch religiöse Aspekte, nix mit Innehalten, Zurückblicken oder einfach nur dem Gefühl, dass man gemeinhin als “Besinnlichkeit” bezeichnet. Allerorten die Wehklage “Wir kaufen zu viel, wir kaufen zu viel!” und den Schwüren, dieses Jahr nicht mehr so viel zu schenken.

Was ist davon nach Weihnachten übrig? Mir scheint, nicht mehr viel. Trotz dem Gejammer und dem Wunsch, dass es doch bitte anders sein möge, höre und lese ich so ziemlich überall was wer denn alles geschenkt bekommen oder verschenkt hat. Oft werden Vergleiche gezogen und der Wert von Geschenken gegengerechnet.

Ich persönlich schenke gern und werde natürlich auch gern beschenkt. Dabei sind mir Geschenke, die von Herzen kommen viel lieber als solche, die viel gekostet haben. Auch wenn ich ausgerechnet dieses Weihnachtsfest mit mir hadere, da ich wirklich sehr viel geschenkt bekommen habe. Viel mehr als es mir angenehm ist. Ich freue mich wirklich über jedes einzelne Geschenk, denn es sind Sachen, die wirklich mit mir zu tun haben, die ich mag, um die ich schon mehrfach herumgeschlichen bin. Aber in der Summe ist mir das jetzt einfach zu viel. Dem Schenken an sich kann ich mich nicht entziehen, dafür ist mein Umfeld einfach zu sehr darauf geprägt und es würde nur böses Blut verursachen, nichts zurückzuschenken. Und Geschenke würde ich erhalten – ob ich will oder nicht.

Für mich ist der Teil des Festes, an dem es die Geschenke gibt natürlich spannend aber er ist keinesfalls der wichtigste Teil.  Das gestrige Abendessen mit meinem Schatz und der gemütliche Abend waren mir viel wichtiger als das Aufreißen der Verpackungen. Dieses Jahr war Weihnachten auch bisher wenigstens entspannter als sonst. Gerade im Dezember sehen wir die Familie von meinem Schatz recht häufig – im Vergleich zum Rest des Jahres. Trotz das die Gesprächsthemen nicht so meins waren und sich bei manchen Ansichten meine Nackenhaare sträubten, habe ich mich amüsiert. Ich hoffe, dass das eine Art Zeichen ist und es von jetzt an Bergauf geht.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Ich wünsche euch ein wundervolles Weihnachts- bzw. Yulfest (je nachdem, was ihr feiert) das so abläuft, wie ihr es euch wünscht.
Ich wünsche euch, dass ihr euch treu bleibt, ob ihr nun regelmäßig in einen Geschenke-Kaufrausch verfallt oder ob ihr lieber schlicht und ohne viel Drumherum feiert.
Ich wünsche euch ein schönes Fest im Kreis derer, die euch wichtig sind und das die Stimmung gut ist und alle zufrieden sind.

2012Weihnachtsbaum

Allgemeines Bla Bla

Mein letzter Eintrag ist schon fast einen Monat her. Da nutze ich mal die Gelegenheit, dass mir hier gerade die Decke auf den Kopf fällt und ich mich dringend ein wenig ablenken muss und laber euch ein wenig voll…

Zunächst einmal habe ich momentan zwei Projekte auf den Nadeln. Ja, ich stricke wieder. Zwar nicht in dem Umfang wie vorher, aber jeden Abend ca. eine Stunde mit Pausen dazwischen. Zum Einen ist gerade ein Schal für meine Schwiegermutter in Lauerstellung dabei und ein Cowl für mich. Allerdings überlege ich, den Cowl wieder aufzuribbeln, da die Wolle doch mittlerweile arg schwer ist und ich nicht weiß, ob ich ihn tragen würde. Das Muster hingegen ist toll: Einfach und effektvoll. Wer bei ravelry angemeldet ist, kann sich das Muster hier anschauen.

Dann habe ich mit Postcrossing angefangen und bin bisher begeistert. Eigentlich hat das Ganze ja keinen Sinn, außer den Postboten zu beschäftigen – und natürlich die Teilnehmer zu erfreuen. Das Konzept ist ganz einfach: Man schreibt Postkarten an Leute aus aller Welt und bekommt die gleiche Anzahl von Leuten aus aller Welt geschickt. Dabei darf man sich durchaus etwas wünschen, z.B., was auf der Karte für ein Motiv sein sollte oder was auf die Karte draufgeschrieben werden soll. Ich sehe es als Möglichkeit Menschen eine Freude zu machen, die nicht viel kostet und selber auch mal schöne Post aus dem Kasten zu holen (nicht immer nur Rechnungen und Werbung). Außerdem schreibe ich auf Englisch und bleibe so bei meinem Vorsatz dran, mein Englisch zu verbessern.

Außerdem möchten mein Freund und ich nächstes Jahr unseren ersten richtigen Urlaub machen und ich hoffe SO SEHR, dass es klappt! Unser Ziel soll Großbritannien sein, genauer gesagt soll es von London nach Edinburgh gehen. Wenn ihr Tipps für uns habt, was man unbedingt gesehen haben sollte auf dieser Tour, schreibt mir bitte! Ich bin ob der Fülle von Möglichkeiten nämlich gerade etwas überfordert und meinem Freund geht es ähnlich. Bisher stehen halt nur Start- und Zielpunkt fest.

 

Dann haben wir erfahren, dass Freunde von uns nächstes Jahr heiraten werden und ich freue mich sehr für die Beiden. 🙂

Mein Projekt, die Gegend zu erkunden liegt leider ein wenig auf Eis. Zum Einen, weil wir momentan noch mit der Wohnung zugange sind (wir brauchen nun nur noch eine Garderobe und eine Kommode, dann sind wir endlich komplett) und dafür jede freie Minute draufgeht und zum anderen weil es mir gesundheitlich mal wieder nicht so prickelnd geht. Und das ist auch der Grund, warum mir in diesem Moment die Decke auf den Kopf fällt. Erst habe ich mich beim Reha-Sport etwas überanstrengt und habe nun wegen einer Entzündung des Innenbandes Knieschmerzen. Und Sonntag und Montag waren von Migräne begleitet, die sich mittlerweile in eine Viruserkrankung mit Übelkeit und Bauchweh ausgewachsen hat. Konkret bedeutet dies, dass ich seit dem Wochenende nur noch sporadisch etwas zu mir nehme, da mir der bloße Anblick (vom Geruch wollen wir gar nicht reden) Übelkeit und Brechreiz verursacht. 🙁

Gestern und heute habe ich zumindest Tee und trockenes Brot zu mir nehmen können – hoffentlich geht es weiter bergauf.

Und wenigstens komme ich mit meinem aktuellen Buch weiter, das mich zwar interessiert und fesselt, aber trotzdem hatte ich bis gestern erst ein paar Seiten gelesen gehabt. Und genau damit mache ich jetzt auch mal weiter. 🙂

52 Wochen 52 Rezepte – Woche 18 (KW 43)

Wie schon angekündigt, nehme ich das Projekt nach einer langen Pause wieder auf.

Dieses Mal schlage ich direkt mehrere Fliegen mit einer Klappe, denn ich habe das erste Mal selber Apfelmus gemacht. Bisher habe ich lediglich meiner Mutter dabei zugesehen und natürlich das Ergebnis probiert.

Meine Mutter hat von einer Kegelschwester mehrere Kilo Äpfel geschenkt bekommen, hatte aber weder Lust noch Zeit großartig aus den Äpfeln was zu machen. Eigentlich wollte sie nur ein paar Äpfel für einen Kuchen haben. Ich habe ihr dann ca. 10 kg abgenommen und daraus Mus gekocht…

Und so geht’s:

  • Groooooßen Topf auf den Herd stellen. Ich habe einen 10 l-Topf genommen und ca. 1 Handbreit mit Wasser gefüllt.
  • Feines Sieb oder Passiermühle (“Flotte Lotte”), sowie eine große Schüssel bereit stellen.
  • Die Äpfel waschen und ungeschält in Stücke schneiden. Ich habe sie ca. geachtelt und das Kerngehäuse grob weggeschnitten. Faule Stellen oder “Mitbewohner” hatte ich glücklicherweise nicht dabei, sollten welche zu finden sein, natürlich großzügig wegschneiden. 😉
  • Die Apfelstücke in den Topf geben bis dieser gut gefüllt ist.
  • Etwas Zitronensaft hinzugeben. (Damit sie nicht so braun werden.)
  • Den Deckel auf den Topf legen und das Ganze so lange köcheln (ab und zu umrühren!) bis sich die Apfelstücke leicht zerdrücken lassen.
  • Kurz vor Ende der Garzeit mit Zucker, Honig oder anderen Süßungsmitteln abschmecken.
  • Wer möchte, kann jetzt noch Gewürze hinzugeben. Ich habe eine Ladung mit Zimt gemacht und zu der anderen habe ich frische Vanilleschoten (aufgeschnitten) hinzugegeben.
  • Den Topf vom Herd nehmen und neben die Schüssel mit Sieb/ Passiermühle stellen und das Ganze gut durchpassieren.
  • Wer, wie ich, eine Menge Mus hat und es einmachen möchte: Parallel zum Kochen des Mus einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und Einmachgläser sowie die Deckel darin sterilisieren. (Ich lasse sie immer ca. 5 Minuten kochen.) Mit einer Zange aus dem Topf nehmen und auf einem sauberen Geschirrtuch umgedreht abtropfen lassen.
  • Das durchpassierte Apfelmus in die Gläser füllen, den Deckel fest zudrehen und dann auf den Deckel stellen und so erkalten lassen.
  • Wer nur eine Portion macht: Am Besten schmeckt das Apfelmus noch warm. Nom, nom… :

Wir haben das Mus klassisch zu Reibeplätzchen gegessen, man kann daraus aber auch leckere Nachspeisen machen oder als Kuchenzutat verwenden.

Hier noch ein paar Fotos. Ich habe leider nicht genügend Gläser gehabt, deswegen habe ich einiges vom Mus eingefroren. Von der ganzen Menge habe ich leider auch verpasst Fotos zu machen, aber glaubt mir, es ist mehr als genug. 😉

Das ist die 2. Portion Äpfel:

Und hier noch die erste Portion bereits geschnitten:

Damit bin ich auf meiner Liste “101 Dinge in 1001 Tagen” bei diesen Dingen einen Schritt weiter gekommen:

  • Das Projekt 52 Wochen – 52 Rezepte zu ende bringen
  • Zu jedem Buchstaben des Alphabets etwas herstellen
    (Fotografieren, basteln, nähen, stricken,…) und darüber bloggen.

Aufgabe Nr. 1…

… ist erledigt!

Heute kam diese Spardose bei mir an. Ich konnte an der Heldin meiner Kindheit einfach nicht vorbeischauen. 😀

Und ein schönes Schloss hat sie auch. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wo ich die Schlüssel am besten verstaue, damit ich sie nach Ablauf der Aktion auch wiederfinde.

101 Dinge in 1001 Tagen

Das Ganze habe ich bei Nenya auf dem Blog gelesen und fühlte mich sofort angesprochen.

Worum geht es?
Man erstellt eine Liste von 101 Dinge, die man immer schon mal gemacht hat, sie aber ständig vergisst, vor sich herschiebt oder sich bisher noch nicht getraut hat.

Was für Aufgaben sollen es genau sein?
Es muss sich um klar definierte und messbare Aufgaben oder Erlebnisse handeln, die vor allem aber auch realistisch sind. Es können klassische “To Do Listen” sein, oder Sachen die man schon immer mal ausprobieren wollte, bestimmte Ziele die man erreichen möchte, usw.

Warum 1001 Tage?
Es geht darum, sich einen realistischen Zeitrahmen zu setzen. 1001 Tage (ca. 2,75 Jahre) eignen sich besser als Zeitrahmen als ein Jahr, da man so längere und Jahresübergreifende Projekte wie beispielsweise längere Auslandsreisen, Studium, etc. besser organisieren kann. So man kann vor allem auch bestimmte Ziele/ Aufgaben auf einen anderen Zeitpunkt verschieben bzw. erneut versuchen wenn es mal nicht passt oder klappt.

Mit viel Nachdenken und Inspiration bei anderen Teilnehmern dieser Aktion habe ich heute ebenfalls meine Liste zusammengestellt. Ihr findet sie oben unter “101 Dinge…” (bzw. klickt diesen Link einmal an).

Ich würde mich freuen, wenn ihr ebenfalls daran teilnehmt und mir dazu einen Kommentar hinterlasst. Gern könnt ihr mir auch schreiben warum ihr das nicht machen wollt/ könnt/ dürft.

Erkundung, Teil 1: Theoretisches Vorweg

Nun nehme ich mir zwischendurch ein wenig Zeit mich über meinen neuen Wohnort und hoffentlich meine neue Heimat schlau zu machen.

Klar ist, dass sowohl die Stadt als auch der (eingemeindete) Ort, in dem ich wohne eine lange Geschichte haben.

Fangen wir mit der Stadt an.

Größe
Laut Homepage gab es am 31.12.2011 37.711 Einwohner. Damit ist diese Stadt um einiges größer als der Ort, in dem ich aufgewachsen bin (12.236 Einwohner zum 31.12.2009)  aber weitaus kleiner als die Stadt in der ich vorher gelebt gewohnt habe (117.672 Einwohner zum 31.12.2011).

Geschichte
Unter Kaiser Augustus machten sich die Römer auf, um Germanien zu erobern. Dabei hielten sie sich nah an den Flüssen. Entlang dieser Flüsse, in diesem Fall der Lippe errichteten sie Lager, Kastelle und Häfen. Eines dieser ursprünglichen Militärstandorte wurde “Aliso” genannt. Der heutige Name “Haltern” kommt von dem Haupthof Haltern, der einer der ältesten münsterischen Amtshöfe war. Bereits 1289 wurden dem Ort die niederen Stadtrechte verliehen.  Geschichtlich gehört die Stadt zum Münsterland, obwohl sie heute dem Kreis Recklinghausen zugeordnet ist. Wegen der militärisch günstigen Lage wurde die Stadt immer wieder zerstört und fiel an unterschiedliche Herrscher. 1975 dann wurden etliche Gemeinden zu Haltern eingemeindet, unter anderem auch der Ort, in dem ich wohne. 2001 dann kam der Zusatz “am See” hinzu.

Geographisch
Wasser spielt hier auch wirklich eine große Rolle. Es gibt hier einige Flüsse: Die schon erwähnte Lippe, außerdem befinden sich noch die Stever und der Mühlenbach in der Nähe. Viele Städte in der Umgebung beziehen außerdem ihr Trinkwasser aus den beiden großen Stauseen, die zusammen mit dem großen Waldgebiet auch ein Magnet für Tagesausflügler sind. Ich selber bin vor allem im Sommer früher oft mit dem Rad nach Haltern gefahren.

Zu dem Gelände gehören aber nicht nur Flüsse und Seen, sondern auch ein großes Waldgebiet. Und am Rande desselben wohnen wir seit Kurzem. Das Waldgebiet ist Teil des Naturparks Hohe Mark, mit ca. 1040 Quadratkilometer einer der größten Naturparks in NRW.  Für münsterländische Verhältnisse ist es hier ziemlich bergig. Es gibt einige Erhebungen in der Gegend und wenn man durch den Wald läuft, findet man selten eine wirklich gerade Strecke. Ständig geht es auf und ab. Der höchste “Berg” hier ist 145,9 m über NN hoch. Eine Höhe, über die die Süddeutschen, die hier ggf. mitlesen sicherlich nur mitleidig lächeln. Für uns “Flachlandtiroler” stellen einige Hänge aber mit Sicherheit schon eine Herausforderung dar.

Ich persönlich bin immer davon ausgegangen, dass dieses hügelige Waldgebiet künstlichen Ursprungs ist, gerade auch, weil es hier in der Gegend sehr viel Bergbau gibt.  Deswegen war ich überrascht, dass das Gebiet natürlich entstanden ist und zwar handelt es sich dabei um ein eiszeitliches Hügelland, das im Wesentlichen aus Kalk-(Sandstein) besteht. Dies schlägt sich in den Sandstein- und Quarzwerken nieder, die es hier in der Umgebung gibt. Nahegelegene Badeseen zeichnen sich durch einen feinen Sandstrand aus. Leider war ich selbst noch nie dort, werde aber (da frei zugänglich) mal im Winter mein Glück versuchen und mir einen Eindruck verschaffen.

Regionale Versorgung
Definitiv auch ein Bereich, mit dem ich mich immer auseinandersetze. Auch hier möchten wir wieder gern regional kaufen. Was wir bisher gesehen haben, reizt uns aber nicht so sehr. Am vergangenen Sonntag waren wir auf einem eher enttäuschenden Hoffest. Ich hatte wesentlich mehr Selbstgemachtes erwartet und vor allem auch mehr als einen mickrigen Obst-/ Gemüsestand, der nur ein paar Zwetschgen, Möhren und Äpfel angeboten hat. Wenigstens gab es dort einen Stand von einem örtlichen Ziegenhof, der leckeren Ziegenkäse verkauft hat. Da mein Schatz allerdings keine Ziegenprodukte mag, wäre das höchstens mal was für mich. Ansonsten ist uns hier nur ein touristischer Schau-Bauernhof untergekommen, bei dem man hochmoderne Ställe (nebst Inhalt) besichtigen kann um anschließend XXL-Schnitzel und XXL-Bratwürste zu verspeisen. Gern wohl auch mal im Rahmen einer Kaffeefahrt. (Jedenfalls war das früher so.) Das ist nicht das, was wir uns unter “regionaler Versorgung” vorstellen. Ich hoffe, dass wir hier noch ein paar versteckte Perlen entdecken.

Ich könnte noch einiges mehr schreiben, z.B. über die 100 Schlösser-Route, die dich bei uns vorbeiführt, aber für heute soll es das erst mal gewesen sein. Vielleicht komme ich später wieder darauf zurück.