Oktober 5 2012

Es lichtet sich – langsam aber sicher

Hallo ihr Lieben!

So langsam wird es etwas mit unserer Wohnung. Nach und nach werden die Kisten weniger und die Schränke voller. Wir haben festgestellt, dass uns noch das eine oder andere Möbelstück noch fehlt, aber alles, was wir unbedingt brauchen ist jetzt da. Alles andere werden wir nach und nach dazukaufen. Trotzdem sind wir jeden Tag noch irgendetwas am räumen, wegpacken und sortieren und das schlaucht ganz schön. Glaubt mir, ich bin sowas von Urlaubsreif und meinem Schatz geht es auch nicht besser. Im Gegensatz zu mir wird er dieses Jahr aber leider gar keinen Urlaub bekommen. 🙁

Noch ein Wort zu Beiträgen, die mit einem Kennwort geschützt sind: Diese beinhalten – wie es sich vermuten lässt – private Informationen und dienen als Möglichkeit Familie und engeren Freunden Dinge über unsere Wohnung zu schreiben und zu zeigen, die ich nicht unbedingt öffentlich ins Internet stellen möchte. Dem einen oder anderen Leser würde ich das Kennwort bei Interesse auch zuschicken, wenn du also auch schauen möchtest, dann schreibe mir einfach eine E-Mail. Ich bitte dich aber um Verständnis, wenn ich mich entscheiden sollte, dir das Kennwort nicht zu schicken.

Nach und nach werde ich aber auch einige Dinge öffentlich einstellen, z.B. der Bau des neuen Meerschweinchen-Geheges, von uns auch liebevoll “Schweinepalast” genannt. Hier muss ich aber noch die Fotos sichten und alles entsprechend zusammenstellen.

Mein von Amala inspiriertes Projekt, mit einer kleinen Pilgerreise meine neue Heimat zu erkunden, ist übrigens momentan in Planung. Ich hoffe, dass ich nächste Woche die Gelegenheit habe, mich intensiver darum zu kümmern. Aktuell habe ich den Eindruck, dass die neue Heimat zwar geographisch nah an dem Ort liegt, in dem ich aufgewachsen bin, aber doch irgendwie ganz anders ist. Dazu aber ggf. mehr, sobald ich anfange über meine Entdeckungen zu schreiben.

Bis dahin bedanke ich mich erst einmal bei euch für eure Kommentare, die ich bisher zwar freigeschaltet, aber noch nicht beantwortet habe. Ich versuche auch hier mich in den nächsten Tagen mal hinzusetzen und etwas zu schreiben.

August 25 2012

Schon wieder ein Abschied – Machs gut Zera

Als ich dich das erste Mal auf dem Arm hatte, hast du mich gebissen – nicht böse, du wolltest nur wissen, ob ich essbar bin.

Als ich dich mitnehmen wollte war mein Freund skeptisch. Noch ein Schweinchen? Und dann so eins? Naja, wenn du unbedingt willst…

Der einzige, der dich von den anderen Schweinen schnell akzeptiert hatte, war Nixus, die Weiber brauchten lange und ab und an habt ihr euch immer noch angezickt.

Etwas mehr als zwei Jahre hast du die Schweinegruppe hier ordentlich aufgemischt und auf Trab gehalten. Ganz nebenbei hast du dich dabei in unsere Herzen geschlichen.

Als du Anfang der Woche nicht mehr so gefressen hast wie sonst, haben wir das auf die Wärme geschoben. Die anderen Schweinchen haben sich ja auch zurückgehalten. Heute Früh dann bist du zum Futtern gar nicht mehr herausgekommen. Selbst Fenchelgrün und Sonnenblumenkerne hast du nur noch ungern aus der Hand genommen. Als wir beim Tierarzt angekommen waren, sagte die Ärztin, dass du schon mehr im Licht wärst als hier. Es sei nicht wahrscheinlich, dass du das Wochenende überleben würdest, selbst wenn du in der Klinik bleiben und gepäppelt werden würdest. Nicht nach dem Verlust von ca. 30% deines Körpergewichtes. Es sei wohl eine Infektion.

Also haben wir dich gehen lassen.

Machs gut und lass es dir gut gehen, wo immer du jetzt auch bist!

 

August 21 2012

Umzug

Ich dachte mir, es wird Zeit für ein kleines Update.

Noch haben wir ein paar Tage Zeit. Trotzdem stecken wir mitten in den Vorbereitungen. Es sind noch nicht alle Sachen erledigt/ organisiert, aber ich habe die Hoffnung, dass wir es doch noch schaffen.

Mittlerweile sind 14 Kisten Bücher gepackt, hinzu kommen irgendwann noch die Bücher, die hier auf dem Dachboden, auf dem Dachboden meiner Eltern und bei den Eltern meines Freundes stehen. Ob ich doch mal welche verkaufen soll? Ich weiß, das ich ein wenig seltsam bin, aber ich habe wirklich Sorge, dass sie in schlechte Hände kommen, ganz so als wären sie eine Katze oder ein Wellensittich…

Eine Menge Kleidung habe ich schon aussortiert und werde sie in die Kleidersammlung geben, da sie zwar noch gut sind, aber längst außer Mode.

Dann gilt es noch die ganzen Küchenutensilien einzupacken. Auch hier sind schon Dinge weggepackt, die man nicht täglich braucht. Das Meiste jedoch steht noch in den Schränken.

Da ich nicht weiß, ob ich in den nächsten Tagen/ Wochen Zeit erübrigen kann zu bloggen, wundert euch bitte nicht, wenn es eine Weile ganz still hier sein wird.

@ Ingrid: Bei meinem ersten Umzug hatte ich auch am Wenigsten mitzunehmen. Da es eine Studentenbude war, habe ich die Sachen erst nach und nach geholt. Zum Schluss war es dann aber doch viel zu viel. Ich neige wohl zum Horten. 😉  Ich hoffe, dass ihr beim Möbelaufbau erfolgreich wart.

@ Amala: Ich habe in den letzten Tagen noch einmal rekapituliert. Dieser Umzug wird mein sechster Umzug sein. Und jeder ist Stress. Manchmal wünsche ich mir Bibi Blocksberg her – oder Sabrina. Ein Fingerschnipps, ein Spruch und schon ist alles im neuen Heim an seinem Platz.  😉 Wie sieht es eigentlich bei euch aus? Seid ihr schon ganz angekommen? Oder habt ihr noch Baustellen im Haus?

@  Zeena: Da hast du Recht. Ich hadere nur manchmal mit mir, was weg kann und an was ich hänge. Dieses Mal heißt die Devise: “Im Zweifel kommt es weg.” Manchmal muss ich aber schon schlucken.

August 4 2012

Puh!

Unglaublich, was ein Umzug so alles mit sich bringt.

Welchen Energieversorger sollen wir auswählen?
Welchen Telefonanbieter?
Wer ist auf dem platten Land überhaupt verfügbar?
Welche Versicherungen müssen wir noch zusätzlich abschließen?
Welche Möbel werden aussortiert?
Welche müssen direkt ersetzt werden?
Welche nehmen wir erst mal mit und ersetzen sie später?
Was nehme ich sonst noch mit? (Stichwort: Ausmisten…)
Müssen wir wirklich alles neu streichen?
Welche Wandfarben nehmen wir?
Wie organisieren wir den Umzug möglichst stressfrei für die Schweinchen?
Wie genau wollen wir den neuen Schweinekäfig bauen?
Wo bekomme ich günstig Umzugskisten her?
Mit welchem Essen versorgen wir die Helfer?
Wer hilft überhaupt mit?
Wo genau muss ich mich ummelden?
Und die wichtigste Frage überhaupt:

Wann sind wir wirklich angekommen und zuhause?

Wie viele Umzüge habt ihr schon hinter euch? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten.