Jahreshoroskop 2013

Ja, ich weiß. Astrologie ist unwissenschaftlicher Unfug. Habe ich mir schon mehrfach anhören müssen.

Ob ich trotzdem dran glaube? Hm, ich weiß nicht. Tatsache ist, dass sehr viel von den genaueren Horoskopen (also nicht denen aus der Tageszeitung…) zu mir passen. Auch die Formulierungen, die nicht allgemein sind.

Eine meiner Lieblingsautorinnen schreibt jedes Jahr ein Jahreshoroskop. Ich habe mir meine Geschichten einmal herausgesucht und bin gespannt, wie das neue Jahr so wird.

Wer Lust hat, kann ja auch mal hineinschauen.

Meine Geschichten sind im Übrigen die Folgenden:

Sonnenzeichen: Zwillinge/ Die Insel Utröst
Aszendent: Wassermann/ Die sieben Raben
Mondzeichen: Jungfrau/ Die Prinzessin auf dem Baum

Wie immer interessiert mich natürlich auch eure Meinung dazu!

Ansonsten wünsche ich euch einen guten Rutsch und Gesundheit, Glück und Zufriedenheit im neuen Jahr, sowie das Gelingen der Sachen, die ihr tun wollt.

Jahresausblick 2013 mit kleinem Rückblick auf das Jahr 2012

Eigentlich wollte ich mit diesem Artikel noch ein wenig warten, aber ich sitze gerade krank zuhause und mir fällt die Decke auf den Kopf. (Gut, ich könnte aufräumen, die Spülmaschine aus- und wieder einräumen und und und – aber dazu kann ich mich gerade nicht aufraffen.)

Mein Jahr 2012 war chaotisch, schlechte Nachrichten wurden von noch schlechteren abgelöst und es ist viel passiert. Über einiges habe ich hier geschrieben, anderes möchte ich nicht in der Öffentlichkeit preisgeben. Wer mich persönlich kennt, hat diese Dinge normalerweise auch mitbekommen, so dass sie hier nicht wiederholt werden müssen. Ich hoffe jetzt einfach, dass das nächste Jahr besser wird – neues Jahr, neues Glück und so. Und deswegen blicke ich jetzt einfach nach vorn und erzähle euch lediglich im Zusammenhang mit meinen guten Vorsätzen für 2012 was davon geklappt hat und was nicht:

Vor genau einem Jahr habe ich über meine Vorsätze 2012 geschrieben.

Ich zitiere mal aus meinem Beitrag:

Meine Vorsätze für 2012

  • Nur jeden zweiten Monat Bücher für mich selbst kaufen.
    Der Januar ist “bücherfrei”, die erlaubten Monate sind demnach: Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember. Zusätzlich möchte ich in den erlaubten Monaten nicht mehr so viel Geld für Bücher ausgeben. Das soll mir helfen, mir mehr gebrauchte Bücher zu kaufen. Spontan lege ich ein Bücherbudget von 50 Euro jeden zweiten Monat fest.
  • Eine Weile komplett vegetarisch leben.
    2011 hat das nicht so geklappt, deswegen nehme ich das Ganze mal mit ins neue Jahr. Ich peile irgendwas zwischen zwei und vier Wochen an.
  • Mich mehr bewegen und mindestens 10 Kilo abnehmen
    Auch das ist etwas, was ich aus 2011 Jahr mitnehme.
  • Mehr selber machen.
    Ich hatte schon die folgenden Sachen auf meine To-Do-Liste gesetzt:
    Nähen lernen
    Kleidungsstück stricken
    Spinnen ausprobieren
    Seitan und Gemüsebrühe selbst machen
    (Käse machen?)
    (Garten anlegen)
    Regal für Schreibtisch bauen
  • Schränke ausmisten
    Zum Bücherverkauf werde ich mich wohl weiterhin nicht durchringen können, aber meine alten (nicht mehr passenden) Klamotten werde ich nach und nach aussortieren. Vielleicht stelle ich auch das eine oder andere hier ein.
  • Hochwertige Klamotten kaufen
    Ich möchte gern weniger, dafür aber hochwertige und haltbare Kleidung haben. Eine Grundausstattung habe ich ja jetzt, auch fürs Büro. Deswegen eilt es im Moment auch nicht sonderlich, viele neue Klamotten zu kaufen und ich kann wieder mehr Wert auf Qualität achten. Hochwertig bedeutet für mich nicht unbedingt Sachen von Marke X zu kaufen, sondern die Verarbeitung muss gut sein. Zusätzlich halte ich nächstes Jahr vermehrt Ausschau nach ökologisch einwandfreien Produkten.

Dies hier ist davon übrig geblieben:

  • Nur jeden zweiten Monat Bücher für mich selbst kaufen.
    Dies hat auch im 2. Jahr gut geklappt. Trotzdem ist mein SuB wieder weiter angewachsen, weswegen ich das Ganze nun etwas modifiziert habe. Näheres habt ihr bestimmt schon gelesen, falls nicht – ich komme später darauf zurück.

  • Eine Weile komplett vegetarisch leben.
    Das hat sowas von überhaupt nicht funktioniert. Anfangs ging es noch, da gab es wirklich nur 2x in der Woche Fleisch. Leider habe ich das dann ab etwa Mitte des Jahres schleifen lassen und dieses Weihnachten wurde dann quasi ein Fleischgelage. :-/
  • Mich mehr bewegen und mindestens 10 Kilo abnehmen
    Ebenfalls ein Reinfall. Im Gegenteil: Ich habe vor lauter Stress sogar noch zugenommen. Allerdings war ich bis vor Weihnachten wieder auf dem Weg nach unten.
  • Mehr selber machen.
    Das hat teilweise geklappt. Leider war und bin ich durch gesundheitliche Probleme immer noch stark eingeschränkt. Das Eine oder Andere habe ich aber dann doch geschafft.
  • Schränke ausmisten
    Das mussten wir durch unseren Umzug bedingt ja zwangsläufig tun. Es ist sicherlich nicht so viel weggekommen wie es nötig  gewesen wäre, aber wir haben trotzdem gut ausgemistet. Vor allen Dingen alte Kleidung ist zur Kleiderspende gewandert.
  • Hochwertige Klamotten kaufen
    Hat auch nur teilweise funktioniert. Ich habe drei Paar nachhaltig hergestellte Schuhe gekauft und ansonsten war geldmäßig nicht mehr drin. Dafür pflege ich meine Klamotten in der Regel aber bis zur vollständigen Aufgabe zu tragen. Anschließend werden sie dann meist noch als Putzlappen o.ä. weiterverwendet. Also weggeworfen wird hier so leicht nichts.

Für das neue Jahr lege ich meinen Fokus doch eher auf das Day Zero Projekt/ 101 Dinge in 1001 Tagen. Die guten Vorsätze für 2012 sind zum großen Teil darin verwurschtelt, so dass sie wenigstens nicht vollständig unter den Tisch fallen. Ein weiterer Fokus wird direkt auf mir liegen. Ich werde weiterhin versuchen wieder auf mich zu achten und mir nötige Auszeiten auch gönnen. Trotzdem möchte ich meinem Schatz nicht zur Last fallen (Ja, ich höre die Feministinnen hier schon schreien: Die alten Frauen-Probleme. Bloß anspruchslos und unsichtbar bleiben. Das ist hier allerdings nicht gemeint.) und ihn auch weiterhin unterstützen. Ein Teil von diesem „Ego-Projekt“ ist auch, hier in unserem neuen Wohnort Kontakte zu knüpfen. Allerdings weiß ich leider noch nicht genau wie. In diesem Zusammenhang interessiert mich brennend, wie ihr das handhabt oder gehandhabt habt:

Wie habt ihr Leute in einer neuen Umgebung kennengelernt? Seid ihr aktiv geworden, habt ihr gewartet bis halt was passiert oder habt ihr kein Interesse an Kontakten in der Nachbarschaft/ im Wohnort?Berichtet doch mal. Gern auch auf eurem Blog mit Verlinkung hier, damit ich euch auch finden kann.

Neben den neuen Leuten möchte ich auch darauf achten, die „alten“ nicht zu vernachlässigen. Ist ja nicht so, dass ich bei Null starten möchte… Bin gespannt, auf welche Art und Weise ich diesen Balanceakt hinbekomme.

Der Januar ist bei uns mit Terminen und Feiern vollgepackt. Wir haben kein einziges Wochenende komplett für uns. Es geht zum Spieleabend, zum Geburtstag, zum Raclette und zur Einweihungsparty.

Im Februar dann ist geplant mit meinen Eltern essen zu gehen und der Bruder von meinem Schatz feiert vermutlich auch noch Geburtstag (er war sich noch nicht sicher, ob er direkt im Februar feiern will oder das Ganze doch lieber verschiebt und im Sommer eine Grillparty schmeißt).

Ab März scheint es dann ruhiger zu werden – jedenfalls sieht es bisher so aus.

Dann möchte ich nächstes Jahr unbedingt in den Urlaub fahren, auch wenn sich da jetzt einige Schwierigkeiten aufgetan haben.

Im Juni dann heiraten Freunde von uns und darauf freue ich mich auch auf jeden Fall schon sehr.

Anschließend ist noch nichts großartiges geplant, da lasse ich alles mehr oder weniger auf mich zukommen.

Wie sehen eure Pläne aus? Macht ihr überhaupt welche?

Weihnachten/ Yul

Hallo ihr Lieben,

hier ein paar (unsortierte) Gedanken zu Weihnachten:

Gerade vor Weihnachten fällt es mir immer besonders auf. Ich weiß nicht, ob es ein Gefühl ist, dass sich quer durch die Bevölkerung zieht oder ob ich einfach nur viele dieser Menschen kenne, aber viele beklagen sich darüber, dass der Sinn von Weihnachten verlorengeht. Kaum noch religiöse Aspekte, nix mit Innehalten, Zurückblicken oder einfach nur dem Gefühl, dass man gemeinhin als „Besinnlichkeit“ bezeichnet. Allerorten die Wehklage „Wir kaufen zu viel, wir kaufen zu viel!“ und den Schwüren, dieses Jahr nicht mehr so viel zu schenken.

Was ist davon nach Weihnachten übrig? Mir scheint, nicht mehr viel. Trotz dem Gejammer und dem Wunsch, dass es doch bitte anders sein möge, höre und lese ich so ziemlich überall was wer denn alles geschenkt bekommen oder verschenkt hat. Oft werden Vergleiche gezogen und der Wert von Geschenken gegengerechnet.

Ich persönlich schenke gern und werde natürlich auch gern beschenkt. Dabei sind mir Geschenke, die von Herzen kommen viel lieber als solche, die viel gekostet haben. Auch wenn ich ausgerechnet dieses Weihnachtsfest mit mir hadere, da ich wirklich sehr viel geschenkt bekommen habe. Viel mehr als es mir angenehm ist. Ich freue mich wirklich über jedes einzelne Geschenk, denn es sind Sachen, die wirklich mit mir zu tun haben, die ich mag, um die ich schon mehrfach herumgeschlichen bin. Aber in der Summe ist mir das jetzt einfach zu viel. Dem Schenken an sich kann ich mich nicht entziehen, dafür ist mein Umfeld einfach zu sehr darauf geprägt und es würde nur böses Blut verursachen, nichts zurückzuschenken. Und Geschenke würde ich erhalten – ob ich will oder nicht.

Für mich ist der Teil des Festes, an dem es die Geschenke gibt natürlich spannend aber er ist keinesfalls der wichtigste Teil.  Das gestrige Abendessen mit meinem Schatz und der gemütliche Abend waren mir viel wichtiger als das Aufreißen der Verpackungen. Dieses Jahr war Weihnachten auch bisher wenigstens entspannter als sonst. Gerade im Dezember sehen wir die Familie von meinem Schatz recht häufig – im Vergleich zum Rest des Jahres. Trotz das die Gesprächsthemen nicht so meins waren und sich bei manchen Ansichten meine Nackenhaare sträubten, habe ich mich amüsiert. Ich hoffe, dass das eine Art Zeichen ist und es von jetzt an Bergauf geht.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Ich wünsche euch ein wundervolles Weihnachts- bzw. Yulfest (je nachdem, was ihr feiert) das so abläuft, wie ihr es euch wünscht.
Ich wünsche euch, dass ihr euch treu bleibt, ob ihr nun regelmäßig in einen Geschenke-Kaufrausch verfallt oder ob ihr lieber schlicht und ohne viel Drumherum feiert.
Ich wünsche euch ein schönes Fest im Kreis derer, die euch wichtig sind und das die Stimmung gut ist und alle zufrieden sind.

2012Weihnachtsbaum

WochenEndRückblick

Eigentlich habe ich ja gar keine Zeit, aber nachdem Susi sich ja schon gefragt hat, wie es mir geht, bekommt ihr wenigstens einen WochenEndRückblick von mir mit der Hoffnung, dass ich in den nächsten Tagen mal wieder über irgendwas ausführlicher berichten kann. 🙂

[Wetter] Nach dem unerwarteten Schneefall und mehreren Tagen mit Leuten auf der Straße, die bei der ersten Schneeflocke ihre Fähigkeit ein Auto ordnungsgemäß zu bedienen verloren hatten, taute es zum Ende der Woche und der Schneefall ging fast nahtlos in einen ziemlich usseligen Regen über. Auch in diesem Moment prasseln die Regentropfen gegen unser Bürofenster. Gibt schöneres, aber wenigstens friert es momentan nicht.

[Gemacht] Einer neuen Sekte beigetreten: Bhagwan Backwahn. (An dieser Stelle entschuldige ich mich direkt für diesen fürchterlichen Kalauer. Ich weiß auch nicht, was im Moment mit mir los ist…)

Für heute hatten sich sowohl die Schwiegereltern in Lauerstellung als auch die Schwieger-Großeltern zum Kaffee angekündigt, bzw. haben wir selbige eingeladen. Natürlich wollten wir unseren Gästen nicht nur leckeren Kuchen kredenzen, sondern ihnen auch unsere neue Wohnung zeigen. Also mussten auch die hinterletzten Ecken vernünftig aufgeräumt und geputzt werden. Da uns immer noch das eine oder andere Möbelstück fehlt, fiel die Möglichkeit „Kram-in-den-Schrank-packen-schnell-die-Türen-zumachen-und-hoffen-das-nichts-rausfällt“ schon mal weg. Wenigstens haben wir noch den einen oder anderen Rest-Karton ausgeräumt bzw. ausgemistet. Und so schlimm war das Chaos dann ja auch nicht. Allerdings gab es einige Pannen, wie z.B. dass mein Schatz unseren Schrubber geschrottet hat und Samstag Abend dann doch noch mal „spontan“ losfahren musste um einen neuen zu kaufen. War ja nicht so, dass ich vorher schon durch sämtliche Bau- und Gartenfachmärkte getingelt bin um spezielle Haken und torffreie Blumenerde zu erstehen… Ich habe im Übrigen dann Blumenerde mit dem geringsten Torfanteil genommen und die aufzuhängende Deko muss halt warten bis ich diese Haken hier in einem Laden endlich gefunden habe.

Ebenfalls am Samstag habe ich Kuchen Nr. 1 gebacken, einen Streuselkuchen mit Quark-Vanillepudding-Füllung. Um ein bisschen auf die Ka… zu hauen Auswahl bieten zu können, habe ich mich dann heute noch an einer Apfelmus-Amarettini-Torte versucht, die zwar geschmeckt hat, aber nicht sonderlich schön anzusehen war. Ich fürchte, dass ich einfach zu viel Apfelmus draufgemacht habe und der Boden deswegen direkt wegbröselte. Naja gut, fürs nächste Mal weiß ich dann Bescheid. Falls die Torte nichts werden sollte, hatte ich immerhin noch schwedische Zimtschnecken vorbereitet und wenigstens die sind was geworden. Kuchen hatten wir also mehr als genug.

Der Besuch war pünktlich und nach der bereits erwarteten Wohnungsführung durften unsere Gäste Kaffee aus unserer neu erworbenen Kaffeemaschine genießen (hatte ich schon mal erwähnt, dass ich keinen Kaffee trinke und deswegen keine Ahnung von dem Zeug habe?) und weniger Kuchen als erwartet zu essen. Wir sitzen hier also auf mehr Kuchen als wir essen können. Aber wenigstens war der Nachmittag sehr angenehm und unsere Arbeitskollegen freuen sich bestimmt über den restlichen Kuchen.

Gleich gibt es noch Salat bei uns und dann ist dieses Wochenende auch schon wieder vorbei.

Schade eigentlich.

[Gehört] Familienneuigkeiten. Außerdem habe ich versucht bei den Podcasts von Distelfliege wieder mal aufzuholen. Und was macht sie? Veröffentlicht direkt den nächsten. Tzzzzz, so wird das nie was. 😉

[Gelesen] Julie & Julia obwohl ich den Film gesehen habe und eigentlich weiß, was passiert. Trotzdem ein schönes Buch bis jetzt – fühlt sich an, als würde sie von meinem Leben berichten. (Gut einige Details passen nicht so wirklich, aber bei erstaunlich vielen Sachen denke ich schon „Wie bei mir…!“ Leider nicht unbedingt bei den schönen Sachen…)

[Getrunken] Wasser, Tee, Cola

[Gegessen] Fladenbrotpizza, Brötchen, Kuchen, Kuchen, Kuchen.

[Gedacht] Ich bin sooooooooooo müüüüüüüüdeeeee.

[Gelacht] Überraschenderweise dann und wann beim Putzen.

[Gefreut] Über ein nettes Mitbringsel und darüber das es Eisblume besser geht.

[Geärgert] Über den Mist, der sich schon wieder angesammelt hat.

[Gelernt] Ich habe ein Gedächtnis wie ein Sieb.

[Gekauft] Lebens-Mittel, Blumenerde, Schrubber.

[Spirituelles] „Keine Zeit, keine Zeit…!“ sprach das weiße Kaninchen.

[Und sonst so?] Vollgefressen, müde, kaputt. Besuch ist immer so anstrengend, auch wenn es netter Besuch ist.

[Ausblick auf die nächste Woche] Weihnachtsfeier von der Arbeit aus ( 🙁 ), letzter Stricktreff vor Weihnachten (:-) Ich freu mich sooooo sehr!), Geburtstagsfeier von einer Verwandten meines Schatzes (:-( ) und dann ist auch schon fast Weihnachten. Ein Fest, dass ich trotz mangelndem christlichen Glauben immer noch mag. Vielleicht weil man da ungeniert und ohne von Nachfragen bombadiert zu werden, heidnische Details unterbringen kann. 😉

WochenEndRückblick

 

Schon ewig nicht mehr gemacht, aber wie immer nach der Idee von Amala:

[Wetter] Es wird Winter. Die Temperaturen bewegen sich bei uns um den Nullgrad herum und gestern Abend hatten wir auch schon Schneeregen. Heute war ich nicht draußen (sonntags ist bei uns eigentlich immer Haushalts-Tag) aber es scheint „wärmer“ geworden zu sein. Immerhin hat es vorhin geregnet und nicht geschneit.

[Gemacht] Freitag war ich so müde und kaputt, dass wir gar nichts mehr gemacht haben. Ich habe sogar nachmittags geschlafen…

Der Samstag war ein Horrortag. Nachdem wir erst morgens ins Bett gekrochen sind, bin ich mit dem unbändigen Gefühl fast gar nicht geschlafen zu haben aufgewacht. Nach einem kurzen Frühstück haben wir dann den Wocheneinkauf erledigt, der überraschend  entspannt ausfiel. Zwar sind wir erst gegen halb 10 Uhr losgekommen, aber die Geschäfte, in denen wir waren, waren so gut wie leer. Als wir zurück waren, habe ich mit einem Freund gesprochen, der nachmittags auf den gleichen Geburtstag wollte wie wir. Sein Auto sei in der Werkstatt, ob wir ihn und einen anderen Freund nicht mitnehmen könnten. Also sind wir früher als geplant losgefahren, Wäsche waschen und Mittagsschlaf sind damit ausgefallen. Angekommen durften wir die Anfänge des Hochzeitsgeschenkes begutachten. (Und ich muss sagen, dass ich von der Idee begeistert bin. Die Beiden werden sich mit Sicherheit freuen!) Dann mussten wir auch schon los und haben uns mit vier Leuten in das Auto von meinem Schatz gequetscht. Eigentlich sollte sein Auto groß genug sein, aber bei drei großen Leuten mit langen Beinen war es doch unbequem. Auf dem Geburtstag angekommen gab es Kaffee (bzw. für mich Tee) und (superleckeren) Kuchen. Abends dann Käsesuppe und ein Wahnsinnsdessert. Leider ging es mir nicht so gut und ich konnte lange nicht so viel essen, wie ich wollte. :-/ Der Tag/ Abend war wirklich toll, aber das sollte ja nicht unser letzter Termin sein…
Kurz nach 9 brachen wir dann wieder gen Heimat auf und setzten die beiden Mitreisenden in unserer Heimatstadt ab nur um ein paar Meter weiter direkt den nächsten Geburtstag zu feiern, bzw. hineinzufeiern. Der Cousin von meinem Schatz hat nämlich heute Geburtstag. Wir sind dann allerdings bereits kurz nach 12 wieder gefahren, denn 1. waren wir wirklich todmüde und 2. stehen wir nicht wirklich auf Karnevalslieder und Schlager. 🙁 Auf dem Rückweg haben wir dann noch Tannengrün bei den Schwiegereltern in Lauerstellung abgeholt und waren froh gegen halb 2 endlich ins Bett zu wanken.

Heute dann habe zumindest ich ausgeschlafen, mein Schatz ist schon früher aufgestanden, hat aber auch nichts großartiges gemacht, sondern den Tag in Ruhe angefangen. Ich habe dann vorhin unsere Advents-/ Jul-/ Weihnachtsdeko fertiggestellt und muss gleich noch Wäsche aufhängen. Der Plan ist dann, mein aktuelles Buch zu Ende zu lesen und zum Ausklang des Tages noch etwas zu kochen.

Und hier ein paar Impressionen von der Deko:

 

[Gehört] Musik, Musik. Gutes und schlechtes. Gutes zum Glück wesentlich mehr.

[Gelesen] Unfassbarer Weise mal nichts außer ein bisschen was im Internet. Sofern nichts dazwischenkommt werde ich aber gleich endlich was lesen können.

[Getrunken] Coooolaaaaa, jede Menge. Und Wasser. Und Tee aus Pfefferminzblättern, die aus dem elterlichen Garten des ersten Geburtstagskindes stammen (*nomnom*)

[Gegessen] Gebratene Pilze, Oreo-Käsekuchen, Apfelkuchen, Käsesuppe, Semifredo Herzen mit Himbeeren (und weißer Schoki), eine phantastische Frischkäse-Thunfischcreme, die es im neuen Supermarkt vor Ort gibt und ebenfalls sehr lecker ist. Gleich gibt es dann noch Lachs-Blätterteig-Taschen mit Tomaten und Spinat.

[Gedacht] Warum verhalten sich manche Menschen so wie sie es nun mal tun? Warum sind manche Menschen so engstirnig? Aber auch: Schön, in glückliche Gesichter zu sehen und Spaß haben zu können.

[Gelacht] Ja, auf jeden Fall.

[Gefreut] Über mein Bett und über leckeres Essen – nicht unbedingt zum gleichen Zeitpunkt. 😉

[Geärgert] Siehe bei „Gedacht“

[Gelernt] Schweine schreien manchmal ohne selbst zu wissen warum und wenn man sie ermahnt, schauen sie einen verwirrt an um dann am Salat weiterzuknabbern… 😉

[Gekauft] Lebens-Mittel. Eine sehr leckere Frischkäse-Thunfischcreme und Brennnesselkäse.

[Spirituelles] Wer-auch-immer-göttliches-in-der-Welt-herumhockt: Gib mir Kraft, die Dinge, die ich nicht verändern kann zu ertragen und die anderen Dinge zu ändern.

[Und sonst so?] Ich finde, ich habe tolle Freunde.

[Ausblick auf die nächste Woche] Arbeit. Was denn auch sonst? Mein Schatz hat wenigstens Urlaub und kann die letzten Arbeiten im Haus erledigen (Endlich die Bilder aufhängen und die Garderobenhaken und natürlich die absolut genialen Buchhalter – Fotos folgen, sobald diese angebracht sind.)