Archiv der Kategorie: Mein Leben und ich

Wochenrückblick 2

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Vorweg: Diese Woche war. Blöd. Ganz, ganz blöd.
Und was mich ein wenig nervt: Dies ist der 2. Rückblick und schon fühle ich mich, als ob ich immer meckern würde. Das ist nicht so. Ich schwör! 🙂

Kreativ

Fangen wir mit demhalbwegs positivem diese Woche an: Meine Jacke für den NaKniSweMo ist gewachsen. Heute habe ich den 1. Ärmel fertiggestrickt und den 2. angefangen.
So langsam wiegt das Teil einiges und deckt mich auf der Couch einigermaßen zu.

Dann habe ich den Eureka weitergestrickt und finde die Jacke eigentlich lang genug. Da ich nicht so viel Weite haben wollte, habe ich die Zunahmen etwas verändert. Das führt dazu, dass das Rückenteil nicht wesentlich länger als das Vorderteil ist, sondern, dass der Teil, der sich unterm Arm befindet kürzer als Vorder-/ Rückenteil ist, also ein “V” bildet. Da muss ich noch genau schauen, wie ich die verkürzten Reihen einbaue um das gerade zu bekommen.

Diese Woche waren außerdem zwei Stricktreffs. Wir haben vor ein paar Monaten ja einen in Dülmen ins Leben gerufen und dieses Mal waren wir eine richtig große Runde. Ich habe nicht nachgezählt, aber wir müssten so um die 15 gewesen sein. Das hat mich wirklich wahnsinnig gefreut, weil ich jeden einzelnen wirklich gern habe.

Dann war heute wieder das “Woll-Frühschoppen” in Lünen, dieses Mal mit vorgezogenem Advents-Frühstück. (Oder doch eher St. Martins-Frühstück?) 
Auch hier waren wir eine tolle, große Runde und ich hatte einen wunderbaren Tag.

Arbeit

Tja, und hier fängt der doofe Teil an.

Die Kinder meiner direkten Kollegin waren nämlich krank. Das ist an und für sich ja schon einfach blöd und meiner Kollegin würde ich wirklich wünschen, dass sie mal ein bisschen Luft holen kann.

Dazu kam, dass es mir ebenfalls nicht gut ging. Da das Büro aber sonst komplett geschlossen gewesen wäre und einfach immer noch so viel zu tun ist, habe ich mich irgendwie zur Arbeit geschleppt. Das führte dazu, dass ich Montag den halben Tag da war und mir dann für den restlichen Tag Überstundenfrei genommen habe. Dienstag war ich dann ganz Zuhause. Mittwoch und dann Donnerstag bis ca. mittags habe ich irgendwie versucht zu überstehen aber dann gings einfach nicht mehr und ich bin zum Arzt gefahren. Habe dann für Donnerstag und Freitag einen Krankenschein bekommen. Morgen gehts wieder los und es graut mir schon vor den Sachen, die noch erledigt werden müssen.

Sport + Gesundheit

Nachdem ich Anfang der Woche mit Hals- und Ohrenschmerzen sowie Fieber und Migräne zu kämpfen hatte, blieb den Rest der Woche nur die Migräne übrig. Dafür hatte ich einen Anfall nach dem anderen und die übliche Medikation hat überhaupt nicht mehr geholfen.

Am Donnerstag bin ich dann zu meinem Hausarzt, der mich mit den Worten: “Rufen Sie dort nicht an um sich einen Termin geben  zu lassen. Gehen Sie direkt in die Praxis und verlangen behandelt zu werden.” direkt zum Neurologen überwiesen hat. 

Nun ist die Neurologensituation hier im Ort schwierig. Die Praxen sind völlig überlaufen und einer der Neurologen ist vor Kurzem völlig unerwartet verstorben. Eben diese Praxis wird jetzt wenigstens notfallmäßig einige Stunden in der Woche von einem anderen Neurologen übernommen. Und in dieser Praxis bin ich gelandet.

Der Arzt erzählte mir, dass er (mittlerweile vorgestern) 81 Jahre alt wird und er eigentlich gern jünger wäre um sich noch weiter fortzubilden. Mein Respekt. Wenn ich mit 81 so fit wäre, wäre ich mehr als glücklich.

Er hat dann Akupunktur vorgeschlagen. Ich habe ja eine riesige Angst vor Nadeln, aber der Leidensdruck war einfach zu groß, also habe ich zugestimmt. Er hat mir nach irgendeinem neuen Verfahren dann Kochsalzlösung an verschiedene Punkte in meinem Ohr gespritzt und die Migräne war sofort weg. Ich habe mich richtig leicht gefühlt und bin dann noch bis zu meinem Auto gekommen, bevor ich nicht mehr aufhören konnte zu weinen. Er scheint da eine Menge Stress und Anspannung  mitgelöst zu haben. 

Zuhause angekommen, und ein paar Stunden später kam dann der nächste Migräneanfall… Dieser ging aber glücklicherweise spätabends von alleine ohne das die Medikamente gewirkt hätten.

Ich war jedenfalls völlig erschöpft und aus dem Gleichgewicht und habe den Freitag gebraucht um wieder einigermaßen zurückzufinden.  Ich bin übrigens der festen Überzeugung, dass der Stricktreff geholfen hat, die Anspannung weiter zu lösen.

Trotz dieser mehr als bescheidenen Woche habe ich tatsächlich auch Sport gemacht. Beide Male um die starken Verspannungen bzw. die Migräne direkt zu lösen. Zunächst habe ich frühmorgens Yoga gemacht. Ein paar Sonnengrüße, sowie Asanas um den Rücken wieder flexibel zu machen. Das hat dann auch für ein paar Stunden geholfen. Leider aber nicht andauernd.
Zusätzlich habe ich es geschafft, meinen Vorsatz es mal mit joggen zu probieren, umzusetzen. Ich bin mit der App “Start Running” gestartet, die einen als Ziel an 60 Minuten durchlaufen heranführt. Die erste Stufe habe ich ganz gut gemeistert, allerdings hat mir zwischendurch ein Knie wehgetan. Glücklicherweise ist der Schmerz dann nach und nach weniger geworden. Ich werde das Ganze also weiter beobachten und vorsichtig sein.

Medien

Ich habe ein wenig Podcast gehört, aber nicht wirklich viele Episoden.

Dann habe ich mit meinem Mann zusammen “Bodyguard” geschaut. Eine wirklich gut gemachte und spannende britische Serie. Es geht um einen Ex-Soldaten mit PTBS, der als Personenschützer für eine umstrittene britische Innenministerin eingesetzt wird. Kurz darauf wird ein Attentat auf die Ministerin verübt.

Zu guter letzt brauchte ich irgendwas, bei dem ich komplett abschalten kann. Normalerweise fange ich dann an “Sherlock” zu schauen, aber dieses Mal war mir eher nach einer etwas weiter nördlich (und ein paar hundert Jahre früher angesiedelten) Serie zumute.
Ich habe damals in der Ausbildung schon die ersten 4 oder 5 Bücher gelesen und fand die ersten beiden richtig gut, den Rest eher so lala.
Da ich dieses Genre sonst meide wo es geht, verzeichne ich diese hier einfach unter “guilty pleasure”. – Ich finde übrigens, dass die deutsche Übersetzung “heimliches Laster” nicht halb so schön klingt.
Hast du schon erraten, welche Serie ich meine?

Okay, okay. Ich verrate es dir. Ich habe “Outlander” geschaut. Natürlich im O-Ton, denn ich mag den schottischen Akzent sehr.

Ausblick

Die nächste Woche ist geplant und sortiert – aber leider arbeitstechnisch nicht vorbereitet. Das mache ich nämlich immer Donnerstagnachmittag oder freitags im Büro und das ist ja definiv weggefallen. Also lasse ich mich morgen überraschen und versuche dem Durcheinander irgendwie herr zu werden.

Nähwerke

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(Nervt mich tierisch, aber sicher ist sicher…)

Ich hatte mir so sehr vorgenommen in der Sommerpause meines Nähkurses zu nähen. 

Ich wollte T-Shirts haben.
Ich wollte kurze Hosen haben.
Ich wollte lange Hosen haben.
Ich wollte Kleider haben.

Du merkst schon: Daraus geworden ist (fast) nichts. Immerhin liegen hier noch zwei halbfertige T-Shirts, die ich noch etwas umarbeiten muss. 

Hinzu kommt ein etwas missglücktes Oberteil, dass dann entgegen der Planung schulterfrei geworden ist. (Notiz an mich: Wenn man das Schnittmuster vergrößert, indem man das Schnittteil einfach weiter von der Stoffmitte wegzieht, vergrößert sich auch der Ausschnitt… Ein klassischer Facepalm-Moment…)

Schnittmuster Frau Aiko von Studio Schnittreif – ohne Ärmel, stark stark oversized. Hier auf dem Foto noch ungesäumt. Mittlerweile aber mehrfach getragen und einigermaßen zufrieden. Sieht so nur sehr unförmig aus.

Dann habe ich mich noch an etwas gewagt, womit viele Näheinsteiger anfangen: Babykleidung – für das Baby einer lieben Kollegin. Natürlich mit Einhörnern drauf. Das ist so ein Running Gag zwischen uns. 
Fazit: Schnell zu nähen aber superfummelig. Nix für mich. Ich bleib bei Klamotten für mich. Süß ist es trotzdem.

Frida von Milchmonster 
Einhornstoff: buttinette – Bündchen: Dresowka

Im Wesentlichen wars das dann auch schon. Gefühlt kommt die Nählust aber gerade langsam zurück. Vielleicht schaffe ich demnächst wieder mal was.

Zurück aus der Sommerpause – oder: Endlich kühler sagt der Garten

Über den fehlenden Regen und die außerordentlich hohen Temperaturen dieses Jahr brauche ich dir ja nicht mehr großartig was erzählen. Ich denke wir haben alle noch die (vermutlich) schlaflosen Nächte und die absolute Unlust auch nur irgendetwas zu tun in Erinnerung. Nachdem es hier in den letzten Tagen nach und nach etwas kühler wurde, kam dann gestern der Temperatursturz – zusammen mit einem ganzen Tag Regen und Gewitter.

Heute trage ich das erste Mal seit gefühlten Ewigkeiten wieder Stricksocken.
Auf der einen Seite freue ich mich auf die schönen Seiten des Herbstes: Gemütlichkeit (oder wie man heutzutage sagt: Hygge), Tee und heißer Kakao und das Gefühl, dass man Kleidung wirklich tragen sollte.
Auf der anderen Seite heißt es aber natürlich auch, dass die Tage jetzt schnell wieder kürzer werden, dass uns wahrscheinlich Wochen mit Schietwetter und depressiver Stimmung bevorstehen und ein paar “hübsche” Erkältungen und Grippeerkrankungen.

Doch das ist noch alles Zukunftsmusik. Deswegen erzähle ich dir in den nächsten Tagen erstmal, was so alles passiert ist, denn langweilig wars hier nicht – und gestrickt habe ich tatsächlich auch. Was soll man denn auch sonst tun, wenn man die Sonne und das heiße Wetter nicht gut verträgt?

Der Flieder hat Unmengen von Schmetterlingen, Wildbienen und Hummeln angelockt

Wir hatten Mühe die Pflanzen durch die Dürre zu bringen. Ich denke jeder, der einen Balkon oder Garten hat, wird das nachvollziehen können. Deswegen habe ich auch ein wenig Angst vor der diesjährigen Wasserrechnung…

Dafür habe ich – als noch nicht absehbar war, dass so lange das Wasser fehlen wird – jede Menge Lavendel gepflanzt. Ich liebe Lavendel und freue mich schon darauf, dass er nächstes Jahr so richtig anfangen wird zu blühen. 

Im Bereich Nutzpflanzen ertrinken wir geradezu in Tomaten. Ich habe bereits mehrere Kilos geerntet und die Pflanzen sehen immer noch so aus, als ob ich noch nichts gepflückt hätte. Heute wird es deswegen Schnitzel mit Tomatensauce geben. Da ich aus den kleinen Johannisbeertomaten (der Name ist Programm) noch nie eine Sauce gekocht habe, wird dies ein Test sein. Sollte es schmecken, werde ich anfangen jede Menge Sauce einzukochen. Roh essen können wir diese Mengen jedenfalls nicht. – Leider.

Das bedeutet allerdings auch, dass ich gleich aus der gemütlichen Schlafanzug/ Morgenmantel-Kombination in etwas richtiges schlüpfen und nach draußen gehen muss. 10 Uhr und immer noch im Morgenmodus – das hatte ich lange nicht mehr.

Gelbe Johannisbeertomaten

Habe ich zu viel versprochen? – Und das war nur eine Ernte.

Auch der Kürbis wächst und gedeiht. Die ersten zwei haben wir schon gegessen und zwei weitere verschenkt. Dafür mag die Gurkenpflanze nicht so. Sie kümmert etwas vor sich hin und produziert immer nur eine Gurke auf einmal. Da ich die aber eh alleine esse, ist das voll ok.
Außerdem habe ich gelernt, dass Brokkoli wirklich groß wird. Nächstes Jahr wird mit mehr Abstand gepflanzt!

[Projekt Kleiderschrank] Work work work…

In Sachen Kleiderschrank hat sich einiges getan:

Wie ich dir ja bereits erzählt habe, habe ich endlich einen Platz in einem Nähkurs bekommen. Leider ist dort mittlerweile Sommerpause, aber das heißt natürlich nicht, dass ich untätig war. Ich habe einiges genäht (hauptsächlich einfache Schnitte und Basics) und mir einen Überblick verschafft, was ich alles Nähen möchte und auch was ich brauche.

Im Moment ist es so wahnsinnig heiß, dass mir nicht danach ist, die neuen Sachen zu fotografieren. Das hole ich aber nach – versprochen.

Jetzt habe ich erst einmal Stoffe geordert und dringend benötigte Shirts fürs Büro nähen zu können. Weil gerade so viel los ist, bin ich jetzt erst dazu gekommen, alles auszupacken, ggf. zu versäubern und Richtung Waschmaschine tragen zu lassen. – Mein Mann war nämlich so nett und hat alles an Wäsche in den Keller getragen.

In den nächsten Tagen werde ich also hauptsächlich mit Waschen beschäftigt sein. Danach kann es dann wieder mit dem eigentlichen Nähen losgehen. – Das ist ja, was mich ein bisschen nervt: Sowohl beim Stricken als auch beim Spinnen kann ich zügig loslegen. (Gut, man muss schon wissen, was man stricken/ spinnen möchte. Das kann nämlich seeeeeehr lange dauern… *hüstel* )
Da ich ungewaschene Stoffe nicht verarbeiten mag, kommt alles zunächst in die Waschmaschine. Bis ich also starten kann brauche ich Stoff und passendes Garn, muss bei Webware den Rand abkurbeln (= mit Zickzack-Stich umnähen, damit der Stoff nicht ausfranst), alles waschen, trocknen lassen, das Schnittmuster ausdrucken/ zusammenkleben/ ausschneiden oder alternativ abpausen, einen Platz finden wo ich den Stoff vernünftig hinlegen kann um die Schnittmusterteile aufstecken und ausschneiden zu können. Dann erst geht es ans Zusammenstecken und eigentliche Nähen.

Solange man nicht zwischen den einzelnen Schritten ewig wartet, ist man mit Nähen allerdings immer noch schneller als mit Stricken. Trotzdem werden Nähen und ich wohl eher gute Bekannte als wirkliche Freunde werden.

Deswegen wird jetzt erstmal die Waschmaschine angeworfen und dann gehe ich wieder stricken. – Erholung und so.

In Sachen [Projekt des Monats] bin ich übrigens heillos im Rückstand. Ich habe etwas mehr als 60% meines Mai-Projektes fertig. Da ich aber eh keinen Preis gewinnen will, stricke ich halt wie es passt. Und überraschenderweise wird mehr fertig, als ich so erwartet hätte. Alles was übrig bleibt, nehme ich dann halt mit ins nächste Jahr. Da wird es dann aber deutlich weniger Projekte geben; vemrutlich eher so was wie das Projekt des Quartals oder so.
Auch hier gibt es Fotos und weitere Infos sobald die hochsommerlichen Temperaturen etwas nachgelassen haben.

Ich wünsche dir einen schönen Sommer – und bis hoffentlich bald!

 

Gedanken zum Leben, dem Universum und dem ganzen Rest

Gut, so philosophisch wird es dann nicht, aber ich mag Douglas Adams nunmal.

Ich möchte dich nicht mit uralten Geschichten aus meiner Kindheit und Jugend langweilen, deswegen in Kürze: Ich war eigentlich schon immer ein Träumer und neige dazu Dinge zu zerdenken statt einfach mal zu machen.
Gerade in den letzten Jahren wurde das immer stärker. So stark, dass es mich sehr belastet hat und ich mich ein bisschen wie im Dornröschenschlaf gefühlt habe. Gerade jetzt fühlt es sich an wie verlorene Zeit.

Sicherlich gab und  gibt es verschiedene Faktoren. Einiges möchte ich auch nicht hier besprechen – nicht hier und jetzt zumindest.

Im Bereich DIY jedenfalls hat Susanne vom Podcast handgemacht bzw. dem Blog Creativemother bei mir offensichtlich den einen oder anderen Stein ins Rollen gebracht.
Nicht nur, dass sie das Projekt Kleiderschrank ins Leben gerufen hat, sie hat auch mich zu einem guten Teil dazu gebracht aktiv zu werden.

Susanne jedenfalls sprach in ihrer letzten Podcast-Folge über das Aufgeben von Hobbies. Wann man sich von Belastendem trennen sollte und ob es da überhaupt Regeln geben kann.

Das hat mich dazu gebracht, die letzten Monate zu rekapitulieren und ich kann sagen, dass ich so viel getan, gelernt und Neues ausprobiert habe, wie seit meiner Jugend nicht mehr.
Ich achte darauf, nicht zu viel anzuhäufen, dass mich belasten könnte. (Trotzdem sammelt sich das eine oder andere an. Es hält sich aber in einem überschaubaren Rahmen.)

Im Bereich DIY habe ich…

… 2017 neue Stricktechniken gelernt und mehr über Passformen und Kleidung gelernt
… selbst einen Garten geplant und zusammen mit dem besten Ehemann in die Realität geholt
… Ende 2017 meinen Kleiderschrank gesichtet, sortiert und ausgemistet
… Ende 2017 angefangen Garn zu spinnen
… Anfang 2018 angefangen Kleidung zu nähen
… 2018 mehrere Kochkurse besucht und so viele Ideen mit nach Hause genommen

Außerdem wurde mein Vertrag als Kursleiterin für ein Strickcafé verlängert und ich habe meinen Wunsch umgesetzt endlich wieder Englisch zu sprechen.

Ich werde dieses Tempo bestimmt nicht auf Dauer durchhalten und weiß, dass sich die Schwerpunkte im Leben immer mal ändern, aber jetzt und hier gefällt es mir so wie es ist.

Im Moment sprudeln Ideen und Tatendrang vor sich hin und ich weiß nicht, wie ich alles so schnell umsetzen kann wie ich möchte. Ich möchte dieses gute Gefühl so lange wie möglich erhalten und nicht in eine Art Manie abgleiten, die dann schnell wieder abflaut und das Ganze verpuffen lässt.

Deswegen habe ich mir kleine Ruheinseln eingebaut. Ich erinnere mich regelmäßig daran durchzuatmen (z.B. einmal in der Woche in der Yoga-Klasse), einfach mal ein Buch zu lesen oder völlig unproduktive Tage zu verbringen.

Aus all diesen Gründen und Dingen und Geschehnissen werde ich auch weiterhin nicht regelmäßig bloggen.
Denn bloggen ist schön, es macht mir Spaß. Ein selbstgenähtes T-Shirt anzuziehen macht aber noch mehr Spaß.

Trotzdem bemühe ich mich um Beiträge verschiedenster Art. – Wenn dich etwas besonders interessiert über das ich schreiben soll, dann melde dich gern bei mir.

(Ich habe es übrigens gewagt und ein paar Sachen vorgeschrieben.)

Datenschutz – kleine Info

Aktualisierung: Es sollte wieder alles funktionieren.

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Im Hintergrund passe ich diese Seite schon seit einiger Zeit an die morgen in Kraft tretende DSGVO an.

Dieser Blog ist allerdings Hobby und wird, wie du ja weißt, eher unregelmäßig “befüllt”. Aus diesem Grund kann ich einige Dinge erst nach und nach einpflegen. Eins dieser Dinge ist die Kommentarfunktion. Hier muss ich noch einige Anpassungen vornehmen. Deswegen kannst du im Moment keinen Beitrag kommentieren. Ich bemühe mich alles so schnell wie möglich umzustellen und danach alles Datenschutzkonform freizuschalten.

Bis dahin bin ich weiterhin per E-Mail erreichbar. Meine Kontaktdaten findest du auf der Seite mit dem Impressum und den Hinweisen zum Datenschutz.

Jetzt spinnt se auch noch…

Ich denke alle Witze übers Spinnen sind bereits gemacht worden. Deswegen überspringe ich diesen Part und erzähle dir einfach davon, wie ich dazu gekommen bin:

Mit dem Verarbeiten von Garn kam bei mir Interesse auf, wie so etwas eigentlich hergestellt wird.
Auf der ‘Creativa’ konnte ich das Ganze bei der Handspinngilde kurz auf einer Handspindel ausprobieren. Es kam ein Stück der unter Spinnern gut bekannten “schwangeren Regenwürmer” heraus, also ein ungleichmäßig dickes Stück Garn.
Leider hatte niemand der Leute dort noch Zeit für mich, so dass ich beschloss es Zuhause selber zu versuchen. Ich bestellte mir zwei Anfängerspindeln und etwas Wolle. Wie ich später erfahren habe, sind diese Anfängerspindeln aber oft schlecht austariert und so kam es, wie es kommen musste: Sie frustrierten mich und wurden dementsprechend nicht mehr benutzt.

Wie so ein Rad funktioniert, wollte ich dann aber trotzdem noch mal testen, vor allen Dingen als ich gelesen hatte, dass vielen das Spinnen auf dem Rad leichter fällt als auf einer Spindel. Aber wo? Es handelt sich ja nunmal nicht um ein Allerweltshobby.

Fast forward  auf Sommer letzten Jahres:

Wir waren auf einem Mittelalterfest in Warendorf und im Heerlager saß jemand und sponn auf einem Rad. Nachdem ich ein bisschen herumgedruckst hatte, sprach mich die Dame an, und meinte, wir dürften ruhig näher kommen. (Manchmal bin ich ja einfach wahnsinnig schüchtern.)
Wir führten ein wirklich nettes Gespräch und es stellte sich heraus, dass sie auch auf ravelry unterwegs und Admin der Gruppe “Spinnernetz” ist. Der Satz “Wäre doch gelacht, wenn wir niemanden aus deiner Nähe finden würden, bei dem du das mal ausprobieren kannst!” ist mir deutlich im Gedächtnis geblieben.
(Für dein freundliches “Anschubsen” ganz lieben Dank, bakerqueen!)

Es dürfte für dich keine Überraschung sein, dass bakerqueen recht behalten sollte. So fuhr ich ebenfalls letztes Jahr tiefer ins Münsterland hinein um bei wollsuechtig herzlich aufgenommen zu werden und einen wunderbaren Nachmittag zu verbringen. (An dich auch herzlichen Dank dafür!) Ich durfte auf ihrem Spinnrad von Walther die ersten Gehversuche unternehmen und war seither Feuer und Flamme.

Nur: So ein Spinnrad ist schon teuer und die Auswahl ist wahnsinnig groß! Also: Woher nehmen?

Und da kommt wieder der Zufall ins Spiel: Bei einer Strickrunde erzählte ich davon. Eine Freundin hatte seit Jahren ein Spinnrad unbenutzt in der Wohnung stehen und wollte den Staubfänger eigentlich schon länger abgeben. Und so bin ich seit Ende letzten Jahres stolze Besitzerin eines Kromski Fantasia. Ein bisschen entstauben, ein bisschen ölen und schon konnte ich loslegen.


Netterweise habe ich auch noch einen ordentlich großen Kammzug Merinowolle dazubekommen und habe direkt losgelegt.

Die ersten Stränge sind fertig gesponnen, verzwirnt, gewaschen und mottenfrei verstaut. Sobald ich den Rest ebenfalls versponnen habe, möchte ich einen Teil davon färben und dann alles zu einer Decke für die Couch verstricken.

Noch  sehen sie unspektakulär aus:

Projekt Kleiderschrank Bedarf/ Project Wardrobe requirements

Eigentlich ist es schon zu spät, aber ich sende dir trotzdem noch ein frohes neues Jahr!
Ich wollte mich viel früher melden, nur ist mir da das Leben inklusive eines neuen Hobbies dazwischengekommen. Von dem Hobby berichte ich bei Gelegenheit noch ausführlicher  – das dazwischengekommene Leben ist zu langweilig um ausgiebiger darüber zu berichten. – Okay, hier die Kurzfassung: Krank. Viel Arbeit. Müde. – Fertig. 😉

Mittlerweile habe ich einen groben Plan, von allem was in meinem Kleiderschrank fehlt:

  • Stricksocken
  • Dunkle Jeans
  • Dunkle Stoffhose
  • Wintermantel
  • Blazer, bevorzugt in einem dunklen Grau
  • Strickjacken in neutralen Farben
  • Langarmshirts
  • T-Shirts/ Tops fürs Büro
  • Handschuhe
  • Mützen

Alles, was mir möglich ist, werde ich davon selber fertigen. Ich denke da vor allem an die Sachen, die ich stricken kann, sicherlich aber auch an die eine oder andere Näh-Herausforderung.

Farblich bleibe ich weiterhin bei den kühlen Tönen:

  • Anthrazit (schwarz wirkt meistens zu hart)
  • Grau
  • Blautöne (vor allem Richtung Petrol)
  • Grüntöne (blaugrüne Töne)

Well it’s already too late for this but I send you a Happy New Year nevertheless.
I planned to write this directly when the new year started but the usual things in life and a new hobby happened.  I’ll write more about the hobby soon and there isn’t much to tell about the rest. Here is the short version: Sickness. Tons of work.
Tired. – That’s it. 😉

Meanwhile I made a plan about what I’m going to need for my wardrobe:

  • Knitted socks
  • Jeans (dark colours… black or charcoal)
  • Cloth slacks for the office (again dark colours)
  • Coat
  • Blazer (preferably in a dark-ish grey)
  • Cardigans
  • Shirts with long sleeves
  • T-Shirts/ Tops for the office
  • Mitten/ gloves
  • Caps/ beanies/…

I’ll make as many clothes as possible. I think mainly about knitting things but I’ll of course challenge myself with sewing too (if doable).

I won’t change the main colours of my current clothings:

  • Charcoal for overgarments (as black is often too much of a contrast)
  • Grey
  • Shades of blue (mainly teal)
  • Shades of green (mainly blueish greens