Archiv der Kategorie: Mein Leben und ich

20 Tage – 20 Bücher – Tag 1

Von britsknits habe ich von dieser Aktion erfahren. Den ganzen Februar lang gibt es von Montag bis Freitag jeweils eine Frage zum Thema Bücher zu beantworten. Initiiert wurde diese Aktion von Lese-Meer. Da muss ich als Bücherwurm natürlich direkt dran teilnehmen. Also, hier kommt sie, die 1. Frage:

Was lesen Sie gerade?

Ich lese gerade zwei Bücher, ein deutschsprachiges und ein englischsprachiges:

“Feuerklingen” von Joe Abercrombie. Dies ist der zweite Teil der “First-Law”-Reihe. Ein erfrischend anderes Fantasybuch, allein schon wegen der teils sehr sarkastischen Bemerkungen. Ich habe etwa noch 1/3 des Buches zu lesen und freue mich jetzt schon auf die nächsten Teile. Bisher erschienen sind wohl 6 Bücher.

Um meine Englischkenntnisse aufzumöbeln, lese ich momentan ja so oft wie möglich englischsprachige Bücher. Aktuell ist ein (Kinderbuch-)Klassiker dran, nämlich “The Wind in the Willows” von Kenneth Grahame. Die Geschichten von Maulwurf, Wasserratte, Kröte und Co. sind wirklich schön zu lesen.

Jahreshoroskop 2013

Ja, ich weiß. Astrologie ist unwissenschaftlicher Unfug. Habe ich mir schon mehrfach anhören müssen.

Ob ich trotzdem dran glaube? Hm, ich weiß nicht. Tatsache ist, dass sehr viel von den genaueren Horoskopen (also nicht denen aus der Tageszeitung…) zu mir passen. Auch die Formulierungen, die nicht allgemein sind.

Eine meiner Lieblingsautorinnen schreibt jedes Jahr ein Jahreshoroskop. Ich habe mir meine Geschichten einmal herausgesucht und bin gespannt, wie das neue Jahr so wird.

Wer Lust hat, kann ja auch mal hineinschauen.

Meine Geschichten sind im Übrigen die Folgenden:

Sonnenzeichen: Zwillinge/ Die Insel Utröst
Aszendent: Wassermann/ Die sieben Raben
Mondzeichen: Jungfrau/ Die Prinzessin auf dem Baum

Wie immer interessiert mich natürlich auch eure Meinung dazu!

Ansonsten wünsche ich euch einen guten Rutsch und Gesundheit, Glück und Zufriedenheit im neuen Jahr, sowie das Gelingen der Sachen, die ihr tun wollt.

Jahresausblick 2013 mit kleinem Rückblick auf das Jahr 2012

Eigentlich wollte ich mit diesem Artikel noch ein wenig warten, aber ich sitze gerade krank zuhause und mir fällt die Decke auf den Kopf. (Gut, ich könnte aufräumen, die Spülmaschine aus- und wieder einräumen und und und – aber dazu kann ich mich gerade nicht aufraffen.)

Mein Jahr 2012 war chaotisch, schlechte Nachrichten wurden von noch schlechteren abgelöst und es ist viel passiert. Über einiges habe ich hier geschrieben, anderes möchte ich nicht in der Öffentlichkeit preisgeben. Wer mich persönlich kennt, hat diese Dinge normalerweise auch mitbekommen, so dass sie hier nicht wiederholt werden müssen. Ich hoffe jetzt einfach, dass das nächste Jahr besser wird – neues Jahr, neues Glück und so. Und deswegen blicke ich jetzt einfach nach vorn und erzähle euch lediglich im Zusammenhang mit meinen guten Vorsätzen für 2012 was davon geklappt hat und was nicht:

Vor genau einem Jahr habe ich über meine Vorsätze 2012 geschrieben.

Ich zitiere mal aus meinem Beitrag:

Meine Vorsätze für 2012

  • Nur jeden zweiten Monat Bücher für mich selbst kaufen.
    Der Januar ist “bücherfrei”, die erlaubten Monate sind demnach: Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember. Zusätzlich möchte ich in den erlaubten Monaten nicht mehr so viel Geld für Bücher ausgeben. Das soll mir helfen, mir mehr gebrauchte Bücher zu kaufen. Spontan lege ich ein Bücherbudget von 50 Euro jeden zweiten Monat fest.
  • Eine Weile komplett vegetarisch leben.
    2011 hat das nicht so geklappt, deswegen nehme ich das Ganze mal mit ins neue Jahr. Ich peile irgendwas zwischen zwei und vier Wochen an.
  • Mich mehr bewegen und mindestens 10 Kilo abnehmen
    Auch das ist etwas, was ich aus 2011 Jahr mitnehme.
  • Mehr selber machen.
    Ich hatte schon die folgenden Sachen auf meine To-Do-Liste gesetzt:
    Nähen lernen
    Kleidungsstück stricken
    Spinnen ausprobieren
    Seitan und Gemüsebrühe selbst machen
    (Käse machen?)
    (Garten anlegen)
    Regal für Schreibtisch bauen
  • Schränke ausmisten
    Zum Bücherverkauf werde ich mich wohl weiterhin nicht durchringen können, aber meine alten (nicht mehr passenden) Klamotten werde ich nach und nach aussortieren. Vielleicht stelle ich auch das eine oder andere hier ein.
  • Hochwertige Klamotten kaufen
    Ich möchte gern weniger, dafür aber hochwertige und haltbare Kleidung haben. Eine Grundausstattung habe ich ja jetzt, auch fürs Büro. Deswegen eilt es im Moment auch nicht sonderlich, viele neue Klamotten zu kaufen und ich kann wieder mehr Wert auf Qualität achten. Hochwertig bedeutet für mich nicht unbedingt Sachen von Marke X zu kaufen, sondern die Verarbeitung muss gut sein. Zusätzlich halte ich nächstes Jahr vermehrt Ausschau nach ökologisch einwandfreien Produkten.

Dies hier ist davon übrig geblieben:

  • Nur jeden zweiten Monat Bücher für mich selbst kaufen.
    Dies hat auch im 2. Jahr gut geklappt. Trotzdem ist mein SuB wieder weiter angewachsen, weswegen ich das Ganze nun etwas modifiziert habe. Näheres habt ihr bestimmt schon gelesen, falls nicht – ich komme später darauf zurück.

  • Eine Weile komplett vegetarisch leben.
    Das hat sowas von überhaupt nicht funktioniert. Anfangs ging es noch, da gab es wirklich nur 2x in der Woche Fleisch. Leider habe ich das dann ab etwa Mitte des Jahres schleifen lassen und dieses Weihnachten wurde dann quasi ein Fleischgelage. :-/
  • Mich mehr bewegen und mindestens 10 Kilo abnehmen
    Ebenfalls ein Reinfall. Im Gegenteil: Ich habe vor lauter Stress sogar noch zugenommen. Allerdings war ich bis vor Weihnachten wieder auf dem Weg nach unten.
  • Mehr selber machen.
    Das hat teilweise geklappt. Leider war und bin ich durch gesundheitliche Probleme immer noch stark eingeschränkt. Das Eine oder Andere habe ich aber dann doch geschafft.
  • Schränke ausmisten
    Das mussten wir durch unseren Umzug bedingt ja zwangsläufig tun. Es ist sicherlich nicht so viel weggekommen wie es nötig  gewesen wäre, aber wir haben trotzdem gut ausgemistet. Vor allen Dingen alte Kleidung ist zur Kleiderspende gewandert.
  • Hochwertige Klamotten kaufen
    Hat auch nur teilweise funktioniert. Ich habe drei Paar nachhaltig hergestellte Schuhe gekauft und ansonsten war geldmäßig nicht mehr drin. Dafür pflege ich meine Klamotten in der Regel aber bis zur vollständigen Aufgabe zu tragen. Anschließend werden sie dann meist noch als Putzlappen o.ä. weiterverwendet. Also weggeworfen wird hier so leicht nichts.

Für das neue Jahr lege ich meinen Fokus doch eher auf das Day Zero Projekt/ 101 Dinge in 1001 Tagen. Die guten Vorsätze für 2012 sind zum großen Teil darin verwurschtelt, so dass sie wenigstens nicht vollständig unter den Tisch fallen. Ein weiterer Fokus wird direkt auf mir liegen. Ich werde weiterhin versuchen wieder auf mich zu achten und mir nötige Auszeiten auch gönnen. Trotzdem möchte ich meinem Schatz nicht zur Last fallen (Ja, ich höre die Feministinnen hier schon schreien: Die alten Frauen-Probleme. Bloß anspruchslos und unsichtbar bleiben. Das ist hier allerdings nicht gemeint.) und ihn auch weiterhin unterstützen. Ein Teil von diesem “Ego-Projekt” ist auch, hier in unserem neuen Wohnort Kontakte zu knüpfen. Allerdings weiß ich leider noch nicht genau wie. In diesem Zusammenhang interessiert mich brennend, wie ihr das handhabt oder gehandhabt habt:

Wie habt ihr Leute in einer neuen Umgebung kennengelernt? Seid ihr aktiv geworden, habt ihr gewartet bis halt was passiert oder habt ihr kein Interesse an Kontakten in der Nachbarschaft/ im Wohnort?Berichtet doch mal. Gern auch auf eurem Blog mit Verlinkung hier, damit ich euch auch finden kann.

Neben den neuen Leuten möchte ich auch darauf achten, die “alten” nicht zu vernachlässigen. Ist ja nicht so, dass ich bei Null starten möchte… Bin gespannt, auf welche Art und Weise ich diesen Balanceakt hinbekomme.

Der Januar ist bei uns mit Terminen und Feiern vollgepackt. Wir haben kein einziges Wochenende komplett für uns. Es geht zum Spieleabend, zum Geburtstag, zum Raclette und zur Einweihungsparty.

Im Februar dann ist geplant mit meinen Eltern essen zu gehen und der Bruder von meinem Schatz feiert vermutlich auch noch Geburtstag (er war sich noch nicht sicher, ob er direkt im Februar feiern will oder das Ganze doch lieber verschiebt und im Sommer eine Grillparty schmeißt).

Ab März scheint es dann ruhiger zu werden – jedenfalls sieht es bisher so aus.

Dann möchte ich nächstes Jahr unbedingt in den Urlaub fahren, auch wenn sich da jetzt einige Schwierigkeiten aufgetan haben.

Im Juni dann heiraten Freunde von uns und darauf freue ich mich auch auf jeden Fall schon sehr.

Anschließend ist noch nichts großartiges geplant, da lasse ich alles mehr oder weniger auf mich zukommen.

Wie sehen eure Pläne aus? Macht ihr überhaupt welche?

Weihnachten/ Yul

Hallo ihr Lieben,

hier ein paar (unsortierte) Gedanken zu Weihnachten:

Gerade vor Weihnachten fällt es mir immer besonders auf. Ich weiß nicht, ob es ein Gefühl ist, dass sich quer durch die Bevölkerung zieht oder ob ich einfach nur viele dieser Menschen kenne, aber viele beklagen sich darüber, dass der Sinn von Weihnachten verlorengeht. Kaum noch religiöse Aspekte, nix mit Innehalten, Zurückblicken oder einfach nur dem Gefühl, dass man gemeinhin als “Besinnlichkeit” bezeichnet. Allerorten die Wehklage “Wir kaufen zu viel, wir kaufen zu viel!” und den Schwüren, dieses Jahr nicht mehr so viel zu schenken.

Was ist davon nach Weihnachten übrig? Mir scheint, nicht mehr viel. Trotz dem Gejammer und dem Wunsch, dass es doch bitte anders sein möge, höre und lese ich so ziemlich überall was wer denn alles geschenkt bekommen oder verschenkt hat. Oft werden Vergleiche gezogen und der Wert von Geschenken gegengerechnet.

Ich persönlich schenke gern und werde natürlich auch gern beschenkt. Dabei sind mir Geschenke, die von Herzen kommen viel lieber als solche, die viel gekostet haben. Auch wenn ich ausgerechnet dieses Weihnachtsfest mit mir hadere, da ich wirklich sehr viel geschenkt bekommen habe. Viel mehr als es mir angenehm ist. Ich freue mich wirklich über jedes einzelne Geschenk, denn es sind Sachen, die wirklich mit mir zu tun haben, die ich mag, um die ich schon mehrfach herumgeschlichen bin. Aber in der Summe ist mir das jetzt einfach zu viel. Dem Schenken an sich kann ich mich nicht entziehen, dafür ist mein Umfeld einfach zu sehr darauf geprägt und es würde nur böses Blut verursachen, nichts zurückzuschenken. Und Geschenke würde ich erhalten – ob ich will oder nicht.

Für mich ist der Teil des Festes, an dem es die Geschenke gibt natürlich spannend aber er ist keinesfalls der wichtigste Teil.  Das gestrige Abendessen mit meinem Schatz und der gemütliche Abend waren mir viel wichtiger als das Aufreißen der Verpackungen. Dieses Jahr war Weihnachten auch bisher wenigstens entspannter als sonst. Gerade im Dezember sehen wir die Familie von meinem Schatz recht häufig – im Vergleich zum Rest des Jahres. Trotz das die Gesprächsthemen nicht so meins waren und sich bei manchen Ansichten meine Nackenhaare sträubten, habe ich mich amüsiert. Ich hoffe, dass das eine Art Zeichen ist und es von jetzt an Bergauf geht.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Ich wünsche euch ein wundervolles Weihnachts- bzw. Yulfest (je nachdem, was ihr feiert) das so abläuft, wie ihr es euch wünscht.
Ich wünsche euch, dass ihr euch treu bleibt, ob ihr nun regelmäßig in einen Geschenke-Kaufrausch verfallt oder ob ihr lieber schlicht und ohne viel Drumherum feiert.
Ich wünsche euch ein schönes Fest im Kreis derer, die euch wichtig sind und das die Stimmung gut ist und alle zufrieden sind.

2012Weihnachtsbaum

Allgemeines Bla Bla

Mein letzter Eintrag ist schon fast einen Monat her. Da nutze ich mal die Gelegenheit, dass mir hier gerade die Decke auf den Kopf fällt und ich mich dringend ein wenig ablenken muss und laber euch ein wenig voll…

Zunächst einmal habe ich momentan zwei Projekte auf den Nadeln. Ja, ich stricke wieder. Zwar nicht in dem Umfang wie vorher, aber jeden Abend ca. eine Stunde mit Pausen dazwischen. Zum Einen ist gerade ein Schal für meine Schwiegermutter in Lauerstellung dabei und ein Cowl für mich. Allerdings überlege ich, den Cowl wieder aufzuribbeln, da die Wolle doch mittlerweile arg schwer ist und ich nicht weiß, ob ich ihn tragen würde. Das Muster hingegen ist toll: Einfach und effektvoll. Wer bei ravelry angemeldet ist, kann sich das Muster hier anschauen.

Dann habe ich mit Postcrossing angefangen und bin bisher begeistert. Eigentlich hat das Ganze ja keinen Sinn, außer den Postboten zu beschäftigen – und natürlich die Teilnehmer zu erfreuen. Das Konzept ist ganz einfach: Man schreibt Postkarten an Leute aus aller Welt und bekommt die gleiche Anzahl von Leuten aus aller Welt geschickt. Dabei darf man sich durchaus etwas wünschen, z.B., was auf der Karte für ein Motiv sein sollte oder was auf die Karte draufgeschrieben werden soll. Ich sehe es als Möglichkeit Menschen eine Freude zu machen, die nicht viel kostet und selber auch mal schöne Post aus dem Kasten zu holen (nicht immer nur Rechnungen und Werbung). Außerdem schreibe ich auf Englisch und bleibe so bei meinem Vorsatz dran, mein Englisch zu verbessern.

Außerdem möchten mein Freund und ich nächstes Jahr unseren ersten richtigen Urlaub machen und ich hoffe SO SEHR, dass es klappt! Unser Ziel soll Großbritannien sein, genauer gesagt soll es von London nach Edinburgh gehen. Wenn ihr Tipps für uns habt, was man unbedingt gesehen haben sollte auf dieser Tour, schreibt mir bitte! Ich bin ob der Fülle von Möglichkeiten nämlich gerade etwas überfordert und meinem Freund geht es ähnlich. Bisher stehen halt nur Start- und Zielpunkt fest.

 

Dann haben wir erfahren, dass Freunde von uns nächstes Jahr heiraten werden und ich freue mich sehr für die Beiden. 🙂

Mein Projekt, die Gegend zu erkunden liegt leider ein wenig auf Eis. Zum Einen, weil wir momentan noch mit der Wohnung zugange sind (wir brauchen nun nur noch eine Garderobe und eine Kommode, dann sind wir endlich komplett) und dafür jede freie Minute draufgeht und zum anderen weil es mir gesundheitlich mal wieder nicht so prickelnd geht. Und das ist auch der Grund, warum mir in diesem Moment die Decke auf den Kopf fällt. Erst habe ich mich beim Reha-Sport etwas überanstrengt und habe nun wegen einer Entzündung des Innenbandes Knieschmerzen. Und Sonntag und Montag waren von Migräne begleitet, die sich mittlerweile in eine Viruserkrankung mit Übelkeit und Bauchweh ausgewachsen hat. Konkret bedeutet dies, dass ich seit dem Wochenende nur noch sporadisch etwas zu mir nehme, da mir der bloße Anblick (vom Geruch wollen wir gar nicht reden) Übelkeit und Brechreiz verursacht. 🙁

Gestern und heute habe ich zumindest Tee und trockenes Brot zu mir nehmen können – hoffentlich geht es weiter bergauf.

Und wenigstens komme ich mit meinem aktuellen Buch weiter, das mich zwar interessiert und fesselt, aber trotzdem hatte ich bis gestern erst ein paar Seiten gelesen gehabt. Und genau damit mache ich jetzt auch mal weiter. 🙂

101 Dinge in 1001 Tagen

Das Ganze habe ich bei Nenya auf dem Blog gelesen und fühlte mich sofort angesprochen.

Worum geht es?
Man erstellt eine Liste von 101 Dinge, die man immer schon mal gemacht hat, sie aber ständig vergisst, vor sich herschiebt oder sich bisher noch nicht getraut hat.

Was für Aufgaben sollen es genau sein?
Es muss sich um klar definierte und messbare Aufgaben oder Erlebnisse handeln, die vor allem aber auch realistisch sind. Es können klassische “To Do Listen” sein, oder Sachen die man schon immer mal ausprobieren wollte, bestimmte Ziele die man erreichen möchte, usw.

Warum 1001 Tage?
Es geht darum, sich einen realistischen Zeitrahmen zu setzen. 1001 Tage (ca. 2,75 Jahre) eignen sich besser als Zeitrahmen als ein Jahr, da man so längere und Jahresübergreifende Projekte wie beispielsweise längere Auslandsreisen, Studium, etc. besser organisieren kann. So man kann vor allem auch bestimmte Ziele/ Aufgaben auf einen anderen Zeitpunkt verschieben bzw. erneut versuchen wenn es mal nicht passt oder klappt.

Mit viel Nachdenken und Inspiration bei anderen Teilnehmern dieser Aktion habe ich heute ebenfalls meine Liste zusammengestellt. Ihr findet sie oben unter “101 Dinge…” (bzw. klickt diesen Link einmal an).

Ich würde mich freuen, wenn ihr ebenfalls daran teilnehmt und mir dazu einen Kommentar hinterlasst. Gern könnt ihr mir auch schreiben warum ihr das nicht machen wollt/ könnt/ dürft.

Der Schweinepalast – oder: Wenn wir eine größere Wohnung bekommen, bekommen die Schweinchen auch eine

Es hat ein bisschen gedauert von der ersten Idee bis zur Fertigstellung, aber seit einer Woche ist er fertig, der neue Meerschweinchen-Eigenbau, von uns auch liebevoll “Schweinepalast” genannt. Er steht in unserer neuen Wohnung als Raumteiler zwischen Wohnzimmer und “Flur”.

Und so haben wir ihn gebaut (Achtung, Bilderflut!)

Am Anfang war das schwedische Möbelhaus… 😉 Dort haben wir zwei Expedit-Regale erstanden – und aufgebaut. Im Hintergrund seht ihr den Übergangskäfig:

Die beiden einzelnen Regale haben wir übereinandergestellt, unten haben wir Schubladen und eine Tür eingebaut: 

Im Baumarkt unseres Vertrauens (den mein Freund in den kommenden Tagen so oft aufsuchen musste, dass er schon befürchtet hat, die Angestellten würden ihm das “Du” anbieten – aber das wussten wir glücklicherweise zu diesem Zeitpunkt noch nicht) haben wir die Materialien erstanden. Im Wesentlichen war das eine Menge Möbelholz in den unterschiedlichsten Größen:

Sowie Bastelglas: 

Eine große Platte (fachgerecht zugesägtes) Möbelholz dient als Rückwand für die beiden übereinandergestapelten Regale und wird mit diesen verschraubt um Stabilität zu erhalten: 

Es werden Trennwände eingezogen, die ebenfalls für Stabilität sorgen und gleichzeitig den geplanten Stauraum teilen: 

Die Grundplatte liegt auf und Rück- sowie Seitenwände sind angebracht. Alles wird mit Schrauben, bzw. Winkeln befestigt: 

Hier noch mal ein Bild von der anderen Seite, noch ohne Seitenwände: 

Vor Kopf haben wir noch ein Regal eingebaut. Wie hier zu sehen ist, wurden die Regalbretter auf eingeschraubte Holzlatten gelegt:

Hier die komplette Ansicht der Kopfseite:

Und so sieht der Eigenbau mit angeschraubten Seitenwänden aus: 

Probeweise einmal mit der zukünftigen Ebene: 

Und der fertig eingerichtete Eigenbau mit eingesetzter Scheibe, Ebene und Hütten. Zum Schutz des Holzes haben wir PVC verlegt, der mit doppelseitigem Klebeband befestigt wurde. Über die Kanten haben wir zusätzlich noch (unbehandelte) Teppichleisten geschraubt, so dass kein Schweinchen auf die Idee kommt, den PVC anzuknabbern. Wenn der Boden durch den Urin irgendwann einmal schäbig geworden ist, kann man die Leisten abschrauben, den Boden herausreißen und durch einen neuen ersetzen. Der Käfig an sich leidet dadurch so gut wie nicht und hält viel länger. Unter dem Käfig ist außerdem noch Stauraum, wie ihr sehen könnt. Hier soll noch ein Vorhang vor:

Und noch mal das seitliche Regal mit den ersten Büchern: Die Kopfseite mit meinen Kochbüchern:  Die erste Fütterung. Leider kommen aktuell nur die “alten” Schweinchen heraus, die beiden Neuen sind noch sehr scheu:

Insgesamt haben wir zwei Heuraufen an den Wänden befestigt: 

Und hier der Versuch die beiden Neuen zu fotografieren:

Insgesamt haben die Schweinchen nun eine Lauffläche von 2 m x 1 m, sowie die Ebene mit den Maßen 0,5 m x 1 m. Der große Vorteil ist, dass sie hier endlich eine große Lauffläche haben und keine Rampen laufen müssen, wenn sie nicht wollen. An Streu benötigen wir etwas mehr als beim alten Eigenbau, da wir regelmäßig zwischendurch die “Pipiecken” reinigen. Dafür scheint es, als müssten wir die gesamte Fläche seltener reinigen.

Es lichtet sich – langsam aber sicher

Hallo ihr Lieben!

So langsam wird es etwas mit unserer Wohnung. Nach und nach werden die Kisten weniger und die Schränke voller. Wir haben festgestellt, dass uns noch das eine oder andere Möbelstück noch fehlt, aber alles, was wir unbedingt brauchen ist jetzt da. Alles andere werden wir nach und nach dazukaufen. Trotzdem sind wir jeden Tag noch irgendetwas am räumen, wegpacken und sortieren und das schlaucht ganz schön. Glaubt mir, ich bin sowas von Urlaubsreif und meinem Schatz geht es auch nicht besser. Im Gegensatz zu mir wird er dieses Jahr aber leider gar keinen Urlaub bekommen. 🙁

Noch ein Wort zu Beiträgen, die mit einem Kennwort geschützt sind: Diese beinhalten – wie es sich vermuten lässt – private Informationen und dienen als Möglichkeit Familie und engeren Freunden Dinge über unsere Wohnung zu schreiben und zu zeigen, die ich nicht unbedingt öffentlich ins Internet stellen möchte. Dem einen oder anderen Leser würde ich das Kennwort bei Interesse auch zuschicken, wenn du also auch schauen möchtest, dann schreibe mir einfach eine E-Mail. Ich bitte dich aber um Verständnis, wenn ich mich entscheiden sollte, dir das Kennwort nicht zu schicken.

Nach und nach werde ich aber auch einige Dinge öffentlich einstellen, z.B. der Bau des neuen Meerschweinchen-Geheges, von uns auch liebevoll “Schweinepalast” genannt. Hier muss ich aber noch die Fotos sichten und alles entsprechend zusammenstellen.

Mein von Amala inspiriertes Projekt, mit einer kleinen Pilgerreise meine neue Heimat zu erkunden, ist übrigens momentan in Planung. Ich hoffe, dass ich nächste Woche die Gelegenheit habe, mich intensiver darum zu kümmern. Aktuell habe ich den Eindruck, dass die neue Heimat zwar geographisch nah an dem Ort liegt, in dem ich aufgewachsen bin, aber doch irgendwie ganz anders ist. Dazu aber ggf. mehr, sobald ich anfange über meine Entdeckungen zu schreiben.

Bis dahin bedanke ich mich erst einmal bei euch für eure Kommentare, die ich bisher zwar freigeschaltet, aber noch nicht beantwortet habe. Ich versuche auch hier mich in den nächsten Tagen mal hinzusetzen und etwas zu schreiben.