Ich kauf nix – Fazit Februar 2021

Ich hatte jede Menge Pläne für diesen Monat, aber – zack – ist er auch schon vorbei. Mit ein Grund war sicherlich auch, das ich bei der Arbeit sehr eingespannt war und bin. Jeder Tag wird momentan beschwerlicher und so langsam wäre ich bereit für den Beginn des Mutterschutzes. Das hingegen dauert aber noch bis April.

Also lange Rede, kurzer Sinn: Auf ins Fazit für Februar:

Tee

Ganz unspektakulär: Ich habe eine Packung Schwangerschaftstee aufgebraucht und eine nachgekauft. Es bleibt also bei plusminus null.

Lesen

Beendet habe ich das Buch “Eine rechts, eine links” von Ebba D. Drolshagen. Ein tolles Buch für jeden, der strickt! Ich habe jede Seite genossen und dabei auch noch einiges gelernt.

Dann habe ich “Exit Racism” von Tupoka Ogette angefangen durchzuarbeiten, bin aber bisher “nur” bis kurz vor die Hälfte gekommen.

Gekauft habe ich hingegen nichts, für Februar kann ich daher minus ein Buch vermelden. (Hurra!)

Stricken

Naima aus Finkhof Merino dünn in gelbmeliert. Den “unbegeisterten” Blick gibt’s gratis dazu…

Hier war ich deutlich aktiver.

Zunächst habe ich ein Strickprojekt für mich beendet.

Aus der Merino dünn vom Finkhof habe ich die Jacke “Naima” von Ankestrick beendet. (Achtung, ravelry-Link!)

Das Garn mag ich sowieso sehr gern und auch von der Anleitung bin ich begeistert. Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass sich das Ganze zieht, wie Kaugummi, aber das Muster gab genug Abwechslung her und vor allen Dingen Motivation in Form von “ein Mustersatz geht noch”.

Mit der Passform bin ich auch zufrieden und es ist die erste Strickjacke, die ich mit Taschen gestrickt habe. Besser geht’s also gar nicht!

Ich habe mir direkt vorgenommen, die Jacke noch mal zu stricken. – Wahrscheinlich im nächsten Herbst.

Babysöckchen für den Neffen in Größe M

Da der Neffe bald zur Welt kommen soll, habe ich zwei Paar Babysöckchen gestrickt.

Die werden zusammen mit der Babydecke (die ich immer noch fotografieren wollte…) und ein paar weiteren Kleinigkeiten wohl voraussichtlich demnächst verschickt. Immerhin ist es wegen Corona weiterhin schwierig, sich persönlich zu treffen.

Außerdem möchte ich Eltern und Kind gerade am Anfang Zeit für einander geben und uns nicht direkt als Besuch ankündigen.

Stinos aus Sockenwolle von Opal (bordeaux) und arwetta (grau)

Zusätzlich zu den Babysöckchen, die ja geradezu in Rekordzeit fertig von den Nadeln springen, habe ich noch ein Abschiedsgeschenk für eine Kollegin gestrickt, die in Kürze in Rente geht.

Es sind völlig unspektakuläre Stinos, über die sich die Kollegin aber hoffentlich freuen wird.

Aber das war immer noch nicht alles. Du merkst, ich war so richtig im Flow.

Pepita von Martina Behm aus arwetter Sockenwolle von Filcolana

Zu guter Letzt habe ich dann doch noch was für unser Baby gestrickt. Auch wenn es im Frühsommer zur Welt kommen soll (toi toi toi!) und der Bedarf an Strickwaren da nicht sonderlich groß sein wird. Gestrickt habe ich den Klassiker “Pepita” (ravelry-Link!) von Martina Behm. Ich habe ein bisschen in Weite und Länge dazugegeben und hoffe, dass es so weit ausreicht, dass das Krümelchen auch im Herbst da noch reinpasst.

Knöpfe habe ich übrigens absichtlich nicht angenäht, die passe ich dann an, wenn es so weit ist.

Das war es jetzt aber für den Monat. Ich habe zwar noch eine Babydecke angefangen, aber die zeige ich dir dann (hoffentlich fertig) im März.

Mein Stash-Kuddelmuddel aus dem letzten Monat habe ich übrigens inzwischen doch behoben, sodass die Zahlen nun passen sollten.

Für die erwähnte Babydecke habe ich Garn bestellt und natürlich ist da noch das eine oder andere Garn mit in den Warenkorb “gehüpft”… Hauptsächlich Sockenwolle in freundlichem Grau und quietschigem Petrol, sowie ein bisschen Baumwolle für ein Sommertuch für mich.

Alles in allem war der Startwert 20,32 kg bei 64,21 km Lauflänge. Durch den Kauf hat sich mein Stash trotz des vielen Strickens auf 20,58 kg bei 64,57 km erhöht. Ich will hoffen, dass ich Ende März endlich mal ein richtiges Minus verkünden kann.

Spinnen

Hier habe ich die letzte Spule von dem unspektakulären dunkelbraunen Bergschaf gezwirnt. Damit sollte die vorerst letzte Spule für die geplante Strickjacke fertig sein. – Bei dem Wetter aktuell habe ich nur keine Lust, diese auch anzufangen. ich werde das Garn also im März erstmal in Ruhe waschen und dann schauen, ob ich alles bis zum Herbst auf Halde lege, oder ob ich die Jacke doch noch anfange.

Gekauft habe ich nichts. Es gibt also ein leichtes Minus.

Nähen

Nach der kleinen Kaufeskalation im Januar bin ich in diesem Monat standhaft geblieben und habe nicht mal Nähgarn gekauft. Allerdings habe ich momentan auch keine Lust zu Nähen und auch die geplanten Kindersachen werde ich später in einer passenden größeren Größe nähen und nicht direkt für den Anfang.

Der gleichbleibende Bestand ist also keine große Kunst aktuell.

Anleitungen

Ich habe jede Menge davon gekauft. Allein vier Kaufanleitungen für Babysachen waren dabei. Dazu kamen noch vier kostenfreie Anleitungen für Babysachen. Davon ist zumindest die “Pepita” schon verstrickt.

Macht also ein deutliches Plus von stolzen sieben Anleitungen.

Kind

Am Samstag ist ein Päckchen von einem großen deutschen Kaffeeröster hier angekommen, in dem Babykleidung aus dem aktuellen Angebot war. Für mich ist noch ein Bademantel herausgesprungen, den ich gern in die Kliniktasche packen möchte.

Außerdem habe ich noch bei gebrauchten Sachen “zugeschlagen”, von denen ein Päckchen auch schon auf dem Weg ist. Damit fehlen nun nur noch ein paar Erstlingssöckchen und ein, zwei leichte Sommermützen und die Erstausstattung fürs Krümelchen ist komplett.

Falls mir nun nichts mehr über den Weg läuft, bei dem ich einfach nicht “Nein” sagen kann, stehen nun nur noch größere Anschaffungen an, wie etwa eine Wickelmöglichkeit und Verbrauchsartikel wie Windeln. Gut, außerdem brauche ich noch ein paar Waschlappen oder kleine Handtücher zum Saubermachen und vielleicht zur Sicherheit noch eine Packung Mulltücher. Das sollte aber finanziell nicht sonderlich ins Gewicht fallen.

Sonstige Ausgaben

In diesem Monat nichts. Wir planen aber noch ein paar größere Ausgaben, da ich vor Ankunft des Krümelchens noch eine Ecke im Esszimmer umgestalten möchte.

Dort steht nämlich aktuell ein provisorischer Tisch, der als Ablagefläche für alles mögliche dient. Unter anderem steht das Telefon darauf und die ganzen Kabel hängen wild in der Gegend herum. Außerdem würde ich gern auf Dauer einen Hochstuhl vor den Esstisch stellen und dafür ist der Weg zwischen Esstisch und Abstelltisch zu schmal.

Aktuell warten wir also darauf, dass die Möbelläden wieder öffnen dürfen oder das uns online etwas passendes über den Weg läuft. Mein Traum wäre ja ein schöner Buffetschrank im Landhausstil. Da ich da aber sehr spezielle Vorstellungen habe, ist das eben ein schwierigeres Unterfangen.

Fazit

Weiterhin habe ich das Gefühl, dass mir die Zeit davonrennt. Jetzt wäre eigentlich der ideale Zeitpunkt durch die Geschäfte zu tingeln und sich das eine oder andere wenigstens mal anzuschauen bevor wir eine Kaufentscheidung treffen. Leider macht uns Corona auch hier einen Strich durch die Rechnung und eine baldige Öffnung ist ja weiterhin nicht in Sicht. (Momentan gehen die Inzidenzzahlen ja wieder fröhlich nach oben.)

Ich habe dieses ewige Warten satt und bin so langsam mehr als nur angefressen, was die nicht stattfindenden Impfungen angeht. Am Anfang habe ich noch Verständnis gehabt, immerhin handelt es sich hier um ein gewaltiges logistisches Projekt. Mein Verständnis dafür hat sich aber mittlerweile in Wohlgefallen aufgelöst, denn es gibt Impfstoffe, die gelagert, aber nicht genutzt werden. Hinzu kommt das Chaos bei der Terminvergabe und allein auf die Idee zu kommen, dass die Anmeldung realistisch gesehen für die über 80jährigen nur Online funktioniert macht mich wütend. Wie hoch mag wohl der Anteil der über 80jährigen liegen, der fit in Sachen Internet ist?

Aber ich rege mich nur wieder auf und das möchte ich eigentlich nicht. Stattdessen übe ich mich weiterhin in Geduld und hoffe, dass am Ende alles gut wird.