Archiv der Kategorie: Aktion

Wochenrückblick 10

Dieses Mal gibt’s den Rückblick erst heute, statt Sonntag, da ich gestern einen längeren Artikel veröffentlicht habe, der mir am Herzen liegt.
Ich würde mich daher sehr freuen, wenn du diesen Beitrag ebenfalls liest – und vielleicht auch kommentierst.

Kreativ

Ich scheine die Zeit, die im Nähkurs zur Verfügung steht, grundsätzlich zu unterschätzen. So wollte ich schon im Januar mit meinem Ottobre-Kleid fertig sein. Bei jedem weiteren Kurs dachte ich dann “heute wirst du fertig!” – und jetzt rate mal…
Immerhin fehlen jetzt nur noch Ärmel, Seitennaht, Säume und Halsbündchen. Nur noch. Mal schauen, wann ich wirklich fertig bin.

Danach möchte ich gern zwei einfache Jogginghosen nähen, brauche aber noch Stoff dafür.
Ich hatte gehofft, dass ich beim Stoff-Containerverkauf in Münster fündig werde. Dort habe ich jede Menge andere Stoffe gefunden, aber eben keinen schwarzen, dicken Sweatstoff.
Wann sind eigentlich Jogginghosen aus diesem dicken, kuscheligen Sweat, bei dem sich nicht alles abzeichnet, außer Mode gekommen? Selbst teure Hosen scheinen nur noch aus so einem fludderigen Stöffchen zu bestehen, bei dem der Unterschied zwischen angezogen und nackig nur die Stoff-Farbe zu sein scheint!
Voll doof. Na, wenigstens kann ich das Problem selbst beheben. Sofern ich passenden, bezahlbaren Stoff finde, natürlich.

Da ich diesen Monat fleißig für meine Fibreshare-Partnerin eingekauft habe, bleibt leider auch kein Stoff-Budget mehr übrig. Mal schauen, ob ich doch noch irgendwo ein paar Euros abzwacken kann. Ich brauche die Hosen nämlich wirklich dringend.

Die Socken für Papa sind übrigens gestern fertig geworden und ich habe an meinen aktuellen Mitnahme-Socken gestrickt. Bin hier fast mit der Ferse fertig.

Dann habe ich noch den Stickrock soweit fertig bekommen. Jetzt fehlt nur noch das Vernähen des Bündchens mit Maschenstich. Darauf habe ich aktuell aber so gar keine Lust. Deswegen liegt der Rock noch mahnend in meiner Strickecke.

An der Temperaturdecke habe ich noch nicht weitergestrickt. Ich bin jetzt gute 2 Wochen im Rückstand. Mir geht allerdings gerade das graue Garn aus, das für den Temperaturbereich
1 – 10°C vorgesehen ist und wie schon erwähnt, ist das Budget mehr als ausgereizt.

Arbeit

Wir stecken noch mitten in der Einarbeitung, aber so langsam lichtet es sich. – Wenigstens im Hinblick auf die noch zu besprechenden Themen. Fragen in der Umsetzung werden mit Sicherheit noch das restliche Jahr zu besprechen/ zu klären sein.

Einen Krankenschein habe ich übrigens nicht genommen, dafür habe ich die Rückstände fast komplett aufgearbeitet.

Krank bin ich immer noch. Jetzt sitzt die Nase zu und der Hals schmerzt immer noch. Meh.

Sport + Gesundheit

Meine Yoga-Lehrerin war auch krank. Entsprechend war ich mal wieder zu faul um Zuhause Yoga zu machen. Dafür war ich ein paar Mal flott spazieren, was mir sehr gut getan hat. das Wetter am Sonntag musste ich natürlich auch dafür ausnutzen. Sonne und die ersten Vögel, die gezwitschert haben – besser gehts doch fast nicht!

Gesundheitlich bin ich – wie oben schon erwähnt – immer noch angeschlagen. Ich weiß, ich sollte mir Ruhe gönnen, nur mein Pflichtgefühl steht da im Weg. Immerhin bin ich letzte Woche früher gegangen und habe mich einen halben Tag ins Bett gelegt. Jetzt pendel ich zwischen “da ist was fieses im Anmarsch” und “geht schon” hin und her.

Medien

Die üblichen Verdächtigen in Sachen Podcast waren wieder dabei. Mir fällt gerade ein, dass ich ja eine Liste über die Podcasts, die ich höre, machen wollte. Hm, vielleicht nächste Woche.

Star Trek haben wir noch nicht weitergeschaut, dafür haben wir uns die Abende mit “Doomsday Preppers” vertrieben. Was ich von denen halte, kann ich so in Kürze gar nicht in Worte fassen.

Freitag hatten mein Mann und ich übrigens endlich mal wieder ein Date: Wir waren lecker Burger essen und dann im Kino. Da wir beide nicht so die Schnulzen-Gucker sind, haben wir “Alita – Battle Angel” geschaut. Mangas lese ich nicht und dementsprechend kann ich nichts zur Umsetzung der Buchvorlage sagen. Mir hat der Film aber Spaß gemacht, auch wenn zwischendurch so “war klar, dass das jetzt passiert”-Momente dabei waren. Optisch auf jeden Fall ein Highlight und auch die Choreografien der Kampfszenen haben mir sehr gefallen.

Ausblick

Diese Woche ist anstrengend: Fortbildung und Veranstaltungen vorbereiten. Eine der Veranstaltungen findet extern statt, wir müssen also alles (vom Beamer bis zu Kaffeetassen) mitschleppen. Das wird anstrengend.

Buy local! – Aber wie? (Teil 1)

Achtung, das wird ein langer Text. – Ich freue mich, wenn du ihn trotzdem (oder gerade deswegen?) liest.

Das Internet ist eine tolle Erfindung. Trotz Datenklau, Trollen und Fake-News überwiegen für mich die Vorteile:

Es ist so einfach geworden über seinen eigenen Tellerrand zu blicken. Der Austausch über Stadt- und Ländergrenzen hinweg ist so selbstverständlich, wie der Austausch über den Gartenzaun hinweg. Man lernt andere Sichtweisen und Meinungen kennen und natürlich auch andere Menschen.

Natürlich führt das auch zu einem anderen Kaufverhalten: Man kann auf das Warenangebot der (nahezu) ganzen Welt zurückgreifen. Das gilt auch für unsere Hobbies:
Projektbeutel in Indien bestellen? Kein Thema!
Es gibt da einen neuen Indie-Dyer in Kanada? Ein paar Klicks und schon ist traumhaftes Garn zu dir auf dem Weg.

Nur: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Das weißt du sicherlich.
Mulesing in Australien und Neuseeland, Pakete schleppen zu Hungerlöhnen und hohe CO2-Emissionen sind nur ein paar gängige Stichworte.

Wie bei so vielem stellt sich mir die Frage hier nach der Ausgewogenheit. Ich verwende “internationale Wolle” und möchte auch kleine Unternehmen unterstützen, egal wo sie herkommen.
Aber warum immer so weit schauen? Es sollte doch auch vor der eigenen Haustür Möglichkeiten geben.

Die gibt es auch, nur sind sie nicht immer so offensichtlich. Wenn ich nun vor Ort, bzw. lokal kaufen möchte, gilt es zunächst zu definieren, was das für dich überhaupt ist. Ich würde beispielsweise durchaus einen Anbieter aus den Niederlanden als lokal ansehen, einfach weil ich in relativer Grenznähe wohne.

Da ich nicht wissen kann, wo du herkommst, beschränke ich mir vorerst auf deutsche Anbieter. (Vermutlich weite ich das Ganze zu einem späteren Zeitpunkt aus.)

Dann gibt es weitere Möglichkeiten, lokale Anbieter zu definieren:

  • Es wird lokal gearbeitet, also z.B. gefärbt.
  • Es wird lokal hergestelltes Garn verwendet, also etwa importierte Wolle in einer Spinnerei in der Nähe verarbeitet. Das beinhaltet natürlich auch diverse große Hersteller von Industriegarnen.
  • Das Rohmaterial stammt von heimischen Tieren.
  • Kombinationen der o.g. Möglichkeiten.

Im ersten Schritt möchte ich auf ein vielleicht eher kontroverses Thema eingehen: Garne von heimischen Tieren, im speziellen Schafen. (Kontrovers, weil die Wolle von deutschen Schafen/ Schafrassen oft als zu kratzig empfunden wird. – Näheres weiter unten.)

Also:
Wie kann ich also auch lokale Anbieter unterstützen?
Gibt es hier überhaupt Hersteller vor Ort?

Nun, zunächst einmal: Lokale Hersteller sind in Deutschland nicht so leicht zu finden. Im Gegensatz zu Großbritannien, die weltweit die meisten Schafrassen haben, ist Deutschland in dem Punkt mehr oder weniger ein Entwicklungsland. Natürlich gibt es lokale Rassen. Bis in die 1950er Jahre wurden Schafe hierzulande auch sehr stark auf ihre Wolleigenschaften gezüchtet. (vgl. Wikipedia “Hausschaf“), danach wurde die Schafwolle durch Baumwolle und moderne (Kunst-)Fasern zurückgedrängt.

Heute werden Schafe hauptsächlich als Landschaftspfleger eingesetzt. Berühmt ist dafür beispielsweise die Heidschnucke, die verhindert, dass die hiesigen Heidelandschaften verwalden und damit ein Ökosystem vernichtet wird.

In einem alten Zeitungsartikel der Westfälischen Nachrichten, den ich leider nicht mehr wiederfinde, beklagte sich ein Schäfer darüber, dass sich die Haltung kaum noch lohne. So eine Herde macht eben viel Arbeit, aber die Vermarktung liefe schleppend. Scheren sei oft ein notwendiges Übel, Geld für Wolle erhalte man dafür so gut wie keins. Die Wolle wird daher oft kompostiert bzw. als Dünger untergegraben.
(Für unseren Garten habe ich übrigens interessehalber letztens Dünger mit Schafwolle von einem namhaften Düngerhersteller gekauft.)
Ist es da nicht also an der Zeit, sich vor der eigenen Haustür umzuschauen? Man muss ja nicht vollkommen auf Lokales umsteigen – dafür gibt es in der Welt einfach auch zu viele andere schöne Garne, aber vielleicht nicht alles zu importieren, wäre doch was, finde ich.

Wenn man als Laie an Schafwolle denkt (sofern ein Laie das überhaupt tut), kommen einem wahrscheinlich 2 Dinge in den Sinn:

  1. Kratziges, hartes, fast untragbares Zeug das man nur anzieht, wenns nix anderes gibt – also nach Möglichkeit gar nicht.
  2. Merinowolle.

Klar, gibt es heute immer noch die kratzige, harte Wolle. In erster Linie ist Wolle nunmal dazu da, das Schaf vor Wettereinflüssen zu schützen. Auch wenn die Durschschnittstemperatur dank Klimawandel auch hier weiter ansteigt, kann es doch in einem Großteil des Jahres ungemütlich werden. Also bildet das Schaf eben entsprechende Wolle: Unempfindlich und wärmend.

Das mündet dann eben in eine durchschnittlich höhere Micron-Zahl. Schaut man sich die bekanntesten Schafrassen z.B. hier an, so finden sich unter den deutschen Rassen kaum welche mit einer kleinen Micron-Zahl, also weicher Wolle.

Kommt das Merino-Schaf mit einem Wert von 18-24 Micron (fein) daher, finden sich unter den Rassen aus dem deutschsprachigen Raum nur diese Rassen mit einer Wertung von “relativ fein”:

  • Coburger Fuchsschaf (26-33 Micron)
  • Leineschaf (25-34 Micron)
  • Ostfriesisches Milchschaf (25-33 Micron)
  • Schwarzköpfiges Fleischschaf (27-32 Micron)

Quelle: Purewool

Die Woll-Feinheit der hiesigen Rassen beginnt also üblicherweise knapp darüber, wo die des Merino endet.

Also kann man hier kein kuschelweiches, schmusiges Garn erwarten.

Aber: Untragbar ist es ebenfalls nicht und meistens auch von einem “Stacheldraht-Gefühl” weit entfernt.

Selbstverständlich gibt es immer Menschen, die rauhere Fasern nicht vertragen. Glaub mir, ich kann ein Lied davon singen. Ich habe 2009 angefangen zu stricken und so ca. 2010/2011 angefangen mich selbst zu desensibilisieren. Denn bis dahin konnte ich nichtmal das schmusigste Merinogarn verstricken oder gar anziehen. Einzelheiten zu dem, was da mit meiner Haut passiert ist, erspare ich dir lieber.
Nach und nach habe ich mich dann gesteigert. Immer mal wieder ausprobiert und testweise verstrickt. Heute trage ich beispielsweise Garne wie Holst Supersoft auf der Haut.

Wenn du also mutig bist, gehe gern mit mir auf eine kleine Reise durch die deutschsprachige Woll-Welt.
Dabei entdecke ich selbst auch eine Menge Neues.

Geplant habe ich bisher diese Themen in jeweils einen Beitrag zu verwandeln:

  1. Lokale Schafrassen – lokale Schäfereien
  2. Rassen aus der ganzen Welt – lokale Schäfereien
  3. Andere Fasern tierischen Ursprungs lokal beziehen
  4. Über den Tellerrand – wie sieht’s bei unseren Nachbarn aus?

Wenn du Quellen kennst (z.B. Schäfer*innen, Online-Shops) oder Informationen zu diesem Thema hast (z.B. weiterführende Links, Literaturhinweise), melde dich gern bei mir.
Vielleicht hältst du auch Schafe oder andere Tiere, die Fasern für Garne produzieren. Daran habe ich ebenfalls Interesse.
Du kannst mich hier erreichen:

  • E-Mail: das_baeumchen@gmx.net
  • Ravelry: yggdrasil82
  • Instagram: yggdrasil82

Wochenrückblick 9

Dülmen, 10 Grad, Regen. 3 Wetter Taft hilft da auch nix mehr und ich bleibe lieber drinnen.

Kreativ

Nicht viel in letzter Zeit. Ich hatte mir ja vorgenommen im Januar einige Ufos zu beenden. Das hat mit den Stricksachen auch gut geklappt. Ein Pullover (RVO, ohne Anleitung) und ein Paar Socken sind fertig und werden auch gern und regelmäßig getragen.

Dann habe ich einen Strickrock auf den Nadeln, der in den letzten Zügen liegt und ich stricke am 2. Socken für meinen Papa. Der hat mir Weihnachten gesagt, dass er in letzter Zeit oft kalte Füße hat. Also bekommt er dicke Socken aus 6-fach Garn in Größe 43.

Nachdem ich letztes Mal noch unschlüssig drumherum geschlichen bin, habe ich mich dieses Mal für den fibreshare angemeldet.
Ich sende ein Päckchen nach Norwegen und bekomme eins aus Tschechien. Habe mich sehr über beide gefreut, da ich auf jemanden aus Skandinavien oder Ost-Europa gehofft hatte. Das Garn für meine Partnerin habe ich gestern nach langem Suchen bestellt und ich muss zugeben, dass es ein mächtiges Loch in meine Kasse gerissen hat. Allerdings ist bei der ganzen Bestellerei auch was für mich abgefallen. Ich hoffe, dass ich ihren Geschmack treffe.

An den Näh-Ufos bin ich aktuell noch dran:

  • T-Shirt: Halsbündchen heraustrennen und neu nähen: Ich habe beschlossen, dass das so passt und so bleibt. Ich habe nicht wirklich etwas an dem Shirt getan, aber es ist nun sozusagen fertig.
  • Upcycling Herrenhemd: Alles was abgetrennt werden sollte, ist raus und die Kanten sind soweit versäubert. Ich brauche nur noch jemanden, der mir beim Abstecken hilft.
  • Kleid aus der Ottobre 5/2015: Hier habe ich die Einzelteile vernäht und die Schulternähte geschlossen. Am Mittwoch haben wir spontan noch Abnäher eingefügt, die eigentlich nicht vorgesehen waren. Außerdem habe ich das Kleid – grob zusammengesteckt – zur Probe an. Ich hoffe, dass es nächsten Mittwoch dann endlich fertig wird und das es tragbar ist.

Arbeit

Meine neue Chefin ist letzte Woche gestartet und meine aktuelle Chefin ist krank geworden. Also bin ich, obwohl ich selber auch herumgekränkelt habe, brav zur Arbeit gegangen und habe soweit es ging, alles aufgefangen. Die Einarbeitung der ersten Tage lag also in meinen Händen, was meinem eh schon angeschlagenen Hals nicht wirklich gut getan hat. Von 8 – 13 Uhr (und teilweise noch länger) habe ich durchgängig geredet. Wenigstens ging es meiner aktuellen Chefin dann am Donnerstag wieder so gut, dass sie arbeiten konnte, auch wenn sie immer noch hätte Zuhause bleiben sollen.

Der erste Eindruck zu meiner neuen Chefin ist übrigens vorsichtig positiv. Sie scheint nett zu sein und eine gute Einstellung zu ihrer Vertretungsposition zu haben. (“Wir lassen alles wie es ist und schauen in Ruhe ob was geändert werden sollte oder nicht.”) Ob alles klappen wird, lässt sich aber nach einer Woche natürlich noch nicht sagen.

Die Arbeit selber ist in der Zeit natürlich liegengeblieben. Glücklicherweise ist es aktuell wenigstens halbwegs ruhig, so dass ich hoffentlich in der kommenden Woche die Rückstände aufgearbeitet haben sollte. Mal schauen. Denn eigentlich fühle ich mich gerade selber nach Krankenschein und Couch.

Sport + Gesundheit

Nach längerer Pause war ich endlich wieder beim Yoga und habe mir natürlich direkt ein Knie verknackst… Dafür habe ich das Gefühl, dass mein Rücken wieder gerade ist und alle Gelenke haben der Reihe nach einmal geknackst. Bis auf das Knie war es durchaus ein “gutes Knacken”.

Sonst habe ich nach der Arbeit hauptsächlich geschlafen und gegessen. Ich war sogar zu müde zum Stricken.

Medien

Die üblichen Verdächtigen: Diverse Podcast-Folgen.

Oh, und Star Trek Discovery ist wieder gestartet. Die Serie gefällt mir von Folge zu Folge besser.

Sonst habe ich – wie gesagt – hauptsächlich gearbeitet und geschlafen.

Ausblick

Ich arbeite da gerade an was. Bis ich den Artikel aber hier veröffentliche wird es wohl noch dauern. Momentan bin ich in Sachen Recherche gut unterwegs.

Deswegen hier schonmal ein Aufruf:

Wenn du Quellen zu lokaler Wolle kennst (z.B. Schäfer*innen, Online-Shops) oder Informationen zu diesem Thema hast (z.B. weiterführende Links, Literaturhinweise), melde dich gern bei mir.
Vielleicht hältst du auch Schafe oder andere Tiere, die Fasern für Garne produzieren. Daran habe ich ebenfalls Interesse.
Du kannst mich hier erreichen:

  • E-Mail: das_baeumchen@gmx.net
  • Ravelry: yggdrasil82
  • Instagram: yggdrasil82

Wochenrückblick 8

Dafür, dass der Januar als ruhiger Monat gilt, war ich gefühlt gut beschäftigt.

Kreativ

Ich habe mir viel vorgenommen. Sehr viel.

Und damit das auch was wird, nehme ich an verschiedenen Aktionen teil. Im Moment halte ich das für eine gute Idee um mich zu strukturieren und damit den Kopf für andere Sachen freizuhalten.

Daueraktion “Projekt Kleiderschrank”:
Dafür habe ich auf diesem Blog eine eigene Seite eingerichtet, die ich aber noch aktualisieren sollte.
In den letzten Monaten habe ich ein wenig am Bedarf vorbeigenäht, denn eigentlich hatte ich beschlossen, dass ich genug Kleider besitze, da ich ja eh kaum welche trage. Irgendwie habe ich dann aber doch Lust bekommen, Kleider zu tragen und so nähe ich gerade an Kleid Nr. 3. Danach wird es aber definitiv etwas anderes geben, denn ich brauche dringend neue Jogginghosen für den Yogakurs.
Wenn das geschafft ist, kann ich sicherlich auch schon mit dem Nähen von Sommerklamotten beginnen. – Vielleicht mit einem Kleid? 😉

Jahresaktion “MMM 2019 – Motivation, Meilensteine, Mottomonate”:
Diese findet bei ravelry in der Gruppe Podcasting auf Deutsch statt.
Man setzt sich Ziele und gibt jeweils zu Beginn des neuen Monats einen Zwischenstand per Beitrag.
Zusätzlich gibt es auch Mottomonate; das für Januar lautet beispielsweise “Kümmere dich um ein Ufo, bevor es Staub ansetzt”
Ich versuche Ufos ja zu vermeiden, wo es geht. Trotzdem haben sich ein paar Nähufos eingeschlichen. Diese habe ich Anfang Januar frohen Mutes in Angriff genommen – und habe bisher noch keins beendet, aber wenigstens habe ich an zweien weitergearbeitet.
Abgesehen davon habe ich im Januar mehr Strickprojekte angeschlagen, als eigentlich “erlaubt”: Ich versuche mich sonst auf 2 Projekte zu beschränken, 3 sind auch noch ok, wenn eins davon “Mitnahme-Socken” sind.
Mit Beginn des neuen Jahres ist dann aber alles etwas aus dem Ruder gelaufen und ich merke schon, dass es mir wieder ein wenig zu viel wird. Ein Projekt habe ich aber mittlerweile beendet und an zweien stricke ich fleißig weiter. (Von diesen Projekten erzähle ich mehr in gesonderten Beiträgen.) “Übrig” sind damit zwei Sockenprojekte: Ein Mitnahmeprojekt, das mangels Gelegenheit aktuell etwas auf Eis liegt und ein Paar Couchsocken für meinen Vater. Da es die ersten Socken sind, die ich für ihn stricke, soll er sie anprobieren, bevor ich weitermache. Vielleicht fahre ich also heute meine Eltern besuchen.

Monatsaktion “Mach-das-Ufo-fertig-FAL” (auf Instagram: #machdasufofertigfal):
Die Frickler haben den Hashtag ins Leben gerufen. FAL steht dabei für Frickel-along.
Ziel ist es, wie schon beim Monatsmotto vom MMM 2019, die angesammelten Ufos zu beenden oder zu ribbeln.

Arbeit

Meine Chefin geht bald in Elternzeit und für diesen Zeitraum wird es eine Vertretung geben. Eine neue Kollegin also, die im Februar startet. Leider hatte ich Urlaub, als die Dame hospitiert hat, und so habe ich gerade keine Ahnung, was auf mich zukommen wird. Gerade im Hinblick darauf, dass meine Chefin und ich echt gut zusammenarbeiten. Das sorgt bei mir natürlich für Anspannung und in dem Zusammenhang auch für unruhige Nächte. Hoffentlich geht alles gut.

Sport + Gesundheit

Ich würde sagen, die im Sommer gespeicherte Energie ist aufgebraucht. Ich bin müde, unkonzentriert, und kränklich und das hat nicht ausschließlich mit der Arbeitssituation zu tun.

Bei der Arbeit habe ich eine anstrengende Woche hinter mir. In dem Falle heißt das, dass ich körperlich ziemlich aktiv war, da ich für Veranstaltungen mehr als den üblichen Kram auf- und abbauen und damit herumschleppen musste. Das hat mir den einen oder anderen dezenten Muskelkater eingebracht. Bis auf den einen oder anderen flotten Spaziergang habe ich daher keinen Sport gemacht. Yoga musste wegen anderer Termine ebenfalls schon zwei Mal diesen Monat ausfallen. Nächste Woche aber wieder – solange die aktuellen Hals- und Ohrenschmerzen sich nicht in was Ernsteres verwandeln.

Medien

Neben den üblichen Podcast-Folgen, habe ich mal wieder alte ???-Folgen gehört. Die begleiten mich ja – mal mehr, mal weniger – schon fast mein ganzes Leben lang und ich mag sie immer noch. In dem Zusammenhang kann ich übrigens auch den Spezialgelagerten Sonderpodcast empfehlen. Ein Freund von mir meint zwar, die Folgenbesprechungen machen ihm seine Kindheit kaputt, aber ich kann die besprochenen ???-Folgen immer noch gut hören und mag den Podcast sehr.

Dann bin ich dem Trend erlegen, die Serie von Marie Kondo zu schauen.
Falls du sie nicht kennst: Sie ist eine japanische Aufräum-Expertin, hat Bücher darüber geschrieben und in hoher Auflage verkauft. Und jetzt hat sie halt ihre eigene TV-Show in der sie US-Amerikanern zeigt, wie sie Ordnung halten.

Meiner Meinung dazu: Ich bin zwiegespalten. Auf der einen Seite finde ich sie manchmal etwas gruselig. So perfekt, so glattgebügelt. (Und wenn sie sagt, dass es bei ihr Zuhause auch mal chaotisch aussieht, nehme ich es ihr nicht wirklich ab.) Dann ist das Geschlechterbild in dieser Serie gelinde gesagt antiquiert. Die Frauen möchten ihr Haus in Ordnung bringen, damit sie bessere Frauen, Mütter, Hausfrauen,… werden. Die Männer haben wahlweise keine Ahnung, kein Interesse oder keine Zeit für Hausarbeit, dürfen aber wenigstens die Garage und ihre eigenen Klamottenberge aufräumen. Natürlich sorgt das Ganze dann auch immer dafür, dass man seine Ehe damit rettet oder wenigstens sein Seelenheil. Darunter brauchen wir gar nicht erst zu starten… Silvia Follmann hat dazu einen Artikel geschrieben.

Auf der anderen Seite macht sie keinem in der Teilnehmenden Vorwürfe, wenn sie etwas – für Außenstehende – total sinnfreies behalten wollen. Sie zwingt niemanden, etwas wegzuwerfen, sondern nur in sich zu hören und zu überlegen, ob das Teil einem wirklich Freude bereitet. Und wenn das alte, löchrige, gammelige T-Shirt tut, dann darf es halt bleiben. – Theoretisch wenigstens. Denn die Teilnehmenden der 1. Staffel (mehr gibt es noch nicht), entsorgen solche Dinge dann doch schlussendlich.

Was viele wohl seltsam finden ist, dass sie vor dem Aufräumen das Haus grüßt. Sie setzt sich hin und so wie es aussieht, meditiert sie kurz. Beim ersten Anschauen fand ich es ebenfalls seltsam, denke aber gerade im Hinblick auf die japanische Kultur ist es eine achtsame Sache. Ich gehe davon aus, dass sie sich damit nämlich auf die bevorstehende Aufgabe vorbereitet und sich darauf dann besser einlassen kann. Eigentlich gar nicht so verkehrt einen Moment vorher innezuhalten und durchzuatmen.

Ich denke, man kann aus allem etwas lernen, von allem etwas mitnehmen. Das kann natürlich auch einfach der Gedanke “Was für eine Zeitveschwendung” sein.

Was ich also von Marie Kondo mitnehme ist: Wenn ich lieber aufräumen würde und ich auf die Idee gekommen wäre ein Buch darüber zu schreiben, hätte ich damit eine Menge Kohle machen können.
Denn bis auf das “Hinstellen” von Kleidung in Schubladen ordne ich so wie sie. Ich stehe total auf die Aufbewahrung in Boxen, auch wenn Plastik nicht gut für die Umwelt ist. Immerhin nutze ich die Plastikbehältnisse über viele, viele Jahre für verschiedenste Sachen in verschiedensten Konstellationen.

Ausblick

Gestern habe ich mein Bullet Journal (noch so ein Trend – ich bin ein Schaf und laufe der Herde hinterher…) für Februar geschrieben. Wie schon gesagt, bringt dieser Monat einige Veränderungen mit sich.

Ich werde nicht mehr am Englischkurs teilnehmen. Das Niveau passte einfach nicht für mich und der einzige Kurs, der passen würde, liegt an einem Tag an dem ich so was von überhaupt keine Zeit haben werde. Die Dienstagabende werde ich vermissen. Dafür ist ein Abend mehr, an dem ich keine Verpflichtungen habe, wohl auch nicht verkehrt.

In Sachen Arbeit wird es die vorerst letzte ruhige Woche werden, die in nächster Zeit anliegt.

Wochenrückblick 7

Dieses Mal wieder später als geplant, aber so spielt das Leben manchmal einfach.

Kreativ

Der Januar hat mit ein paar handarbeitstechnischen Aufräumarbeiten angefangen. Nachdem ich vor Weihnachten schon meine Woll-, Faser- und Stoffvorräte sortiert habe, ist jetzt Ufo-Abbau angesagt.

Auf Instagram rief der Frickelcast zum “Mach das Ufo fertig-FAL” auf. FAL bedeutet übrigens “Frickel-Along” und heißt: Die Technik ist egal, hauptsache ihr macht was selber – in diesem Fall eben Ufos (=Unfertige Objekte) abzubauen.
Parallel bin ich in der ravelry-Gruppe “Podcasting auf Deutsch” in die Aktion “MMM 2019 – Motivation, Meilensteine, Mottomonate” eingestiegen. Hier gibt es Monatsmottos und man zeigt, was man im jeweiligen Monat alles geschafft hat. Das motiviert und macht ist auch Seelenbalsam, wenn andere die Sachen, die man gemacht hat, gut finden. – Hat auch etwas mit dem aktuell viel beschrieenen Selfcare zu tun. – Jedenfalls; das Motto in diesem Thread lautet ”
Kümmere Dich um ein Ufo, bevor es Staub ansetzt”.

Ich habe mir da “ein bisschen” was vorgenommen:

  • Einen bereits im Dezember begonnenen Raglan von oben (RVO) fertigzustellen.
  • Die ebenfalls im Dezember angeschlagenen Stinos (=Stinknormale Socken) fertigzustricken.
  • Das Kleid “An Ordinary Day” aus der Ottobre 05/2015 zu nähen.
  • Bei einem T-Shirt am Halsausschnitt das Bündchen neu einzunähen, weil der erste Versuch etwas… krumpelig wurde.
  • Ein Upcycling-Projekt beenden: Aus einem alten Hemd meines Mannes eine Bluse machen. Das Problem bei Herrenhemden ist, dass oft der Kragen aufgibt, oder die Ellbogen. Der Rest des Stoffes ist aber noch einwandfrei und ließe sich prima weitertragen. Da gestopfte Hemden nicht wirklich im Büro tragbar sind, wollte ich ausprobieren, ob ich aus den Hemden nicht einfach Blusen für den Sommer machen kann.

Ende letzter Woche war ich in Sachen RVO auf einem guten Weg: Beide Ärmel waren fertig und ich habe mit dem Körper weitergemacht. Bei Pullovern, die nahtlos von oben gestrickt werden, stricke ich gern bis ein paar cm nach dem Abteilen der Ärmel, lege dann den Körper still und stricke erst die Ärmel. So habe ich das schon mal hinter mir und zusätzlich hängt nicht der ganze Pullover im Weg herum.

Die Socken waren übrigens fertig gestrickt und mussten nur noch gewaschen und vernäht werden.

Arbeit

Die Weihnachtspause ist vorbei. Langsam nimmt die Arbeitsmenge wieder zu. Es kommen mehr Telefonate und E-Mails an und die organisatorische Arbeit nimmt ebenfalls Fahrt auf.

Leider verzögert sich eine Aufgabe, die auf mich zukommt noch etwas. Dabei hätte ich schon während der ruhigen Zeit so schon anfangen können. Da das häufiger passiert, bin ich da aber ganz entspannt.

Sport + Gesundheit

Ich bin immer noch fauler als ich möchte. Wenigstens geht bald der wöchentliche Yoga-Kurs wieder los. Außerdem bin ich ein paar Mal spazieren gewesen. Ohne Hund kann ich mich allerdings immer noch so schlecht zu so etwas motivieren. Ärgerlich.

Nachdem ich mich dazu ein wenig eingelesen hatte, habe ich am 01.01. abends spontan mit Intervallfasten angefangen.

Ich hatte gelesen, dass diese Art der Ernährungsumstellung bei Schilddrüsenproblemen und Diabetes durchaus empfohlen wird. Da ich mich mit meiner Schilddrüse ja schon länger nicht wohl fühle, die Hausarztpraxis aber keinen Handlungsbedarf sieht, dachte ich, ich teste es einfach. Sollte es nicht gut sein, kann ich ja immer noch abbrechen. Besonders gefährlich oder ungesund schien es auch beim ersten Hinsehen nicht zu sein.

Beim Intervallfasten isst man einen vorher festgelegten Zeitraum lang nichts und in der restlichen Zeit ganz normal. Ich mache das sogenannte 16/8-Fasten. Wie du dir sicherlich schon denken kannst, esse ich 16 Stunden lang nichts und darf dann 8 Stunden lang normal essen.

16 Stunden klingen wahnsinnig lang, finde ich. In der Praxis fühlt es sich aber nicht so lange an: Ich esse das normale Abendessen (wir essen normalerweise warm) gegen 19 Uhr. Da ich vergleichsweise viel Schlaf brauche, gehe ich ca. gegen 21:30 Uhr ins Bett. Um 6 Uhr stehe ich auf und mache mich zur Arbeit fertig. Normalerweise würde ich entweder um 7 Uhr (also nach 12 Stunden) oder um 9 Uhr im Büro (nach 14 Stunden) frühstücken. Jetzt habe ich die erste Mahlzeit eben auf 11 Uhr verschoben.

Trinken ist übrigens in der “Fastenzeit” nicht nur erwünscht, sondern erforderlich. Da in den 16 Stunden maximal 30 Kalorien zugeführt werden sollten, halte ich mich an Wasser und ungesüßte Tees. Statt eines Frühstücks mache ich mir Zuhause auch schonmal eine (selbstgekochte) Gemüsebrühe.

Interessanterweise habe ich so gut wie kein Hungergefühl in der Zeit. Kopfschmerzen und Schwindel bleiben ebenfalls aus. Das Einzige, was mir richtige Schwierigkeiten bereitet, ist das Ritual des Essens an sich. Sprich: Ich vermisse das Kauen und Herunterschlucken von Nahrung.

Insgesamt habe ich übrigens erst einmal 14 Tage angepeilt, danach schaue ich dann, ob ich weitermachen möchte.
Da man in der restlichen Zeit ganz normal isst, eignet sich das Ganze übrigens als dauerhafte Ernährungsform. Mein Vater ist vor einiger Zeit schon darauf umgestiegen und es geht ihm sehr gut damit.

Medien

Letztes Mal habe ich dir ja angekündigt, dass ich die Anzahl der im Dezember gehörten Podcast-Folgen veröffentlichen wollte. Durch meinen Urlaub und die Feiertage ist die Zahl sehr hoch. Außerdem ist zeitlich alles dabei; von 15 Minuten bis mehr als 2 Stunden.

Podcast-Bilanz Dezember 2018: 286 Folgen.

Ich bin gespannt, wie der Januar im Vergleich dazu aussehen wird.

Ausblick

Meine Chefin kehrt aus ihrem Urlaub zurück. Das bedeutet immer mehr Arbeit. Finde ich aktuell gar nicht so verkehrt. Vermutlich sieht das in ein paar Wochen wieder anders aus.

Nähwerke

[Unbeauftragte Werbung wegen Markennennung]
(Nervt mich tierisch, aber sicher ist sicher…)

Ich hatte mir so sehr vorgenommen in der Sommerpause meines Nähkurses zu nähen. 

Ich wollte T-Shirts haben.
Ich wollte kurze Hosen haben.
Ich wollte lange Hosen haben.
Ich wollte Kleider haben.

Du merkst schon: Daraus geworden ist (fast) nichts. Immerhin liegen hier noch zwei halbfertige T-Shirts, die ich noch etwas umarbeiten muss. 

Hinzu kommt ein etwas missglücktes Oberteil, dass dann entgegen der Planung schulterfrei geworden ist. (Notiz an mich: Wenn man das Schnittmuster vergrößert, indem man das Schnittteil einfach weiter von der Stoffmitte wegzieht, vergrößert sich auch der Ausschnitt… Ein klassischer Facepalm-Moment…)

Schnittmuster Frau Aiko von Studio Schnittreif – ohne Ärmel, stark stark oversized. Hier auf dem Foto noch ungesäumt. Mittlerweile aber mehrfach getragen und einigermaßen zufrieden. Sieht so nur sehr unförmig aus.

Dann habe ich mich noch an etwas gewagt, womit viele Näheinsteiger anfangen: Babykleidung – für das Baby einer lieben Kollegin. Natürlich mit Einhörnern drauf. Das ist so ein Running Gag zwischen uns. 
Fazit: Schnell zu nähen aber superfummelig. Nix für mich. Ich bleib bei Klamotten für mich. Süß ist es trotzdem.

Frida von Milchmonster 
Einhornstoff: buttinette – Bündchen: Dresowka

Im Wesentlichen wars das dann auch schon. Gefühlt kommt die Nählust aber gerade langsam zurück. Vielleicht schaffe ich demnächst wieder mal was.

[Projekt Kleiderschrank] Work work work…

In Sachen Kleiderschrank hat sich einiges getan:

Wie ich dir ja bereits erzählt habe, habe ich endlich einen Platz in einem Nähkurs bekommen. Leider ist dort mittlerweile Sommerpause, aber das heißt natürlich nicht, dass ich untätig war. Ich habe einiges genäht (hauptsächlich einfache Schnitte und Basics) und mir einen Überblick verschafft, was ich alles Nähen möchte und auch was ich brauche.

Im Moment ist es so wahnsinnig heiß, dass mir nicht danach ist, die neuen Sachen zu fotografieren. Das hole ich aber nach – versprochen.

Jetzt habe ich erst einmal Stoffe geordert und dringend benötigte Shirts fürs Büro nähen zu können. Weil gerade so viel los ist, bin ich jetzt erst dazu gekommen, alles auszupacken, ggf. zu versäubern und Richtung Waschmaschine tragen zu lassen. – Mein Mann war nämlich so nett und hat alles an Wäsche in den Keller getragen.

In den nächsten Tagen werde ich also hauptsächlich mit Waschen beschäftigt sein. Danach kann es dann wieder mit dem eigentlichen Nähen losgehen. – Das ist ja, was mich ein bisschen nervt: Sowohl beim Stricken als auch beim Spinnen kann ich zügig loslegen. (Gut, man muss schon wissen, was man stricken/ spinnen möchte. Das kann nämlich seeeeeehr lange dauern… *hüstel* )
Da ich ungewaschene Stoffe nicht verarbeiten mag, kommt alles zunächst in die Waschmaschine. Bis ich also starten kann brauche ich Stoff und passendes Garn, muss bei Webware den Rand abkurbeln (= mit Zickzack-Stich umnähen, damit der Stoff nicht ausfranst), alles waschen, trocknen lassen, das Schnittmuster ausdrucken/ zusammenkleben/ ausschneiden oder alternativ abpausen, einen Platz finden wo ich den Stoff vernünftig hinlegen kann um die Schnittmusterteile aufstecken und ausschneiden zu können. Dann erst geht es ans Zusammenstecken und eigentliche Nähen.

Solange man nicht zwischen den einzelnen Schritten ewig wartet, ist man mit Nähen allerdings immer noch schneller als mit Stricken. Trotzdem werden Nähen und ich wohl eher gute Bekannte als wirkliche Freunde werden.

Deswegen wird jetzt erstmal die Waschmaschine angeworfen und dann gehe ich wieder stricken. – Erholung und so.

In Sachen [Projekt des Monats] bin ich übrigens heillos im Rückstand. Ich habe etwas mehr als 60% meines Mai-Projektes fertig. Da ich aber eh keinen Preis gewinnen will, stricke ich halt wie es passt. Und überraschenderweise wird mehr fertig, als ich so erwartet hätte. Alles was übrig bleibt, nehme ich dann halt mit ins nächste Jahr. Da wird es dann aber deutlich weniger Projekte geben; vemrutlich eher so was wie das Projekt des Quartals oder so.
Auch hier gibt es Fotos und weitere Infos sobald die hochsommerlichen Temperaturen etwas nachgelassen haben.

Ich wünsche dir einen schönen Sommer – und bis hoffentlich bald!

 

FO: Ottobre 2/2016 Painted Canvas

Dieser Beitrag enthält einen Link zu einem kommerziellen Shop. Ich erhalte dafür keine Gegenleistungen!

Nachdem ich lange auf der Warteliste gestanden habe, wurde Anfang diesen Jahres endlich ein Platz in einem der örtlichen Nähkurse frei!

Nachdem ich ja jahrelang ums Nähen herumgeschlichen bin und mich nie getraut habe, habe ich mich endlich überwunden. Als klar war, dass ich teilnehmen kann, habe ich mein allererstes Kleidungsstück genäht. – Allerdings vor dem Kurs. Ich habe Zuspruch von einer Verkäuferin im örtlichen Stoffladen bekommen als ich zaghaft fragte, ob Jersey vernähen denn wirklich so schwierig sei. Ihre Antwort war (sinngemäß): “Ich habe 8jährige Kundinnen, die für sich tolle Jerseyshirts nähen.”

Das allererste Shirt zeige ich dir aber lieber nicht; nicht weil es ein TfT* gerworden ist, sondern weil ich den Stoff nicht mehr leiden kann. Zuhause ist es aber durchaus gut tragbar.

Im Kurs selber habe ich dann eine Tunikabluse aus Webware genäht – die zeige ich dir später.

Hier kommt aber erstmal das zweite T-Shirt (und das erste mit eingesetzten Ärmeln!), das ich genäht habe:

Wie du siehst, hat es eine für mich eher ungewöhnliche Farbe. Meistens trage ich dann doch lieber ein dunkleres Grau, und kein Silbergrau. Dafür hat es so hübsche bunte Punkte. Mit dem Kragen bin ich nicht ganz zufrieden, aber da ich nicht den vom Schnittmuster genommen, sondern Pi mal Daumen improvisiert habe, ist er doch ganz okay:

  • Muster/ pattern: Ottobre 2/2016 Painted Canvas
  • Stoff: fabric: Bunte Pünktchen (nen grün)/ Single Jersey TE210, dresowka.pl