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Kleine Konsumrevolution – Jahresrückblick 2021

Schon 2020 hatte ich überlegt, ob ich überhaupt einen Jahresrückblick machen soll.

Wie auch letztes Jahr habe ich mich dafür entschieden, wie du ja siehst. Ich werde mich wieder an die übers Jahr etablierten Kategorien halten und mal schauen, was so in groben Zügen passiert ist.

Ereignisreich

Ganz spontan dachte ich, dass dies die schwierigste Kategorie ist. Es ist dieses Jahr so viel und doch so wenig passiert.

Wir hatten und haben immer noch die Corona-Pandemie und verständlicherweise sind so ziemlich alle davon genervt und müde. All die politischen Entscheidungen, Fehler und Skandale führe ich hier nicht weiter auf, keine Sorge. Auch das Verhalten von diversen Spinnern sei hiermit nur der Vollständigkeit erwähnt.

Ich denke, wir alle wissen, wie das letzte Jahr so war und was hätte besser laufen können.

Deswegen hier ein kleiner Rückblick aufs Persönliche.

Teezeit

Obwohl es gegen Ende des Jahres mit dem Teeverbrauch besser lief, lautet das Jahresfazit hier “alles wie gehabt”. Ich habe Tee geschenkt bekommen und der Mann meinte es ab und an zu gut mit mir und hat statt einer, lieber mehrere Packungen Tee auf Vorrat gekauft.

Momentan habe ich aber einen ganz guten Rhythmus und nehme mir die Zeit, um in Ruhe eine, oder zwei Tassen am Tag zu trinken. Mal schauen, wie lange das noch so geht.

Eine kleine Neuerung gibt es seit Dezember: Ich trinke ja keinen Kaffee, dafür aber schwarzen Tee, gern mit Milch und Honig. In letzter Zeit habe ich davon recht schnell Sodbrennen bekommen und dafür immer den Honig in Verdacht gehabt. Es stellte sich aber heraus, dass es die Kuhmilch war. Also trinke ich meinen Tee nun mit Hafermilch. Schmeckt mir genau so gut und ist auch besser für die Klimabilanz. Einzig die Tetrapacks nerven, nur habe ich noch keine praktikable Alternative gefunden. Aber es ist ein Anfang.

Lese-Ecke

Übers ganze Jahr hinweg wollte sich bei mir keine rechte Lese-Motivation einstellen. Bis Mitte des Jahres war ich sehr müde, unkonzentriert und gestresst. Immerhin hatte ich einen riesigen Packen Infos an meine Vertretung, meine Chefin und eine Kollegin abzugeben. Gefühlt habe ich von Januar bis Ostern durchgeredet. Da war mir Zuhause meist mehr nach Schlafen zumute als nach irgend etwas anderem.

Trotzdem habe ich ein paar Bücher beendet; genauer gesagt 13 Stück.

Meine Jahreshighlight waren hier in Sachen “Kind und Familie” definitiv die Bücher von Jesper Juul. Er hat sehr wertschätzend geschrieben und gehandelt und mich sehr zum Nachdenken gebracht. Gerade auch im Hinblick auf die Art und Weise, wie viele Kinder in meinem Umfeld behandelt werden. Ich werde sehen, was die Zeit bei uns bringt und wie es bei uns ablaufen wird.

Im Dezember habe ich übrigens ganze zwei Romane beendet, die mir beide sehr gut gefallen haben.

Mit “Shadowmarch I – Die Grenze” von Tad Williams habe ich eine Buchreihe gestartet, die hier schon seit Jahren im Regal steht und die bei mir unter “will ich irgendwann mal lesen” lief. Den zweiten Band habe ich bereits aus dem Regal geholt. Aktuell lese ich noch ein anderes Buch, aber danach bin ich gespannt, wie es dort weitergeht.

Dann habe ich eine Serie weitergelesen, die mir schon bei den ersten zwei Bänden viel Freude beim Lesen bereitet hat: “Die Flüsse von London – Ein Wispern unter Baker Street” von Ben Aaronovitch. Gerade diesen Band fand ich toll, auch weil ich schon in der Gegend unterwegs war.

Insgesamt habe ich aber nur einen Zuwachs von 2 Büchern auf meinem SuB zu verzeichnen. Das überrascht mich etwas, habe ich doch aufgrund der langen Pause mit wesentlich mehr gerechnet.

Wolle und Garn

“Dotted Rays” Muster von Stephen West

Ich habe mehr verarbeitet, als ich gedacht habe. Auf Ravelry habe ich 2021 ganze 30 Projekte eingetragen!

Natürlich waren viele Babysachen dabei, aber auch drei Tücher und eine Jacke.

“Naima” Muster von AnkeSTRiCK

Die meisten Projekte waren aber kleine Sachen. Immerhin neun Paar Socken habe ich gestrickt. Oh, Moment!

Dabei fällt mir auf, dass ich die beiden Sockenpaare, die ich als Weihnachtsgeschenk für meine Eltern gestrickt habe, gar nicht eingetragen habe!

Damit wären es dann also 32 Projekte und elf Paar Socken! Ich bin ehrlich gesagt überrascht, denn gefühlt habe ich nur die Hälfte von dem fertigbekommen, was ich wollte.

“Mouse in a flowered dress” Muster von Julie Williams

Trotzdem gibt es ein mehr als deutliches Plus in meinem Stash. Ins Jahr 2021 bin ich gestartet mit einem Stash von 20,46 kg bei 64,8 km Lauflänge. Den Dezember habe ich dann mit 25,9 kg bei einer Lauflänge von 74,52 km beendet. Da dürfte der Auftrag für 2022 klar sein, oder?

Nadel und Faden

Weste “Woldlööper” Schnittmuster von Rabaukowitsch

Ich glaube, hier war meine Demotivation am Größten. Üblicherweise gehe ich ein mal in der Woche zum Nähkurs. Pandemiebedingt ist dieser bis in den Spätsommer hinein ausgefallen. Mir steckte außerdem irgendwie noch dieses blöde Masken nähen in den Knochen. So hatte ich viele, viele Pläne und habe davon nur wenig umgesetzt.

Trotzdem habe ich auch hier etwas beendet und bin schon stolz auf mich, was ich gelernt habe.

Wollwalk-Anzug, Schnittmuster aus der Ottobre Kids 4/2019
  • Ich habe das erste Mal Klett vernäht und eine Hülle für eine Babymatratze genäht – ohne Anleitung und genaue Maße.
  • Ich habe eine Weste mit Trageeinsatz genäht, die mich vor mehrere Herausforderungen gestellt hat. Hier habe ich auch das erste Mal einen Reissverschluss eingenäht.
  • Ich habe eine Overlock-Maschine gekauft und damit das erste Mal Babysachen genäht.
  • Ebenfalls mit der Overlock habe ich das erste (und hoffentlich letzte Mal) PUL genäht.
  • Ich habe das erste Mal mit Wollwalk genäht.
  • Und zu guter letzt habe ich auch das erste Mal Bekleidung gefüttert.

Trotzdem habe ich hier auch noch ein “aber”, denn ich habe viele, viele Stoffe gekauft. Auch hier ist mein Stash also ordentlich angewachsen.

Häuslich

Mein Nestbautrieb hat (fast) voll durchgeschlagen. Zwar haben wir immer noch kein Kinderzimmer (wozu auch?) aber dafür einiges geschafft.

Zum Ende 2020 haben wir unsere Meerschweinchenhaltung aufgegeben. Ich war emotional immer sehr getroffen, wenn was mit einem der Tiere war und das wollte ich nicht mehr. Also haben wir das letzte verbliebene Tierchen zu einer lieben Nähfreundin gegeben, wo es in eine tolle Gruppe gezogen ist.

Hipphipp hurra! Da ist der Schrank!

Den riesigen Meerschweinchen”käfig” im Wohnzimmer haben wir dann abgebaut und dort ein Regal aufgebaut, sowie Platz für eine Spielecke für das Mäusemädchen gelassen. Dann haben wir den Eingangsbereich auf Vordermann gebracht und auch hier etwas neu gekauft: Ein Regal um unsere Taschen und einen kleinen Wäschekorb unterzubringen. Fürs Wohnzimmer gab es auch noch zwei kleine Regale um alles, was herumsteht wegräumen zu können.

Ebenfalls für das Wohnzimmer haben wir uns einen Buffetschrank gekauft, auf den wir leider einige Monate warten mussten. Als er dann endlich da war (und aufgebaut) haben mir die mitgelieferten Schrankknöpfe nicht gefallen und ich habe daher hier auch noch was Neues bestellt.

Dann ist noch mein Bürostuhl kaputtgegangen, den wir dann noch ersetzen mussten.

Das Laminat liegt!

Unter erschwerten Bedingungen hat der Mann unseren Dachboden ausgebaut. Unser Gästezimmer soll ja das Kinderzimmer werden und mit Kind war mir klar, dass so ein Ausbau nichts wird. Also hat der Mann versucht an Material heranzukommen, was bei geschlossenen Baumärkten gar nicht so einfach war. Vor allen Dingen, weil er sich einiges vor Ort anschauen musste um zu entscheiden, welches Material das Richtige ist…

Aber alles ist fertig geworden und auch richtig schön. Ich bin wirklich begeistert und auch stolz auf den Mann, der ja nun nicht vom Fach ist und trotzdem alles vom Trockenbau bis zum Laminat legen gestemmt hat.

Auch durch weitere Möbel, die wir für den Dachboden gekauft hatten, wurde unser Budget hier massiv gesprengt.

Gegen Ende des Jahres kehrte in diesen Bereich dann aber glücklicherweise Ruhe ein und wir hatten nur noch kleinere Ausgaben, wie einen neuen Bewegungsmelder und eine portable Festplatte.

Kindereien

Stoffwindelausstattung

Neben dem Dachbodenausbau dürfte dies mit Abstand der größte Posten des vergangenen Jahres gewesen sein.

Obwohl wir vieles gebraucht gekauft oder sogar geschenkt bekommen haben, fiel immer wieder etwas an, was wir so schnell wie möglich brauchten.

Nachhaltig waren viele Anschaffungen deswegen nicht. Durch die Pandemie haben wir fast nichts vor Ort gekauft, sondern viele bestellt. Alle Sachen waren natürlich hygienisch einwandfrei eingepackt – teilweise mehrfach. Allein, was bei uns an Verpackungsmüll angefallen ist, war der Wahnsinn! Der Mann ist mehrfach mit Wagenladungen voll Pappe zum Bauhof gefahren, weil wir nicht mehr alles in der Papiertonne unterbringen konnten.

Wir haben die komplette Erstausstattung gekauft:

  • Kinderbett nebst Matratze und Bettlaken,
  • zwei Wickeltische,
  • ein Tragetuch,
  • zwei Tragen,
  • Badewanne,
  • Spucktücher über Spucktücher,
  • Matratze für den Laufstall,
  • Stoffwindel-Vollausstattung,
  • Kleidung (obwohl wir sehr viel geschenkt bekommen haben, brauchten wir noch Unmengen an Kleidung. Fast alles habe ich hier gebraucht gekauft.)
  • und verschiedenste Verbrauchsmaterialien fürs Kind.

Bestimmt habe ich in der Aufzählung noch einiges vergessen.

Außerdem habe ich einiges an Bekleidung für mich gekauft und war einfach nicht gewillt dafür die teilweise unverschämten Preise zu zahlen. (Sorry, aber für ein Umstandskleid aus Polyester zahle ich einfach keinen dreistelligen Betrag. Punkt.)

Vermischtes

Die größten Ausgaben hier waren wohl ein neuer Pürierstab und eine neue Brille für mich.

Dann brauchte ich noch neue Schuhe, von denen aber nur eins der bestellten Paare gepasst hat. Durch die Schwangerschaft habe ich ganz schön breite Füße bekommen und passe in kaum noch eins der alten Schuhpaare rein. Ich will hoffen, dass sich das mit der Zeit wieder gibt.

Zu guter letzt waren die Weihnachtsgeschenke für den Mann dieses Jahr auch noch reichlich. War wohl meine Art danke für dieses schreckliche, schöne, chaotische letzte Jahr zu sagen, denke ich.

Fazit und Ausblick

Ein weiteres außergewöhnliches Jahr ist zuende. Es war schlimm, ich war durch die Pandemie völlig fertig, wir haben eine besch…eidene Geburt erlebt und die ersten Monate waren mehr als nur herausfordernd.

Aber: Ich habe so viele Handarbeitsprojekte beendet, so viel geschaffen. Wir haben wunderbare Menschen kennengelernt oder endlich wiedersehen können. Wir haben uns als Familie gefunden (und finden uns noch). Ich habe festgestellt, dass alle Ängste meines Mannes, er könne kein guter Vater sein, unbegründet waren und sind. Ich bin an meine Grenzen gegangen und darüber hinaus. Ich bin gesundheitlich so angeschlagen, wie noch nie und trotzdem tobt das Leben in diesem Haus auf eine anstrengende, herausfordernde und schöne Art und Weise.

Vielleicht fange ich wieder an, mich wieder zu trauen, ein kleines bisschen optimistisch in die Zukunft zu schauen. Vielleicht.

Und um etwas konkreter ins neue Jahr zu schauen:

Ich möchte endlich mit dem Mäusemädchen und dem Mann am normalen Leben teilnehmen können ohne Angst haben zu müssen.
Ich möchte weniger konsumieren.
Ich möchte bewusster konsumieren.
Ich möchte meine Vorräte reduzieren.
Ich möchte aktiv sein und mich einbringen.

In diesem Sinne wünsche ich euch Gesundheit und Zufriedenheit für 2022!

Kleine Konsumrevolution – Fazit Dezember

Ereignisreich

So, die Feiertage sind überstanden, der Mann liegt mit Kind nebenan beim verspäteten Mittagsschlaf und ich nutze die Gelegenheit für diese Zeilen hier.

Ich wünsche dir und deiner (Wahl-)Familie einen wundervolles Jahr 2022. Hoffentlich werden wir so was wie einen Lichtblick bekommen. Die letzten zwei Jahre waren ja größtenteils für die Tonne.

Aber genug davon, jetzt erzähle ich dir ersteinmal von einem neuen Monat voll mit wunderbarem Scheitern.

Teezeit

Ich trinke fleißig Tee aus dem Vorrat, im Dezember ist allerdings keine Packung leer geworden. Dafür habe ich von einer Kollegin eine Packung Tee geschenkt bekommen. Macht also +1.

Lese-Ecke

Im November hatte ich ja schon angekündigt, dass ich viel gekauft habe. Unter anderem auch Bücher.

Der Mann hat zu Weihnachten von mir den 1. Teil der Witcher-Reihe von Andrzej Sapkowski geschenkt bekommen, nachdem er schon jahrelang drumherum geschlichen ist. Dieses Geschenk war natürlich vollkommen uneigennützig. Hüstel… Als Neuzugang für meinen SuB zält das natürlich nicht.

Dann habe ich ein Nachschlagewerk zum Thema Kinderkrankheiten und Entwicklung gekauft. So Nachschlagewerke zählen auch irgendwie nicht, oder was meinst du?

Was aber definitiv zählt, ist ein Buch, für das ich an einem Crowdfunding teilgenommen habe: “Nach kaputt kommt schöner”. Ein Buch über das Reparieren von Kleidung. Damit wollte ich mich schon länger beschäftigen und jetzt mit Kind, ist es sicherlich sinnvoll Kleidung stopfen zu können. Ein Bonus ist es natürlich, wenn es dann auch noch schön aussieht. Das Buch habe ich gerade angefangen zu lesen und hoffe, dass ich bald auch Zeit habe, Sachen zu stopfen.

Zu guter letzt ist auch noch ein Kochbuch für Beikost-Rezepte eingezogen und ein humoristisches Buch von Marlene Hellene: “Zu groß für die Babyklappe: Geschichten aus dem Müttergenesungswerk”. Letzteres habe ich bereits angefangen zu lesen und ersteres schon nach Rezeptideen durchstöbert. Wiederum finde ich, dass ein Kochbuch jetzt nicht zwingend zählt.

Tatsächlich habe ich im Dezember Zeit gehabt, so richtig ausdauernd zu lesen und ich streiche daher diese Bücher von meinem SuB:

Tad Williams – Shadowmarch I, Die Grenze
Ben Aaronovitch – Die Flüsse von London, Ein Wispern unter Baker Street

Das macht dann also am Ende plusminus null Bücher.

Wolle und Garn

Hier gibt es wieder ein deutliches Plus zu verzeichnen.

Mein Opal-Abo ist nämlich angekommen. Weil Weihnachten war, gab es noch einen zusätzlichen Strang Sockengarn. Das macht dann allein 700g neue Sockenwolle!

Fertig gestrickt habe ich lediglich ein Paar Wollsocken als Weihnachtsgeschenk für meinen Vater und aus den Resten ein Paar Beinstulpen für das Mäusemädchen. Und natürlich habe ich vergessen von den Socken vor dem Verschenken ein Foto zu machen und die Stulpen fürs Kind sind noch in der Wäsche…

Damit beende ich das Jahr mit einem Stash von 25,9 kg Wolle bei einer Lauflänge von 74,52 km.

Nadel und Faden

Ich erwähnte, dass ich Dinge gekauft habe, oder?

Dazu gehörten eindeutig die zehn neuen Schnittmuster, die ich online gekauft habe. Das meiste davon sind freie Schnittmuster, aber dennoch erweitern sie natürlich meine “Bibliothek” beträchtlich.

Unser Neffe hat zu Weihnachten eine Hose von mir genäht bekommen. Eins der gekauften Schnittmuster habe ich dafür gebraucht.

Da ich Kniepatches aufbringen wollte, bin ich in den lokalen Stoffladen marschiert und habe passendes Vlies gekauft. Und wenn man schon mal da ist und wenn da schon mal Stoffe heruntergesetzt sind… Also sind 2x je 0,5 m Jersey für Kinder mit nach Hause gewandert.

Allerdings habe ich auch den neuen Wollwalkanzug fürs Kind fertig gestellt. Gebraucht habe ich dafür 0,9 m Wollwalk und 0,9 m Jersey zum Füttern. Der Anzug gefällt mir richtig gut, auch wenn er sehr aufwändig zu Nähen war. Er ist dem Mäusemädchen noch etwas sehr groß, aber man kann sie schon hineinstecken, ohne das man sie anschließend suchen muss.

Ganz zum Ende des Monats habe ich dann noch eine Hose für das Mäusemädchen genäht. Benutzt habe ich dafür Reste von der Hose für den Neffen, nur die Kniepatches habe ich mir gespart.

Damit habe ich fast alles von dem im November gekauften Jersey verarbeitet. Es bleiben nur noch Reste übrig, aus denen ich entweder Halstücher machen möchte, oder eine Jerseymütze oder beides. Mal schauen, wie das so passt.

Natürlich “musste” ich auch noch meine neue Overlock-Maschine ausprobieren. Und was ist dazu besser geeignet, als ein ganz einfaches Projekt, bei dem man nur geradeaus nähen muss? Also habe ich eine Wickelunterlage genäht. Blöd nur, dass sich sowohl PUL als auch Frottee beim Nähen verhalten wie ein Ar… pardon, ich meine natürlich, wie eine Diva. Also ist das ganze Ding nicht nur kleiner geworden als geplant (habe noch versucht alles zu begradigen) sondern auch krumm und schief. Aber es erfüllt seinen Zweck und ich hoffe einfach, dass die niedlichen Enten vom Rest ablenken.

Häuslich

Der Mann hat einen neuen Bewegungsmelder für unsere Einfahrt gekauft und montiert. Das verbuche ich eindeutig unter “notwendige Ausgaben”.

Kindereien

Ich hatte ein wenig Angst vor Weihnachten.

Das Kind ist eh schnell mit zu vielen Sinneseindrücken auf einmal überfordert. Außerdem wollte ich verhindern, dass sie mit Geschenken überschüttet wird, nur um ihr was zu schenken.

Natürlich gab es trotzdem viel zu viele Dinge. Und natürlich war sie von dem vielen raschelnden Papier, den Spielzeugen und dem ganzen Drumherum heillos überfordert.

Ich hoffe, dass es nächstes Jahr für sie einfacher wird.

Im Vorfeld habe ich Geschenke von uns gekauft und im Namen meiner Eltern. Es war vieles dabei, was einfach praktischer Natur ist und was wir für sie gebraucht haben. Beispielsweise ein Set mit Lätzchen, da wir seit ein paar Wochen mit der Beikost gestartet sind.

Außerdem gab es nun noch eigenes Geschirr aus Silikon fürs Baby, damit sie (mehr oder weniger selbstständig) mitessen kann. Wir machen momenten eine Mischung aus Breifütterung und Baby led weaning. Letzteres bedeutet im Wesentlichen, dass das Kind von Anfang an selber essen lernt und keinen Brei bekommt, sondern handliche Portionen, die vom “Erwachsenenessen” abgezweigt werden. Dabei würzt man das Essen natürlich deutlich weniger und verzichtet möglichst ganz auf Salz und Zucker. Außerdem hat sie uns signalisiert, dass sie gern zu den Mahlzeiten auch Wasser trinken möchte. Deswegen gab es für sie auch noch ein eigenes Babyhände-geeignetes Becherchen und die üblichen Trinklernflaschen um für alle Fälle gerüstet zu sein.

Dann habe ich noch Windelvlies gekauft, da sich mit der Beikost natürlich auch die Verdauung des Babies verändert. Sagen wir, die Hinterlassenschaften sind nun eine größere Herausforderung, als das, was rauskommt, wenn man ausschließlich Milch füttert…

Genau für so was gibt es Windelvlies. Das sind stabile Einlagen aus z.B. Zellstoff, die alles Feste auffangen, so dass man es nicht mühseelig aus der Stoffwindeleinlage herauswaschen muss.

Du siehst also, ich habe nicht übertrieben. Im Dezember habe ich jede Menge konsumiert, bestellt, gekauft – wie auch immer du es nennen möchtest.

Übrigens: Die neuen Spielzeuge habe ich direkt eingesackt. Es wird nun alle paar Wochen mal was ausgetauscht an Spielzeugen. Sie benutzt eh meist nur 3-4 parallel. Mehr wird dann ignoriert.

Vermischtes

Der Mann liest ja nicht nur, sondern er baut auch sehr gerne Dinge aus Klemmbausteinen. Seit Jahren hängt er mir in den Ohren, dass er gern einen Corgi möchte, deswegen hat er zu Weihnachten dieses hübsche Set bekommen. Er hat sich königlich amüsiert und den Hund in Rekordzeit zusammengebaut. Außerdem hat er von mir noch ein Bauset für ein Panzermodell bekommen. Da scheiden sich ja unsere Geister, aber er stellt sich so was dann gern ins Regal in seinem Keller.

Damit nicht genug, hat er dann auch noch zwei Nerdshirts zu Weihnachten bekommen. Klamotten in seiner Größe zu finden ist ja leider nicht so einfach und so bekommt er zu Weihnachten und zum Geburtstag immer mal wieder was, was mir so über den Weg läuft.

Fazit und Ausblick

Im Januar liegen – wie bei so vielen – jede Menge Zahlungen an. Versicherungen, Mitgliedsbeiträge, Steuern und so weiter und so fort. Große Sprünge werden wir da nicht machen können.

Trotzdem werden wir losziehen und uns nach einem geeigneten Buggy fürs Mäusemädchen umschauen. Nicht, das ich sie nicht gern tragen würde, aber sie dreht sich immer mehr um und möchte lieber in die Gegend schauen, als immer nur auf Mama zu gucken. Auf dem Rücken tragen wäre natürlich eine Option, die wir auch immer mal wieder wahrnehmen. Allerdings müsste ich dann noch für draußen eine neue Jacke kaufen, da ich das Kind bei dem Winterwetter nicht über der Kleidung tragen möchte. Und ehrlicherweise ist mir das zu teuer. Und zum selber nähen fehlt mir schlicht die Zeit.

Sonst müssen beide Autos noch zur Inspektion – drück bitte die Daumen, dass es da keine Reparaturen gibt.

Ich werde nun Mann und Kind so langsam wecken gehen und dann läuten wir schon wieder den letzten Teil des Tages ein. Die Zeit fliegt wirklich immer schneller vorbei.

Kleine Konsumrevolution – Fazit Oktober 2021

Ereignisreich

Wir haben ein paar Ausflüge gewagt und sind sehr gut damit gefahren. Sicherlich ist das, was wir gemacht haben, für andere Alltag und bestimmt nichts außergewöhnliches. Trotzdem ist es für uns etwas besonderes gewesen, in die Stadt zum einkaufen zu fahren, in Münster um den Aasee zu spazieren und auch die Verwandtschaft zu besuchen. Irgendwie bin ich hier immer noch im Lockdown-Modus und fühle mich unter Menschen noch nicht so wohl, wie vor der Pandemie. (Und selbst da wurde mir so was schnell zu viel.)

Ansonsten ein kleiner Spoiler: Ich habe Geld ausgegeben. Nein, falsch. Ich habe viel Geld ausgegeben…

Teezeit

Ich merke immer wieder, dass ich weniger Tee trinke, seitdem das Mäusemädchen da ist. Auch im Oktober habe ich es nicht geschafft eine Packung Beuteltee leerzumachen. Stattdessen ist noch eine halbe Packung schwarzer Tee übrig. Alles in allem bleibt es damit beim Stand vom Vormonat. Auch, wenn mir abgelaufener Tee nicht viel ausmacht, werde ich wahrscheinlich doch mal meine Vorräte durchschauen müssen, ob ich nicht die eine oder andere Packung entsorge.

Lese-Ecke

Ich habe tatsächlich ein wenig gelesen. An einem Nachmittag hat das Mäusemädchen wahnsinnig viel geschlafen und ich konnte so ganze zwei Kapitel in “Shadowmarch – Die Grenze” von Tad Williams lesen. Damit bin ich jetzt fast bei der Hälfte des Buches angekommen.

Gekauft habe ich allerdings auch was, nämlich:

Christine Rankl – So beruhige ich mein Baby: Tipps aus der Schreiambulanz
Herbert Renz-Polster, Nora Imla – Schlaf gut, Baby! – Der sanfte Weg zu ruhigen Nächten

Die Bücher sind erst vor ein paar Tagen angekommen, daher habe ich noch nicht hineinschauen können. Ich hoffe aber wirklich, dass sie was bringen und zwar abseits von Schlaftrainings.

Macht also für Oktober + 2 Bücher.

Wolle und Garn

Da ich auch die Power-Naps des Mäusemädchens zwischendurch zum Stricken nutzen konnte, habe ich einiges fertiggestellt:

Pixie Hat

Aus diversen Anleitungen für Pixie-Mützen habe ich mir eine gebastelt, die für das Mäusemädchen mit einem Kopfumfang von 40 cm passt. Gestrickt habe ich mit doppelfädiger Filcolana arwetta. Die Mütze hat sich schon gut bewährt und wird hier regelmäßig – wenn auch unter Protest, weil alle Mützen halt doof sind – getragen.

Babyhandschuhe

Außerdem habe ich noch ein Paar Handschuhe improvisiert, ebenfalls aus doppelt gehaltener Filcolana Arwetta.

Als Schnur (die auch nur erfunden wurde, um kleine Kinder zu quälen – ganz sicher) habe ich einfach eine Luftmaschenkette mit den Fingern gehäkelt.

Mouse in a flowered Dress

Dann habe ich noch in einer Nacht und Nebel-Aktion eine kleine Maus gestrickt.

In der Originalanleitung (ravelry-Link!) ist das Kleid viel schöner, aber ich war in Zeitdruck und habe daher ein bisschen was improvisiert.

Dann sind noch wundervolle Geschenke für das Baby angekommen:

Babyset aus Sandness Garn

Von einer lieben Stricktreff-Freundin, die ich schon gefühlte Ewigkeiten kenne, kam ein Päckchen mit einem kompletten Set an.

Die Schühchen sind noch ein bisschen groß, aber der Rest passt bereits, obwohl die Sachen in der Größe für 6-9 Monate gestrickt wurden!

Liebe Nessaja7 (ravelry-Link!), herzlichen Dank dafür!

Dann sind noch Babyschühchen von Tini aka Zwillingsnadel angekommen. Bei der Gelegenheit weise ich gerne auch auf den Podcast von Tini hin. Falls ihr ihn noch nicht kennt, hört rein. Sie hat nicht nur eine sehr angenehme Stimme, sondern erzählt auch interessante Dinge.

Liebe Tini, dir auch vielen Dank!

Und zu guter letzt habe ich bei Lalylala ein Häkelset gekauft, mit der festen Überzeugung das ich das schon hinbekommen werde. Ähm nein. Ich saß davor wie Ochs vorm Berg und die Anleitung hätte auch auf chinesisch dort stehen können. Aber da kam als Retterin in der Not die liebe IniBo (ravelry-Link!)herbei und hat die Spieluhr fertiggezaubert – äh, gehäkelt. Ein Foto davon reiche ich nach.

Außerdem stricke ich gerade eine Jacke für mich, den Boho Texture Cardigan und für das Mäusemädchen den Selma’s Sleep Suit. (Beides ravelry-Links!)

So ganz ohne Stash-Zuwachs bin ich übrigens im Oktober doch nicht davongekommen, denn das neue Opal-Abo ist eingetrudelt. Ein Knäuel davon wird bereits verarbeitet, die anderen warten noch auf ihre Bestimmung. Davon abgesehen war ich brav – aber kein Wunder, habe ich doch an anderer Stelle ordentlich Geld ausgegeben.

Trotzdem habe ich ein Minus im Stash: 25,2 kg Garn mit 71,54 km Lauflänge.

Nadel und Faden

Meine Schwiegermutter hat mir zu Weihnachten einen Zuschuss zu einer Overlock-Maschine geschenkt. Dann kamen diverse Lockdowns und andere Prioritäten dazwischen. Im Oktober sind wir nun aber endlich dazu gekommen, eine Maschine auszusuchen und zu kaufen. Eigentlich wollte ich ja eine günstigere Einsteigermaschine haben, aber dann ist es doch “ein bisschen” was anderes geworden…

Baby Lock enspire

Jetzt heißt es also üben, üben, üben.

An dem Tag, an dem wir die Maschine im Nähmaschinen-Laden abgeholt haben, war auch Stoffmarkt in der Innenstadt.

Wir sind nicht drumherum gekommen über den Markt zu schlendern und natürlich habe ich noch was an Stoffen mitgenommen.

Die nächsten Nähprojekte für das Baby sind also gesichert. Andererseits muss die Overlock ja auch ausgiebig getestet werden, nicht wahr?

Vor ein paar Wochen hatte ich die Trageweste Wooldlööper von rabaukowitsch angefangen zu nähen. Mittlerweile ist die Weste fertig, nun steht nur noch der Trageeinsatz aus. Allerdings werde ich diesen etwas verbreitern. An welcher Stelle des Schnittmusters das am Sinnvollsten ist, war mir allerdings nicht klar. Gut, dass letzte Woche mein Nähkurs wieder gestartet ist und ich nachfragen konnte. Allerdings habe ich dann doch erst einmal ein anderes Nähprojekt fertiggestellt und werde dann also hoffentlich nächste Woche zuschneiden können. Ein Foto gibt’s dann vom komplett fertigen Projekt.

Damit ich mich auf gar keinen Fall langweile (hysterisches Kichern) habe ich mir dann noch das Buch “Nähen mit Jersey für Babys und Kids” von Pauline Dohmen aka Klimperklein gegönnt. Ein Projekt daraus habe ich auch schon ins Auge gefasst – aber erst, wenn die Weste auch wirklich fertig ist.

Häuslich

Die großen Umbaumaßnahmen sind vorerst abgeschlossen. Daher gibt es hier nichts von irgendwelchen spaktakulären Aktionen zu berichten.

Ich habe lediglich ein bisschen eingekauft und sowohl naturreine Öle zur Körperpflege gekauft, als auch Gewürze für die Küche.

Zur Körperpflge ein paar Worte: Ich habe ja Psoriasis und habe festgestellt, dass ich schnell auf konventionelle Kosmetika reagiere. Seit Jahren verzichte ich daher bereits auf Parabene und Co. Aber auch in der Naturkosmetik ist nicht alles Gold, was glänzt. So bin ich jetzt bei einer Mischung aus fertigen Cremes und einfachen Basisölen gelandet. Meine Lieblinge sind dabei Mandel- und Aprikosenöl. Ich bestelle diese in 500 ml-Flaschen und fülle mir portionsweise was in eine Pumpflasche ab. In der kalten Jahreszeit verwende ich zusätzlich noch Lanolin und richtig fettige Cremes. Es gilt für mich aber: Weniger ist mehr. Neben dem Öl für den Körper, benutze ich sonst nur noch eine Gesichtscreme und eine Coldcreme. Kosmetikfirmen können an mir nicht viel verdienen.

Kindereien

Ich habe gewonnen! Und zwar sowohl ein Jackeneinsatz, als auch ein Tragetuch von cocoome aus Österreich. Beides ist hier bereits fleißig im Einsatz und hat sich schon gut bewährt.

So ein Jackeneinsatz ist gerade bei kaltem Wetter und ganz kleinen Babies eine gute Kombination. Das Baby sitzt in der Trage und wird von vorn durch die Körperwärme des Tragenden gewärmt. Von hinten schützt dann der Einsatz oder auch ein Tragecover. Arme, Beine und Kopf müssen noch mal gesondert geschützt werden, da hier die Körperwärme nicht ausreicht. Wir sind jetzt gut ausgestattet mit dem Universal-Cover, dass in jede Jacke passt, einem Tragecover, dass einfach über das Baby gehängt wird und der hoffentlich bald fertig genähten Trageweste für kalte, aber schöne Tage.

Eine weitere eher alternative Handhabung in Sachen Baby sind Stoffwindeln. Ich hatte ja schon berichtet, dass wir eine Beratung samt Mietpaket in Anspruch genommen haben. Im Oktober war der Mietzeitraum dann auch schon vorbei und wir haben uns für die Verwendung von Stoffwindeln entschieden. Mittlerweile sind alle Windeln angekommen und bereits in Gebrauch.

Entschieden haben wir uns für PUL-Windeln für unterwegs und zum Ausweichen und in der Hauptsache für Woll-Windeln. Hier hatte ich immer diese Woll-Überhosen im Kopf. Meine Mutter hatte mir früher auch versucht so ein Schurwoll-Ungetüm anzuziehen und ich fand es so ekelik kratzig, dass ich mich daran noch lebhaft erinnern konnte. (Ich war aber auch schon deutlich älter und die Überhose sollte als warme Hose unter einem Kleid dienen, “damit die Nieren schön warm bleiben”.) Entsprechend skeptisch war ich, als ich das erste mal was von Wollwindeln gehört habe.

Die, für die wir uns entschieden haben, sind aber ein ganz anderes Kaliber: Sie sind ähnlich geschnitten, wie die Wegwerfwindeln, werden mit Druckknöpfen verschlossen, der Oberstoff besteht aus hübschen Baumwollstoffen und innen ist entweder ein kuscheliges Wollfleece verarbeitet oder Wollstrickstoff.

Der Vorteil bei Wolle ist, dass man nur alle paar Wochen waschen und fetten muss. Dazwischen reicht lüften aus. Dies gilt natürlich nur, wenn nicht ordentlich was daneben geht. Das wasche ich dann direkt aus und fette entweder nach, oder wasche die komplette Windel per Hand. Mit Handwäschen alle paar Wochen kann ich aber prima leben.

Bereits nach den ersten Wochen mit Stoffwindeln kann ich sagen: Unsere Restmüll-Tonne ist wieder wunderbar leer. Dafür ist die Wäschetonne schnell voll. Aktuell wasche ich pro Woche 2-3 mal 60°-Wäsche. Mit dabei sind aber auch jedes Mal Hand- und Trockentücher.

Um für die Nutzung der Stoffwindeln gut gerüstet zu sein, habe ich außerdem noch Fleckenseife und Wollspülung gekauft. Beides lässt sich natürlich auch gut für meine übrigen Wollsachen verwenden.

Wir haben außerdem ein Fotoshooting mit der Familie gemacht. Der Fokus lag allerdings schon auf dem Mäusemädchen. Hiefür habe ich auch hauptsächlich die Stoffmaus gestrickt. Und weil ich ja spontan bin, musste diese auch eben ganz schnell fertig werden.

Weitere Ausgaben habe ich für Baby-Pixie-Bücher getätigt. Diese fühlen sich ein bisschen wie gewachstes Papier an, sind laut Hersteller unverwüstlich und auch wasserfest. Das Mäusemädchen kann damit noch nicht ganz so viel anfangen, aber ich hoffe darauf, dass sie Bücher auch mal mögen wird.

Außerdem hat sie den nächsten Wachstumsschub hingelegt und trägt mittlerweile tatsächlich Hosen in Größe 74. Hier musste ich sie also eindecken, auch weil zu kurze Hosen bei dem Wetter nicht geeignet sind. Da haben selbst die gestrickten Stulpen nur bedingt geholfen. Bei der Wachstumsgeschwindigkeit und auch aus Gründen der Nachhaltigkeit, habe ich viele Klamotten gebraucht gekauft. Hier kamen über zwei Wochen jede Menge Päckchen an. Die Sachen habe ich natürlich alle auch noch mal durchgewaschen, so dass wir uns ein paar Tage lang auf ganz wenige passende Hosen beschränken mussten. Jetzt ist aber alles gewaschen und einsortiert und ich hoffe, dass wir damit vorerst auskommen.

Ende Oktober haben wir dann den letzten freien Platz beim Babyschwimmen bekommen. Dafür brauchten wir natürlich auch noch Schwimmwindeln… Da ich nicht bereit bin, auf Stoffwindeln umzustellen und beim Schwimmen auf Wegwerfartikel zurückzugreifen, habe ich auch hier noch Windeln gekauft. Die Windeln sind ebenfalls aus PUL und sind von innen weich gefüttert. Sie lassen Urin durch und fangen nur den Stuhl auf. Bisher hatten wir einen Schwimmtermin und da funktionierte es mit der Schwimmwindel super.

Vor ein paar Tagen hat das Mäusemädchen dann wieder viel mehr geschrien als in den Wochen davor. Sie fummelte sich zudem an den Ohren herum bis diese feuerrot und teilweise schon aufgeknibbelt waren. All das innerhalb weniger Stunden. Ich hatte laos Ohrenschmerzen in Verdacht, wenn nicht eine Mittelohrentzündung. Auch hier habe ich schlimme Kindheitserinnerungen und leide mit jedem mit, der eine solche Entzündung durchstehen muss. Also ab zum Arzt. Glücklicherweise sind die Ohren in Ordnung gewesen. Der Arzt meinte allerdings, dass es wahrscheinlich schon Zahnungsschmerzen sind, die über den Kiefer hoch in die Ohren ausstrahlen können. Wir sollen ihr kühlende Sachen anbieten und wenn sie Schmerzen hat, Paracetamol geben.

Damit sind wir in den letzten paar Tagen dann auch gut gefahren. Allerdingt verweigert sie alles, was wir an “Kauspielzeug” da haben. Aus diesem Grund habe ich nun auch noch Spielzeug bestellt, dass man gut herunterkühlen kann. Hoffentlich nimmt sie es an und hoffentlich hilft es…

Vermischtes

Ich sage ja, es war ein teurer Monat. Neben den ganzen anderen Ausgaben brauchte ich dringend eine neue Brille. Ich habe hin und her überlegt und mich schlussendlich dann für ein Modell entschieden, dass der vorherigen Brille sehr ähnlich sieht. Die alte Brille hat ein schwarzes Gestell und die neue Brille ein dunkelgrünes. Man sieht also kaum einen Unterschied. Wenn das Mäusemädchen älter ist, und nicht ständig ins Gesicht greift, könnte ich mir vorstellen, auch wieder mal ein filigraneres Modell zu nehmen.

Fazit und Ausblick

Ganz kurz: Viel Geld ausgegeben, aber viel geplantes Geld ausgegeben. Es waren sehr wenig Spontankäufe dabei und das finde ich sehr gut.

Bald kommen die Weihnachtsgeschenk-Einkäufe, bei denen ich auch wieder einiges konsumieren werde. Momentan plane ich allerdings, dass jeder auch noch ein kleines, selbstgemachtes Geschenk bekommen wird. Mal schauen, ob das zeitmäßig klappt.

Ich kauf nix – Fazit Mai 2021

Nach einem kalten, nassen und die Laune massiv herunterziehendem Mai, ist es wieder Zeit Bilanz zu ziehen.

In diesem Monat war hauptsächlich der Mann aktiv und fleißig (siehe UYH – Teil 2 – Der Dachboden des Grauens), während ich mich größtenteils auf der Couch aufgehalten, und höchtens zwischendurch mal meinen Senf abgegeben habe.

Körperlich und Mental bin ich seit Mai hauptsächlich angestrengt und genervt, dass ich nicht mehr alles machen kann, was ich mir so vornehme. Meine Leistungsfähigkeit beschränkt sich hauptsächlich darauf, die Spülmaschine aus- und wieder einzuräumen und danach erstmal eine halbe Stunde auf die Couch gehen zu müssen.

Geduld ist einfach nicht meine Stärke, sodass ich an manchen Tagen einfach nur genervt war. Hinzu kam das ständige Regenwetter. Natürlich tut es den Pflanzen gut und ich war auf jeden Fall dankbar, dass ich nicht ständig rausrennen und gießen musste. Auf der anderen Seite wäre ich auch gern einfach mal draußen im Garten gewesen und hätte ein wenig Sonne tanken wollen.

Aber genug der Jammerei, denn objektiv gesehen geht es mir und uns ja nicht schlecht.

Tee

Eine Packung gekauft, eine leergemacht. Alles bleibt wie gehabt.

Lesen

Hier war ich fleißig. Ich habe drei Bücher beendet und keins gekauft.

Das Endergebnis für diesen Monat sind also grandiose – 3 Bücher! Yeah!

Stricken

Nach den Garnkäufen im April habe ich mich im Mai zurückgehalten und nichts bestellt. Dafür habe ich einiges verarbeitet. Hauptsächlich war es “Kleinkram”, aber Kleinvieh macht ja auch Mist.

Beendet habe ich das Tuch Nymphalidea (Ravelry-Link!) von dem ich allerdings noch kein schönes Foto habe machen können.

Stinos Nr. 6

Außerdem habe ich noch zwei Paar Stinos beendet – das 6. und 7. Paar in diesem Jahr.

Eins davon habe ich gegen einen süßen Strampler getauscht.

Stinos Nr. 7

Ein weiteres Strickprojekt ohne gescheites Foto ist der Batad von Stephen West. (Ravelry-Link!) Der Batad ist eine Mischung aus Cowl und Poncho und trägt sich bisher sehr angenehm. Ich denke, davon werde ich irgendwann noch ein Exemplar stricken.

Béguin de Printemps

Für das Krümelchen habe ich natürlich auch noch was gestrickt. Zum einen ist eine Babymütze fertig geworden, die ich sehr niedlich finde.

Davon werde ich bestimmt noch eine stricken.

Das Muster heißt Béguin de Printemps. (Ravelry-Link!)

Little Sister’s Romper

Genau so, wie der Little Sister’s Romper (Ravelry-Link!) war die Mütze schnell gestrickt. Und so ein fröhliches Grau passt ja immer. Auch den Sommerstrampler werde ich bestimmt noch mal stricken. Bleibt nur zu hoffen, dass der Sommer auch kommt, bevor das Krümelchen wieder herausgewachsen ist…

Aktuell bin ich mit meinem Stricklatein allerdings etwas am Ende. So wirklich Lust habe ich auf nichts, beziehungsweise müsste ich für ein Projekt, auf das ich Lust habe, Garn bestellen und das möchte ich nunmal vermeiden. Also stricke ich an meiner Restedecke weiter und grüble vor mich hin, was ich noch so anfangen könnte.

Immerhin habe ich einiges an Garn verbraucht:

Bei einem Restbestand von 21,52 kg auf 67,25 km macht das immerhin ein Minus von 0,66 kg und 2,71 km.

Nähen

Unglaublich aber wahr: Hier hat sich etwas getan!

Meine Eltern haben uns ja meinen alten Laufstall vom Dachboden geholt. Dieser steht nun bei uns im Wohnzimmer und Krümelchen soll zwischendurch dort schlafen. Dazu habe ich eine Schaumstoffmatratze zuschneiden lassen und dann einen Bezug dafür genäht.

Den Stoff dafür habe ich zwar extra bestellt, aber dann eben auch direkt wieder verarbeitet. Ein Schnittmuster habe ich dafür nicht verwendet, sondern alles so Pi mal Daumen zugeschnitten und genäht. Hat gut geklappt.

Im Übrigen bin ich drumherum gekommen, einen Reißverschluss einzunähen: Da ich keinen passend langen Reißverschluss in der “richtigen” Farbe gefunden habe, habe ich einfach Klettband als Verschluss eingenäht.

Anleitungen

Außer für die Stinos habe ich Anleitungen erstmalig gebraucht. Macht also – 4 Anleitungen für Mai.

Kurz vor Monatsende habe ich jedoch noch einen Rabattgutschein erhalten, von dem ich eine Anleitung gekauft habe. Es bleibt also bei einem höheren Verbrauch, als Zukauf, allerdings eben “nur” bei -3.

Kind

Von der Schaumstoffmatratze habe ich ja schon erzählt. Davon abgesehen habe ich ein zweites Stillkissen nebst Ersatzbezug bestellt, sowie mehrere Sets an Knöpfen für Kinderkleidung.

Desweiteren haben wir noch ein Jersey-Tragetuch und eine Babytrage geschenkt bekommen. Beides wird dann am lebenden Objekt getestet. Sollte Krümelchen nicht darauf stehen, getragen zu werden, schauen wir uns dann noch mal nach einem Kinderwagen um.

Sonstige Ausgaben

Schöne Stillbekleidung zu finden, die meinen Ansprüchen genügen, ist gar nicht so einfach. (Keine Bonbon-, Puderfarben oder weiß, keine Viskose, in einer passenden Größe und auch noch zu einem Preis, bei dem ich unser Kind nicht direkt beim Pfandleiher abgeben muss…)

Ich habe daher jetzt ein paar Oversize-Shirts bestellt. Außerdem brauchte ich dringend noch ein paar Kleinigkeiten, wie Socken oder Unterwäsche. Dann habe ich durch den Bauch Schwierigkeiten meine Schuhe zuzubekommen. Also habe ich ein Paar Schlupfschuhe bestellt. Damit klappt das Anziehen wieder wunderbar.

Vom Dachbodenausbau habe ich ja schon an anderer Stelle erzählt. Hier ist einiges deutlich teurer geworden, als geplant. Ich will hoffen, dass nicht noch mehr Überraschungen auf uns zukommen.

Der Schrank, der erst im April und dann Anfang Mai kommen sollte, ist jetzt für die 2. Juniwoche angekündigt. Ich glaube erst daran, wenn er aufgebaut im Wohnzimmer steht…

Zu guter Letzt haben wir uns einen neuen Pürierstab zugelegt. Der alte Stab arbeitet eher schlecht als recht und muss mühsam mit der Hand gespült werden. Der neue ist noch verpackt, aber ich hoffe, dass er ordentlich arbeiten wird.

Fazit

Durch den ganzen “Kleinkram” bin ich mit meinem Garnverbrauch sehr zufrieden. Ein Minus an Anleitungen war ebenfalls mit dabei und gelesen habe ich auch mal wieder.

Die Mehrkosten für den Dachboden finde ich nicht gut, aber auf der anderen Seite haben wir nun vernünftige Sachen verbaut, die hoffentlich lange halten. (Toi toi toi.)

Klamotten wollte ich eigentlich noch gar nicht kaufen, das Ganze hätte mit Sicherheit noch warten können. Ein Stück weit war es dann wohl ein Frustkauf, was mir natürlich nicht in den Kram passt. Auf der anderen Seite habe ich mich gefreut, als die Sachen ankamen, auch wenn ich sie nicht direkt tragen kann.

Also mal wieder ein durchwachsender Monat, allerdings mit einer leicht positiven Tendenz.

Ich kauf nix – Fazit April 2021

Es ist wieder so weit – schon ist der April Geschichte.

Von meiner Arbeitsstelle werde ich vorerst nichts mehr erzählen, denn ich habe meine Aufgaben an meine Vertretung übergeben, hatte dann Urlaub und bin jetzt seit ein paar Tagen im Mutterschutz.

Langsam setzt sich hier auch so etwas wie ein Tagesrhythmus durch, der dann ab Geburt voraussichtlich wieder komplett über den Haufen geworfen wird, aber gut. Jetzt ist es erstmal so wie es ist und ich muss sagen, dass das bei mir ganz viel Druck herausnimmt und mir aktuell gut tut.

Aber zum eigentlichen Thema:

Tee

Obwohl ich mehrfach vor dem Regal im örtlichen Drogeriemarkt stand, habe ich nichts gekauft. Stattdessen habe ich eine Packung Schwangerschaftstee leergemacht.

Macht also – 1 Packung.

Lesen

Zum Abschied habe ich zwei Bücher von meinen Kolleginnen geschenkt bekommen. Eins davon habe ich auch schon beendet:

  • Sabine Bode – Kinder sind ein Geschenk, aber ein Wellness-Gutschein hätte es auch getan

Außerdem habe ich

  • Remo H. Largo – Babyjahre

beendet.

Bücher habe ich nicht gekauft, so dass es bei plusminus Null bleibt.

Bisher ist das doch eine gute Quote, oder? – Aber jetzt geht es los:

Stricken

Ich habe ein bisschen den Focus verloren und daher mehr oder weniger motiviert vor mich hingestrickt. Gefühlt waren viele Stinos dabei und ein paar Ich-strick-hier-und-da-ein-paar-Reihen-Projekte. Nichts spektakuläres also.

Voller Motivation bin ich in den Regionale Wolle-KAL von Frau Feierabendfrickeleien gestartet und dann lies die Motivation schlagartig nach. Dabei vertragen sich Muster und Wolle gut und das Zopfmuster ist auch eingängig. Trotzdem ist das Projekt zwischenzeitlich aus meinem Gesichtsfeld verschwunden und liegt seitdem brav im Projektbeutel herum. Ich glaube, ich muss mich hier dringend wieder motivieren.

Sallah Cowl aus My Colours “Nebelwald Melange” von Frau Odersocke

Dann ist mir bei dem Strickprojekt “Sallah Cowl” (Ravelry-Link!) das Garn ausgegangen. Die Handfärberin, von der ich den Strang hatte, war aber so lieb und hat mir einen Strang nachgefärbt. Dieser ist Ende April angekommen und bereits verarbeitet.

Nymphalidea aus Opal Sockenwolle in schwarz und einem Schoppel Zauberball

Um etwas anderes als Stinos auf den Nadeln zu haben, habe ich also ein Tuch angefangen, das schon seit Ewigkeiten auf meiner Liste steht: Nymphalidea (ravelry-Link!)

Das Tuch gefällt mir auch immer noch sehr gut, aber nun ist mir die schwarze Kontrastfarbe ausgegangen und ich war ehrlich gesagt zu faul, mir ein neues Knäuel herauszusuchen. Das werde ich jetzt auch in Angriff nehmen.

Kommen wir zu den “schlechten” Nachrichten:

Während des Sockenstrickens sind mir sowohl eine Nadel des 2,5er Crasy Trios, als auch eine des 2,0er Crasy Trio abgebrochen. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich die gekauft habe und habe entsprechend auch keinen Kassenzettel mehr. Also habe ich neue Trios bestellt – dieses Mal aber aus Metall. Ich konnte nicht an mich halten und habe noch diverse Sommergarne mitbestellt.

Lieferung von Frau Odersocke

Dann konnte der nachgefärbte Strang von Frau Odersocke nicht alleine reisen und hat noch drei Geschwister mitgenommen.

Alle vier Stränge sind Sockenwolle und ich habe noch keine Ahnung, was ich daraus stricken werde.

Crowdfunding “Paulas Wolle”

Doch damit nicht genug. Denn ich hatte mich an dem Woll-Crowdfunding von “Paulas Wolle” beteiligt und genau diese Wolle ist ebenfalls bei mir angekommen. Es handelt sich um Garn vom Merinolandschaf. Im Prinzip also das, was man auch z.B. beim Finkhof bestellen kann. Das Garn von Paulas Wolle fühlt sich jedoch weicher an. Mal schauen, ob das verstrickt auch so bleibt.

Zu guter Letzt hat Frau Alte Künste die zweite Lieferung des von mir bestellten Abos angekündigt. Sie gibt den Kund:innen dann immer Gelegenheit, versandkostenfrei aus ihrem üblichen Sortiment mitzubestellen. Was soll ich sagen? Da ist natürlich auch noch mehr Garn mit reingewandert…

Nicht nur, dass diese ganzen Bestellungen natürlich ein Loch in meine Handarbeitskasse gerissen haben – mein Stash ist dadurch wieder massiv angewachsen:

22,18 kg mit einer Lauflänge von 69,96 km. Letzten Monat war ich noch zuversichtlich, dass ich die 20 kg-Marke unterschreite. Tja, leider schade. Aber wer weiß, wie ich in nächster Zeit zum Stricken oder zum Garnkauf komme… (Schönreden kann ich, was?)

Nähen

Nachdem ich ja monatelang absolut keine Lust auf Nähen hatte, manifestieren sich langsam aber sicher wieder Ideen.

Babykleidung werde ich weiterhin erstmal nicht nähen. Gerade am Anfang wachsen die Kleinen so schnell, dass ich vermutlich länger nähe, als dass dem Kind die Sachen passen.

Ich war allerdings Schaumstoff kaufen:

Unsere Küchenbank braucht dringend ein Sitzkissen und ich habe noch 2 Meter Stoff hier, von dem ich dachte, er würde sich für ein Kleid eignen. Leider ist der Stoff dafür aber doch zu steif. Also wird daraus ein Bezug für das Sitzkissen.

Dann haben wir den alten Laufstall von meinen Eltern bekommen, in dem ich schon gesessen habe. Dieser steht jetzt in unserem Wohnzimmer und soll dafür genutzt werden, dass Kind zwischendurch gefahrlos ablegen zu können und fürs Schlafen tagsüber. Hierfür gab es dann den zweiten Schaumstoffzuschnitt. Auch hier werde ich noch einen Bezug nähen. Im Moment überlege ich noch, welcher Stoff sich dafür eignet. Ich schwanke momentan zwischen einem robusten Bezugsstoff und einem wasserabweisenden Stoff, aus dem auch Überhosen für Stoffwindeln genäht werden (PUL).

Beide Stoffe haben ihre Vor- und Nachteile. Mal schauen, was es dann wird.

Sobald ich mich entschieden habe, kommt dann die nächste Herausforderung auf mich zu: Ich habe noch nie einen Reissverschluss eingenäht. Suche aktuell nach Anleitungen, wie ich das bei einem Bezug bewerkstellige.

Immerhin, Stoffe gekauft habe ich noch nicht. Verarbeitet allerdings auch noch nichts. Deswegen bleibt auch hier alles wie gehabt.

Anleitungen

Ich habe eine kostenfreie Anleitung heruntergeladen. Dann habe ich mehrere, bereits vorhandene, Anleitungen angefangen zu stricken, aber noch nicht beendet. Ich zähle diese dann erst, wenn die zugehörigen Strickprojekte fertig sind.

Macht dann also + eine Anleitung.

Kind

Ich war fleißig und habe sowohl das Kinderbett, als auch den Wickeltisch aufgebaut. Eine Matratze habe ich auch gefunden, genau so wie eine Wickeltischauflage.

Windeln für die erste Zeit habe ich ebenfalls mittlerweile gekauft und außerdem habe ich noch tolle Sachen von einer Freundin übernommen. Das Meiste davon ist Babykleidung, aber es ist auch noch ein wenig Kleinkram dabei und eine Milchpumpe. Ich hoffe nicht, dass ich die brauchen werde, aber bevor das Gerät bei der Freundin Staub ansetzt…

Sobald wir die Klamotten in den Schrank einräumen können, werde ich noch ein paar Sortierboxen kaufen und ein paar weitere Handtücher als Schutz auf der Wickelauflage sind sicherlich auch nicht verkehrt. Davon abgesehen warten wir nun nur noch auf die Dinge, die da kommen werden.

Sonstige Ausgaben

Der Dachbodenausbau hat bisher etwas mehr gekostet, als geplant. Einige Materialien waren im Baumarkt nicht vorhanden. So mussten wir auf Material aus dem Baustoffhandel ausweichen, das zwar gut ist, aber vergleichsweise teuer.

Dafür war der Mann sehr fleißig und der Trockenbau ist schon sehr weit vorangeschritten. Mehr davon erzähle ich dir aber an anderer Stelle.

Die Schranklieferung verzögert sich jetzt auf die 2. Maiwoche. Ich will wirklich hoffen, dass es dabei bleibt.

Dann ist mein Bürostuhl irreparabel kaputtgegangen. Er hat immerhin gute zehn Jahre gehalten und sah wirklich nicht mehr schön aus. Nach ein bisschen Recherche habe ich nun einen neuen Stuhl, an den ich mich noch gewöhne. Er ist bequem, aber einfach anders. Der alte Bürostuhl war aber nun wirklich nicht mehr zu gebrauchen und gerade im Hinblick auf das Kind auch ein Verletzungsrisiko. Also ist er auf dem örtlichen Wertstoffhof gelandet.

Fazit

Wieder mal mehr gekauft, als geplant. Das fuchst mich schon ein wenig.

Dafür haben wir aber auch ein gutes Stück Arbeit geschafft und ich habe nun auch den Kopf dafür, den Mutterschutz zu genießen.

Im Mai möchte ich wieder etwas mehr Struktur in meine Projekte bekommen und noch das eine oder andere beenden, bevor unser Leben auf den Kopf gestellt wird.

Außerhalb des Dachbodenausbaus sind keine größeren Ausgaben geplant – hoffentlich bekommen wir das auch hin.

Unf*ck your Habitat – Teil 1 – Allgemeines und Übersicht

Wie bereits in meinem Beitrag “Ich kauf nix – Fazit März 2021” angekündigt, plane ich einige Änderungen hier im Haus.

Auf meiner Liste stehen nicht nur so große Sachen, wie der Umbau unseres Dachbodens, sondern auch so Kleinigkeiten, die gern mal liegenbleiben.

Um eine Struktur in das tägliche Leben zu bekommen und nicht alles in einer kräftezehrenden Hauruck-Aktion abarbeiten zu müssen, gibt es verschiedenste Systeme und Anleitungen – beispielsweise:

  • Spätestens seit der Netflix-Serie “Aufräumen mit Marie Kondo” ist die gleichnamige Japanerin wohl auch einem breiten Publikum bekannt. Sie hat mehrere Bücher geschrieben und ist gerade in den USA bekannt.
  • Dann gibt es noch Ansätze, wie von Olga Ordentlich, bei der man täglich nur wenige Minuten aufwendet, aber jeden Tag eine Aufgabe dazubekommt.
  • Natürlich gibt es auch andere Aufräum-Coaches und Programme, z.B. Fräulein Ordnung oder auch allgemeine Tipps und Tricks wie FragMutti.de . Eine kurze Internet-Suche hat noch jede Menge weitere Ergebnisse gebracht. Wenn dich die verschiedenen Systeme interessieren, hilft dir oft schon eine kurze, oberflächliche Suche weiter.

Das aber nur Allgemein zu dem Thema. Ich werde mir erstmal kein festes Programm suchen, sondern eine wöchentliche und eine monatliche Liste aufstellen. Außerdem habe ich mir vorgenommen, dir regelmäßig hier von meinen Erfolgen und Misserfolgen zu erzählen. Vielleicht motiviert dich das ja auch – natürlich nur, wenn du Bedarf hast.

Der große Plan sieht vor, mit dem größten Teil bis Ende des Jahres fertig zu sein. Im kommenden Jahr würde ich mich dann gern mehr dem Garten widmen und hier noch ein wenig pflanzen und gestalten. Das soll aber nur eine grobe Richtlinie sein, immerhin ist hier jede Menge zu tun und bestimmt tun sich noch weitere Baustellen auf.

Folgendes liegt aktuell an:

Große Projekte

Ausbau des Dachbodens

Unser Gästezimmer/ Rumpelkammer wird auf den Dachboden ziehen. Dafür muss der Dachboden natürlich noch hergerichtet werden. Vor allen Dingen soll der Raum als Abstellkammer für alles dienen, was nicht im relativ feuchten Keller gelagert werden kann. So soll langfristig ein Lagerort geschaffen werden, für saisonale Kleidung, die gerade nicht gebraucht wird, für meinen Stoff- und Faservorrat und Papiere, die wir nicht mehr regelmäßig brauchen, die aber aufgehoben werden müssen, und solche Dinge.

Umbau Gästezimmer zum Kinderzimmer

Das bisherige Gästezimmer wird dann zu einem Kinderzimmer umgestaltet. Das wäre also das nächste Projekt.

Platz für Kleidung im Schlafzimmer

Da wir im Gästezimmer bislang einen Teil unserer Kleidung aufbewahrt haben, ergibt sich hier gleich noch eine Baustelle: Wir brauchen in unserem Schlafzimmer mehr Stauraum. Unter der Treppe werden daher meine Wollsachen und Spinnfasern auf den Dachboden weichen. Stattdessen bringen wir unter der Treppe Regale an, auf denen die Kleidung aus dem künftigen Kinderzimmer lagern soll.

Struktur im Wohn-/ Esszimmer

Bislang haben wir einen ausrangierten Esstisch meiner Eltern im Esszimmer stehen, der als Ablage für das Telefon und allgemeinen Kram dient. Leider gilt bei uns die Devise “wo Platz ist, sammelt sich Kram an”. Also soll der Esstisch in den Keller umziehen. Dafür soll an der Stelle im Esszimmer ein Schrank aufgebaut werden. Hierher sollen das “Partygeschirr” ziehen, das Telefon, sowie aktueller Papierkram, der bislang im Flur gelagert wurde und das übliche “Kabelgedöns”, das sich in so ziemlich jedem Haushalt ansammelt.

Durch den Wegfall des Tisches, wird der Durchgang Richtung Küche auch größer, sodass dort auf Dauer ein Kinderstuhl stehen kann.

Sitzecke Küche

Schon seit dem Hausbau stand fest, dass es in der Küche eine Sitzecke geben soll. Mit Bank und Radio und ein bisschen Gemütlichkeit. Bank und Tisch stehen bereits dort, aber auch diese Ecke rumpelt so vor sich hin.

Also möchte ich alles, was dort lagert ordentlich wegräumen und für die Bank ein ordentliches Sitzkissen nähen. Außerdem soll über dem Tisch an der Wand ein kleines Regal aufgebaut werden, auf das eine Radio kommt. Vielleicht findet sich auch noch ein wenig Deko an, da wir in der Küche gar keine Deko haben.

Kleine(re) Projekte

Flur

Schrank- und Kommodeninhalt werden durchgeschaut und ausgemistet. Einiges wird sicherlich auf dem Dachboden landen (Winterjacken z.B.) oder aussortiert werden. Für alles andere suche ich einen sinnvollen und festen Platz.

Küche

Hier liegt das Sortieren der Schrankinhalte an und das gründliche Reinigen der (Hochglanz-)Fronten.

Arbeitszimmer und Papierkram

Mein Arbeitszimmer braucht mal wieder eine kleine Aufräum-Aktion, aber glücklicherweise nichts Wildes. Mehr Zeit wird wahrscheinlich das Abheften des allgemeinen Papierkrams beanspruchen. Ich mag Ablage ja nicht so sehr…

Ich kauf nix – Fazit März 2021

Noch ein Monat, der nur so vorübergeflogen ist. Meine Vertretung hat Mitte des Monats angefangen und meine Chefin und ich haben sie seitdem angelernt und mit Informationen “beworfen”. Dazu musste ich fast durchgehend ins Büro. Arbeiten im Büro, mit Maske auf und Dauerreden von mindestens 8 – 12 Uhr (tendentiell länger), empfinde ich als sehr anstrengend. Die Schwangerschaft sorgt doch dafür, dass ich nicht mehr so leistungsfähig bin.

Entsprechend ruhig waren die Nachmittage und Abende. Wesentlich mehr, als schlafen, essen und stricken habe ich nicht getan.

Ganz langsam lichten sich aber die Arbeitsaufgaben und ich schaffe es zwischendurch doch noch durchzuatmen.

Jetzt steht Ostern, nebst zwei Urlaubstagen auf dem Plan, sowie Aufgaben delegieren und den Schreibtisch aufräumen. Ich hoffe, dass es bei dem Plan bleibt. Mit dem Ende der Osterferien gehe ich dann erst in den Urlaub und anschließend in den Mutterschutz. Damit beginnt dann ein neuer Lebensabschnitt für uns.

Aber zuvor erzähle ich dir – wie gewohnt – vom vergangenen Monat:

Tee

So weit gibt es keine Neuigkeiten. Ich habe die Vorräte dezimiert, aber es ist keine Packung leer geworden. Dafür habe ich aber auch nichts neues gekauft.

Kurz und knapp bleibt es also bei plusminus Null.

Lesen

Zwei angefangene Bücher liegen hier weiterhin herum und starren mich vorwurfsvoll an. Dafür habe ich “Die Hebammensprechstunde” von Ingeborg Stadelmann zu gut 2/3 durchgearbeitet. Die Werbung für eigene Produkte geht mir dabei ein wenig auf den Keks, so dass ich diesen Part und den Homöopathie-Anteil überspringe.

Allerdings habe ich einiges an Büchern gekauft. Ich will hoffen, dass ich nach Ostern die Muße finde, diese nach und nach zu lesen. Eingezogen sind:

  • Remo H. Largo – Babyjahre
  • Jesper Juul – Respekt, Vertrauen, Liebe
  • Frederic Laloux – Reinventing Organizations

Das letzte Buch passt so gar nicht in die Liste, interessiert mich aus Arbeitsgründen aber sehr. Ich denke, ich werde es zwischendurch immer mal wieder in die Hand nehmen, statt es in einem Rutsch durchzuarbeiten.

Ansonsten siehst du schon einen deutlichen thematisches Schwerpunkt.

Außerdem habe ich noch drei Kinderbücher als Dankeschön für meine Chefin gekauft. Sie hat mir etliches an ausrangierten Kindersachen gegeben und wollte dafür “was für die Kinder” haben. Also gab es Bücher und einen Gutschein vom örtlichen Spielwarenladen.

Das Fazit hier lautet also: plus drei Bücher.

Stricken

Mich hat deutlich die Strick-Unlust überfallen. Zu mehr als einfachen Sachen, war ich auch mental nicht in der Lage.

Fertig geworden sind im März daher:

Babydecke “Tiny Bunny Blanket” aus Drops Cotton Merino

Eine Babydecke, dieses Mal für unser Kind. Das Muster heißt “Tiny Baby Bunny Blanket” und ist so leicht zu merken, dass es mich zwischendurch schon gelangweilt hat. Das Ergebnis gefällt mir dafür aber sehr gut.

Auch für unser Kind, habe ich noch ein Jäckchen gestrickt. Allerdings bin ich noch auf der Suche nach schönen Knöpfen, so dass das Jäckchen noch nicht ganz als fertig zählt. (Frecherweise habe ich aber schon den Garnverbrauch abgezogen.)

Stinos aus Wolldackel Sockenwolle

Ansonsten habe ich noch Socken gestrickt. Ein Paar im einfachen Rippenmuster für mich, ein fast-Stino-Paar, dass ich gegen einen Strampler eintausche und zwei Paar Babysöckchen. Eins für unser Kind und eins für das Kind von meinem Großcousin und seiner Frau. Für letzteres Kind habeich noch eine Mütze gestrickt und werde das ganze dann per Post auf die Reise zur Nordsee schicken.

Schultertuch aus selbstgesponnenem Garn

Außerdem habe ich ein Schultertuch aus selbstgesponnenem Garn gestrickt. Die Fasern waren letztes Jahr in meinem Adventskalender vom Wollschaf. Ein Muster habe ich hier nicht genutzt. Verstrickt habe ich gut 400g Garn. Da ich Selbstgesponnenes nicht in meiner Liste aufführe, bleibt der Verbrauch jedoch außen vor.

Für die Tausch-Socken habe ich übrigens noch Sockenwolle gekauft, sonst stammt alles an verarbeitetem Garn aus meinem Stash.

Damit liegt die Stash-Größe aktuell bei 20,08 kg und einer Lauflänge von 63,54 km. Im Vergleich zu Februar also ein Minus von 240 g und 670 m. Damit dürfte der Gesamtbestand das erste Mal in diesem Jahr gesunken sein. Jippieh!

Trotzdem bin ich aktuell unzufrieden mit dem Stricken. Ich würde gern was für mich stricken, aber kann mich nicht so recht entscheiden, was ich denn anschlagen soll. Dann war ich ja auch quasi dauermüde, was sich auch nicht gut auf meine Entscheidungsfreudigkeit ausgewirkt hat. Ich hoffe also auch hier auf den April…

Spinnen

Das Spinnen klappt leider nicht mehr, dafür ist der Bauch schon zu sehr im Weg. Mein Rad wird also vorerst eingemottet. Deswegen streiche ich dieses Segment hier auch fürs Erste. Ich will hoffen, dass ich spätestens ab Herbst Muße finde, damit wieder anzufangen.

Nähen

Hier gibt es keine Neuigkeiten. Weder habe ich was genäht, noch was gekauft, verkauft oder verschenkt.

Anleitungen

Die aktuelle Damen-Ottobre ist angekommen und begeistert mich so semi-gut.

An Strickanleitungen habe ich zwei kostenfreie Muster heruntergeladen, aber nichts gekauft. Das Muster für die Babydecke und das Jäckchen habe ich im Februar gekauft und nun gestrickt. Macht also plusminus Null neue Muster.

Macht also plus ein Schnittmusterheft und Null neue Strickmuster.

Kind

Wir haben von einem lieben Freund Überraschungspost mit zwei Babybodies erhalten. Die Bodies sind nicht nur zuckersüß, sondern auch noch nachhaltig. Ich bin begeistert!

Babysöckchen aus Sockenwollresten

Selbst gekauft haben wir eine Bade-Wickel-Kombination und ein Wickeltisch für das Badezimmer oben. Außerdem waren wir noch beim schwedischen Möbel-Elch und haben dort einen größeren Einkauf getätigt. So sind noch ein Kinderbett, jede Menge Spucktücher und Waschlappen, eine Badewanne, Spannbettlaken und eine Decke mit nach Hause gekommen. Vorrangig waren wir aber wegen diverser Möbel da. – Davon aber gleich mehr.

Babymütze aus Sockenwollresten

Bleibt also noch die Anschaffung einer guten Matratze und die von Windeln übrig. Hier überlege ich gerade hin und her, ob wir uns Stoffwindeln zutrauen. Immerhin haben wir beide noch nie ein Kind gewickelt und da ist der Gedanke da, dass wir erstmal mit den einfachen Einweg-Windeln anfangen, bevor wir uns an eine große (und auch teure) Anschaffung von Stoffwindeln trauen.

Sonstige Ausgaben

Wie schon erwähnt, waren wir Möbel kaufen. Für eine etwas vernachlässigte Ecke im Flur haben wir ein Regal gekauft. Hier können wir unsere Taschen vernünftig abstellen. Außerdem passt in das unterste Fach ein kleiner Wäschekorb, in dem wir Spül- und Trockentücher sammeln können, ohne dass diese entweder einzeln in den Keller gebracht werden müssen, oder irgendwo in der Gegend herumliegen.

Dann haben wir unser Meerschweinchen-Gehege endgültig abgebaut. In der nächsten Zeit werden keine Haustiere mehr bei uns einziehen und den Platz können wir gut anderweitig gebrauchen. In der Ecke steht nun ein großes Regal, in dem unsere Gesellschaftsspiele untergebracht sind und es ist Platz für diversen “Kinderkram”: Erst passen Laufstall/ Krabbeldecke hin und später dann eine kleine Spielecke.

Des Weiteren haben wir noch zwei kleine Regale eingepackt. Eins davon hat mein Mann mit Möbelrollen versehen. So können wir unsere Gartenschuhe dort unterbringen und falls wir beide Flügel der Terassentür öffnen möchten, das Regal problemlos zur Seite rollen. Das andere Regal steht nun hinter der Couch. Es beherbergt neben meiner Handarbeitslampe, noch ein paar Pflanzen und die Bücher, die ich auf jeden Fall noch lesen möchte. Gedacht ist es längerfristig für Kinderbücher.

Außerdem hat mein Mann für seinen Raum noch einige Regale mitgenommen und für mich ist noch ein zweiter Rollwagen für Handarbeitssachen herausgesprungen.

Der Schrank, von dem ich letztes Mal erzählt habe, ist zwar mittlerweile gefunden und bestellt, aber noch nicht angekommen, so dass wir hier bislang weder Kosten hatten, noch die Ecke aufräumen konnten. Angekündigt ist die Lieferung für Mitte – Ende April, drück die Daumen, dass das klappt.

Dann steht noch der Dachboden-Ausbau an. Dies gestaltete sich auch etwas kompliziert: Erst hatten die Baumärkte geschlossen. Dann bekam mein Mann die Materialien nicht, weil sie entweder doch nicht im Sortiment waren, oder ständig ausverkauft. Schlussendlich konnte der örtliche Baustoffhändler weiterhelfen und der Ausbau kann nun endlich losgehen. (Hurra!!!)

Eine große Hilfe bin ich nun aber nicht mehr. Entsprechend bleibt die Arbeit komplett an meinem Mann hängen. Mehr als zu ein paar kleinen Handlangerarbeiten reicht es bei mir nunmal aktuell nicht.

Fazit

Der Möbelkauf und die Veränderungen im Erdgeschoss haben mir eine große Last von den Schultern genommen. Ich sehe jetzt nicht mehr überall nur Aufgaben und “Baustellen”, sondern bin meistens ganz gut zufrieden.

Bunte Restedecke für Sockenwollreste

Dafür hat der Nestbautrieb bei mir wohl eingesetzt. Von Tini bin ich bei ravelry auf den Thread “Unfuck your Habitat” aufmerksam gemacht worden. Nach einigem Querlesen möchte ich mir das zum Anlass nehmen, bis Jahresende noch das eine oder andere hier im Haus zu ändern/ umzuräumen.

Außerdem waren wir in den letzten Monaten beruflich sehr eingespannt. Da ist noch einiges im Haushalt liegengeblieben und müsste dringend erledigt werden. (Ich sag nur: Küchenfronten putzen…) Das möchte ich in den nächsten Wochen in Ruhe und in kleinen Häppchen abarbeiten und habe beschlossen, dass ich davon hier in loser Reihe berichten werde.

Bis dahin, machs gut und bleib gesund!

Ich kauf nix – Fazit Februar 2021

Ich hatte jede Menge Pläne für diesen Monat, aber – zack – ist er auch schon vorbei. Mit ein Grund war sicherlich auch, das ich bei der Arbeit sehr eingespannt war und bin. Jeder Tag wird momentan beschwerlicher und so langsam wäre ich bereit für den Beginn des Mutterschutzes. Das hingegen dauert aber noch bis April.

Also lange Rede, kurzer Sinn: Auf ins Fazit für Februar:

Tee

Ganz unspektakulär: Ich habe eine Packung Schwangerschaftstee aufgebraucht und eine nachgekauft. Es bleibt also bei plusminus null.

Lesen

Beendet habe ich das Buch “Eine rechts, eine links” von Ebba D. Drolshagen. Ein tolles Buch für jeden, der strickt! Ich habe jede Seite genossen und dabei auch noch einiges gelernt.

Dann habe ich “Exit Racism” von Tupoka Ogette angefangen durchzuarbeiten, bin aber bisher “nur” bis kurz vor die Hälfte gekommen.

Gekauft habe ich hingegen nichts, für Februar kann ich daher minus ein Buch vermelden. (Hurra!)

Stricken

Naima aus Finkhof Merino dünn in gelbmeliert. Den “unbegeisterten” Blick gibt’s gratis dazu…

Hier war ich deutlich aktiver.

Zunächst habe ich ein Strickprojekt für mich beendet.

Aus der Merino dünn vom Finkhof habe ich die Jacke “Naima” von Ankestrick beendet. (Achtung, ravelry-Link!)

Das Garn mag ich sowieso sehr gern und auch von der Anleitung bin ich begeistert. Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass sich das Ganze zieht, wie Kaugummi, aber das Muster gab genug Abwechslung her und vor allen Dingen Motivation in Form von “ein Mustersatz geht noch”.

Mit der Passform bin ich auch zufrieden und es ist die erste Strickjacke, die ich mit Taschen gestrickt habe. Besser geht’s also gar nicht!

Ich habe mir direkt vorgenommen, die Jacke noch mal zu stricken. – Wahrscheinlich im nächsten Herbst.

Babysöckchen für den Neffen in Größe M

Da der Neffe bald zur Welt kommen soll, habe ich zwei Paar Babysöckchen gestrickt.

Die werden zusammen mit der Babydecke (die ich immer noch fotografieren wollte…) und ein paar weiteren Kleinigkeiten wohl voraussichtlich demnächst verschickt. Immerhin ist es wegen Corona weiterhin schwierig, sich persönlich zu treffen.

Außerdem möchte ich Eltern und Kind gerade am Anfang Zeit für einander geben und uns nicht direkt als Besuch ankündigen.

Stinos aus Sockenwolle von Opal (bordeaux) und arwetta (grau)

Zusätzlich zu den Babysöckchen, die ja geradezu in Rekordzeit fertig von den Nadeln springen, habe ich noch ein Abschiedsgeschenk für eine Kollegin gestrickt, die in Kürze in Rente geht.

Es sind völlig unspektakuläre Stinos, über die sich die Kollegin aber hoffentlich freuen wird.

Aber das war immer noch nicht alles. Du merkst, ich war so richtig im Flow.

Pepita von Martina Behm aus arwetter Sockenwolle von Filcolana

Zu guter Letzt habe ich dann doch noch was für unser Baby gestrickt. Auch wenn es im Frühsommer zur Welt kommen soll (toi toi toi!) und der Bedarf an Strickwaren da nicht sonderlich groß sein wird. Gestrickt habe ich den Klassiker “Pepita” (ravelry-Link!) von Martina Behm. Ich habe ein bisschen in Weite und Länge dazugegeben und hoffe, dass es so weit ausreicht, dass das Krümelchen auch im Herbst da noch reinpasst.

Knöpfe habe ich übrigens absichtlich nicht angenäht, die passe ich dann an, wenn es so weit ist.

Das war es jetzt aber für den Monat. Ich habe zwar noch eine Babydecke angefangen, aber die zeige ich dir dann (hoffentlich fertig) im März.

Mein Stash-Kuddelmuddel aus dem letzten Monat habe ich übrigens inzwischen doch behoben, sodass die Zahlen nun passen sollten.

Für die erwähnte Babydecke habe ich Garn bestellt und natürlich ist da noch das eine oder andere Garn mit in den Warenkorb “gehüpft”… Hauptsächlich Sockenwolle in freundlichem Grau und quietschigem Petrol, sowie ein bisschen Baumwolle für ein Sommertuch für mich.

Alles in allem war der Startwert 20,32 kg bei 64,21 km Lauflänge. Durch den Kauf hat sich mein Stash trotz des vielen Strickens auf 20,58 kg bei 64,57 km erhöht. Ich will hoffen, dass ich Ende März endlich mal ein richtiges Minus verkünden kann.

Spinnen

Hier habe ich die letzte Spule von dem unspektakulären dunkelbraunen Bergschaf gezwirnt. Damit sollte die vorerst letzte Spule für die geplante Strickjacke fertig sein. – Bei dem Wetter aktuell habe ich nur keine Lust, diese auch anzufangen. ich werde das Garn also im März erstmal in Ruhe waschen und dann schauen, ob ich alles bis zum Herbst auf Halde lege, oder ob ich die Jacke doch noch anfange.

Gekauft habe ich nichts. Es gibt also ein leichtes Minus.

Nähen

Nach der kleinen Kaufeskalation im Januar bin ich in diesem Monat standhaft geblieben und habe nicht mal Nähgarn gekauft. Allerdings habe ich momentan auch keine Lust zu Nähen und auch die geplanten Kindersachen werde ich später in einer passenden größeren Größe nähen und nicht direkt für den Anfang.

Der gleichbleibende Bestand ist also keine große Kunst aktuell.

Anleitungen

Ich habe jede Menge davon gekauft. Allein vier Kaufanleitungen für Babysachen waren dabei. Dazu kamen noch vier kostenfreie Anleitungen für Babysachen. Davon ist zumindest die “Pepita” schon verstrickt.

Macht also ein deutliches Plus von stolzen sieben Anleitungen.

Kind

Am Samstag ist ein Päckchen von einem großen deutschen Kaffeeröster hier angekommen, in dem Babykleidung aus dem aktuellen Angebot war. Für mich ist noch ein Bademantel herausgesprungen, den ich gern in die Kliniktasche packen möchte.

Außerdem habe ich noch bei gebrauchten Sachen “zugeschlagen”, von denen ein Päckchen auch schon auf dem Weg ist. Damit fehlen nun nur noch ein paar Erstlingssöckchen und ein, zwei leichte Sommermützen und die Erstausstattung fürs Krümelchen ist komplett.

Falls mir nun nichts mehr über den Weg läuft, bei dem ich einfach nicht “Nein” sagen kann, stehen nun nur noch größere Anschaffungen an, wie etwa eine Wickelmöglichkeit und Verbrauchsartikel wie Windeln. Gut, außerdem brauche ich noch ein paar Waschlappen oder kleine Handtücher zum Saubermachen und vielleicht zur Sicherheit noch eine Packung Mulltücher. Das sollte aber finanziell nicht sonderlich ins Gewicht fallen.

Sonstige Ausgaben

In diesem Monat nichts. Wir planen aber noch ein paar größere Ausgaben, da ich vor Ankunft des Krümelchens noch eine Ecke im Esszimmer umgestalten möchte.

Dort steht nämlich aktuell ein provisorischer Tisch, der als Ablagefläche für alles mögliche dient. Unter anderem steht das Telefon darauf und die ganzen Kabel hängen wild in der Gegend herum. Außerdem würde ich gern auf Dauer einen Hochstuhl vor den Esstisch stellen und dafür ist der Weg zwischen Esstisch und Abstelltisch zu schmal.

Aktuell warten wir also darauf, dass die Möbelläden wieder öffnen dürfen oder das uns online etwas passendes über den Weg läuft. Mein Traum wäre ja ein schöner Buffetschrank im Landhausstil. Da ich da aber sehr spezielle Vorstellungen habe, ist das eben ein schwierigeres Unterfangen.

Fazit

Weiterhin habe ich das Gefühl, dass mir die Zeit davonrennt. Jetzt wäre eigentlich der ideale Zeitpunkt durch die Geschäfte zu tingeln und sich das eine oder andere wenigstens mal anzuschauen bevor wir eine Kaufentscheidung treffen. Leider macht uns Corona auch hier einen Strich durch die Rechnung und eine baldige Öffnung ist ja weiterhin nicht in Sicht. (Momentan gehen die Inzidenzzahlen ja wieder fröhlich nach oben.)

Ich habe dieses ewige Warten satt und bin so langsam mehr als nur angefressen, was die nicht stattfindenden Impfungen angeht. Am Anfang habe ich noch Verständnis gehabt, immerhin handelt es sich hier um ein gewaltiges logistisches Projekt. Mein Verständnis dafür hat sich aber mittlerweile in Wohlgefallen aufgelöst, denn es gibt Impfstoffe, die gelagert, aber nicht genutzt werden. Hinzu kommt das Chaos bei der Terminvergabe und allein auf die Idee zu kommen, dass die Anmeldung realistisch gesehen für die über 80jährigen nur Online funktioniert macht mich wütend. Wie hoch mag wohl der Anteil der über 80jährigen liegen, der fit in Sachen Internet ist?

Aber ich rege mich nur wieder auf und das möchte ich eigentlich nicht. Stattdessen übe ich mich weiterhin in Geduld und hoffe, dass am Ende alles gut wird.