März 30 2013

Stricken ist altbacken? Kommt drauf an…

Man kann nämlich auch ganz ’nerdige‘ Sachen stricken. 😉

Ich habe schon lange nichts mehr über meine gestrickten Sachen geschrieben. Leider habe ich mir vor über einem Jahr eine Überlastung in der Schulter zugezogen wegen der ich immer noch beim Reha-Sport bin. Ich fahre durch den Umzug nicht mehr so lange und mit der Kombination weniger lange Autofahren und mehr bewegen wird es langsam aber sicher wohl besser. Vorsichtig bin ich aber immer noch und deswegen stricke ich lange nicht mehr so exzessiv.

Trotzdem habe ich das eine oder andere fertiggestellt. Muss mal schauen, ob ich die Zeit finde, das hier so nach und nach einzustellen.

Der Schatz mopperte letztens herum, dass immer die Topflappen weg seien. Damit wir mehr Auswahl als nur die zwei uralt Lappen vom Schweden haben, habe ich einen Topflappen gestrickt. Eigentlich sollten es zwei Topflappen mit dem gleichen Motiv in unterschiedlichen Farben seien, aber da ich gerade mal so schön dabei war, habe ich dann noch ein wenig herumgebastelt und ein Muster „entworfen“. Herausgekommen sind dabei diese Stücke:

Star Trek front Star Trek backDas Muster für das Symbol der Föderation habe ich von ravelry, das für die Klingonen habe ich selbst gebastelt. Ich würde es euch gern verlinken, kann aber aktuell nicht auf ravelry zugreifen.

Das nächste, etwas ungewöhnliche Projekt ist auch schon in Planung. Ich verrate euch aber noch nicht genau um was es geht. 😉

Ich kann übrigens auch einen Unterpunkt auf meiner 101 Sachen in 1001 Tagen abhaken, nämlich:

32. Zu jedem Buchstaben des Alphabets etwas herstellen
(Fotografieren, basteln, nähen, stricken,…) und darüber bloggen.

Buchstabe „T“ wie Topflappen stricken ist damit erledigt. 🙂

März 24 2013

Balkongarten – erste Schritte

Ich vermisse ja schon seit Jahren den elterlichen Garten. Gerade im Sommer fand ich es immer besonders schlimm, dass wir bei unserer alten Wohnung keinen Balkon dabei hatten. Deswegen war eine der Bedingungen für die neue Wohnung auch Balkon oder Garten, auf jeden Fall die Möglichkeit nach Draußen zu gehen, ohne das Grundstück verlassen zu müssen.

Deswegen hatte ich auch direkt vor, einen kleinen Balkongarten anzulegen. Aber wo anfangen? Mein Vater ist ein sehr guter Hobbygärtner, aber mit dem Anpflanzen in Kästen und Kübeln hat er auch keine Erfahrung. Im Kräuterkommune-Forum habe ich dann ein wenig Unterstützung erhalten und mir daraufhin vor Kurzem Saatgut gekauft.

Zum Einen bei dem recht bekannten Versandhändler „Rühlemann’s„: Balkongarten001

Wie ihr sehen könnt, habe ich hier hauptsächlich Kräutersamen gekauft. Bestellung und Versand verliefen problemlos und zügig.

Dann habe ich von Merin noch den Tipp bekommen, es doch mit der Bestellung mal bei der Bingenheimer Saatgut AG zu versuchen. Auch hier ist meine Bestellung mittlerweile angekommen. Als Neukunde habe ich noch einen sehr netten Brief, ein kleines Heftchen mit Tipps zum Bio-Gärtnern und eine Gratis-Packung Kressesamen dazubekommen. Das fand ich wirklich eine sehr nette Geste. Und das habe ich dort bestellt:

Balkongarten002Nachdem wir gestern dann noch kurz zum neueröffneten örtlichen Baumarkt gefahren sind um Anzuchterde (leider mit Torf aber andere war nicht zu bekommen…) zu besorgen, konnte es heute losgehen.

Ich finde es wirklich ganz toll mit den Händen arbeiten zu können. Ob ich mit beiden Händen im Teig stecke oder in der Erde herumwühle – das gibt mir ein wirklich wundervolles Gefühl. Ich vermute mal stark, weil ich sonst den lieben langen Tag nur „virtuelle Arbeit“ vor mir habe. Man sieht kein direktes Ergebnis, anders als es bei Handwerkern der Fall ist. Jedenfalls habe ich heute Kräuter und Gemüse gesät und hoffe, dass auch was wächst. Was ich nicht vorziehe ist natürlich Kresse, sowie den Freilandsalat und die Rauke. Alles andere ist in zwei Mini-Gewächshäusern gelandet, gegossen, beschriftet und schön ans Fenster gestellt worden:

Balkongarten003Das Schlimme ist ja, dass es mich den ganzen Tag schon in den Fingern juckt nachschauen zu gehen, ob sich schon etwas tut. 😉

Die Holzbeine, die ihr da seht gehören übrigens zu zwei Sägeböcken, die schon eine ganze Weile vor dem Balkonfenster stehen und auf denen zwei Schalen mit Schweinegras stehen.

Was das ist, ist auch schnell erklärt: Wir haben ja keine Möglichkeit unsere Meerschweinchen nach draußen zu lassen. Damit sie trotzdem ein bisschen das „Draußen-Gefühl“ haben können und noch lecker was zu essen bekommen (also das Wichtigste im Schweineleben tun können, nämlich mömpfen 😉 ) haben wir die Idee von der grandiosen Seite sifle aufgenommen: Man nehme zwei große Untersetzer für Blumentöpfe, fülle sie mit Erde und sähe handelsübliche Grassamen aus. Dann gedulde man sich und gieße regelmäßig. Irgendwann kann man die Schale dann ins Schweinegehege packen und sich an dem Gequieke und Muigen erfreuen, sowie an dem erstaunlich beruhigendem Geräusch mahlender Schweinekiefer. 🙂 – Was tut man nicht alles, für die kleinen Biester.

Somit sieht unsere „Pflanzenzuchtstation“ aktuell so aus:

Balkongarten004Ein bisschen müssen sich die Schweinchen also noch gedulden, bevor sie als Mini-Rasenmäher fungieren dürfen.

Und ich glaube, jetzt muss ich doch mal nachschauen, ob es den Samen auch gut geht. 😉

März 24 2013

52 Wochen 52 Rezepte – Woche 19 (KW 52)

Was lange währt und so…

Dieses Jahr haben mein Schatz und ich das erste Mal so richtig gemeinsam Weihnachten gefeiert, inklusive dem ersten gemeinsamen Weihnachtsbaum. Und dazu musste es dann natürlich was leckeres zu Essen geben. Und eins kann ich euch vorweg sagen: Es war lecker!

Es gab Rehrückenfilets in Mangold und Strudelteig. Dazu gab es dann einen Kartoffelkuchen und eine Rotweinsoße, die wir aus Knochen und „Resten“ gekocht haben.

Auf die Idee sind wir mehr oder weniger zufällig gekommen. Wir haben irgendwann mal „Das perfekte Dinner“ gesehen und da hat jemand Rehrücken gemacht. Mein Schatz meinte dann (hoffentlich 😉 ) halb im Scherz „Ah! Rehrücken kann doch jeder.“ Das hab ich mir natürlich nicht zwei Mal sagen lassen und direkt gemeint „Gut, wann kochst du einen?“ woraufhin der Schatz dann doch etwas kleinlaut wurde. 😀

Das hat er aber alles wieder wettgemacht. Und hier kommt noch ein Foto, wie immer in grottenschlechter Qualität – aus mir wird wohl nie ein gescheiter Fotograf. 😉

KW52-2012

März 3 2013

Buchstatistik Januar 2013 + Februar 2013

Hallo ihr Lieben,

in letzter Zeit ist es hier sehr buchlastig geworden, ich weiß. Momentan habe ich allerdings nicht den Nerv und die Ruhe hier tiefschürfende Dinge zu veröffentlichen. Ich bitte daher um Nachsicht.

Über was ich hier ganz kurz schreiben möchte, ist meine monatliche Buchstatistik, inspiriert von mikealuna.

Januar 2013

Gelesene Bücher: 3
Gesamtanzahl der Seiten: 802
Durchschnittliche Seitenzahl (gerundet):  267
Deutschsprachig: 2
Englischsprachig: 1
Kürzestes Buch: Jürgen Domian – Interview mit dem Tod
Längstes Buch: Julie Powell – Julie & Julia – 365 Tage, 524 Rezepte und 1 winzige Küche

Februar 2013

Gelesene Bücher: 4
Gesamtanzahl der Seiten: 1386
Durchschnittliche Seitenzahl (gerundet):  347
Deutschsprachig: 4
Englischsprachig: 0
Kürzestes Buch: Christoph Marzi – Du glaubst doch an Feen, oder?
Längstes Buch: Joe Abercrombie – Feuerklingen

Welche ich gelesen habe, findet ihr hier.

März 1 2013

20 Tage – 20 Bücher – Tag 20

Und was lesen Sie jetzt gerade?

Im Moment habe ich mehrere „Baustellen“. Zunächst habe ich „The Wind in the Willows“ angefangen, das aber leider im Büro liegen lassen, so dass ich ein neues Badewannenbuch brauchte. Also habe ich „Knit one, kill two“ angefangen zu lesen.

Parallel habe ich dann Hermann Hesses „Siddharta“ angefangen, aber schnell gemerkt, dass ich dafür momentan in der falschen Stimmung bin. (Wie mir auf ravelry geschrieben wurde, ist es eher ein Buch für Sommertage und dem kann ich nur zustimmen. Ich hab mich direkt an einem warmen Sommertag im Garten sitzen und lesen sehen. Also wird dieses Buch erst einmal zurückgestellt.)

Zur „schnellen“ Lektüre habe ich jetzt also mal wieder einen Krimi angefangen: Nele Neuhaus – Tiefe Wunden. Und bisher ist er gut. Man merkt, dass Frau Neuhaus von Buch zu Buch besser wird und ihr Schreibstil mehr fesselt. Das erste Buch von ihr war so gut, dass ich weiterlesen wollte, aber überragend würde ich es nicht nennen wollen. Jetzt bei Band Nr. 3 fiebere ich durchaus mehr mit als bei den ersten beiden und bin schon auf den nächsten sehr gespannt.