Archiv der Kategorie: Mein Leben und ich

Wochenrückblick 8

Dafür, dass der Januar als ruhiger Monat gilt, war ich gefühlt gut beschäftigt.

Kreativ

Ich habe mir viel vorgenommen. Sehr viel.

Und damit das auch was wird, nehme ich an verschiedenen Aktionen teil. Im Moment halte ich das für eine gute Idee um mich zu strukturieren und damit den Kopf für andere Sachen freizuhalten.

Daueraktion “Projekt Kleiderschrank”:
Dafür habe ich auf diesem Blog eine eigene Seite eingerichtet, die ich aber noch aktualisieren sollte.
In den letzten Monaten habe ich ein wenig am Bedarf vorbeigenäht, denn eigentlich hatte ich beschlossen, dass ich genug Kleider besitze, da ich ja eh kaum welche trage. Irgendwie habe ich dann aber doch Lust bekommen, Kleider zu tragen und so nähe ich gerade an Kleid Nr. 3. Danach wird es aber definitiv etwas anderes geben, denn ich brauche dringend neue Jogginghosen für den Yogakurs.
Wenn das geschafft ist, kann ich sicherlich auch schon mit dem Nähen von Sommerklamotten beginnen. – Vielleicht mit einem Kleid? 😉

Jahresaktion “MMM 2019 – Motivation, Meilensteine, Mottomonate”:
Diese findet bei ravelry in der Gruppe Podcasting auf Deutsch statt.
Man setzt sich Ziele und gibt jeweils zu Beginn des neuen Monats einen Zwischenstand per Beitrag.
Zusätzlich gibt es auch Mottomonate; das für Januar lautet beispielsweise “Kümmere dich um ein Ufo, bevor es Staub ansetzt”
Ich versuche Ufos ja zu vermeiden, wo es geht. Trotzdem haben sich ein paar Nähufos eingeschlichen. Diese habe ich Anfang Januar frohen Mutes in Angriff genommen – und habe bisher noch keins beendet, aber wenigstens habe ich an zweien weitergearbeitet.
Abgesehen davon habe ich im Januar mehr Strickprojekte angeschlagen, als eigentlich “erlaubt”: Ich versuche mich sonst auf 2 Projekte zu beschränken, 3 sind auch noch ok, wenn eins davon “Mitnahme-Socken” sind.
Mit Beginn des neuen Jahres ist dann aber alles etwas aus dem Ruder gelaufen und ich merke schon, dass es mir wieder ein wenig zu viel wird. Ein Projekt habe ich aber mittlerweile beendet und an zweien stricke ich fleißig weiter. (Von diesen Projekten erzähle ich mehr in gesonderten Beiträgen.) “Übrig” sind damit zwei Sockenprojekte: Ein Mitnahmeprojekt, das mangels Gelegenheit aktuell etwas auf Eis liegt und ein Paar Couchsocken für meinen Vater. Da es die ersten Socken sind, die ich für ihn stricke, soll er sie anprobieren, bevor ich weitermache. Vielleicht fahre ich also heute meine Eltern besuchen.

Monatsaktion “Mach-das-Ufo-fertig-FAL” (auf Instagram: #machdasufofertigfal):
Die Frickler haben den Hashtag ins Leben gerufen. FAL steht dabei für Frickel-along.
Ziel ist es, wie schon beim Monatsmotto vom MMM 2019, die angesammelten Ufos zu beenden oder zu ribbeln.

Arbeit

Meine Chefin geht bald in Elternzeit und für diesen Zeitraum wird es eine Vertretung geben. Eine neue Kollegin also, die im Februar startet. Leider hatte ich Urlaub, als die Dame hospitiert hat, und so habe ich gerade keine Ahnung, was auf mich zukommen wird. Gerade im Hinblick darauf, dass meine Chefin und ich echt gut zusammenarbeiten. Das sorgt bei mir natürlich für Anspannung und in dem Zusammenhang auch für unruhige Nächte. Hoffentlich geht alles gut.

Sport + Gesundheit

Ich würde sagen, die im Sommer gespeicherte Energie ist aufgebraucht. Ich bin müde, unkonzentriert, und kränklich und das hat nicht ausschließlich mit der Arbeitssituation zu tun.

Bei der Arbeit habe ich eine anstrengende Woche hinter mir. In dem Falle heißt das, dass ich körperlich ziemlich aktiv war, da ich für Veranstaltungen mehr als den üblichen Kram auf- und abbauen und damit herumschleppen musste. Das hat mir den einen oder anderen dezenten Muskelkater eingebracht. Bis auf den einen oder anderen flotten Spaziergang habe ich daher keinen Sport gemacht. Yoga musste wegen anderer Termine ebenfalls schon zwei Mal diesen Monat ausfallen. Nächste Woche aber wieder – solange die aktuellen Hals- und Ohrenschmerzen sich nicht in was Ernsteres verwandeln.

Medien

Neben den üblichen Podcast-Folgen, habe ich mal wieder alte ???-Folgen gehört. Die begleiten mich ja – mal mehr, mal weniger – schon fast mein ganzes Leben lang und ich mag sie immer noch. In dem Zusammenhang kann ich übrigens auch den Spezialgelagerten Sonderpodcast empfehlen. Ein Freund von mir meint zwar, die Folgenbesprechungen machen ihm seine Kindheit kaputt, aber ich kann die besprochenen ???-Folgen immer noch gut hören und mag den Podcast sehr.

Dann bin ich dem Trend erlegen, die Serie von Marie Kondo zu schauen.
Falls du sie nicht kennst: Sie ist eine japanische Aufräum-Expertin, hat Bücher darüber geschrieben und in hoher Auflage verkauft. Und jetzt hat sie halt ihre eigene TV-Show in der sie US-Amerikanern zeigt, wie sie Ordnung halten.

Meiner Meinung dazu: Ich bin zwiegespalten. Auf der einen Seite finde ich sie manchmal etwas gruselig. So perfekt, so glattgebügelt. (Und wenn sie sagt, dass es bei ihr Zuhause auch mal chaotisch aussieht, nehme ich es ihr nicht wirklich ab.) Dann ist das Geschlechterbild in dieser Serie gelinde gesagt antiquiert. Die Frauen möchten ihr Haus in Ordnung bringen, damit sie bessere Frauen, Mütter, Hausfrauen,… werden. Die Männer haben wahlweise keine Ahnung, kein Interesse oder keine Zeit für Hausarbeit, dürfen aber wenigstens die Garage und ihre eigenen Klamottenberge aufräumen. Natürlich sorgt das Ganze dann auch immer dafür, dass man seine Ehe damit rettet oder wenigstens sein Seelenheil. Darunter brauchen wir gar nicht erst zu starten… Silvia Follmann hat dazu einen Artikel geschrieben.

Auf der anderen Seite macht sie keinem in der Teilnehmenden Vorwürfe, wenn sie etwas – für Außenstehende – total sinnfreies behalten wollen. Sie zwingt niemanden, etwas wegzuwerfen, sondern nur in sich zu hören und zu überlegen, ob das Teil einem wirklich Freude bereitet. Und wenn das alte, löchrige, gammelige T-Shirt tut, dann darf es halt bleiben. – Theoretisch wenigstens. Denn die Teilnehmenden der 1. Staffel (mehr gibt es noch nicht), entsorgen solche Dinge dann doch schlussendlich.

Was viele wohl seltsam finden ist, dass sie vor dem Aufräumen das Haus grüßt. Sie setzt sich hin und so wie es aussieht, meditiert sie kurz. Beim ersten Anschauen fand ich es ebenfalls seltsam, denke aber gerade im Hinblick auf die japanische Kultur ist es eine achtsame Sache. Ich gehe davon aus, dass sie sich damit nämlich auf die bevorstehende Aufgabe vorbereitet und sich darauf dann besser einlassen kann. Eigentlich gar nicht so verkehrt einen Moment vorher innezuhalten und durchzuatmen.

Ich denke, man kann aus allem etwas lernen, von allem etwas mitnehmen. Das kann natürlich auch einfach der Gedanke “Was für eine Zeitveschwendung” sein.

Was ich also von Marie Kondo mitnehme ist: Wenn ich lieber aufräumen würde und ich auf die Idee gekommen wäre ein Buch darüber zu schreiben, hätte ich damit eine Menge Kohle machen können.
Denn bis auf das “Hinstellen” von Kleidung in Schubladen ordne ich so wie sie. Ich stehe total auf die Aufbewahrung in Boxen, auch wenn Plastik nicht gut für die Umwelt ist. Immerhin nutze ich die Plastikbehältnisse über viele, viele Jahre für verschiedenste Sachen in verschiedensten Konstellationen.

Ausblick

Gestern habe ich mein Bullet Journal (noch so ein Trend – ich bin ein Schaf und laufe der Herde hinterher…) für Februar geschrieben. Wie schon gesagt, bringt dieser Monat einige Veränderungen mit sich.

Ich werde nicht mehr am Englischkurs teilnehmen. Das Niveau passte einfach nicht für mich und der einzige Kurs, der passen würde, liegt an einem Tag an dem ich so was von überhaupt keine Zeit haben werde. Die Dienstagabende werde ich vermissen. Dafür ist ein Abend mehr, an dem ich keine Verpflichtungen habe, wohl auch nicht verkehrt.

In Sachen Arbeit wird es die vorerst letzte ruhige Woche werden, die in nächster Zeit anliegt.

Wochenrückblick 7

Dieses Mal wieder später als geplant, aber so spielt das Leben manchmal einfach.

Kreativ

Der Januar hat mit ein paar handarbeitstechnischen Aufräumarbeiten angefangen. Nachdem ich vor Weihnachten schon meine Woll-, Faser- und Stoffvorräte sortiert habe, ist jetzt Ufo-Abbau angesagt.

Auf Instagram rief der Frickelcast zum “Mach das Ufo fertig-FAL” auf. FAL bedeutet übrigens “Frickel-Along” und heißt: Die Technik ist egal, hauptsache ihr macht was selber – in diesem Fall eben Ufos (=Unfertige Objekte) abzubauen.
Parallel bin ich in der ravelry-Gruppe “Podcasting auf Deutsch” in die Aktion “MMM 2019 – Motivation, Meilensteine, Mottomonate” eingestiegen. Hier gibt es Monatsmottos und man zeigt, was man im jeweiligen Monat alles geschafft hat. Das motiviert und macht ist auch Seelenbalsam, wenn andere die Sachen, die man gemacht hat, gut finden. – Hat auch etwas mit dem aktuell viel beschrieenen Selfcare zu tun. – Jedenfalls; das Motto in diesem Thread lautet ”
Kümmere Dich um ein Ufo, bevor es Staub ansetzt”.

Ich habe mir da “ein bisschen” was vorgenommen:

  • Einen bereits im Dezember begonnenen Raglan von oben (RVO) fertigzustellen.
  • Die ebenfalls im Dezember angeschlagenen Stinos (=Stinknormale Socken) fertigzustricken.
  • Das Kleid “An Ordinary Day” aus der Ottobre 05/2015 zu nähen.
  • Bei einem T-Shirt am Halsausschnitt das Bündchen neu einzunähen, weil der erste Versuch etwas… krumpelig wurde.
  • Ein Upcycling-Projekt beenden: Aus einem alten Hemd meines Mannes eine Bluse machen. Das Problem bei Herrenhemden ist, dass oft der Kragen aufgibt, oder die Ellbogen. Der Rest des Stoffes ist aber noch einwandfrei und ließe sich prima weitertragen. Da gestopfte Hemden nicht wirklich im Büro tragbar sind, wollte ich ausprobieren, ob ich aus den Hemden nicht einfach Blusen für den Sommer machen kann.

Ende letzter Woche war ich in Sachen RVO auf einem guten Weg: Beide Ärmel waren fertig und ich habe mit dem Körper weitergemacht. Bei Pullovern, die nahtlos von oben gestrickt werden, stricke ich gern bis ein paar cm nach dem Abteilen der Ärmel, lege dann den Körper still und stricke erst die Ärmel. So habe ich das schon mal hinter mir und zusätzlich hängt nicht der ganze Pullover im Weg herum.

Die Socken waren übrigens fertig gestrickt und mussten nur noch gewaschen und vernäht werden.

Arbeit

Die Weihnachtspause ist vorbei. Langsam nimmt die Arbeitsmenge wieder zu. Es kommen mehr Telefonate und E-Mails an und die organisatorische Arbeit nimmt ebenfalls Fahrt auf.

Leider verzögert sich eine Aufgabe, die auf mich zukommt noch etwas. Dabei hätte ich schon während der ruhigen Zeit so schon anfangen können. Da das häufiger passiert, bin ich da aber ganz entspannt.

Sport + Gesundheit

Ich bin immer noch fauler als ich möchte. Wenigstens geht bald der wöchentliche Yoga-Kurs wieder los. Außerdem bin ich ein paar Mal spazieren gewesen. Ohne Hund kann ich mich allerdings immer noch so schlecht zu so etwas motivieren. Ärgerlich.

Nachdem ich mich dazu ein wenig eingelesen hatte, habe ich am 01.01. abends spontan mit Intervallfasten angefangen.

Ich hatte gelesen, dass diese Art der Ernährungsumstellung bei Schilddrüsenproblemen und Diabetes durchaus empfohlen wird. Da ich mich mit meiner Schilddrüse ja schon länger nicht wohl fühle, die Hausarztpraxis aber keinen Handlungsbedarf sieht, dachte ich, ich teste es einfach. Sollte es nicht gut sein, kann ich ja immer noch abbrechen. Besonders gefährlich oder ungesund schien es auch beim ersten Hinsehen nicht zu sein.

Beim Intervallfasten isst man einen vorher festgelegten Zeitraum lang nichts und in der restlichen Zeit ganz normal. Ich mache das sogenannte 16/8-Fasten. Wie du dir sicherlich schon denken kannst, esse ich 16 Stunden lang nichts und darf dann 8 Stunden lang normal essen.

16 Stunden klingen wahnsinnig lang, finde ich. In der Praxis fühlt es sich aber nicht so lange an: Ich esse das normale Abendessen (wir essen normalerweise warm) gegen 19 Uhr. Da ich vergleichsweise viel Schlaf brauche, gehe ich ca. gegen 21:30 Uhr ins Bett. Um 6 Uhr stehe ich auf und mache mich zur Arbeit fertig. Normalerweise würde ich entweder um 7 Uhr (also nach 12 Stunden) oder um 9 Uhr im Büro (nach 14 Stunden) frühstücken. Jetzt habe ich die erste Mahlzeit eben auf 11 Uhr verschoben.

Trinken ist übrigens in der “Fastenzeit” nicht nur erwünscht, sondern erforderlich. Da in den 16 Stunden maximal 30 Kalorien zugeführt werden sollten, halte ich mich an Wasser und ungesüßte Tees. Statt eines Frühstücks mache ich mir Zuhause auch schonmal eine (selbstgekochte) Gemüsebrühe.

Interessanterweise habe ich so gut wie kein Hungergefühl in der Zeit. Kopfschmerzen und Schwindel bleiben ebenfalls aus. Das Einzige, was mir richtige Schwierigkeiten bereitet, ist das Ritual des Essens an sich. Sprich: Ich vermisse das Kauen und Herunterschlucken von Nahrung.

Insgesamt habe ich übrigens erst einmal 14 Tage angepeilt, danach schaue ich dann, ob ich weitermachen möchte.
Da man in der restlichen Zeit ganz normal isst, eignet sich das Ganze übrigens als dauerhafte Ernährungsform. Mein Vater ist vor einiger Zeit schon darauf umgestiegen und es geht ihm sehr gut damit.

Medien

Letztes Mal habe ich dir ja angekündigt, dass ich die Anzahl der im Dezember gehörten Podcast-Folgen veröffentlichen wollte. Durch meinen Urlaub und die Feiertage ist die Zahl sehr hoch. Außerdem ist zeitlich alles dabei; von 15 Minuten bis mehr als 2 Stunden.

Podcast-Bilanz Dezember 2018: 286 Folgen.

Ich bin gespannt, wie der Januar im Vergleich dazu aussehen wird.

Ausblick

Meine Chefin kehrt aus ihrem Urlaub zurück. Das bedeutet immer mehr Arbeit. Finde ich aktuell gar nicht so verkehrt. Vermutlich sieht das in ein paar Wochen wieder anders aus.

Faserverzückter Jahresrückblick 2018

Auch in diesem Jahr gibt es wieder den Jahresrückblick von distelfliege.

Du kannst mitmachen, indem du einen Blogpost schreibst, eine Podcast-Folge dazu aufnimmst, oder auf ravelry in dem Thread antwortest.

1. Dein Craftingjahr 2018 – wie wars?

Erzähle von deinen Projekten – am besten 1-2 bemerkenswerte herauspicken.
Dieses Jahr habe ich unglaublich viel geschafft. Klar sieht man hier und da Menschen, die 100 und mehr Projekte fertiggestellt haben, aber das empfinde ich für mich persönlich dermaßen außerhalb meiner Reichweite, dass es mich nichtmal unter Druck setzt.

Auf mein diesjähriges Projekt zum NaKniSweMo bin ich stolz: Mantel, Colourwork, Steek. Im Wochenrückblick 3 gibt es ein Foto davon.

Obwohl ich Socken stricken nicht sonderlich mag, habe ich dieses Jahr etliche Paare fertiggestellt.

Was hast du Neues gelernt oder ausprobiert in diesem Jahr?
Steeking, also Strickstücke in der Runde stricken und dann abnähen und aufschneiden.

Natürlich darf auch Nähen nicht fehlen, das habe ich nämlich dieses Jahr endlich angefangen zu lernen.

Für wen hast du dieses Jahr gestrickt/ gehäkelt/ gewebt…
Hauptsächlich für mich.
Ein Paar Socken für meinen Trauzeugen.
Für das Baby einer Kollegin habe ich eine Hose genäht. (Ganz schön fummelig so kleine Sachen)

Lieblingsdesigner_in 2018
Joji Locatelli
Hinterm Stein
Jana Huck

Was war für dich in Sachen Events und Treffen los dieses Jahr?
Eine Menge:
Wir haben in unserem Wohnort einen Stricktreff gegründet, der guten Zuspruch findet.
Ich habe viele, viele tolle Menschen auf anderen Stricktreffs (wieder)gesehen oder kennengelernt.
Ich habe einen Nähkurs mit einer wundervollen Kursleiterin und sehr netten Teilnehmerinnen gefunden.
Last but not least: Das Wollfestival in Düsseldorf. Auch wenn in meiner direkten Umgebung lange nicht jeder Verständnis hat: Ich bin nicht alleine.

Was sind deine Crafting-PLäne für 2019?
Nähen.
Am “Projekt Kleiderschrank” weiterarbeiten.
Brioche ausprobieren.
Garn oder Fasern selber färben.
Offen für Neues bleiben.

2. State of the Stash

Mehr oder weniger? Und wie kam es?
Ich habe meinen Stash kräftig abgebaut, sortiert und neu organisiert. Manchmal fange ich an mich von meinem Stash “erdrückt” zu fühlen. Spätestens alle paar Jahre gibt es deswegen bei mir eine Aufräumaktion. Das tut gut und war dieses Jahr einfach mal wieder dran.
Dabei habe ich festgestellt, dass ich kaum einen bunten Faserstash habe. Das soll sich nach und nach ändern. Der Plan ist also, die naturfarbenen Fasern vorrangig zu verspinnen und hauptsächlich durch bunte Fasern zu ersetzen.

Lieblingsgarne und Neuerwerbungen 2018?
Beim Wollfestival habe ich Garn von der Zauberwiese für mich entdeckt. Die Farbe ist einfach perfekt. Vermutlich dachten sich das alle anderen auch, denn ich glaube nicht, das von der Zauberwiese davon wieder was mit zurückgenommen wurde.
Als kleiner Kontrast dazu: Shetland-Garne. Ich bin ein bisschen verliebt.

Wie geht es 2019 weiter?
Ich würde sagen, weitermachen wie bisher: Organisiert und mit Plan kaufen und dann stressfrei(er) verarbeiten.

3. Bunt Gemischtes

3 schöne Dinge
Tun.
(Er)schaffen.
Über den Tellerrand blicken.

3 nicht so schöne Dinge
Gesundheit
Familie
Eine große Krise, die noch nicht bewältigt ist.

Buch des Jahres
Alys Fowler – Alys’ Küchengarten

Film/ Serie des Jahres
Das ist schwierig… Der Film, der mich am meisten mitgerissen hat, ist: Bohemian Rhapsody.
Auch wenn ich weiß, dass er biografisch nicht akkurat ist.
Serie des Jahres… Auch hier gab es eine Menge guter Serien, die ich nennen könnte. Da diese etwas ab vom Mainstream ist, nehme ich “The End of the f*cking World”. Skurriles Coming-of-Age-Roadmovie.

Musik/ Song/ Album des Jahres?
Irish Folk-Punk. Definitiv in diesem Jahr.
Nach einem grandiosen Konzert Anfang des Jahres mit Dropkick Murphys und Flogging Molly die Neuentdeckung für mich: The O’Reillys and the Paddyhats.

Wie hat es – falls vorhanden – mit dem Motto für 2018 geklappt?
“Weitermachen – Durchhalten” war das Motto. Nach massiven Schwierigkeiten am Anfang des Jahres ist mir das gut geglückt, würde ich sagen.

Wenn du ein Motto für 2019 hast, was wird das sein?
Bleib neugierig.

Ich wünsche dir einen guten Start ins neue Jahr!

Wochenrückblick 6

Und schon ist Weihnachten vorbei und der letzte Tag des Jahres steht vor der Tür. Irgendwie ist es jedes Jahr dasselbe, oder? Zwischen den Jahren ist die Atmosphäre irgendwie anders. Man verliert ein bisschen das Gefühl von Raum und Zeit. Jedenfalls geht es mir so. Selbst an den beiden Tagen, an denen ich arbeiten musste, war irgendwie alles anders. Diese Woche wird durch Silvester und Neujahr noch alles anders sein und dann werde ich wieder zum Alltag zurückkehren. Irgendwie freue ich mich darauf.

Kreativ

Von allem viel. An Heiligabend hatten wir Besuch, für den wir wie jedes Jahr gekocht haben. Da jeder andere Vorlieben hat, musste ich im Vorfeld schon kreativ werden um ein Menü zusammenzustellen, das jeder mag. Dieses Jahr bin ich mit einer Aprikosensauce zum Putenbraten ein bisschen aus meiner Komfortzone rausgegangen. Es hat aber allen geschmeckt.

Die restlichen Tage waren von Verwandtenbesuchen und vor allen Dingen Essen geprägt. Dabei war mir gar nicht so nach Essen. Ich hätte mich lieber auf der Couch zusammengerollt und ausgeschlafen, entspannt, gelesen oder gestrickt.

Gut, handgearbeitet habe ich trotzdem. Kurz vor Weihnachten habe ich mir in den Kopf gesetzt, dass ich noch einen simplen Pullover brauche, der zu möglichst allem passen sollte. Dazu hatte ich beim letzten Wochenrückblick ja schon was geschrieben. Inzwischen habe ich den Pullover aber auch angefangen. Es wird ein einfacher RVO in anthrazit. Mittlerweile habe ich schon die Ärmel abgeteilt und anderthalb Ärmel fertig.
Hier kommt ein bisschen Muster ins Spiel. Sonst bin ich ja auf jeden Fall immer symmetrisch unterwegs. Kleidung, die z.B. hinten länger ist als vorne macht mich normalerweise wahnsinnig.
Bei diesem Pullover baue ich jetzt bewusst Streifen ein – an jedem Ärmel unterschiedlich gestreift. Da der Kontrast zwischen anthrazit und dunkelgrün nicht wirklich hoch ist, sollte das aber ok sein. Man muss ja langsam anfangen…

Die Mütze vom letzten Mal, sowie das angefangene Paar Socken sind übrigens auch fertig. Damit ich an den Feiertagen was zum unterwegs stricken hatte, habe ich auch schon das nächste Paar angeschlagen. Gestern bin ich fast mit dem Bündchen von Socke Nr. 1 fertig geworden. Da ich an der Spitze anfange, ist die Socke so gut wie fertig.

Meine Strickpläne für Januar habe ich bereits fertig, ich brauche für ein Teil nur noch das passende Kontrastgarn. Die Jacke Heureka habe ich nämlich wieder geribbelt. Eigentlich gefallen mir die Anleitungen von Nicolor immer sehr gut. Dieses Mal hatte ich an den Schultern jedoch viel zu viel Stoff produziert und die Jacke passte mir nicht wirklich gut. Da ich die Konstruktion jetzt verstanden habe, werde ich irgendwann noch einen Versuch starten.
Das Garn, dass ich dafür verwendet habe, wandert jetzt aber erstmal in ein anderes Projekt. Das erzähle ich dir aber, wenn es soweit ist.

Das Wochenende stand dann vollständig im Zeichen der Handarbeit.

Samstag war ich das erste Mal auf einem Spinntreff. Ich mache das ja noch nicht so lange und war mir unsicher, wie ich wohl dazwischenpasse. Die Leute waren aber alle sehr nett und wir haben uns nicht nur wunderbar unterhalten, nein, ich habe auch ordentlich was gesponnen. Fast eine ganze Spule voll. Ich hätte auch alles verspinnen können, aber nach über fünf Stunden war dann irgendwann die Luft raus.
Mein Rad ist etwas unhandlich zum herumschleppen, aber ich kann mir gut vorstellen, noch häufiger auf solche Treffen zu fahren.

Sonntag hatten wir unser monatliches Woll-Frühschoppen. Dieses Mal außer der Reihe am Monatsende. Es war eine große Runde und ich habe mich sehr gefreut kurz vor dem Jahreswechsel noch mal so viele liebe Menschen getroffen zu haben. Leider mussten wir früh aufbrechen, da eine der Dülmenerinnen, mit denen ich mitgefahren bin, eine schlechte Nachricht erhalten hat.

Arbeit

Anderthalb Tage war ich arbeiten. Es war ruhig, es war leer – wie nicht anders zu erwarten. Den ersten Tag habe ich vollständig damit zugebracht, alles zu sortieren und aufzuarbeiten was sich in meinem Urlaub angesammelt hatte.
Freitags dann arbeite ich ja sowieso nicht so lange. Ich war weiterhin damit beschäftigt, angesammelte Aufgaben abzuarbeiten. Überraschenderweise waren Freitag mehr Kollg*innen da als am Donnerstag, so dass viel mehr anfiel. Alles Wichtige habe ich aber erledigt und bin dann auch nur mit knapp einer Dreiviertelstunde Verspätung ins Wochenende gegangen. Alles andere konnte ruhig bis nächstes Jahr warten.

Sport + Gesundheit

Oh, war ich faul! Bis auf einmal Yoga und einen großen Spaziergang mit dem Hund meines Bruders habe ich nur herumgegammelt. Mein Rücken findet das gerade nicht sonderlich toll und meckert ordentlich.

Deswegen werde ich, wenn ich hier fertiggetippt habe, auch die nächste Yoga-Session einschieben. Eigentlich wollte ich ja nach draußen, ein bisschen laufen, aber ich höre gerade den Regen, der ans Fenster prasselt und auf strömenden Regen habe ich ehrlich gesagt keine Lust.

Ansonsten… leichte Erkältung und die winterliche chronische Müdigkeit ist wieder da. Ich habe es dieses Jahr mit der Kombination von Selen- und Vitamin D-Tabletten versucht und das scheint die Müdigkeit etwas aufzufangen. Dennoch habe ich für Januar schon einen Arzttermin gemacht und werde das noch mal ansprechen. Bei Schilddrüsenproblemen reagieren Ärzte ja gern mal gar nicht. Ist jedenfalls meine Erfahrung.

Dafür haben wir in der Familie meines Mannes eine schwere Erkrankung zu verzeichnen. Das hat alle wie ein Schlag getroffen. Wir versuchen gerade noch, uns wieder zu sortieren und natürlich muss gerade der Betroffene jetzt schauen, wie es weitergeht. Das ist das Schlimmste daran: Die Ungewissheit.
Mehr möchte ich dazu aber auch nicht öffentlich machen.

Medien

Podcasts, Podcasts, Podcasts!

Ich führe seit einiger Zeit eine Strichliste über die Folgen, die ich pro Monat so höre. Nächste Woche gibt’s mal den Wert für Dezember. Da sind ungewöhnlich viele zusammengekommen.

Ein Tipp übrigens: Es gibt einen neuen Handarbeitspodcast. Caia von Lanaphilia hat inzwischen bereits die 2. Episode “Wollinspirationen” veröffentlicht. In der werde ich übrigens erwähnt. Bin mit einem Grinsen durchs Haus gelaufen. Danke, Caia!

Serientechnisch habe ich die schon recht alte Serie “Mord mit Aussicht” entdeckt. Ich mag Bjarne Mädel ja sehr. Ungeschlagen mit ihm ist allerdings der “Tatortreiniger”. Vor wenigen Tagen ist hier die finale Staffel (heul!) veröffentlicht worden. Diese Serie ist übrigens eine der wenigen Gründe, warum ich das reguläre Fernsehprogramm schauen würde – wenn wir denn irgendwas in diese Art eingerichtet hätten. Seit unserem Einzug schauen wir jedoch gar kein Fernsehprogramm mehr – haben schlicht nichts angeschlossen. Funktioniert super und wird hier seltenst vermisst.

Ausblick

Neues Jahr, neues Glück – nur: Passt als Satzzeichen besser ein ? oder ein ! ?

Wochenrückblick 5

Dieses Mal gibt’s den Rückblick wieder pünktlich. ich wünsche dir und deinen Lieben einen schönen 3. Advent.

Kreativ

Diese Woche hatte ich einen kleinen Durchhänger. Den Teststrick hatte ich ja beendet und wer mir auf Instagram folgt, der hat auch schon einige Bilder gesehen. Nachdem ich das Tuch gewaschen und gespannt, sowie die Fäden vernäht hatte, fiel ich in ein kleines Stricktief. Ich hatte Lust auf ein größeres Projekt, aber nicht das passende Garn da.

In den letzten Monaten habe ich ja sehr viel aus meinem Stash gestrickt. Seit ca. anderthalb Jahren baue ich nach und nach meinen Vorrat ab. Das heißt nicht, dass ich zu 100% nur aus meinem Stash stricke, aber ich habe in der Zeit schon ordentlich geräubert. Da ist trotzdem noch genug. – Eigentlich.

Im wesentlichen liegen hier fertig gepackte Tuchprojekte, Sockenwolle, zwei Pullovermengen und Reste.

Für den einen Pullover muss ich noch zwei Knäuel färben. Dazu brauche ich aber noch die passende Farbe und muss mich erstmal schlau machen, wie ich überhaupt Wolle färbe. 

Bei Pullovermenge 2 habe ich noch keine genaue Idee, welches Muster ich verwenden werde. Außerdem ist das Garn relativ dick und ich möchte meine Hände etwas entlasten. Somit fiel die Option auch schon weg.

Ich hätte ja noch eine Strickjacke, aber da muss ich die verkürzten Reihen noch mal ausprobieren und auch danach war mir nicht.

Auf Socken hatte ich auch keine Lust und die fertig gepackten Tücher haben mich auch nicht angesprungen.
Manchmal habe ich einfach dieses Unlust-Gefühl und dann schleiche ich um drölfzig Anleitungen und Garne und kann mich für nix entscheiden.

Am Donnerstag habe ich dann doch ein Paar “Verzweiflungssocken” angefangen und damit kam die Stricklust dann nach und nach zurück. Manchmal muss ich mir einfach selber in den Hintern treten. Die erste Socke ist auch schon fertig und Nummer 2 habe ich gestern Abend noch angeschlagen.

Nachdem ich die Socken angeschlagen hatte, kam auch mein Strickmojo zurück und ich habe festgestellt, dass ich Lust hätte einen Pullover zu stricken, nach all den Jacken. Bei Fischer Wolle gab es Rabatt auf Sockenwolle. Dort habe ich zugeschlagen. Neben einer Pullovermenge Sockenwolle habe ich noch ein paar Einzelknäuel gekauft und sechsfach Sockenwolle für einen Rock, den ich schon live und in Farbe bewundern durfte.

Dann habe ich gestern noch eine Mütze aufgeribbelt. Die hat eigentlich super gepasst. Eigentlich.
Uneigentlich habe ich sie gewaschen und danach ist sie dermaßen in die Länge gewachsen, dass sie untragbar wurde. Die Mütze war so groß, dass Bob Marley seine komplette Haarpracht darin hätte unterbringen können. 
Dementsprechend habe ich sie heute erneut angefangen und bin auch schon übers Bündchen hinaus im Musterteil. 

Es ist also wieder alles super.

Arbeit

Urlaub! Nachdem ich Montag und Dienstag mehr schlecht als recht herumgebracht hatte, konnte ich ab Mittwoch endlich entspannen.

Sport + Gesundheit

Donnerstag habe ich das letzte Mal für dieses Jahr den Yogakurs besucht. Beim letzten Termin im Jahr gibt es im Anschluss immer eine kleine Weihnachtsfeier. Jeder bringt eine Kleinigkeit mit (dieses Jahr hatten wir einen Überschuss an selbstgebackenen Plätzchen), wir sitzen zusammen, ziehen eine Jahreskarte und quatschen.

Davon abgesehen habe ich abgesehen von der üblichen Hausarbeit nichts gemacht. Ich war so fertig, dass es für mehr als den Weg von der Couch zum Kühlschrank nicht gereicht hat.

Heute war ich das erste Mal wieder so richtig draußen. Wir haben nämlich unseren Weihnachtsbaum bei einer örtlichen Gärtnerei gekauft. Dort gibt es am 3. Adventswochenende immer einen kleinen Weihnachtsmarkt mit Weihnachtspunsch, verschiedensten Futteralien und Kinderbelustigung. Jetzt regnet es auf den gefrorenen Boden, was mich nicht wirklich moriviert heute noch mal das Haus zu verlassen.

Medien

Durch meinen Urlaub habe ich jede Menge Podcast-Folgen gehört und auch den einen oder anderen neuen Podcast entdeckt. Ich überlege, ob ich mal einen gesonderten Beitrag darüber schreibe, welche Podcasts ich überhaupt so höre. Mal schauen, wie ich Zeit und Lust habe.

Dann habe ich diese Woche zwei Bücher beendet: Zum einen den Krimi von Jussi Adler Olsen und zum anderen das Buch “Die 50 besten Stresskiller”. Der etwas reißerische Titel hält ein paar gute Ideen bereit. Vieles von dem, was dort genannt wird, tue ich bereits oder kenne ich wenigstens. War trotzdem ganz nett als Gedächtnisstütze zu lesen.

Unsortiertes

Ruhig ist es. Ich habe den Donnerstag mit “Jahresendaufräumarbeiten” verbracht und bin damit erstaunlich schnell vorwärts gekommen. Das bedeutet, dass ich nächste Woche fast komplett Urlaub im Sinne von “keine Termine, ich mache was mir gefällt” machen kann. 

Ausblick

Mein Auto muss zur Jahresinspektion. Da das Autochen schon älter ist, befürchte ich horrende Kosten. Drück mir bitte die Daumen, dass es nicht so teuer wird.

Dann habe ich mich mit meinem Bruder verabredet den Dachboden bei meinen Eltern zu entrümpeln. Das wird noch eine Herausforderung. Wahrscheinlich bringe ich dann Kistenweise Zeug mit nach Hause…

Davon abgesehen ist nur noch geplant den Weihnachtsbaum zu schmücken und das Essen für Weihnachten vorzubereiten.

Wochenrückblick 4

Weil mich das ganze Hinweisen auf potentielle Werbung nervt, habe ich jetzt auf der rechten Seite einen festen Hinweis eingefügt. Das gilt also für alle Beiträge – außer ich schreibe was anderes.

Jetzt aber fix zum Wochenrückblick.

Kreativ

Ich habe an einem Teststrick teilgenommen. Das Tuch durfte ich schon vor dem Teststrick live und in Farbe sehen und war begeistert. Das einzige Manko war, dass ich es recht klein fand; allerdings habe ich nicht sehr viele “Übergangstücher”. Und ja: Mein Mann hat sich kaputtgelacht, als ich das Tuch so bezeichnet habe… Da das Tuch am 10.12. fertig sein sollte, habe ich ausschließlich daran gestrickt. Im Allgemeinen war ich nicht so in Stricklaune, so dass sonst nichts angefangen oder beendet wurde.

Arbeit

Es wird ruhiger. Meine Kollegin war die ganze Woche bei ihrem kranken Kind, aber trotzdem hatte ich keinen Stress. War wohl eine gesunde Mischung aus “mehr geht halt nicht” und (vergleichsweise) wenig zu tun. Auch mal schön.

Sport + Gesundheit

Ich bin nicht krank, aber wohl fühle ich mich auch nicht. Ich habe ja schon wieder die liebe Schilddrüse in Verdacht. Müde, unkonzentriert, abgeschlagen. Das klingt sehr danach. Ich denke, ich werde in meinem Urlaub also mal wieder zum Arzt tigern.

Sport habe ich gar nicht gemacht. Selbst den Yoga-Kurs habe ich abgesagt und dafür um halb acht schlafen gegangen. 

Medien

Podcast. Jede Menge Podcast gehört. Nichts Neues, ich versuche nur bei einigen noch auf den neuesten Stand zu kommen, bzw. weiterzuhören weil es mich interessiert. Am Wochenende habe ich dann nach langem Überlegen doch die audible-App auf meinem Handy installiert und werde die gut abgelagerten Hörbücher auch noch in meine imaginäre “zu hören-Liste” aufnehmen.

Dafür habe ich nichts gelesen und nur wenige Folgen “Haus des Geldes” geschaut. Abends war eben oft die Luft raus.

Unsortiertes

Gestern waren wir das erste Mal dieses Jahr auf dem Weihnachtsmarkt. Bei meiner Arbeitsstelle gibt es jedes Jahr einen kleinen aber feinen Weihnachtsmarkt von Donnerstag bis Sonntag. Dieses Mal wurde selbstgebrautes Bier verkauft. Wir haben noch drei der letzten Flaschen ergattert und werden diese zu Weihnachten an meinen Schwiegervater verschenken. Bin gespannt, wie es ankommt.

Der kleine Ausflug hat richtig gut getan und ich habe ein paar schöne Sachen nicht nur gesehen, sondern auch gekauft. Außerdem habe ich mich mit einer Dame unterhalten, die dort geklöppelt hat. Eine wirklich faszinierende Technik. Nachdem sie mir das System erklärt hatte, konnte ich ihren flinken Fingern sogar einigermaßen folgen. 

Ausblick

Montag und Dienstag noch arbeiten und dann habe ich endlich frei. Ich bin urlaubsreif. Dringend. Und dann plane ich den Rest der Woche mit “Pflichtaufgaben” zu verbringen, damit ich in der Woche darauf den Urlaub richtig genießen kann. Mal schauen, ob das wirklich was wird…

Wochenrückblick 3

[Unbezahlte und unbeauftragte Werbung wegen Markennennung]

Am Mittwoch ist mir dann mal aufgefallen, dass ich gar keine Wochenrückblicke geschrieben habe. Arbeitsstress sei Dank. Dann also jetzt wenigstens für diese Woche.

Kreativ

Hier war ich sehr produktiv. Ich habe mein diesjähriges NaKniSweMo-Projekt beendet. Bin damit so semi-zufrieden. Das Muster gefällt mir sehr gut, der Mantel trägt sich gut, aber mein erster Versuch die gesteekten Ränder innen mit Webband zu stabilisieren sind verbesserungswürdig. 

Ein weiterer Wermutstropfen ist, das ich nicht auf die 50.000 Maschen gekommen bin, sondern nur auf 47.529. Dabei war ich mir sicher, das ich mit einem Mantel mehr als locker auf die Maschenanzahl kommen würde.
Aber gut. Hauptsache fertig, hauptsache schön. Zwei schlechte Handyfotos habe ich auch noch für dich:

Daneben habe ich einen Teststrick für Caia von Lanaphilia angefangen. 
Es handelt sich um ein Tuch, das sich gut und flüssig stricken lässt. Ich bin mittlerweile bei gut der Hälfte der Mustersätze angekommen und so langsam werden die Reihen lang. Bis zum 10. soll das Tuch fertig werden. In Sachen stricken bin ich also gerade sehr monogam. 

Arbeit

Wie schon angedeutet: Es steppte der Bär. Gefühlt wollten alle Kolleginnen und Kollegen alles vor Weihnachten noch erledigt haben. Die letzten Wochen waren also… unschön.

In dieser Woche war dann meine Kollegin auch wieder so fit, dass sie wieder arbeiten konnte. Das hat mir sehr weitergeholfen, denn ich kam endlich dazu einiges aufzuarbeiten. Gegen Ende der Woche war es dann in meinem Bereich sogar gruselig still.

Nette Anekdote: Wir haben einen frei verfügbaren Sonderurlaubstag, den ich am Donnerstag eintragen lassen wollte. Nach Rücksprache mit meiner Kollegin, wollte ich diesen am 13.12. nehmen und dann an dem darauffolgendem Freitag Überstundenfrei. Freitags arbeite ich ja nicht so lange, da fühlt sich ein kompletter Urlaubstag immer irgendwie verschwendet an. 
Bei der Eintragung ist jedenfalls aufgefallen, dass ich nicht nur den Sondertag noch offen hatte, sondern auch noch einen weiteren Urlaubstag. 
In der Woche vor Weihnachten habe ich eh schon Urlaub eingetragen gehabt. Ich bin dann also schon ab dem 12. bis Weihnachten im Urlaub. 
Was eine schöne Überraschung!

Sport + Gesundheit

Ich habe Yoga gemacht und das sogar nicht nur im wöchentlichen Kurs, sondern auch noch Zuhause. Da ich das sonst gern verpenne, bin ich jetzt einfach ein kleines bisschen stolz auf mich.

Dafür wars gesundheitlich eher lala. Durch ein Deo, das mein Mann eigentlich schon lange entsorgt haben sollte, dann aber trotzdem eines morgens verwendet hat, habe ich massive Kreislaufprobleme bekommen.
Ich reagiere ja eh sehr empfindlich auf Gerüche. Besuche in Parfümerien sind die reinste Folter für mich. Keine Ahnung, was da als Duftkomponente ins Deo gemischt wurde, ich habe jedenfalls sehr darauf reagiert. 
Vielleicht wars auch einfach für meinen Körper die Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass ich eine Auszeit brauche. Die habe ich mir dann auch genommen, obwohl ich dadurch am Abend das Eisstockschießen mit den Kollegen verpasst habe. Dafür gab es einen gemütlichen Nachmittag auf der Couch und frühes Schlafengehen.
Tat auch mal gut.

Außer einer exzessiveren Aufräumaktion gestern (inklusive Aufhängen der Weihnachtsdeko) habe ich mich allerdings nicht wirklich körperlich betätigt.  

Medien

Wir haben angefangen “Haus des Geldes” zu schauen. Eine spanische Serie, die von allen Seiten gute Kritiken bekommen hat. Bisher gefällt sie sowohl meinem Mann als auch mir gut.
Davon abgesehen, habe ich nicht wirklich was geschaut. 

Dafür habe ich das Buch von Jussi Adler Olsen weitergelesen. Bin jetzt im letzten Drittel und froh, dass ich das Buch wieder in die Hand genommen habe.

Da ich viel gestrickt habe, habe ich jede Menge Podcast-Folgen gehört. 

Unsortieres

Ich hatte mir in diesem Jahr von meinem Mann einen Adventskalender ohne Schokolade gewünscht. Jetzt habe ich hier einen Puzzle-Adventskalender und bin schwer begeistert. Einen Teil des Motivs habe ich leider gestern schon erraten, aber ich bin gespannt wie es weitergeht.

Nach dem vielen Sonnenschein und der langen Trockenheit ist jetzt auch hier Herbstwetter angekommen. Es regnet seit Tagen immer mal wieder und seit gestern Abend durchgehend. Der Boden freut sich und ich damit auch. 

Auf die Stimmung drückt der graue Himmel glücklicherweise noch nicht. Im Moment fühlt es sich für mich eher nach diesem “endlich Herbst”-Moment an.  Dieses Gefühl, dass es jetzt Zeit fürs einkuscheln auf der Couch wird, Tee, heißem Kakao oder sonstigen Heißgetränken. Der Moment, an dem ich mich freue meine gestrickten Tücher und Oberteile wieder ausführen zu können. Kennst du das auch?

Mit dem Regen ist auch unser Termin für heute ausgefallen. Wir wollten nämlich den unter viel Anstrengung durchgesetzten Spielplatz für die Kinder hier im Baugebiet feiern. Das ist gerade für die Kinder natürlich doof. Denn bisher durfte der Spielplatz noch nicht begangen werden.

Außerdem schlummert in der Küche gerade Hefeteig für einen Batzen Zimtschnecken, den ich mitnehmen wollte. Naja, mehr für uns und die Kollegen freuen sich morgen auch noch. 

Ausblick

Der restliche Tag wird also ruhig werden. Ruhig und gemütlich. Ist ja auch mal schön.

Die nächste Woche verspricht ebenfalls ruhig zu werden. Jedenfalls liegt im Büro nur ein fester Termin an und das ist die wöchentliche Absprache zwischen meiner Chefin und mir. 

Ich werde an dem Teststrick weiterarbeiten und hoffentlich pünktlich damit fertig werden. Danach wende ich mich dann wieder dem Eureka zu. Mit der Passform bin ich aktuell nicht zufrieden und da die Jacke sonst zu weit geworden wäre, habe ich einen Teil der Zunahmen irgendwann weggelassen. Das führte dazu, dass ich den letzten Teil nicht so arbeiten kann, wie beschrieben. Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich das Ganze stattdessen stricken werde, da muss ich wohl herumprobieren und etwas Gehirnschmalz hineinstecken. 

Wochenrückblick 2

[Unbezahlte und unbeauftragte Werbung wegen Markennennung]

Vorweg: Diese Woche war. Blöd. Ganz, ganz blöd.
Und was mich ein wenig nervt: Dies ist der 2. Rückblick und schon fühle ich mich, als ob ich immer meckern würde. Das ist nicht so. Ich schwör! 🙂

Kreativ

Fangen wir mit demhalbwegs positivem diese Woche an: Meine Jacke für den NaKniSweMo ist gewachsen. Heute habe ich den 1. Ärmel fertiggestrickt und den 2. angefangen.
So langsam wiegt das Teil einiges und deckt mich auf der Couch einigermaßen zu.

Dann habe ich den Eureka weitergestrickt und finde die Jacke eigentlich lang genug. Da ich nicht so viel Weite haben wollte, habe ich die Zunahmen etwas verändert. Das führt dazu, dass das Rückenteil nicht wesentlich länger als das Vorderteil ist, sondern, dass der Teil, der sich unterm Arm befindet kürzer als Vorder-/ Rückenteil ist, also ein “V” bildet. Da muss ich noch genau schauen, wie ich die verkürzten Reihen einbaue um das gerade zu bekommen.

Diese Woche waren außerdem zwei Stricktreffs. Wir haben vor ein paar Monaten ja einen in Dülmen ins Leben gerufen und dieses Mal waren wir eine richtig große Runde. Ich habe nicht nachgezählt, aber wir müssten so um die 15 gewesen sein. Das hat mich wirklich wahnsinnig gefreut, weil ich jeden einzelnen wirklich gern habe.

Dann war heute wieder das “Woll-Frühschoppen” in Lünen, dieses Mal mit vorgezogenem Advents-Frühstück. (Oder doch eher St. Martins-Frühstück?) 
Auch hier waren wir eine tolle, große Runde und ich hatte einen wunderbaren Tag.

Arbeit

Tja, und hier fängt der doofe Teil an.

Die Kinder meiner direkten Kollegin waren nämlich krank. Das ist an und für sich ja schon einfach blöd und meiner Kollegin würde ich wirklich wünschen, dass sie mal ein bisschen Luft holen kann.

Dazu kam, dass es mir ebenfalls nicht gut ging. Da das Büro aber sonst komplett geschlossen gewesen wäre und einfach immer noch so viel zu tun ist, habe ich mich irgendwie zur Arbeit geschleppt. Das führte dazu, dass ich Montag den halben Tag da war und mir dann für den restlichen Tag Überstundenfrei genommen habe. Dienstag war ich dann ganz Zuhause. Mittwoch und dann Donnerstag bis ca. mittags habe ich irgendwie versucht zu überstehen aber dann gings einfach nicht mehr und ich bin zum Arzt gefahren. Habe dann für Donnerstag und Freitag einen Krankenschein bekommen. Morgen gehts wieder los und es graut mir schon vor den Sachen, die noch erledigt werden müssen.

Sport + Gesundheit

Nachdem ich Anfang der Woche mit Hals- und Ohrenschmerzen sowie Fieber und Migräne zu kämpfen hatte, blieb den Rest der Woche nur die Migräne übrig. Dafür hatte ich einen Anfall nach dem anderen und die übliche Medikation hat überhaupt nicht mehr geholfen.

Am Donnerstag bin ich dann zu meinem Hausarzt, der mich mit den Worten: “Rufen Sie dort nicht an um sich einen Termin geben  zu lassen. Gehen Sie direkt in die Praxis und verlangen behandelt zu werden.” direkt zum Neurologen überwiesen hat. 

Nun ist die Neurologensituation hier im Ort schwierig. Die Praxen sind völlig überlaufen und einer der Neurologen ist vor Kurzem völlig unerwartet verstorben. Eben diese Praxis wird jetzt wenigstens notfallmäßig einige Stunden in der Woche von einem anderen Neurologen übernommen. Und in dieser Praxis bin ich gelandet.

Der Arzt erzählte mir, dass er (mittlerweile vorgestern) 81 Jahre alt wird und er eigentlich gern jünger wäre um sich noch weiter fortzubilden. Mein Respekt. Wenn ich mit 81 so fit wäre, wäre ich mehr als glücklich.

Er hat dann Akupunktur vorgeschlagen. Ich habe ja eine riesige Angst vor Nadeln, aber der Leidensdruck war einfach zu groß, also habe ich zugestimmt. Er hat mir nach irgendeinem neuen Verfahren dann Kochsalzlösung an verschiedene Punkte in meinem Ohr gespritzt und die Migräne war sofort weg. Ich habe mich richtig leicht gefühlt und bin dann noch bis zu meinem Auto gekommen, bevor ich nicht mehr aufhören konnte zu weinen. Er scheint da eine Menge Stress und Anspannung  mitgelöst zu haben. 

Zuhause angekommen, und ein paar Stunden später kam dann der nächste Migräneanfall… Dieser ging aber glücklicherweise spätabends von alleine ohne das die Medikamente gewirkt hätten.

Ich war jedenfalls völlig erschöpft und aus dem Gleichgewicht und habe den Freitag gebraucht um wieder einigermaßen zurückzufinden.  Ich bin übrigens der festen Überzeugung, dass der Stricktreff geholfen hat, die Anspannung weiter zu lösen.

Trotz dieser mehr als bescheidenen Woche habe ich tatsächlich auch Sport gemacht. Beide Male um die starken Verspannungen bzw. die Migräne direkt zu lösen. Zunächst habe ich frühmorgens Yoga gemacht. Ein paar Sonnengrüße, sowie Asanas um den Rücken wieder flexibel zu machen. Das hat dann auch für ein paar Stunden geholfen. Leider aber nicht andauernd.
Zusätzlich habe ich es geschafft, meinen Vorsatz es mal mit joggen zu probieren, umzusetzen. Ich bin mit der App “Start Running” gestartet, die einen als Ziel an 60 Minuten durchlaufen heranführt. Die erste Stufe habe ich ganz gut gemeistert, allerdings hat mir zwischendurch ein Knie wehgetan. Glücklicherweise ist der Schmerz dann nach und nach weniger geworden. Ich werde das Ganze also weiter beobachten und vorsichtig sein.

Medien

Ich habe ein wenig Podcast gehört, aber nicht wirklich viele Episoden.

Dann habe ich mit meinem Mann zusammen “Bodyguard” geschaut. Eine wirklich gut gemachte und spannende britische Serie. Es geht um einen Ex-Soldaten mit PTBS, der als Personenschützer für eine umstrittene britische Innenministerin eingesetzt wird. Kurz darauf wird ein Attentat auf die Ministerin verübt.

Zu guter letzt brauchte ich irgendwas, bei dem ich komplett abschalten kann. Normalerweise fange ich dann an “Sherlock” zu schauen, aber dieses Mal war mir eher nach einer etwas weiter nördlich (und ein paar hundert Jahre früher angesiedelten) Serie zumute.
Ich habe damals in der Ausbildung schon die ersten 4 oder 5 Bücher gelesen und fand die ersten beiden richtig gut, den Rest eher so lala.
Da ich dieses Genre sonst meide wo es geht, verzeichne ich diese hier einfach unter “guilty pleasure”. – Ich finde übrigens, dass die deutsche Übersetzung “heimliches Laster” nicht halb so schön klingt.
Hast du schon erraten, welche Serie ich meine?

Okay, okay. Ich verrate es dir. Ich habe “Outlander” geschaut. Natürlich im O-Ton, denn ich mag den schottischen Akzent sehr.

Ausblick

Die nächste Woche ist geplant und sortiert – aber leider arbeitstechnisch nicht vorbereitet. Das mache ich nämlich immer Donnerstagnachmittag oder freitags im Büro und das ist ja definiv weggefallen. Also lasse ich mich morgen überraschen und versuche dem Durcheinander irgendwie herr zu werden.