Archiv der Kategorie: DIY

Wochenrückblick 8

Dafür, dass der Januar als ruhiger Monat gilt, war ich gefühlt gut beschäftigt.

Kreativ

Ich habe mir viel vorgenommen. Sehr viel.

Und damit das auch was wird, nehme ich an verschiedenen Aktionen teil. Im Moment halte ich das für eine gute Idee um mich zu strukturieren und damit den Kopf für andere Sachen freizuhalten.

Daueraktion “Projekt Kleiderschrank”:
Dafür habe ich auf diesem Blog eine eigene Seite eingerichtet, die ich aber noch aktualisieren sollte.
In den letzten Monaten habe ich ein wenig am Bedarf vorbeigenäht, denn eigentlich hatte ich beschlossen, dass ich genug Kleider besitze, da ich ja eh kaum welche trage. Irgendwie habe ich dann aber doch Lust bekommen, Kleider zu tragen und so nähe ich gerade an Kleid Nr. 3. Danach wird es aber definitiv etwas anderes geben, denn ich brauche dringend neue Jogginghosen für den Yogakurs.
Wenn das geschafft ist, kann ich sicherlich auch schon mit dem Nähen von Sommerklamotten beginnen. – Vielleicht mit einem Kleid? 😉

Jahresaktion “MMM 2019 – Motivation, Meilensteine, Mottomonate”:
Diese findet bei ravelry in der Gruppe Podcasting auf Deutsch statt.
Man setzt sich Ziele und gibt jeweils zu Beginn des neuen Monats einen Zwischenstand per Beitrag.
Zusätzlich gibt es auch Mottomonate; das für Januar lautet beispielsweise “Kümmere dich um ein Ufo, bevor es Staub ansetzt”
Ich versuche Ufos ja zu vermeiden, wo es geht. Trotzdem haben sich ein paar Nähufos eingeschlichen. Diese habe ich Anfang Januar frohen Mutes in Angriff genommen – und habe bisher noch keins beendet, aber wenigstens habe ich an zweien weitergearbeitet.
Abgesehen davon habe ich im Januar mehr Strickprojekte angeschlagen, als eigentlich “erlaubt”: Ich versuche mich sonst auf 2 Projekte zu beschränken, 3 sind auch noch ok, wenn eins davon “Mitnahme-Socken” sind.
Mit Beginn des neuen Jahres ist dann aber alles etwas aus dem Ruder gelaufen und ich merke schon, dass es mir wieder ein wenig zu viel wird. Ein Projekt habe ich aber mittlerweile beendet und an zweien stricke ich fleißig weiter. (Von diesen Projekten erzähle ich mehr in gesonderten Beiträgen.) “Übrig” sind damit zwei Sockenprojekte: Ein Mitnahmeprojekt, das mangels Gelegenheit aktuell etwas auf Eis liegt und ein Paar Couchsocken für meinen Vater. Da es die ersten Socken sind, die ich für ihn stricke, soll er sie anprobieren, bevor ich weitermache. Vielleicht fahre ich also heute meine Eltern besuchen.

Monatsaktion “Mach-das-Ufo-fertig-FAL” (auf Instagram: #machdasufofertigfal):
Die Frickler haben den Hashtag ins Leben gerufen. FAL steht dabei für Frickel-along.
Ziel ist es, wie schon beim Monatsmotto vom MMM 2019, die angesammelten Ufos zu beenden oder zu ribbeln.

Arbeit

Meine Chefin geht bald in Elternzeit und für diesen Zeitraum wird es eine Vertretung geben. Eine neue Kollegin also, die im Februar startet. Leider hatte ich Urlaub, als die Dame hospitiert hat, und so habe ich gerade keine Ahnung, was auf mich zukommen wird. Gerade im Hinblick darauf, dass meine Chefin und ich echt gut zusammenarbeiten. Das sorgt bei mir natürlich für Anspannung und in dem Zusammenhang auch für unruhige Nächte. Hoffentlich geht alles gut.

Sport + Gesundheit

Ich würde sagen, die im Sommer gespeicherte Energie ist aufgebraucht. Ich bin müde, unkonzentriert, und kränklich und das hat nicht ausschließlich mit der Arbeitssituation zu tun.

Bei der Arbeit habe ich eine anstrengende Woche hinter mir. In dem Falle heißt das, dass ich körperlich ziemlich aktiv war, da ich für Veranstaltungen mehr als den üblichen Kram auf- und abbauen und damit herumschleppen musste. Das hat mir den einen oder anderen dezenten Muskelkater eingebracht. Bis auf den einen oder anderen flotten Spaziergang habe ich daher keinen Sport gemacht. Yoga musste wegen anderer Termine ebenfalls schon zwei Mal diesen Monat ausfallen. Nächste Woche aber wieder – solange die aktuellen Hals- und Ohrenschmerzen sich nicht in was Ernsteres verwandeln.

Medien

Neben den üblichen Podcast-Folgen, habe ich mal wieder alte ???-Folgen gehört. Die begleiten mich ja – mal mehr, mal weniger – schon fast mein ganzes Leben lang und ich mag sie immer noch. In dem Zusammenhang kann ich übrigens auch den Spezialgelagerten Sonderpodcast empfehlen. Ein Freund von mir meint zwar, die Folgenbesprechungen machen ihm seine Kindheit kaputt, aber ich kann die besprochenen ???-Folgen immer noch gut hören und mag den Podcast sehr.

Dann bin ich dem Trend erlegen, die Serie von Marie Kondo zu schauen.
Falls du sie nicht kennst: Sie ist eine japanische Aufräum-Expertin, hat Bücher darüber geschrieben und in hoher Auflage verkauft. Und jetzt hat sie halt ihre eigene TV-Show in der sie US-Amerikanern zeigt, wie sie Ordnung halten.

Meiner Meinung dazu: Ich bin zwiegespalten. Auf der einen Seite finde ich sie manchmal etwas gruselig. So perfekt, so glattgebügelt. (Und wenn sie sagt, dass es bei ihr Zuhause auch mal chaotisch aussieht, nehme ich es ihr nicht wirklich ab.) Dann ist das Geschlechterbild in dieser Serie gelinde gesagt antiquiert. Die Frauen möchten ihr Haus in Ordnung bringen, damit sie bessere Frauen, Mütter, Hausfrauen,… werden. Die Männer haben wahlweise keine Ahnung, kein Interesse oder keine Zeit für Hausarbeit, dürfen aber wenigstens die Garage und ihre eigenen Klamottenberge aufräumen. Natürlich sorgt das Ganze dann auch immer dafür, dass man seine Ehe damit rettet oder wenigstens sein Seelenheil. Darunter brauchen wir gar nicht erst zu starten… Silvia Follmann hat dazu einen Artikel geschrieben.

Auf der anderen Seite macht sie keinem in der Teilnehmenden Vorwürfe, wenn sie etwas – für Außenstehende – total sinnfreies behalten wollen. Sie zwingt niemanden, etwas wegzuwerfen, sondern nur in sich zu hören und zu überlegen, ob das Teil einem wirklich Freude bereitet. Und wenn das alte, löchrige, gammelige T-Shirt tut, dann darf es halt bleiben. – Theoretisch wenigstens. Denn die Teilnehmenden der 1. Staffel (mehr gibt es noch nicht), entsorgen solche Dinge dann doch schlussendlich.

Was viele wohl seltsam finden ist, dass sie vor dem Aufräumen das Haus grüßt. Sie setzt sich hin und so wie es aussieht, meditiert sie kurz. Beim ersten Anschauen fand ich es ebenfalls seltsam, denke aber gerade im Hinblick auf die japanische Kultur ist es eine achtsame Sache. Ich gehe davon aus, dass sie sich damit nämlich auf die bevorstehende Aufgabe vorbereitet und sich darauf dann besser einlassen kann. Eigentlich gar nicht so verkehrt einen Moment vorher innezuhalten und durchzuatmen.

Ich denke, man kann aus allem etwas lernen, von allem etwas mitnehmen. Das kann natürlich auch einfach der Gedanke “Was für eine Zeitveschwendung” sein.

Was ich also von Marie Kondo mitnehme ist: Wenn ich lieber aufräumen würde und ich auf die Idee gekommen wäre ein Buch darüber zu schreiben, hätte ich damit eine Menge Kohle machen können.
Denn bis auf das “Hinstellen” von Kleidung in Schubladen ordne ich so wie sie. Ich stehe total auf die Aufbewahrung in Boxen, auch wenn Plastik nicht gut für die Umwelt ist. Immerhin nutze ich die Plastikbehältnisse über viele, viele Jahre für verschiedenste Sachen in verschiedensten Konstellationen.

Ausblick

Gestern habe ich mein Bullet Journal (noch so ein Trend – ich bin ein Schaf und laufe der Herde hinterher…) für Februar geschrieben. Wie schon gesagt, bringt dieser Monat einige Veränderungen mit sich.

Ich werde nicht mehr am Englischkurs teilnehmen. Das Niveau passte einfach nicht für mich und der einzige Kurs, der passen würde, liegt an einem Tag an dem ich so was von überhaupt keine Zeit haben werde. Die Dienstagabende werde ich vermissen. Dafür ist ein Abend mehr, an dem ich keine Verpflichtungen habe, wohl auch nicht verkehrt.

In Sachen Arbeit wird es die vorerst letzte ruhige Woche werden, die in nächster Zeit anliegt.

Wochenrückblick 7

Dieses Mal wieder später als geplant, aber so spielt das Leben manchmal einfach.

Kreativ

Der Januar hat mit ein paar handarbeitstechnischen Aufräumarbeiten angefangen. Nachdem ich vor Weihnachten schon meine Woll-, Faser- und Stoffvorräte sortiert habe, ist jetzt Ufo-Abbau angesagt.

Auf Instagram rief der Frickelcast zum “Mach das Ufo fertig-FAL” auf. FAL bedeutet übrigens “Frickel-Along” und heißt: Die Technik ist egal, hauptsache ihr macht was selber – in diesem Fall eben Ufos (=Unfertige Objekte) abzubauen.
Parallel bin ich in der ravelry-Gruppe “Podcasting auf Deutsch” in die Aktion “MMM 2019 – Motivation, Meilensteine, Mottomonate” eingestiegen. Hier gibt es Monatsmottos und man zeigt, was man im jeweiligen Monat alles geschafft hat. Das motiviert und macht ist auch Seelenbalsam, wenn andere die Sachen, die man gemacht hat, gut finden. – Hat auch etwas mit dem aktuell viel beschrieenen Selfcare zu tun. – Jedenfalls; das Motto in diesem Thread lautet ”
Kümmere Dich um ein Ufo, bevor es Staub ansetzt”.

Ich habe mir da “ein bisschen” was vorgenommen:

  • Einen bereits im Dezember begonnenen Raglan von oben (RVO) fertigzustellen.
  • Die ebenfalls im Dezember angeschlagenen Stinos (=Stinknormale Socken) fertigzustricken.
  • Das Kleid “An Ordinary Day” aus der Ottobre 05/2015 zu nähen.
  • Bei einem T-Shirt am Halsausschnitt das Bündchen neu einzunähen, weil der erste Versuch etwas… krumpelig wurde.
  • Ein Upcycling-Projekt beenden: Aus einem alten Hemd meines Mannes eine Bluse machen. Das Problem bei Herrenhemden ist, dass oft der Kragen aufgibt, oder die Ellbogen. Der Rest des Stoffes ist aber noch einwandfrei und ließe sich prima weitertragen. Da gestopfte Hemden nicht wirklich im Büro tragbar sind, wollte ich ausprobieren, ob ich aus den Hemden nicht einfach Blusen für den Sommer machen kann.

Ende letzter Woche war ich in Sachen RVO auf einem guten Weg: Beide Ärmel waren fertig und ich habe mit dem Körper weitergemacht. Bei Pullovern, die nahtlos von oben gestrickt werden, stricke ich gern bis ein paar cm nach dem Abteilen der Ärmel, lege dann den Körper still und stricke erst die Ärmel. So habe ich das schon mal hinter mir und zusätzlich hängt nicht der ganze Pullover im Weg herum.

Die Socken waren übrigens fertig gestrickt und mussten nur noch gewaschen und vernäht werden.

Arbeit

Die Weihnachtspause ist vorbei. Langsam nimmt die Arbeitsmenge wieder zu. Es kommen mehr Telefonate und E-Mails an und die organisatorische Arbeit nimmt ebenfalls Fahrt auf.

Leider verzögert sich eine Aufgabe, die auf mich zukommt noch etwas. Dabei hätte ich schon während der ruhigen Zeit so schon anfangen können. Da das häufiger passiert, bin ich da aber ganz entspannt.

Sport + Gesundheit

Ich bin immer noch fauler als ich möchte. Wenigstens geht bald der wöchentliche Yoga-Kurs wieder los. Außerdem bin ich ein paar Mal spazieren gewesen. Ohne Hund kann ich mich allerdings immer noch so schlecht zu so etwas motivieren. Ärgerlich.

Nachdem ich mich dazu ein wenig eingelesen hatte, habe ich am 01.01. abends spontan mit Intervallfasten angefangen.

Ich hatte gelesen, dass diese Art der Ernährungsumstellung bei Schilddrüsenproblemen und Diabetes durchaus empfohlen wird. Da ich mich mit meiner Schilddrüse ja schon länger nicht wohl fühle, die Hausarztpraxis aber keinen Handlungsbedarf sieht, dachte ich, ich teste es einfach. Sollte es nicht gut sein, kann ich ja immer noch abbrechen. Besonders gefährlich oder ungesund schien es auch beim ersten Hinsehen nicht zu sein.

Beim Intervallfasten isst man einen vorher festgelegten Zeitraum lang nichts und in der restlichen Zeit ganz normal. Ich mache das sogenannte 16/8-Fasten. Wie du dir sicherlich schon denken kannst, esse ich 16 Stunden lang nichts und darf dann 8 Stunden lang normal essen.

16 Stunden klingen wahnsinnig lang, finde ich. In der Praxis fühlt es sich aber nicht so lange an: Ich esse das normale Abendessen (wir essen normalerweise warm) gegen 19 Uhr. Da ich vergleichsweise viel Schlaf brauche, gehe ich ca. gegen 21:30 Uhr ins Bett. Um 6 Uhr stehe ich auf und mache mich zur Arbeit fertig. Normalerweise würde ich entweder um 7 Uhr (also nach 12 Stunden) oder um 9 Uhr im Büro (nach 14 Stunden) frühstücken. Jetzt habe ich die erste Mahlzeit eben auf 11 Uhr verschoben.

Trinken ist übrigens in der “Fastenzeit” nicht nur erwünscht, sondern erforderlich. Da in den 16 Stunden maximal 30 Kalorien zugeführt werden sollten, halte ich mich an Wasser und ungesüßte Tees. Statt eines Frühstücks mache ich mir Zuhause auch schonmal eine (selbstgekochte) Gemüsebrühe.

Interessanterweise habe ich so gut wie kein Hungergefühl in der Zeit. Kopfschmerzen und Schwindel bleiben ebenfalls aus. Das Einzige, was mir richtige Schwierigkeiten bereitet, ist das Ritual des Essens an sich. Sprich: Ich vermisse das Kauen und Herunterschlucken von Nahrung.

Insgesamt habe ich übrigens erst einmal 14 Tage angepeilt, danach schaue ich dann, ob ich weitermachen möchte.
Da man in der restlichen Zeit ganz normal isst, eignet sich das Ganze übrigens als dauerhafte Ernährungsform. Mein Vater ist vor einiger Zeit schon darauf umgestiegen und es geht ihm sehr gut damit.

Medien

Letztes Mal habe ich dir ja angekündigt, dass ich die Anzahl der im Dezember gehörten Podcast-Folgen veröffentlichen wollte. Durch meinen Urlaub und die Feiertage ist die Zahl sehr hoch. Außerdem ist zeitlich alles dabei; von 15 Minuten bis mehr als 2 Stunden.

Podcast-Bilanz Dezember 2018: 286 Folgen.

Ich bin gespannt, wie der Januar im Vergleich dazu aussehen wird.

Ausblick

Meine Chefin kehrt aus ihrem Urlaub zurück. Das bedeutet immer mehr Arbeit. Finde ich aktuell gar nicht so verkehrt. Vermutlich sieht das in ein paar Wochen wieder anders aus.

Faserverzückter Jahresrückblick 2018

Auch in diesem Jahr gibt es wieder den Jahresrückblick von distelfliege.

Du kannst mitmachen, indem du einen Blogpost schreibst, eine Podcast-Folge dazu aufnimmst, oder auf ravelry in dem Thread antwortest.

1. Dein Craftingjahr 2018 – wie wars?

Erzähle von deinen Projekten – am besten 1-2 bemerkenswerte herauspicken.
Dieses Jahr habe ich unglaublich viel geschafft. Klar sieht man hier und da Menschen, die 100 und mehr Projekte fertiggestellt haben, aber das empfinde ich für mich persönlich dermaßen außerhalb meiner Reichweite, dass es mich nichtmal unter Druck setzt.

Auf mein diesjähriges Projekt zum NaKniSweMo bin ich stolz: Mantel, Colourwork, Steek. Im Wochenrückblick 3 gibt es ein Foto davon.

Obwohl ich Socken stricken nicht sonderlich mag, habe ich dieses Jahr etliche Paare fertiggestellt.

Was hast du Neues gelernt oder ausprobiert in diesem Jahr?
Steeking, also Strickstücke in der Runde stricken und dann abnähen und aufschneiden.

Natürlich darf auch Nähen nicht fehlen, das habe ich nämlich dieses Jahr endlich angefangen zu lernen.

Für wen hast du dieses Jahr gestrickt/ gehäkelt/ gewebt…
Hauptsächlich für mich.
Ein Paar Socken für meinen Trauzeugen.
Für das Baby einer Kollegin habe ich eine Hose genäht. (Ganz schön fummelig so kleine Sachen)

Lieblingsdesigner_in 2018
Joji Locatelli
Hinterm Stein
Jana Huck

Was war für dich in Sachen Events und Treffen los dieses Jahr?
Eine Menge:
Wir haben in unserem Wohnort einen Stricktreff gegründet, der guten Zuspruch findet.
Ich habe viele, viele tolle Menschen auf anderen Stricktreffs (wieder)gesehen oder kennengelernt.
Ich habe einen Nähkurs mit einer wundervollen Kursleiterin und sehr netten Teilnehmerinnen gefunden.
Last but not least: Das Wollfestival in Düsseldorf. Auch wenn in meiner direkten Umgebung lange nicht jeder Verständnis hat: Ich bin nicht alleine.

Was sind deine Crafting-PLäne für 2019?
Nähen.
Am “Projekt Kleiderschrank” weiterarbeiten.
Brioche ausprobieren.
Garn oder Fasern selber färben.
Offen für Neues bleiben.

2. State of the Stash

Mehr oder weniger? Und wie kam es?
Ich habe meinen Stash kräftig abgebaut, sortiert und neu organisiert. Manchmal fange ich an mich von meinem Stash “erdrückt” zu fühlen. Spätestens alle paar Jahre gibt es deswegen bei mir eine Aufräumaktion. Das tut gut und war dieses Jahr einfach mal wieder dran.
Dabei habe ich festgestellt, dass ich kaum einen bunten Faserstash habe. Das soll sich nach und nach ändern. Der Plan ist also, die naturfarbenen Fasern vorrangig zu verspinnen und hauptsächlich durch bunte Fasern zu ersetzen.

Lieblingsgarne und Neuerwerbungen 2018?
Beim Wollfestival habe ich Garn von der Zauberwiese für mich entdeckt. Die Farbe ist einfach perfekt. Vermutlich dachten sich das alle anderen auch, denn ich glaube nicht, das von der Zauberwiese davon wieder was mit zurückgenommen wurde.
Als kleiner Kontrast dazu: Shetland-Garne. Ich bin ein bisschen verliebt.

Wie geht es 2019 weiter?
Ich würde sagen, weitermachen wie bisher: Organisiert und mit Plan kaufen und dann stressfrei(er) verarbeiten.

3. Bunt Gemischtes

3 schöne Dinge
Tun.
(Er)schaffen.
Über den Tellerrand blicken.

3 nicht so schöne Dinge
Gesundheit
Familie
Eine große Krise, die noch nicht bewältigt ist.

Buch des Jahres
Alys Fowler – Alys’ Küchengarten

Film/ Serie des Jahres
Das ist schwierig… Der Film, der mich am meisten mitgerissen hat, ist: Bohemian Rhapsody.
Auch wenn ich weiß, dass er biografisch nicht akkurat ist.
Serie des Jahres… Auch hier gab es eine Menge guter Serien, die ich nennen könnte. Da diese etwas ab vom Mainstream ist, nehme ich “The End of the f*cking World”. Skurriles Coming-of-Age-Roadmovie.

Musik/ Song/ Album des Jahres?
Irish Folk-Punk. Definitiv in diesem Jahr.
Nach einem grandiosen Konzert Anfang des Jahres mit Dropkick Murphys und Flogging Molly die Neuentdeckung für mich: The O’Reillys and the Paddyhats.

Wie hat es – falls vorhanden – mit dem Motto für 2018 geklappt?
“Weitermachen – Durchhalten” war das Motto. Nach massiven Schwierigkeiten am Anfang des Jahres ist mir das gut geglückt, würde ich sagen.

Wenn du ein Motto für 2019 hast, was wird das sein?
Bleib neugierig.

Ich wünsche dir einen guten Start ins neue Jahr!

Wochenrückblick 6

Und schon ist Weihnachten vorbei und der letzte Tag des Jahres steht vor der Tür. Irgendwie ist es jedes Jahr dasselbe, oder? Zwischen den Jahren ist die Atmosphäre irgendwie anders. Man verliert ein bisschen das Gefühl von Raum und Zeit. Jedenfalls geht es mir so. Selbst an den beiden Tagen, an denen ich arbeiten musste, war irgendwie alles anders. Diese Woche wird durch Silvester und Neujahr noch alles anders sein und dann werde ich wieder zum Alltag zurückkehren. Irgendwie freue ich mich darauf.

Kreativ

Von allem viel. An Heiligabend hatten wir Besuch, für den wir wie jedes Jahr gekocht haben. Da jeder andere Vorlieben hat, musste ich im Vorfeld schon kreativ werden um ein Menü zusammenzustellen, das jeder mag. Dieses Jahr bin ich mit einer Aprikosensauce zum Putenbraten ein bisschen aus meiner Komfortzone rausgegangen. Es hat aber allen geschmeckt.

Die restlichen Tage waren von Verwandtenbesuchen und vor allen Dingen Essen geprägt. Dabei war mir gar nicht so nach Essen. Ich hätte mich lieber auf der Couch zusammengerollt und ausgeschlafen, entspannt, gelesen oder gestrickt.

Gut, handgearbeitet habe ich trotzdem. Kurz vor Weihnachten habe ich mir in den Kopf gesetzt, dass ich noch einen simplen Pullover brauche, der zu möglichst allem passen sollte. Dazu hatte ich beim letzten Wochenrückblick ja schon was geschrieben. Inzwischen habe ich den Pullover aber auch angefangen. Es wird ein einfacher RVO in anthrazit. Mittlerweile habe ich schon die Ärmel abgeteilt und anderthalb Ärmel fertig.
Hier kommt ein bisschen Muster ins Spiel. Sonst bin ich ja auf jeden Fall immer symmetrisch unterwegs. Kleidung, die z.B. hinten länger ist als vorne macht mich normalerweise wahnsinnig.
Bei diesem Pullover baue ich jetzt bewusst Streifen ein – an jedem Ärmel unterschiedlich gestreift. Da der Kontrast zwischen anthrazit und dunkelgrün nicht wirklich hoch ist, sollte das aber ok sein. Man muss ja langsam anfangen…

Die Mütze vom letzten Mal, sowie das angefangene Paar Socken sind übrigens auch fertig. Damit ich an den Feiertagen was zum unterwegs stricken hatte, habe ich auch schon das nächste Paar angeschlagen. Gestern bin ich fast mit dem Bündchen von Socke Nr. 1 fertig geworden. Da ich an der Spitze anfange, ist die Socke so gut wie fertig.

Meine Strickpläne für Januar habe ich bereits fertig, ich brauche für ein Teil nur noch das passende Kontrastgarn. Die Jacke Heureka habe ich nämlich wieder geribbelt. Eigentlich gefallen mir die Anleitungen von Nicolor immer sehr gut. Dieses Mal hatte ich an den Schultern jedoch viel zu viel Stoff produziert und die Jacke passte mir nicht wirklich gut. Da ich die Konstruktion jetzt verstanden habe, werde ich irgendwann noch einen Versuch starten.
Das Garn, dass ich dafür verwendet habe, wandert jetzt aber erstmal in ein anderes Projekt. Das erzähle ich dir aber, wenn es soweit ist.

Das Wochenende stand dann vollständig im Zeichen der Handarbeit.

Samstag war ich das erste Mal auf einem Spinntreff. Ich mache das ja noch nicht so lange und war mir unsicher, wie ich wohl dazwischenpasse. Die Leute waren aber alle sehr nett und wir haben uns nicht nur wunderbar unterhalten, nein, ich habe auch ordentlich was gesponnen. Fast eine ganze Spule voll. Ich hätte auch alles verspinnen können, aber nach über fünf Stunden war dann irgendwann die Luft raus.
Mein Rad ist etwas unhandlich zum herumschleppen, aber ich kann mir gut vorstellen, noch häufiger auf solche Treffen zu fahren.

Sonntag hatten wir unser monatliches Woll-Frühschoppen. Dieses Mal außer der Reihe am Monatsende. Es war eine große Runde und ich habe mich sehr gefreut kurz vor dem Jahreswechsel noch mal so viele liebe Menschen getroffen zu haben. Leider mussten wir früh aufbrechen, da eine der Dülmenerinnen, mit denen ich mitgefahren bin, eine schlechte Nachricht erhalten hat.

Arbeit

Anderthalb Tage war ich arbeiten. Es war ruhig, es war leer – wie nicht anders zu erwarten. Den ersten Tag habe ich vollständig damit zugebracht, alles zu sortieren und aufzuarbeiten was sich in meinem Urlaub angesammelt hatte.
Freitags dann arbeite ich ja sowieso nicht so lange. Ich war weiterhin damit beschäftigt, angesammelte Aufgaben abzuarbeiten. Überraschenderweise waren Freitag mehr Kollg*innen da als am Donnerstag, so dass viel mehr anfiel. Alles Wichtige habe ich aber erledigt und bin dann auch nur mit knapp einer Dreiviertelstunde Verspätung ins Wochenende gegangen. Alles andere konnte ruhig bis nächstes Jahr warten.

Sport + Gesundheit

Oh, war ich faul! Bis auf einmal Yoga und einen großen Spaziergang mit dem Hund meines Bruders habe ich nur herumgegammelt. Mein Rücken findet das gerade nicht sonderlich toll und meckert ordentlich.

Deswegen werde ich, wenn ich hier fertiggetippt habe, auch die nächste Yoga-Session einschieben. Eigentlich wollte ich ja nach draußen, ein bisschen laufen, aber ich höre gerade den Regen, der ans Fenster prasselt und auf strömenden Regen habe ich ehrlich gesagt keine Lust.

Ansonsten… leichte Erkältung und die winterliche chronische Müdigkeit ist wieder da. Ich habe es dieses Jahr mit der Kombination von Selen- und Vitamin D-Tabletten versucht und das scheint die Müdigkeit etwas aufzufangen. Dennoch habe ich für Januar schon einen Arzttermin gemacht und werde das noch mal ansprechen. Bei Schilddrüsenproblemen reagieren Ärzte ja gern mal gar nicht. Ist jedenfalls meine Erfahrung.

Dafür haben wir in der Familie meines Mannes eine schwere Erkrankung zu verzeichnen. Das hat alle wie ein Schlag getroffen. Wir versuchen gerade noch, uns wieder zu sortieren und natürlich muss gerade der Betroffene jetzt schauen, wie es weitergeht. Das ist das Schlimmste daran: Die Ungewissheit.
Mehr möchte ich dazu aber auch nicht öffentlich machen.

Medien

Podcasts, Podcasts, Podcasts!

Ich führe seit einiger Zeit eine Strichliste über die Folgen, die ich pro Monat so höre. Nächste Woche gibt’s mal den Wert für Dezember. Da sind ungewöhnlich viele zusammengekommen.

Ein Tipp übrigens: Es gibt einen neuen Handarbeitspodcast. Caia von Lanaphilia hat inzwischen bereits die 2. Episode “Wollinspirationen” veröffentlicht. In der werde ich übrigens erwähnt. Bin mit einem Grinsen durchs Haus gelaufen. Danke, Caia!

Serientechnisch habe ich die schon recht alte Serie “Mord mit Aussicht” entdeckt. Ich mag Bjarne Mädel ja sehr. Ungeschlagen mit ihm ist allerdings der “Tatortreiniger”. Vor wenigen Tagen ist hier die finale Staffel (heul!) veröffentlicht worden. Diese Serie ist übrigens eine der wenigen Gründe, warum ich das reguläre Fernsehprogramm schauen würde – wenn wir denn irgendwas in diese Art eingerichtet hätten. Seit unserem Einzug schauen wir jedoch gar kein Fernsehprogramm mehr – haben schlicht nichts angeschlossen. Funktioniert super und wird hier seltenst vermisst.

Ausblick

Neues Jahr, neues Glück – nur: Passt als Satzzeichen besser ein ? oder ein ! ?

Nähwerke

[Unbeauftragte Werbung wegen Markennennung]
(Nervt mich tierisch, aber sicher ist sicher…)

Ich hatte mir so sehr vorgenommen in der Sommerpause meines Nähkurses zu nähen. 

Ich wollte T-Shirts haben.
Ich wollte kurze Hosen haben.
Ich wollte lange Hosen haben.
Ich wollte Kleider haben.

Du merkst schon: Daraus geworden ist (fast) nichts. Immerhin liegen hier noch zwei halbfertige T-Shirts, die ich noch etwas umarbeiten muss. 

Hinzu kommt ein etwas missglücktes Oberteil, dass dann entgegen der Planung schulterfrei geworden ist. (Notiz an mich: Wenn man das Schnittmuster vergrößert, indem man das Schnittteil einfach weiter von der Stoffmitte wegzieht, vergrößert sich auch der Ausschnitt… Ein klassischer Facepalm-Moment…)

Schnittmuster Frau Aiko von Studio Schnittreif – ohne Ärmel, stark stark oversized. Hier auf dem Foto noch ungesäumt. Mittlerweile aber mehrfach getragen und einigermaßen zufrieden. Sieht so nur sehr unförmig aus.

Dann habe ich mich noch an etwas gewagt, womit viele Näheinsteiger anfangen: Babykleidung – für das Baby einer lieben Kollegin. Natürlich mit Einhörnern drauf. Das ist so ein Running Gag zwischen uns. 
Fazit: Schnell zu nähen aber superfummelig. Nix für mich. Ich bleib bei Klamotten für mich. Süß ist es trotzdem.

Frida von Milchmonster 
Einhornstoff: buttinette – Bündchen: Dresowka

Im Wesentlichen wars das dann auch schon. Gefühlt kommt die Nählust aber gerade langsam zurück. Vielleicht schaffe ich demnächst wieder mal was.

Zurück aus der Sommerpause – oder: Endlich kühler sagt der Garten

Über den fehlenden Regen und die außerordentlich hohen Temperaturen dieses Jahr brauche ich dir ja nicht mehr großartig was erzählen. Ich denke wir haben alle noch die (vermutlich) schlaflosen Nächte und die absolute Unlust auch nur irgendetwas zu tun in Erinnerung. Nachdem es hier in den letzten Tagen nach und nach etwas kühler wurde, kam dann gestern der Temperatursturz – zusammen mit einem ganzen Tag Regen und Gewitter.

Heute trage ich das erste Mal seit gefühlten Ewigkeiten wieder Stricksocken.
Auf der einen Seite freue ich mich auf die schönen Seiten des Herbstes: Gemütlichkeit (oder wie man heutzutage sagt: Hygge), Tee und heißer Kakao und das Gefühl, dass man Kleidung wirklich tragen sollte.
Auf der anderen Seite heißt es aber natürlich auch, dass die Tage jetzt schnell wieder kürzer werden, dass uns wahrscheinlich Wochen mit Schietwetter und depressiver Stimmung bevorstehen und ein paar “hübsche” Erkältungen und Grippeerkrankungen.

Doch das ist noch alles Zukunftsmusik. Deswegen erzähle ich dir in den nächsten Tagen erstmal, was so alles passiert ist, denn langweilig wars hier nicht – und gestrickt habe ich tatsächlich auch. Was soll man denn auch sonst tun, wenn man die Sonne und das heiße Wetter nicht gut verträgt?

Der Flieder hat Unmengen von Schmetterlingen, Wildbienen und Hummeln angelockt

Wir hatten Mühe die Pflanzen durch die Dürre zu bringen. Ich denke jeder, der einen Balkon oder Garten hat, wird das nachvollziehen können. Deswegen habe ich auch ein wenig Angst vor der diesjährigen Wasserrechnung…

Dafür habe ich – als noch nicht absehbar war, dass so lange das Wasser fehlen wird – jede Menge Lavendel gepflanzt. Ich liebe Lavendel und freue mich schon darauf, dass er nächstes Jahr so richtig anfangen wird zu blühen. 

Im Bereich Nutzpflanzen ertrinken wir geradezu in Tomaten. Ich habe bereits mehrere Kilos geerntet und die Pflanzen sehen immer noch so aus, als ob ich noch nichts gepflückt hätte. Heute wird es deswegen Schnitzel mit Tomatensauce geben. Da ich aus den kleinen Johannisbeertomaten (der Name ist Programm) noch nie eine Sauce gekocht habe, wird dies ein Test sein. Sollte es schmecken, werde ich anfangen jede Menge Sauce einzukochen. Roh essen können wir diese Mengen jedenfalls nicht. – Leider.

Das bedeutet allerdings auch, dass ich gleich aus der gemütlichen Schlafanzug/ Morgenmantel-Kombination in etwas richtiges schlüpfen und nach draußen gehen muss. 10 Uhr und immer noch im Morgenmodus – das hatte ich lange nicht mehr.

Gelbe Johannisbeertomaten

Habe ich zu viel versprochen? – Und das war nur eine Ernte.

Auch der Kürbis wächst und gedeiht. Die ersten zwei haben wir schon gegessen und zwei weitere verschenkt. Dafür mag die Gurkenpflanze nicht so. Sie kümmert etwas vor sich hin und produziert immer nur eine Gurke auf einmal. Da ich die aber eh alleine esse, ist das voll ok.
Außerdem habe ich gelernt, dass Brokkoli wirklich groß wird. Nächstes Jahr wird mit mehr Abstand gepflanzt!

[Projekt Kleiderschrank] Work work work…

In Sachen Kleiderschrank hat sich einiges getan:

Wie ich dir ja bereits erzählt habe, habe ich endlich einen Platz in einem Nähkurs bekommen. Leider ist dort mittlerweile Sommerpause, aber das heißt natürlich nicht, dass ich untätig war. Ich habe einiges genäht (hauptsächlich einfache Schnitte und Basics) und mir einen Überblick verschafft, was ich alles Nähen möchte und auch was ich brauche.

Im Moment ist es so wahnsinnig heiß, dass mir nicht danach ist, die neuen Sachen zu fotografieren. Das hole ich aber nach – versprochen.

Jetzt habe ich erst einmal Stoffe geordert und dringend benötigte Shirts fürs Büro nähen zu können. Weil gerade so viel los ist, bin ich jetzt erst dazu gekommen, alles auszupacken, ggf. zu versäubern und Richtung Waschmaschine tragen zu lassen. – Mein Mann war nämlich so nett und hat alles an Wäsche in den Keller getragen.

In den nächsten Tagen werde ich also hauptsächlich mit Waschen beschäftigt sein. Danach kann es dann wieder mit dem eigentlichen Nähen losgehen. – Das ist ja, was mich ein bisschen nervt: Sowohl beim Stricken als auch beim Spinnen kann ich zügig loslegen. (Gut, man muss schon wissen, was man stricken/ spinnen möchte. Das kann nämlich seeeeeehr lange dauern… *hüstel* )
Da ich ungewaschene Stoffe nicht verarbeiten mag, kommt alles zunächst in die Waschmaschine. Bis ich also starten kann brauche ich Stoff und passendes Garn, muss bei Webware den Rand abkurbeln (= mit Zickzack-Stich umnähen, damit der Stoff nicht ausfranst), alles waschen, trocknen lassen, das Schnittmuster ausdrucken/ zusammenkleben/ ausschneiden oder alternativ abpausen, einen Platz finden wo ich den Stoff vernünftig hinlegen kann um die Schnittmusterteile aufstecken und ausschneiden zu können. Dann erst geht es ans Zusammenstecken und eigentliche Nähen.

Solange man nicht zwischen den einzelnen Schritten ewig wartet, ist man mit Nähen allerdings immer noch schneller als mit Stricken. Trotzdem werden Nähen und ich wohl eher gute Bekannte als wirkliche Freunde werden.

Deswegen wird jetzt erstmal die Waschmaschine angeworfen und dann gehe ich wieder stricken. – Erholung und so.

In Sachen [Projekt des Monats] bin ich übrigens heillos im Rückstand. Ich habe etwas mehr als 60% meines Mai-Projektes fertig. Da ich aber eh keinen Preis gewinnen will, stricke ich halt wie es passt. Und überraschenderweise wird mehr fertig, als ich so erwartet hätte. Alles was übrig bleibt, nehme ich dann halt mit ins nächste Jahr. Da wird es dann aber deutlich weniger Projekte geben; vemrutlich eher so was wie das Projekt des Quartals oder so.
Auch hier gibt es Fotos und weitere Infos sobald die hochsommerlichen Temperaturen etwas nachgelassen haben.

Ich wünsche dir einen schönen Sommer – und bis hoffentlich bald!

 

FO: Ottobre 2/2016 Painted Canvas

Dieser Beitrag enthält einen Link zu einem kommerziellen Shop. Ich erhalte dafür keine Gegenleistungen!

Nachdem ich lange auf der Warteliste gestanden habe, wurde Anfang diesen Jahres endlich ein Platz in einem der örtlichen Nähkurse frei!

Nachdem ich ja jahrelang ums Nähen herumgeschlichen bin und mich nie getraut habe, habe ich mich endlich überwunden. Als klar war, dass ich teilnehmen kann, habe ich mein allererstes Kleidungsstück genäht. – Allerdings vor dem Kurs. Ich habe Zuspruch von einer Verkäuferin im örtlichen Stoffladen bekommen als ich zaghaft fragte, ob Jersey vernähen denn wirklich so schwierig sei. Ihre Antwort war (sinngemäß): “Ich habe 8jährige Kundinnen, die für sich tolle Jerseyshirts nähen.”

Das allererste Shirt zeige ich dir aber lieber nicht; nicht weil es ein TfT* gerworden ist, sondern weil ich den Stoff nicht mehr leiden kann. Zuhause ist es aber durchaus gut tragbar.

Im Kurs selber habe ich dann eine Tunikabluse aus Webware genäht – die zeige ich dir später.

Hier kommt aber erstmal das zweite T-Shirt (und das erste mit eingesetzten Ärmeln!), das ich genäht habe:

Wie du siehst, hat es eine für mich eher ungewöhnliche Farbe. Meistens trage ich dann doch lieber ein dunkleres Grau, und kein Silbergrau. Dafür hat es so hübsche bunte Punkte. Mit dem Kragen bin ich nicht ganz zufrieden, aber da ich nicht den vom Schnittmuster genommen, sondern Pi mal Daumen improvisiert habe, ist er doch ganz okay:

  • Muster/ pattern: Ottobre 2/2016 Painted Canvas
  • Stoff: fabric: Bunte Pünktchen (nen grün)/ Single Jersey TE210, dresowka.pl