Buchrezension: Neil Gaiman – American Gods

Bevor es diesen Blog in seiner jetzigen Form gab, habe ich verschiedenste Rezensionen veröffentlicht. Leider sind die Texte bei einem Systemabsturz gelöscht worden und ich hatte natürlich keine Sicherung gemacht. Wie dem auch sei. Es gibt einen Neustart.
Ich rezensiere, was mir über den Weg läuft. Bücher, Hörbücher, Hörspiele, Spiele, etc.pp.
Natürlich gilt auch hier der Hinweis, den du an der Seite findest: Ich bezahle alles selber. Sollte das irgendwann nicht der Fall sein, weise ich dich darauf hin.

Heute also ein episches Werk der Gegenwartsliteratur: American Gods.

Aus der literarischen Vorlage wird aktuell eine Serie gemacht, die du über amazon prime anschauen kannst.

Von dieser Geschichte gibt es mittlerweile verschiedene Versionen. Ich habe diese gelesen:

Autor: Neil Gaiman
Titel: American Gods – The war had begun and nobody saw it. (10th Anniversary Edition)
Verlag: William Morrow
Erscheinungsjahr: August 2016
Seiten: 750

Über den Autor

Neil Gaiman hat in seinem Leben schon einiges geschrieben. Seine Werke sind hauptsächlich im Bereich Horror, (Dark) Fantasy und Science Fiction angesiedelt und haben eine ganz eigene Bildsprache.
Oft sind die Geschichten des 1960 geborenen Briten düster und voller Sex und Gewalt. Sicherlich also nichts für jeden. Vielleicht kann man seinen Stil als eine Art (noch) dunklere Version von Tim Burton beschreiben.
Sehr bekannt wurde seine Serie “Sandman Chronicles”, die ich selber auch gern lese. Hierbei handelt es sich um Graphic Novels, in denen gefühlt alle Vorräte an schwarzer Farbe von DC-Comics dran glauben mussten. (Und der Verlag hat davon eine ganze Menge. Immerhin erscheinen dort auch so Formate wie “Batman” oder “Watchmen”)
Seit 2011 ist er mit der Sängerin Amanda Palmer (“The Dresden Dolls” bzw. seit Jahren solo unterwegs) verheiratet und lebt mit ihr und dem gemeinsamen Sohn in den USA.

Inhaltsangabe

Shadow sitzt im Gefängnis. Er wird vorzeitig entlassen und hat nur noch ein paar Tage, die er überstehen muss. Dann kann er endlich wieder zu seiner geliebten Ehefrau Laura zurückkehren. Aber irgendwas ist seltsam. Es liegt so eine merkwürdige Stimmung in der Luft, als wenn in Kürze ein Sturm losbrechen wird.
Und dann wird er zum Gefängnisdirektor gerufen: Seine Frau ist gestorben und er wird deswegen ein paar weitere Tage früher entlassen.

Auf dem Heimweg gerät er an den seltsamen Mr. Wednesday, der ihn offensichtlich kennt. Shadow ist ihm jedoch noch nie begegnet. Mr. Wednesday ist gut mit Worten – merkwürdig gut. Eigentlich ist gerade alles zu seltsam für Shadow; trotzdem lässt er sich von Mr. Wednesday rekrutieren. Als Bodyguard, Chauffeur, Mädchen für alles. Denn es scheint so, als ob er ihn sowieso nicht mehr loswird.
Auch der Tod seiner Frau birgt einige Seltsamheiten. – Und nicht nur der Tod an sich, sondern auch das Leben danach.
Für Shadow beginnt so ein skuriller Roadtrip voll mit Göttern, wandelnden Toten und jede Menge Sex, Drugs und irgendwie auch ein bisschen Rock’n’Roll.

Meinung

Dies ist nicht das erste Buch, dass ich von Neil Gaiman gelesen habe. Ich mag seinen Schreibstil, der sofort Bilder vor meinem inneren Auge entstehen lässt, ohne durch zu viele Details zu langweilen.

Er versteht es meisterhaft den Leser im Dunkeln tappen zu lassen. Man begleitet den ahnungslosen Shadow auf seiner Reise und bekommt ungefähr so viele Bruchstücke mit, wie dieser. Dazwischen mischen sich Traumsequenzen, die Leser und Hauptperson gleichermaßen ratlos zurücklassen. Definitiv eine Geschichte, auf die man sich einlassen muss. Man muss darauf vertrauen, dass am Ende alle Fäden zusammenpassen.

Der Titel “American Gods” ist Programm: Es finden sich Anspielungen und Hinweise auf Götter und Mythengestalten aus Pantheons der ganzen Welt. Dies beginnt bei bekannten Gottheiten und endet bei Gottheiten, die auch jemand, der sich damit beschäftigt hat, durchaus nachschlagen muss. Alles in Allem hat Gaiman generell ein Faible für übernatürliche Wesen in all ihren Facetten.

Die eine oder andere Logiklücke habe ich in dem Buch entdeckt, konnte aber trotzdem gut darüber hinweg lesen. Die Geschichte erzeugt beim Lesen tatsächlich eine Atmosphäre wie kurz vor einem Sturm. Ständig das Gefühl, dass es gleich losgeht, Ständig das Gefühl, irgendwas lauert da kurz außer Sichtweite.

Zu der aktuellen amazon-Serie gibt es eine Reihe Gemeinsamkeiten aber auch viele Abweichungen. Ich habe mir das Buch jedenfalls nicht durch die Serie kaputtgemacht – oder andersherum. Liegt sicherlich auch daran, dass Gaiman an der Serienproduktion beteiligt ist. Natürlich haben mir Details im Buch besser gefallen als in der Serie oder umgekehrt. Alles in allem ist die Adaption aber sehr gelungen.

Fazit

Das lässt sich kurz zusammenfassen: Ein echter Gaiman. Man muss sich auf scheinbar zusammenhanglose Sequenzen einlassen, die oft erst in der Retrospektive einen Sinn ergeben. Außerdem macht es das Lesen schöner wenn man sich mit verschiedenen Götterwelten auskennt. Dann erkennt man oft Charaktere schon beim ersten Auftritt.
Definitiv kein Buch für Kinder und Erwachsene, die sonst eher bei der “leichten Literatur” zu finden sind.

Buy local! – Lokale Schafrassen – lokale Schäfereien (Teil 2.2)

Aus den Mittelgebirgen Deutschlands, aus dem das Coburger Fuchsschaf wohl ursprünglich stammt, geht es weiter in den Süden. Genauer gesagt in die Alpen. Dort gibt es einige Bergschaf-Rassen. Ich möchte dir dieses Mal etwas über diese Schafrasse erzählen:

Alpines Steinschaf

Diese Schafrasse stammt aus den Alpen (vornehmlich den Ostalpen). Trotz einiger Vermischungen über die Zeit konnte eine Studie aus dem Jahr 2000 dank genetischer Untersuchungen feststellen, dass das Alpine Steinschaf auf das neolithische Torfschaf zurückgeht.
Nur um kurz die zeitliche Dimension zu verdeutlichen: Das Neolithikum heißt auf deutsch “Jungsteinzeit” und umfasst den ungefähren Zeitraum von ca. 11.500 v. Chr. bis ca. 5.500 v. Chr.
Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass andere Bergschafrassen mit dem Steinschaf weniger nah verwandt sind. (Quelle)
Kurz gesagt ist diese Rasse uralt.

Diese kleinen bis mittelgroßen Schafe sind hart im Nehmen. Wie der Name vermuten lässt, kommen sie in Hochgebirgslagen zurecht, in denen Kühe und auch andere Schafrassen längst das Handtuch werfen.
Entsprechend ist das Vlies wohl sehr fettig; dadurch werden Wind und Regen abgehalten. – Wie ein natürlicher Regenmantel eben.

Die Wolle kommt in allen Farben daher, auch Scheckungen sind möglich. Was ich besonders hübsch finde: Es gibt auch graue Steinschafe. Dies ist eine Farbe, die eher selten vorkommt.
Pro Jahr liefert ein Tier 2,5-3,5 kg Wolle.

Die Textur des Vlieses wird wie folgt beschrieben: Lange Grannenhaare und feine Unterwolle. Weitere Einzelheiten konnte ich bisher nicht herausfinden – wenn du dich also besser auskennst, melde dich gern bei mir.

Über Kollektion der Vielfalt habe ich unter anderem ein Knäuel vom Alpinen Steinschaf erstanden. Das Garn wird ansonsten auch über die Arbeitsgemeinschaft Alpines Steinschaf vertrieben.
Bei Natürliche Wolle habe ich ebenfalls Wolle dieser Schafrasse gefunden – habe mit diesem Shop aber keine Erfahrungswerte.

Im Knäuel fühlt sich das dreifädige Garn trocken und griffig an. Wenn ich das Knäuel drücke, knistert die Wolle ein bisschen. Mein erster Eindruck ist, dass es etwas weicher ist, als der Coburger Fuchs.

Die Farbe der Wolle ist ein helles Wollweiß mit einzelnen dunklen Grannenhaaren, die aber nur bei näherer Betrachtung auffallen.

Das Garn ließ sich gut verstricken. Beim Waschen (Handwäsche – wie ich Wolle wasche, erkläre ich später in einem gesonderten Beitrag.) kamen die Grannenhaare richtig heraus, viele davon habe ich auch ausgespült, die anderen haben sich wie ein kleiner Teppich auf das Gestrick gelegt. Man sieht sie aber nur, wenn man genau hinschaut.
Es ist mit dem Waschen etwas gewachsen und das Maschenbild ist ein ganz kleines bisschen verwaschener geworden. Dennoch ergibt es weiterhin ein recht klares Maschenbild. Für kleinteilige rechts-links-Muster würde ich es nicht verwenden und auch für Lochmuster nur bedingt. Zöpfe sehen aber meiner Meinung nach weiterhin gut aus.

Sehr viel weicher geworden ist das Gestrick durch das Waschen übrigens nicht. Ich schätze, dass dies an den Grannenhaaren liegt, die ein bisschen pieksig sind. Ich werde auf jeden Fall noch testen, wie es sich mit den Grannenhaaren nach weiteren Wäschen verhält. Gefilzt ist übrigens nichts.

Fazit: Garn vom Alpinen Steinschaf ist für rustikale Oberbekleidung (“Landmode”) geeignet. Ich könnte mir gut eine dicke Winterjacke oder einen Pullover daraus vorstellen. Durch das klare Maschenbild beim glatt rechten Gestrick, denke ich, dass es auch gut geeignet ist um mit mehreren Farben zu stricken.

Außerdem habe ich noch kardierte Wolle mitbestellt, die ich dann bei Gelegenheit verspinnen werde. Bis ich darüber berichten kann, wird es aber noch dauern.

Übrigens: Mit dem Kauf dieser Wolle unterstützt du den Erhalt des Alpinen Steinschafs.
2013 gab es nur noch 68 Böcke und 693 Muttertiere. Quelle
2017 dann hat sich der Bestand auf 75 Böcke und 850 Muttertiere erhöht. Quelle
Damit ist dem Alpinen Steinschaf ein Spitzenplatz unter den bedrohten Haustierrassen sicher. – Leider.

Durch den sehr kleinen Bestand ist Strickgarn relativ schwer zu bekommen. Außer den oben genannten Quellen habe ich noch eine gefunden, die mich (positiv) überrascht hat: Nature’s Luxury hat ein naturgraues Garn im Sortiment, dass zu 100% vom Alpinen Steinschaf kommt.

Anmerkung

Ich habe überlegt, ob ich dazu etwas schreiben soll, wie du siehst, habe ich mich aber nun dafür entschieden: Ich hätte dir sehr gerne Fotos der Schafrasse gezeigt und auch noch die eine oder andere Information mit in diesen Beitrag gepackt.
Dieser Beitrag ist seit Anfang April 2019 bis auf einige Kleinigkeiten fertig. Ich habe die Interessengemeinschaft Alpines Steinschaf mehrfach freundlich angeschrieben und auch Züchter der Rasse. Leider kam überhaupt keine Reaktion, nicht mal ein “sorry, aber wir haben kein Interesse/ gerade keine Zeit”.
Auch wenn ich verstehen kann, dass E-Mails durchaus untergehen können und gerade auch viel zu tun ist, finde ich das doch gelinde gesagt sehr schade und ehrlicherweise wenig professionell.

Wenn du Alpine Steinschafe hältst und ein bisschen was über diese Rasse erzählen möchtest, freue ich mich sehr auf eine Nachricht von dir.
Gerne per E-Mail an yggdrasilsblog [at] gmail.com, als Kommentar auf dieser Seite oder per Nachricht auf Ravelry oder Instagram.

Wochenrückblick 14

Ich wünsche dir Frohe Ostern und hoffe, dass du entspannte Feiertage verleben kannst. Zu solchen Gelegenheiten möchte man ja gern allen gerecht werden und endet dann in einem gestressten Zustand, der so nicht gewollt war. Jedenfalls geht es mir oft so. Dieses Jahr ziehen mein Mann und ich uns daher fast vollständig heraus.

Stattdessen war diese Woche gleichzeitig entspannt und produktiv:

Kreativ

Ich habe endlich ein Logo! Hurra!

Mein Nähkurs pausiert aktuell wegen der Ferien. Ich hatte in der letzten Stunde ein Raglan-Shirt zugeschnitten und wollte es am Donnerstag “mal eben” fertignähen. Du ahnst es bestimmt – “mal eben” klappt halt selten. Nach dem 3. Versuch das Halsbündchen einzunähen habe ich aufgegeben.
Ich habe keine Ahnung warum, aber Halsbündchen und ich stehen häufiger auf dem Kriegsfuß.
Da muss die Kursleiterin mir beim nächsten Mal aus der Patsche helfen.

Dafür habe ich dann gestern die beiden Jogginghosen fertiggenäht. Eine davon habe ich heute auch an. Es gibt sicher noch Verbsserungsbedarf, aber von dem Stoff ist ja auch noch was übrig.

Bisher habe ich meinen Vorsatz, in der nächsten Zeit keine Socken mehr zu stricken, auch durchgehalten. Auf der H+H habe ich von Frau Jetztkochtsieauchnoch ein Anleitungsheft von Addi bekommen, in dem hauptsächlich Sockenanleitungen drin sind. Da gefällt mir die eine oder andere Anleitung ja schon sehr… Ich versuche aber standhaft zu bleiben. Sommerklamotten gehen jetzt vor.

Apropos Sommerklamotten. Letzte Woche hatte ich ja geschrieben, dass ich Garn für eine Sommerjacke wickeln wollte. Inzwischen habe ich den Featherweight Cardigan angefangen und bin fast mit dem Körper fertig. Da der Cardigan mit 4er Nadeln gestrickt wird, komme ich trotz der dünnen Wolle (530m/ 100g) gut vorwärts. Vielleicht starte ich heute oder morgen mit dem Bündchen.

Hier das aktuellste Bild, das ich habe – mittlerweile ist der Cardigan ein ganzes Stück gewachsen:

Grandiose Farbe, oder?

An der Temperaturdecke habe ich nichts weiter gestrickt. Bisher habe ich Wochentage rechts gestrickt und Wochenenden und Feiertage links. Irgendwie ist mir für die warmen Jahreszeiten nach einem anderen Muster, aber es müsste ja eins sein, das nur über eine Reihe geht. Bisher ist mir noch nichts über den Weg gelaufen, das mit gefallen hätte. Hast du vielleicht einen Vorschlag?

Übrigens ist der nächste Beitrag zu den heimischen Schafrassen schon seit einer gefühlten Ewigkeit fertig, die Schafzuchtgemeinschaft, antwortet mir aber leider nicht. Ich fürchte, ich muss Fotos von jemand anderem organisieren. Hoffentlich finde ich jemanden, der da interessierter ist. Finde ich echt schade, so was. Ich werde noch bis Mittwoch warten und dann wohl weiter auf die Suche gehen.

Gesponnen habe ich diese Woche auch wieder und zwar Coburger Fuchs. In dem Kardenband sind ganz viele kleine Filzknubbel drin, die ich nicht so mag. Keine Ahnung, ob das Absicht ist. Ich verspinne die jetzt jedenfalls mit und bin gespannt, wie das fertige Garn damit aussieht.

Arbeit

Dank der Osterferien haben wir momentan keine Veranstaltungen und es scheinen auch etliche Kolleg*innen im Urlaub zu sein. Dementsprechend habe ich einige liegengebliebene Sachen weggearbeitet. (Ablage! Wääähhhh!)

Außerdem hatte ich Mittwoch und Donnerstag Urlaub und das war auch dringend notwendig!

Sport + Gesundheit

Der einzige Sport, den ich gemacht habe, fällt unter die nächste Kategorie. Hat jedenfalls dafür gesorgt, dass die Oberschenkel-Rückseite ordentlich gedeht wurde. (Jupp, richtig: Ich habe Muskelkater.)

Yoga ist leider ausgefallen.

Garten + Grünzeug

Überall wachsen die Pflanzen! Ich mag diese Jahreszeit. Der Garten wird so langsam wieder grün. – Leider auch die Pflanzen, die ich nicht im Garten haben möchte. Also habe ich die letzten Tage damit verbracht Eimer um Eimer mit diversem Kraut aus den Beeten zu holen. Freitag und heute wird Pause gemacht, dafür gehts dann morgen früh noch mal rein. Abgesehen vom Muskelkater tut die Arbeit aber seltsamerweise echt gut. Ich höre dabei Podcasts, mache zwischendurch ein Päuschen und quatsche auch mal mit den Nachbarn. Anstrengend, aber meditativ das Ganze. Trotzdem bin ich froh, wenn sich die Arbeit lichtet.

Letztes Jahr bei der Trockenheit ist die Clematis leider eingegangen. – Dachte ich. Als ich losgegangen bin um sie rauszuziehen, leuchteten mir allerdings wieder grüne Blätter und frische Ranken entgegen!
Inzwischen ist sie ganz schön geschossen:

Medien

Ich lese seit mittlerweile Februar an Neil Gaiman’s “American Gods”. Ich mag das Buch. Es liest sich gut und ich will es endlich beenden um die 2. Staffel der gleichnamigen Serie anzufangen. Diese Woche habe ich mich dann auch endlich wieder zum Lesen aufraffen können. Früher hätte ich so ein Buch locker in drei, vier Tagen durchgelesen. Gut, ich lese auf Englisch etwas langsamer als auf Deutsch aber, das ich so lange für ein gutes Buch brauche, sagt mir eindeutig, das mit meiner Konzentrationsfähigkeit was nicht mehr stimmt. Ich werde meine Social Media-Aktivitäten also wieder einschränken. Es posten immer alle so tolle Sachen und ich merke, dass es mich stresst immer auch alles sehen zu wollen. Deswegen wird jetzt wieder begrenzt.

Durch die freie Zeit und die Gartenarbeit habe ich einiges an Podcasts gehört. Hier werde ich wohl auch wieder etwas herunterschrauben und stattdessen lieber lesen. Die aktuelle Folge von Wollinspirationen werde ich aber heute trotzdem noch hören.

Ausblick

Das Wetter soll Mitte der Woche wieder schlechter werden. Ich hoffe ja auf Regen – unser Regenfass ist schon wieder fast leer und die Pflanzen freuen sich auch. Bis dahin nutze ich das gute Wetter aber auf jeden Fall noch und werde die Sonne genießen. – Da ich sehr empfindlich bin, beschränkt sich das Genießen allerdings meist auf ein Kapitel draußen lesen. Aber besser als nichts, oder?

Nach den Feiertagen gehts dann natürlich wieder Arbeiten und ich hoffe einfach, dass die nächste Woche so ruhig wird, wie es in der letzten Woche der Fall war.

Wochenrückblick 13

Heute ohne Umschweife:

Kreativ

Die Jogginghosen habe ich nicht weitergenäht. Dafür habe ich im letzten Termin des Nähkurses vor der “Osterpause” ein Raglan-Shirt ausgeschnitten. Das will nun auch noch genäht werden. Ich hoffe, dass ich nächste Woche dazu kommen werde.

Dafür habe ich heute auf der Terasse gesessen und das Merino-Garn verzwirnt. Ich habe mich fürs Navajo-Zwirnen entschieden. Dabei wird der Faden mit sich selbst verzwirnt und es entsteht damit ein dreifädiges Garn. Leider habe ich einige Stellen wohl nicht gescheit gesponnen, so das mir häufiger der Faden gerissen ist. An den meisten Stellen habe ich das Ganze gut und unauffällig geflickt bekommen, aber an anderen Stellen sieht es nicht so schön aus. Ich hoffe, dass ich das beim Stricken irgendwie kaschieren kann.

Zur H+H Cologne hatte ich für die Zugfahrt Socken angefangen (zur Abwechslung… seufz) und heute beendet. Jetzt gibts wirklich vorerst keine Socken mehr!

Dafür habe ich ein paar Reihen an der Temperaturdecke weitergestrickt. Ich merke allerdings, dass mir die dicken Nadeln (6er) auf die Handgelenke gehen.

Morgen werde ich daher endlich wieder was anderes anschlagen. Ich habe mich für eine Strickjacke entschieden. Das Garn liegt auch schon hier, muss nur noch gewickelt werden. Auch für ein Muster habe ich mich schon entschieden. Mehr erzähle ich dir, wenn ich die Jacke angeschlagen habe.

Arbeit

Meine Chefin ist aus ihrem Urlaub wieder da. Ich bin froh, dass ich wieder Unterstützung habe. Sie ist so nett und teilt sich die Begleitung der Veranstaltungen mit mir, so dass ich nicht so viele Überstunden machen muss.

Ich warte aktuell auf die März-Abrechnung und hoffe, dass ich mir dann ein paar Überstunden nehmen kann. Falls nicht, sind wenigstens die Chancen groß, dass die Osterferien etwas ruhiger werden.

Sport + Gesundheit

Ich habe es mal wieder zum Yoga geschafft. Der neue Kurs hat angefangen und die Yoga-Lehrerin hat angekündigt, dass wir uns dieses Mal auf die Bauchmuskulatur konzentrieren werden. Nach der ersten Stunde hatte ich schon das erste “Erfolgserlebnis”: Ich habe festgestellt, dass ich tatsächlich eine Bauchmuskulatur habe. Sie tat nämlich zwei Tage lang weh.

Weiteren Sport habe ich nicht gemacht. Dafür waren wir Samstag im Garten. Ich denke, dafür ist eine eigene Kategorie sinnvoll:

Garten + Grünzeug

Ich habe einige Zimmerpflanzen und die vorgezogenen Sämlinge umgetopft und die Beete, die mein Mann vom Unkraut befreit hat, bepflanzt.

Ich habe mich jetzt doch für noch mehr Lavendel entschieden. Im Moment möchte ich einfach nur, dass die Pflanzen schneller und dichter wachsen als die anderen Kräuter. Überall da, wo keine Stauden oder Zwiebelpflanzen gesetzt sind, werde ich eine Blumenmischung aussäen. Ich will hoffen, dass mein Plan aufgeht.

Medien

Im März habe ich so viele Podcast-Episoden gehört, wie schon lange nicht mehr. Ich habe ehrlich gesagt nicht mal eine Ahnung, wann ich das getan habe. Es sind genau 200 Stück. Bin ein wenig über mich selbst erschrocken.

In Sachen Serien gibt es nichts Neues. Wir schauen weiterhin “Die Brücke” und freitags “Star Trek: Discovery”. Wenn wir mit “Die Brücke” durch sind, wollen wir die endlich (!) erschienene 2. Staffel von “American Gods” schauen.

Mit dem Buch bin ich ja immer noch nicht fertig, habe aber immerhin heute anderthalb Kapitel gelesen. Ich hoffe, dass ich das Buch im April endlich beende.

Ausblick

Übernächste Woche ist schon Ostern! Ich habe das Gefühl, dass mir die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt.

Auf der anderen Seite hoffe ich, dass die nächste Woche schnell vorbei und die Karwoche schnell da ist. Ich habe nämlich 2 Tage davor frei. Die brauche ich aktuell dringend.

Wochenrückblick 12

Der letzte Wochenrückblick ist ja schon wieder “ein bisschen” her. Mich hat der Beitrag über das Coburger Fuchsschaf dann doch mehr beschäftigt als ich erwartet hatte. Der nächste Beitrag ist übrigens auch schon in Arbeit.
Wenn du mir auf Instagram folgst, hast du vielleicht auch schon gesehen, dass ich einiges an Material zum Ausprobieren bekommen habe. Das will natürlich auch noch verarbeitet werden.
Neben all den anderen Dingen, die ich noch so tue wird das vermutlich auch noch etwas dauern.

Hinzu kam dann, dass der März schneller da war als erwartet. – Und der März ist immer übervoll mit Terminen. Es waren alles schöne Termine, aber dennoch anstrengend. Deswegen flog der März nur so vorbei.
Nach all den Verabredungen, Geburtstagen und Messen bin ich deswegen froh, dass bald die Osterferien vor der Tür stehen. In denen habe ich bei der Arbeit wenigstens etwas Muße liegengebliebene Aufgaben nachzuholen. – Außer, es kommt mal wieder ein spontanes Projekt um die Ecke, dass natürlich supermegahyperwichtig ist.

Kreativ

Da muss ich jetzt wirklich überlegen, was ich alles so in letzter Zeit geschafft habe. Die letzten Wochen sind irgendwie verschwommen – gar nicht gut, ich weiß.

Ich fange einfach mit dem Nähen an, da ist nämlich am Wenigsten passiert:

Das Kleid ist fertig! Ich habe es auch schon getragen, fühle mich darin aber aktuell eher unwohl. Leider. Da es etwas kürzer ist als gedacht, mag ich mich darin gerade nicht leiden. Eigentlich ist es auch schon zu warm für dieses Kleidungsstück. Ich hoffe daher, dass ich im nächsten Herbst etwas leichter sein werde.
Stoff für die Jogginghosen habe ich mittlerweile auch gefunden. Es ist ein schwarzer Sweatstoff geworden.
Bei einer Jogginghose fehlen noch Bündchen und Saum. Außerdem müssen noch die Gummis eingezogen werden.
Die zweite Hose ist zugeschnitten und will noch vernäht werden.
Danach habe ich noch keine konkreten Pläne, mir ist aber seit ein paar Wochen eher frühlingshaft zumute. Vermutlich werde ich ein paar T-Shirts nähen. Letztes Jahr fehlten mir nämlich passende T-Shirts. Bei der Hitze konnte ich mich allerdings auch nicht aufraffen welche zu nähen.

Dann habe ich fleißig gesponnen.

Einen dunkellila Merino-Kammzug. Ich hadere noch mit mir, ob ich diesen Navajo-verzwirne oder lieber mit einem andersfarbeigem Faden zwei- oder dreifädig zwirne.
Einfarbig ließe sich das Ganze natürlich gut mit helleren Farben kombinieren.
Auf der anderen Seite sind es knapp 100g. Verzwirnt mit anderen Fäden würde da ein hübsches Tuch bei herumkommen. Dann müsste ich die Kontrastfäden allerdings noch spinnen.
Eigentlich würde ich ja dann doch schon gerne mit den Kardenbändern der Schafrassen anfangen…

Gestrickt habe ich – wenigstens gefühlt – nur Socken.

Beendet habe ich die im Februar angefangenen Socken nach dem Muster ‘brainless’ (ravelry-Link). Ich fand das Muster etwas umständlich beschrieben und habe das Ganze dann irgendwann beiseite gelegt und mehr oder weniger frei Schnauze gestrickt. Ist ganz hübsch geworden und die Socken lassen sich sehr gut tragen.
Dann habe ich den Strickrock beendet, aber noch nicht getragen. Ich muss bei der Arbeit häufiger Sachen durch die Gegend schleppen oder unter Tischen herumkriechen. Da mag ich Röcke und Kleider nicht immer so tragen. Wenn es ruhiger wird wage ich es mal.
Außerdem habe ich einen Trillian gestrickt. Opal hat nämlich auch Sockenwolle mit Glitzer drin! Eigentlich bin ich ja nicht so der Glitzertyp aber in Verbindung mit dem eher unbunten Farbverlauf fühle ich mich damit sehr wohl. Ich habe den Lochmuster-Rand etwas verbreitert und etwas über 100g Wolle verbraucht.
An der Temperaturdecke habe ich auch weitergestrickt, bin aber etwas ins Hintertreffen geraten. Das hole ich bei Gelegenheit aber wieder nach. Bisher habe ich alle Montage bis Freitage rechts gestrickt und alle Wochenenden und Feiertage links. Das gibt eine ganz hübsche Struktur, aber das Gestrick zieht sich auch zusammen. Ich überlege, ob ich mit dem neuen Quartal auch eine neue “Kennzeichnung” machen soll, weiß aber noch nicht, was mir da gefallen würde.
Das Newgrange-Tuch liegt etwas verwaist in der Gegend herum. Wenn man das System einmal verstanden hat, sind die Kreise nicht sooo schwer zu stricken. Trotzdem muss man sich konzentrieren und darauf habe ich momentan keine Lust.
Zu guter Letzt habe ich heute noch ein weiteres Paar Socken beendet. Sie sind quietschgrün und ich habe das Muster Slip Stitch Lines (ravelry-Link) verwendet. Dadurch sehen sie ein bisschen aus, wie ein Krokodil, finde ich.

In Sachen Handarbeit standen im März zwei große Messen an, bei denen ich war:

Zuerst die Creativa in Dortmund. Dort nimmt Wolle nur einen eher kleinen Teil ein. Stoffe habe ich leider auch keine gefunden, die unbedingt mitmussten. Ich habe aber einiges an Blumenzwiebeln mitgenommen und ein bisschen Kleinkram. Anschließend waren die Strickfreundin, mit der ich dort war, und ich noch zu Tinkus Strickparadies gefahren und haben uns dort mit Wolle eingedeckt. Wolle kann man ja nie genug haben…

Gestern dann war ich – dank der lieben Caia von Lanaphilia – das erste mal auf der H+H Cologne. Hierbei handelt es sich um eine Fachmesse – zu kaufen gibt es dort also nicht wirklich etwas. Man kann sich stattdessen Neuheiten der verschiedenen Firmen anschauen, Kontakte knüpfen, bekannte Größen der “Szene” treffen und einfach netzwerken. Ich bin immer noch völlig platt von all den Eindrücken und habe heute erstmal einen Post-Messe-Kater gehabt. ich werde später mal mehr davon berichten und – wenn alles klappt – wird es die eine oder andere Überraschung hier auf dem Blog geben.

Arbeit

Weiterhin sehr stressig.

Meine “alte” Chefin ist nun weg und mit der neuen Chefin spielt sich langsam alles ein.

Sport + Gesundheit

Das wird hier wieder ein kurzer Eintrag:

Mich hat es aus den Schuhen gehauen. Ich war eine ganze Woche krankgeschrieben und bin zwischen Couch und Bett hin- und hergewandert. Danach wurde es wieder besser, aber nach der Messe gestern mit der ganzen trockenen Luft und der Klimaanlage schniefe ich heute wieder vor mich hin.
Davon abgesehen schmerzen meine Knie heute sehr. Ich hoffe, dass sich das schnell wieder bessert.

Sport war dementsprechend in der letzten Zeit nicht drin. Ich bin ein paar mal spazieren gegangen und das wars.

Medien

Den Monatsabschluss der gehörten Podcasts reiche ich nach. Vielleicht beende ich heute nämlich noch eine Episode – mal schauen.

An Serien habe ich fast nichts bahnbrechend neues geschaut. Viele Wiederholungen, viel Trash-TV (Queer Eye – muss ich mehr sagen?)
Eine Empfehlung habe ich dann aber doch: Eine schwedisch-dänische Krimiserie mit ungewähnlichen Charakteren und wirklich wundervoll erzählten Handlungssträngen: Die Brücke.
Falls du irgendwas für Krimis übrig hast – schau sie dir an. Auf Netflix sind 3 – oder waren es schon 4? Staffeln verfügbar.

Ausblick

Neuer Monat, neues Glück. – Hoffentlich.

Buy local! – Lokale Schafrassen – lokale Schäfereien (Teil 2.1)

Coburger Fuchsschaf

Das bekannteste Schaf unter den deutschen Schafrassen (wenn man sich für Wolle, die von einer Schafrasse stammt, interessiert) ist das Coburger Fuchsschaf. Laut der GEH (Gesellschaft zur Erhaltung gefährdeter Haustierrassen e. V.) gibt es für diese Schafrasse eine Vorwarnstufe auf der Roten Liste. Die Micronzahl wird mit 33-36 angegeben. Quelle
Hier wiederum werden 26-33 Micron angegeben.

Die Lämmer haben ein, wie ich finde, wundervolles rotbraunes Fell, das sich dann bei den erwachsenen Tieren in eine hell-rötliche Wolle verwandelt. Köpfe und Extremitäten der ausgewachsenen Schafe bleiben etwas dunkler. Die Wolle wird auch als “Goldenes Vlies” bezeichnet.

Meistens wird die Wolle für Teppiche verwendet, man kommt aber auch – abseits vom Mainstream – recht einfach an Garn und auch Spinnfasern.

Das Garn hat einen warmen Beigeton mit einem rötlich-goldenen Unterton. Ich habe keinen Anbieter gefunden, der die Wolle bereits gefärbt verkauft, dafür ist der Naturton wohl zu sehr nachgefragt.
In einigen Foren und auf Blogs habe ich Hinweise gefunden, dass das Garn selber gefärbt wurde, allerdings habe ich keine Fotos gefunden.

Quelle: Kleines Wollwerk

Verstrickt habe ich Coburger Fuchs auch schon – ebenfalls ungefärbt: Es ist ein relativ harsches Garn, dass sich aber gut verstricken lies. Generell bekomme ich leicht Probleme mit dem Zeigefinger, über den das Garn läuft, da ich sehr fest stricke. Dadurch schneidet das Garn mit der Zeit ein – Details erspare ich dir.
Jedenfalls war es für mich kein Problem Coburger Fuchs zu verstricken, stundenlange Strick-Sessions würde ich damit aber nicht einlegen. Allerdings ist es auch möglich, dass es an der Kombination von Struktur und Dicke des Garns lag.

Das Gestrick fühlt sich rau, aber ganz angenehm an. Es stehen nur wenige einzelne Fasern ab, aber natürlich handelt es sich um ein Naturgarn, ohne Superwash-Ausrüstung. Der Faden ist, wie oben bereits beschrieben, beige mit einem rötlichen Unterton und bei näherem Hinsehen sieht man, dass das Garn “lebt”, also ganz leicht unterschiedliche Schattierungen hat. Im Gesamtbild wirkt die Farbe aber harmonisch und ruhig.

Ich habe das Coburger Fuchs-Garn für eine zweifarbige Jacke verwendet. Es hat auch nach dem Waschen die Form gut gehalten. Weicher ist es durch die Wäsche nicht wirklich geworden, auch ist es nicht “aufgeflufft”.

Das Tragegefühl ist sehr wärmend, aber für mich persönlich zu rau um direkt auf der Haut getragen zu werden.

Es gibt eine Vermarktungs-Kooperative, über die man Garne und auch fertige Strickstücke erwerben kann. Passenderweise nennt sich diese “Das goldene Vlies“. Natürlich gibt es weitere Bezugsquellen, diese lassen sich wirklich einfach und schnell über eine entsprechende Suchmaschine finden.

Für den Sommer plane ich die Wolle probeweise zu färben und werde davon dann natürlich berichten. Außerdem werde ich bis dahin Fasern vom Coburger Fuchs verspinnen.

Wochenrückblick 11

Bevor das Abendprogramm startet, habe ich mir ein paar Minuten genommen um hier mal wieder etwas zu schreiben.

Der Februar war vollgepackter als erwartet und der März wird eher noch stressiger werden. Sowohl bei der Arbeit legen wir aktuell richtig los, als auch im Privaten gibt es kaum einen Tag in diesem Montag, an dem nicht irgendetwas anliegt.

Ich versuche also jeden ruhigen Moment genießen, deswegen lege ich direkt mal los. – Danach gehts nämlich auf die Couch.

Kreativ

Gerade heute ist mein Standard-Mitnahmeprojekt fertig geworden: Ein paar Socken nach dem Muster ‘brainless’ und aus Opal Sockenwolle. Die Farben sind wunderbar fröhlich und schreien mindestens “Frühling”, wenn nicht “Sommer”; genau das Richtige also, um die Laune zu heben.
Dennoch bin ich mehr als froh, dass sie fertig sind. Socken sind ja nicht so mein Ding und ich freue mich immer, wenn wieder ein Paar fertig ist. – Ohne gehts allerdings auch nicht, denn ich trage sie mittlerweile einfach zu gerne.

Das Ottobre-Kleid ist übrigens fertig und es gefällt mir gut. Am Halsbündchen gibt es Verbesserungsbedarf, aber ich habe beschlossen, dass mein Perfektionismus mal die Klappe halten soll und ich das jetzt schön finde. Mal schauen, wie lange das anhält…

Der Strickrock liegt weiter herum. Ich muss aber für die fast fertige Jogginghose (yay!) eh Gummi für die Bündchen holen und da werde ich gleich noch was für den Rock mitnehmen. Ich fürchte, dass ich dann keine Ausrede mehr haben werde und ich doch irgendwo noch einen Nachmittag freischaufeln muss um da alles zu vernähen und einzuziehen. Ich möchte den Rock nämlich gerne endlich tragen.

Als Nachfolgeprojekt für die Socken, stricke ich seit heute Nachmittag übrigens das Januar/ Februar-Projekt aus meinem selbstgebastelten Garn-Abo. Naja, ist ja noch fast Februar… *hust*

Den Zweig-Sweater, den ich unbedingt stricken möchte, habe ich jetzt erstmal auf Eis gelegt. Unsere Strickgruppe hat beschlossen, dass wir im Herbst einen KAL daraus machen werden.

Bei der Temperaturdecke ist der Februar komplett fertig.

Außerdem habe ich in einem Anfall von Starteritis meine über bereits mehrere Jahre durchgehaltenen guten Vorsätze über Bord geworden. Eigentlich habe ich immer nur 2 WIPs + ein Mitnahme-WIP auf den Nadeln. Ich zähle jetzt lieber nicht mehr nach, was alles noch nicht fertig ist, denn ich habe vor ein paar Tagen noch das Newgrange-Tuch angeschlagen. Da man die 9 Spiralen aber einzeln strickt und danach dann über verkürzte Reihen verbindet, ist der Fortschritt momentan eher marginal.

An der Sache mit dem “Buy local – Aber wie?” arbeite ich übrigens noch weiter, ich bereite gerade den nächsten Beitrag vor. Dieser wird allerdings noch ein bisschen auf sich warten lassen. Zum einen wegen Zeitmangel, zum anderen aber auch noch, weil ich ein bisschen was recherchieren möchte.

Arbeit

Die “alte” Chefin ist nur noch für den einen oder anderen sporadischen Termin im Haus und quasi damit weg. Die “neue Chefin” hat bereits den Schreibtisch der “alten Chefin” übernommen. Schauen wir mal, wie es wird.

Bevor die “alte Chefin” sich zurückgezogen hat, habe ich noch mein Jahresgespräch mit ihr gehabt. Es war vollkommen positiv und wir haben beschlossen, dass es erstmal keine Entwicklungsziele geben wird. Das Gespräch endete mit einer Umarmung. Was will man mehr?

Sport + Gesundheit

Ich krebse immer noch so vor mich hin. Nase zu, Ohren tun weh, aber zum krank feiern ist es dann auch wieder irgendwie zu wenig.

Im Februar habe ich es einmal zum Yoga geschafft und ich merke, dass ich dringend wieder Yoga machen sollte. Tja, dieses und nächstes Mal klappt es direkt wieder nicht. Ich nehme mir einfach vor, hier Zuhause ein, zwei Sets zu machen.

Medien

Monatsabschluss Podcast-Episoden: 168

Ich habe von Lanaphilia ein paar schöne Empfehlungen bekommen und werde reinhören. Einige schon länger abonnierte Podcasts habe ich von meiner Liste genommen, irgendwie habe ich die Episoden immer weiter vor mich hingeschoben und sie dann doch nicht gehört. Dabei waren die Podcasts eigentlich nicht schlecht.
Ich stelle aber immer mehr fest, dass ich einfach nicht den drölfzigsten Strickpodcast brauche, in dem mir jemand erzählt, was er alles strickt und gestrickt hat und mehr nicht. Ein Inhalt, der darüber hinausgeht, sorgt dafür, dass ich mich besser fühle.

Star Trek Discovery haben mein Mann und ich weitergeschaut und Punisher. Bei beiden Serien war ich unkonzentriert und muss wohl die letzten Folgen noch mal schauen. Wobei mich die Storyline beim Punisher jetzt nicht so von den Socken haut, ich denke, da komme ich schnell wieder rein.

Dann habe ich meinem “guilty pleasure” gefrönt. (“Guilty pleasure” klingt irgendwie netter als “Laster” oder “heimliches Vergnügen”, oder?)
Ich habe damals in meiner Ausbildung von meiner Chefin die “Outlander-Saga” ausgeliehen bekommen. Nun bin ich ja nicht so der Typ für Schnulzen und Schmonzetten, aber die Bücher mochte ich. Außerdem spielen sie (teilweise wenigstens) in Schottland. Klar, ein sehr romantisiertes Schottland, aber immerhin. Jedenfalls sind die Bücher verfilmt worden und die 3. Staffel wurde auf netflix veröffentlicht. Bisher habe ich noch ein paar Folgen vor mir.

Dann habe ich über 100 Seiten von ‘American Gods’ gelesen. Jetzt fehlen nur noch etwa 450 Seiten bis zum Ende. Auf Englisch geht das Lesen momentan etwas langsamer, aber das ist ja kein Wettbewerb.

Ausblick

Nächste Woche haben wir nur 2 Veranstaltungen, wovon ich nur eine vor-/ nachbereiten muss. Ende der Woche geht’s dann mit einer Strickfreundin auf die Creativa nach Dortmund! Hurra!

Falls du auch hinfährst und Lust auf ein kleines Treffen hast, melde dich gerne bei mir.

Außerdem fahren mein Mann und ich auch noch auf ein Konzert – mehr erzähle ich nächstes Mal.

Momentan hoffe ich erst mal, dass der Sturm endlich aufhört und das es nicht allzu große Schäden oder gar Verletzte oder Tote gegeben hat. Im Moment jedenfalls schüttet es mal wieder heftig. Die Grundwasservorräte sollten so langsam wieder aufgefüllt sein…

Wochenrückblick 10

Dieses Mal gibt’s den Rückblick erst heute, statt Sonntag, da ich gestern einen längeren Artikel veröffentlicht habe, der mir am Herzen liegt.
Ich würde mich daher sehr freuen, wenn du diesen Beitrag ebenfalls liest – und vielleicht auch kommentierst.

Kreativ

Ich scheine die Zeit, die im Nähkurs zur Verfügung steht, grundsätzlich zu unterschätzen. So wollte ich schon im Januar mit meinem Ottobre-Kleid fertig sein. Bei jedem weiteren Kurs dachte ich dann “heute wirst du fertig!” – und jetzt rate mal…
Immerhin fehlen jetzt nur noch Ärmel, Seitennaht, Säume und Halsbündchen. Nur noch. Mal schauen, wann ich wirklich fertig bin.

Danach möchte ich gern zwei einfache Jogginghosen nähen, brauche aber noch Stoff dafür.
Ich hatte gehofft, dass ich beim Stoff-Containerverkauf in Münster fündig werde. Dort habe ich jede Menge andere Stoffe gefunden, aber eben keinen schwarzen, dicken Sweatstoff.
Wann sind eigentlich Jogginghosen aus diesem dicken, kuscheligen Sweat, bei dem sich nicht alles abzeichnet, außer Mode gekommen? Selbst teure Hosen scheinen nur noch aus so einem fludderigen Stöffchen zu bestehen, bei dem der Unterschied zwischen angezogen und nackig nur die Stoff-Farbe zu sein scheint!
Voll doof. Na, wenigstens kann ich das Problem selbst beheben. Sofern ich passenden, bezahlbaren Stoff finde, natürlich.

Da ich diesen Monat fleißig für meine Fibreshare-Partnerin eingekauft habe, bleibt leider auch kein Stoff-Budget mehr übrig. Mal schauen, ob ich doch noch irgendwo ein paar Euros abzwacken kann. Ich brauche die Hosen nämlich wirklich dringend.

Die Socken für Papa sind übrigens gestern fertig geworden und ich habe an meinen aktuellen Mitnahme-Socken gestrickt. Bin hier fast mit der Ferse fertig.

Dann habe ich noch den Stickrock soweit fertig bekommen. Jetzt fehlt nur noch das Vernähen des Bündchens mit Maschenstich. Darauf habe ich aktuell aber so gar keine Lust. Deswegen liegt der Rock noch mahnend in meiner Strickecke.

An der Temperaturdecke habe ich noch nicht weitergestrickt. Ich bin jetzt gute 2 Wochen im Rückstand. Mir geht allerdings gerade das graue Garn aus, das für den Temperaturbereich
1 – 10°C vorgesehen ist und wie schon erwähnt, ist das Budget mehr als ausgereizt.

Arbeit

Wir stecken noch mitten in der Einarbeitung, aber so langsam lichtet es sich. – Wenigstens im Hinblick auf die noch zu besprechenden Themen. Fragen in der Umsetzung werden mit Sicherheit noch das restliche Jahr zu besprechen/ zu klären sein.

Einen Krankenschein habe ich übrigens nicht genommen, dafür habe ich die Rückstände fast komplett aufgearbeitet.

Krank bin ich immer noch. Jetzt sitzt die Nase zu und der Hals schmerzt immer noch. Meh.

Sport + Gesundheit

Meine Yoga-Lehrerin war auch krank. Entsprechend war ich mal wieder zu faul um Zuhause Yoga zu machen. Dafür war ich ein paar Mal flott spazieren, was mir sehr gut getan hat. das Wetter am Sonntag musste ich natürlich auch dafür ausnutzen. Sonne und die ersten Vögel, die gezwitschert haben – besser gehts doch fast nicht!

Gesundheitlich bin ich – wie oben schon erwähnt – immer noch angeschlagen. Ich weiß, ich sollte mir Ruhe gönnen, nur mein Pflichtgefühl steht da im Weg. Immerhin bin ich letzte Woche früher gegangen und habe mich einen halben Tag ins Bett gelegt. Jetzt pendel ich zwischen “da ist was fieses im Anmarsch” und “geht schon” hin und her.

Medien

Die üblichen Verdächtigen in Sachen Podcast waren wieder dabei. Mir fällt gerade ein, dass ich ja eine Liste über die Podcasts, die ich höre, machen wollte. Hm, vielleicht nächste Woche.

Star Trek haben wir noch nicht weitergeschaut, dafür haben wir uns die Abende mit “Doomsday Preppers” vertrieben. Was ich von denen halte, kann ich so in Kürze gar nicht in Worte fassen.

Freitag hatten mein Mann und ich übrigens endlich mal wieder ein Date: Wir waren lecker Burger essen und dann im Kino. Da wir beide nicht so die Schnulzen-Gucker sind, haben wir “Alita – Battle Angel” geschaut. Mangas lese ich nicht und dementsprechend kann ich nichts zur Umsetzung der Buchvorlage sagen. Mir hat der Film aber Spaß gemacht, auch wenn zwischendurch so “war klar, dass das jetzt passiert”-Momente dabei waren. Optisch auf jeden Fall ein Highlight und auch die Choreografien der Kampfszenen haben mir sehr gefallen.

Ausblick

Diese Woche ist anstrengend: Fortbildung und Veranstaltungen vorbereiten. Eine der Veranstaltungen findet extern statt, wir müssen also alles (vom Beamer bis zu Kaffeetassen) mitschleppen. Das wird anstrengend.