Kleine Konsumrevolution – Fazit Juni 2022

Ereignisreich

Schon wieder ist fast die Hälfte des Folgemonats vorbei, bevor ich zum Schreiben komme.

Wir haben Geburtstage gefeiert und da der Mann bei der Arbeit sehr im Stress war, habe ich die Planungen hauptsächlich übernommen. Bei der direkten Vorbereitung war er dann natürlich wieder mit an Bord.

Davon abgesehen tobte hier einfach das normale Leben.

Teezeit

Der Mann war etwas kränklich und hat viel Tee getrunken. Leer geworden ist allerdings nichts. Ich hingegen habe Zuhause nicht eine Tasse Tee getrunken.

Lese-Ecke

Auch hier sieht es eher mager aus.

Zum Geburtstag habe ich ein Buch geschenkt bekommen und eins habe ich mir selber geschenkt. Beide Bücher liegen aber noch ungelesen hier im Regal. Dafür habe ich es geschafft, den zweiten Teil der Shadowmarch-Reihe von Tad Williams anzufangen. Obwohl ich noch Bücher dazwischen gelesen hatte, war ich direkt nach wenigen Seiten wieder drin. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht, aber abends meistens zu matschig im Kopf um noch zu lesen.

Auf dem SuB liegen nun also +2 Bücher.

Wolle und Garn

UraUe aus John Arbon 2ply Zwartbless+Exmoor

Der UraUe (ravelry-Link) ist fertig gewaschen und vernäht. Ein wirklich schönes, schlichtes Oberteil, das aber mit schönen Details gestrickt wird. Man kann es problemlos auf beiden Seiten tragen und ich denke im Winter werde ich den UraUe häufiger in Gebrauch haben.

Dann ist noch ein Paar Socken fertig geworden. Das zeige ich dir aber noch nicht, da ich es noch nicht verschenkt habe. Spektakulär sind die Socken aber nicht: Stinos aus Opal-Abo-Garn. Mit meinem Plan, 2022 zwölf Paar Socken zu stricken, liege ich da gut in der Zeit. Dieses Paar Socken ist immerhin Nummer sieben und zum Herbst hin, braucht das Kind sicherlich auch wieder Stricksocken. Die sind dann ja relativ schnell gestrickt.

Sagittarius MKAL aus Malabrigo Sock

Außerdem habe ich den MKAL von Lanaphilia Sagittarius” fertig gestrickt. Ich hatte ernsthaft überlegt das Ganze zu ribbeln, weil mir die Farbkombination nicht gefallen hat. Dann war ich aber schon relativ weit und habe dann doch das Tuch zuende gestrickt und sogar vergrößert.

Dass das Tuch SO groß wird, habe ich allerdings nicht erwartet. Es wird mich im Winter also wunderbar als Schultertuch wärmen.

Die Farben gefallen mir nach dem Waschen und Spannen übrigens doch wieder sehr gut.

Nadel und Faden

Ich habe einige Meter Stoff vernäht. Hurra!

Tunikakleid “Carla” von Freuleins

Zuerst ist eine Tunika aus gut abgelagertem Musselin fertig geworden. Leider hatte der Stoff bereits Lichtstreifen, aber dank der Nähkursleiterin habe ich doch noch alle Schnittteile vernünftig zugeschnitten bekommen. Ich trage die Tunika gerade hoch und runter – auch wenn mir der Ausschnitt nicht mehr so gut gefällt. Irgendwie rutscht er dann doch immer und der Beleg mag auch nicht da bleiben, wo er hingehört. Abgesehen davon gefällt mir das Schnittmuster sehr gut und ich werde bestimmt noch eine Tunika nähen.

“Fischers Fritz” von Rabaukowitsch

Dann ist noch eine Hemdbluse fürs Mäusemädchen fertig geworden. Ich habe da einige Flüchtigkeitsfehler eingebaut (trotz detaillierter Anleitung…) aber sie ist tragbar. Aktuell allerdings noch etwas zu groß. Und auch hier habe ich ein Reststück Musselin verbraucht.

Ach ja, aus dem Stück ist auch noch eine Mütze geworden, die hier gerade fast täglich im Einsatz ist. Ich habe mal wieder das Schnittmuster verwendet. Dieses Mal aber mit dem kleinen Schirm. Ein vernünftiges Foto habe ich allerdings nicht gemacht.

Außerdem habe ich noch ein Boho-Kleid genäht. Da muss ich aber noch Fäden vernähen. Aber auch das Kleid hat fast zwei Meter Musselin aus dem Vorrat verbraucht. Auch hier muss ich noch ein Foto machen.

So weit also die guten Nachrichten. Jetzt die “schlechten”: Bestellt habe ich auch wieder. Zum einen habe ich Plüsch und Frottee für Stofftiere bestellt. Außerdem ist noch ein wenig Uni-Jersey in Farben für Basic-Teile eingezogen. Und ja, ich gebe es zu: Auch wieder Musselin. Hust. Ich scheine diese Stoffart wohl sehr zu mögen…

Alles in allem bleibt der Stoff-Stash also bei plusminus null.

Häuslich

Wir haben unsere Mitgliedschaft bei der SoLaWi gekündigt. Zwar finden wir das Konzept immer noch gut, allerdings können wir uns nicht so einbringen, wie wir das eigentlich möchten. Außerdem isst das Mäusemädchen ja mangels Backenzähnen noch nicht alles mit und täglich zwei Mal kochen ist einfach nicht drin.

Unsere erste Retterbox

Dafür haben wir den Tipp bekommen, dass es in einem Stadtteil hier eine Station gibt, an der man gerettete Lebensmittel kaufen kann. Die Lebensmittel werden als Sammelbestellung dort hingeliefert und ein Mal in der Woche kann dann alles abgeholt werden.

Wir bestellen üblicherweise eine Gemüsebox und sind in den letzten Wochen damit zufrieden gewesen. Da man keinen Einfluss auf den Inhalt hat, haben wir so schon einige neue Rezepte ausprobiert, die wir durchaus wiederholen werden.

Kindereien

Im Juni war das Mäusemädchen sehr unruhig. Nachts hat sie sich hin- und hergewälzt und war oft wach und nörgelig. Das war aber kein Wunder. Immerhin hat sie fleißig geübt, zu laufen. Sie hat sich an sämtlichen Möbeln festgehalten und Stühle durch die Gegend geschoben. Sehr beliebt war bei ihr auch die Couch. An der konnte sie recht schnell ein paar Schritte entlang laufen und sich gleichzeitig gut festhalten.

Dann hat sie noch ihre vorletzte Impfung zur Grundimmunisierung bekommen. Dieses Mal war Lebendimpfstoff dabei, von dem sie nach etwa zwei Wochen nach der Impfung einen Tag lang etwas… unpässlich war. Glücklicherweise war es keine starke Impfreaktion, sondern nur ein bisschen erhöhte Temperatur und Müdigkeit.

Außerdem hatten wir unseren Kennenlern-Termin in der Kita und freuen uns, das die Eingewöhnung Ende August losgehen soll. Drück uns bitte die Daumen, das Kind ist ja sehr anhänglich und ich sehe da schon sämtliche nur möglichen Probleme auf uns zukommen.

Fazit und Ausblick

Der Juni war der letzte Monat, in dem ich Elterngeld bezogen habe. Jetzt lebe ich also von meinen (mickrigen) Reserven. Auf der einen Seite macht mir das Sorge, denn so ganz ohne Einkommen war ich noch nie. Auf der anderen Seite hilft es mir hoffentlich, noch mehr Dinge aus meinem Vorrat zu verarbeiten und die Kisten hier deutlich zu leeren.

Gleichzeitig haben wir vor, das Kinderzimmer einzurichten. Wir brauchen es zwar nicht dringend, aber da der Mann noch mal Elternzeit nehmen wird, ist das jetzt die Gelegenheit ein paar Sachen in Ruhe fertigzustellen.

Entgegen dem Trend werden wir keine Tour mit Kind machen. Der Urlaub im Mai, den wir hatten, war schön aber auch anstrengend. Außerdem sind ja jetzt Sommerferien und ehrlich gesagt bin ich nicht bereit für viel Geld eine Unterkunft zu mieten, wenn es uns eh gerade stresst.

Dafür haben wir uns ein paar Tagestouren herausgesucht und werden hier in der Gegend das eine oder andere unternehmen. Dann liegt, wie gesagt, das Kinderzimmer an. Damit verbunden muss ich mein Zimmer umräumen und einige Sachen reduzieren. Das frisst natürlich auch Zeit. Selbstverständlich wollen wir auch nicht nur Termine und Aufgaben haben, sondern auch einfach ein bisschen durchatmen.

Ich will hoffen, das uns das gelingt.

Kleine Konsumrevolution – Fazit April bis Mai 2022

Ereignisreich

Wo die letzten beiden Monate hin sind? Ich habe keine Ahnung.

Lass uns also ein wenig in mein Leben schauen, was so passiert ist.

Teezeit

Ich habe eine Packung schwarzen Tee leergemacht. Außerdem hat der Mann noch zwei Packungen mit losem schwarzen Tee leergemacht. Ich hatte Darjeeling geschenkt bekommen, trinke aber nur Assam (mit Milch und Honig). Den Tee wollte ich aber weder verfallen lassen, noch wegwerfen und da ist der Mann auf die Idee gekommen, sich daraus Eistee zu zaubern. Lecker mit Zitrone und ein wenig Saft. Der Tee ist weg, dem Mann hat’s geschmeckt. Perfekt, würde ich sagen.

Dann sind wir allerdings in den Urlaub gefahren und ich habe eine Packung losen Ostfriesentee mitgebracht. Konnte ich mir nicht verkneifen.

Macht dann aber doch ein Minus von 2 Packungen. Hurra!

Lese-Ecke

Ich habe ein paar Zeitschriften durchgeblättert und den einen oder anderen interessanten Artikel gelesen. Ein Buch habe ich allerdings zwei Monate lang nicht aufgeschlagen.

Gestern habe ich ein Buch aus der “Flüsse von London”-Reihe von Ben Aaronovitch geschenkt bekommen. Da möchte ich auch dringend weiterlesen. Außerdem habe ich mir zum Geburtstag das Buch “Die rosahellblau Falle” geschenkt. Zuerst liegt jedoch noch der zweite Teil der “Shadowmarch”-Reihe auf dem Nachttisch.

Der SuB ist damit also um zwei Bücher gewachsen.

Wolle und Garn

Ich habe nichts selber gekauft, allerdings auch vergessen den Monatsendstand für April festzuhalten.

Der Mann zahlt weiterhin mein Sockenwoll-Abo von Opal und das ist Ende Mai angekommen. Wie üblich sind das also plus sechs Knäuel Sockenwolle.

Beendet habe ich seit April ein bisschen was:

Ten Stitch Blanket

Eine liebe Freundin vom Dülmener Stricktreff hat ein Baby bekommen. Von den Mitgliedern des Stricktreffs gab es natürlich ein wollig-warmes Willkommensgeschenk.

Ich habe eine Decke beigesteuert. Gestrickt aus Drops Karisma.

Das Muster ist die Ten Stitch Blanket (ravelry-Link!), die ich schon seit Ewigkeiten stricken wollte.

Wenn man die (wirklich einfache) Anleitung einmal verstanden hat, strickt sich die Decke fast ohne nachzudenken und war ein schönes Projekt für die seltenen Abende vor dem Fernseher oder in schlaflosen Nächten.

Restesocken fürs Mäusemädchen

Dann habe ich noch Socken gestrickt.

Restesocken fürs Mäusemädchen. Weil von dem Garn, aus dem ich im März Socken für mich gestrickt habe, nicht mehr ausreichend übrig war, habe ich noch ein schwarzes, namenloses Garn ergänzt, das ich noch im Fundus hatte.

Geburtstagssocken für die Oma und Restesocken fürs Baby

Für die Oma gab’s Geburtstagssocken und aus den Resten passende Socken für das Mäusemädchen.

Verwendet habe ich ein Garn aus einem Opal-Abo. Es ist nur ein Mini-Rest übrig geblieben, vielleicht zwei, drei Meter.

Eine Punktlandung also.

Zu guter letzt habe ich dann noch den Pullunder “UraUe” beendet. Das Oberteil ist allerdings noch nicht gewaschen und entsprechend auch noch nicht fotografiert.

An dem MKAL “Sagittarius” von Lanaphilia (ravelry-Link!) stricke ich noch herum. Ich möchte das Tuch vergrößern, bin mir aber noch unschlüssig, wie genau ich das anstellen möchte. Daher liegt das Tuch gerade noch ordentlich verpackt herum.

Ende Mai hat sich mein Stash daher auf 27 kg bei einer gesamten Lauflänge von 77,68 km verringert.

Nadel und Faden

Kommen wir von der guten Nachricht ohne Umschweife zum Desaster. Na gut, SO schlimm ist es dann doch hoffentlich nicht.

“My Latz is in the Air”

Ich fange also erstmal mit den geschafften Werken an. Der Latzrock “My Latz is in the Air” ist fertig und schreit danach, nicht alleine zu bleiben. Für den Herbst fasse ich also noch mindestens eine Cord-Version ins Auge.

Entschuldige das Foto – schwarz ist schlecht zu fotografieren und bei Kunstlicht umso mehr.

Genäht habe ich den Latzrock aus gut abgelagertem Stretch-Jeansstoff. Ich meine mich dunkel erinnern zu können, das ich den vor Jahren bei Buttinette gekauft habe.

Das Schnittmuster ist Top. Ich habe nur eine Sache geändert: Das Kleidungsstück ist von innen komplett mit Futterstoff versehen um Hochrutschen zu verhindern.

“Sommermütze Laura” – kleine Version

Dann habe ich zwei Sommermützen für das Kind genäht.

Die erste Version hat leider nur kurz gepasst, da habe ich fürs Nähen einfach den Zeitpunkt kurz vor dem nächsten Wachstumsschub erwischt.

Also habe ich die zweite Version großzügig zugeschnitten und natürlich ist sie jetzt zu groß… Egal, irgendwann passt sie dem Kind dann.

Genutzt habe ich das Schnittmuster “Sommermütze Laura” von Tomatenblond. Auch das Schnittmuster ist wunderbar und die Mütze ist verhältnismäßig schnell genäht. Für beide Mützen habe ich Musselin aus dem Stash verwendet – keine Ahnung, wo ich das mal bestellt habe.

Und damit nicht genug, habe ich noch eine zweite “Frau Aiko” genäht. Davon habe ich allerdings noch kein Foto gemacht. Auch hier habe ich Musselin vernäht von dem ich keine Ahnung mehr habe, wo ich es gekauft habe. Hier ist es besonders schade, denn der Stoff gefällt mir so gut, das ich davon gern noch was für einen Rock oder ein Kleid gekauft hätte.

Ebenfalls im Mai habe ich noch eine Tunika zugeschnitten und mittlerweile auch fast fertiggenäht. Dafür habe ich ein bereits vor Urzeiten gekauftes Schnittmuster verwendet. Davon erzähle ich aber mehr, wenn die Tunika fertig ist.

Das Schnittmuster für die Mütze habe ich extra für die beiden Projekte gekauft. Zusätzlich habe ich noch zwei weitere Anleitungen gekauft. Da ich die eine direkt benutzt habe, macht das also plus zwei gekaufte Anleitungen bis Ende Mai.

Wie viel Stoff ich vernäht habe, habe ich wie üblich nicht nachgemessen, aber es sind schon einige Meter gewesen. Prima fürs Gefühl also.

Häuslich

Hier haben wir jede Menge Geld ausgegeben. Für März hatte ich ja schon erzählt, das ich Pflanzen bestellt hatte und auch schon die ersten angekommen waren. Diese sind mittlerweile alle gut angewachen. Trotzdem waren noch Lücken da und die habe ich im April geschlossen und zwar mit einer Lieferung von einer örtlichen Gärtnerei.

Die neuen Pflanzen sind gerade in die Erde gekommen

Hauptsächlich für den Vorgarten gab es einige Sträucher, Bodendecker und “Lückenfüller”. Auch hier ist mittlerweile alles gut angewachsen und wird langsam aber sicher größer.

Wildes, buntes Durcheinander

Für den Garten kamen noch drei Säulenäpfel an. Dann hatte eine Nachbarin noch eine Forsythie zu verschenken, die nun vor dem Tomatenhaus steht. Als Unterpflanzung habe ich weißen Storchschnabel gekauft und zwei der Pflanzen auch noch in den Vorgarten gepflanzt.

Zum Geburtstag gab es dann auch noch Pflanzen, die muss ich aber noch in die Beete setzen, die Feier war ja erst gestern.

Aktuell grünt und blüht es bei uns an allen Ecken und Enden. Auch, wenn die Beete gerade wild und noch ohne wirkliche Struktur aussehen, gefällt es mir ausgesprochen gut.

Außerdem hat bei uns im Ort ein Unverpackt-Laden eröffnet. Ich habe bei der Crowdfunding-Kampagne mitgemacht und meine Belohnung auch schon abgeholt. In den nächsten Tagen wollte ich mit dem Kind in die Stadt laufen und dort ein wenig einkaufen. Ich hoffe, dass der Laden von den Einwohnern hier angenommen wird, das Konzept finde ich nämlich klasse.

Kindereien

Das Kind wächst und gedeiht. Und es wächst. Und wächst.

Also musste mal wieder eine neue Garderobe her. In Kleidergröße 86 ist es leider gar nicht mehr so einfach, an gute gebrauchte Hosen zu kommen. Also habe ich dann doch auf die eine oder andere Neuware zurückgegriffen. Entsprechend kamen bei uns wieder einige Pakete an.

Dann habe ich einen Teil der ersten gemieteten Klamotten von Baumwollbaby wieder zurückgeschickt, da sie zu klein geworden waren. Lediglich eine Woll-Leggins passt weiterhin wunderbar und wird wohl auch noch eine Weile bleiben dürfen. (Und dann durch die nächste Größe ersetzt werden.)

Anfang Mai war außerdem die jährliche Stoffwindelwoche, bei der die Stoffwindelhändler oft einiges an Rabatt bieten. Da habe ich eine weitere Wetbag gekauft, in der wir die Wickelutensilien transportieren. Außerdem habe ich noch neue Booster gekauft. Wir waren bisher immer ohne ausgekommen, aber mittlerweile landet doch einiges an Pipi in der Windel und die einfachen Baumwolleinlagen sind damit schnell überfordert. Booster sind zusätzliche Einlagen, die aus sehr saugfähigen Materialien bestehen, aber die Flüssigkeit langsam aufsaugen. Daher kombiniert man sie mit anderen (bei uns: Baumwoll-) Einlagen.

Fazit und Ausblick

Ungeplante Ausgaben gab es in den zwei Monaten nicht. Selbst im Urlaub haben wir nicht viel konsumiert. Neben den natürlich notwendigen Lebensmitteln und ein paar Restaurantbesuchen (weniger als früher), hat der Mann mir vorab zum Geburtstag einen Einkauf im Deerberg-Outlet in Büsum geschenkt. Ich habe auch zwei Sachen gefunden, aber eben auch nicht übermäßig viel gekauft.

Garn- und Stoffabbau liefen wesentlich besser, als ich es in Erinnerung hatte. Ab dem kommenden Monat läuft mein Elterngeld aus, so dass wir den Gürtel nun ein wenig enger schnallen müssen. Eine letzte Stofflieferung wird noch im Juni kommen und ich habe neue Kleidung fürs Mäusemädchen gemietet. Hier allerdings deutlich weniger als bei der ersten Bestellung. Es war einfach so vieles bereits vermietet.

Für das Wollfestival im August habe ich etwas Geld gespart. Außerdem hat mir der Mann ebenfalls zum Geburtstag eine Übernachtung in einem Düsseldorfer Hotel geschenkt, so dass ich mich auf einen entspannten Aufenthalt dort freue.

Ebenfalls im August wird es für das Kind in die Kita gehen – wovor es mir ehrlich gesagt schon graut. Das Kind ist sehr unsicher und hängt wie eine Klette an dem Mann und vor allem an mir. Sie hat erstmal vor allem Angst und gerade fremde Menschen findet sie gruselig. Bitte drückt uns also die Daumen, dass die Neugier und die anderen Kinder sie doch aus der Reserve locken und sie sich gut und schnell in der Kita eingewöhnt.

Ich hoffe, dass ich mich Ende Juni/ Anfang Juli wieder wie gewohnt melden kann. Pass bis dahin gut auf dich auf!

Kleine Konsumrevolution – Fazit März 2022

Ereignisreich

Während sich die Welt weiterhin im Ausnahmezustand befindet gab es bei uns in unserem kleinen beschaulichem Leben viel Normalität. Viel mehr als wir seit Beginn der Pandemie hatten.

Ich habe mich oft von Medien und Social Media ferngehalten und das hat ganz gut getan.

Das Mäusemädchen und ich konnten Krabbelkurse besuchen, uns unter den mittlerweile üblichen Sicherheitsvorkehrungen mit anderen Müttern und Babies treffen und Mann, Kind und ich waren im allerersten Kurzurlaub als Familie.

Ein kleiner Ruhepol in all dem Chaos.

Teezeit

Ich habe echt wenig Tee getrunken. Irgendwie passte die Tasse Tee zum Durchatmen nicht in den Tagesablauf hinein.

Immerhin habe ich auch keinen neuen Tee gekauft.

Lese-Ecke

Im März habe ich ein ganzes Buch gelesen. Das ist ja seit Ankunft des Mäusemädchens durchaus eine Leistung.

Gelesen habe ich “Ein böser Ort” von Ben Aaronovitch. Es handelt sich hier um den vierten Teil einer Serie, die ich vor zu langer Zeit angefangen und dann sträflich vernachlässigt habe. Nachdem ich im Dezember den dritten Teil endlich gelesen habe, lag nun noch Teil vier hier auf dem Stapel.

Bei der Peter Grant-Serie handelt es sich um Urban Fantasy, die in London spielt. Die Serie geht so los: Peter Grant ist frisch gebackener Police Constable. Die “Frischlinge” müssen ja immer die blöden Aufgaben übernehmen. So kommt es, dass Peter Grant bei richtig fiesem Wetter an einem Tatort Wache halten muss bis die Verstärkung anrückt. Tja und dabei stellt er fest, das er magisch begabt ist und er wird in die “magische Abteilung” der Londoner Polizei versetzt. Diese Abteilung besteht bis dahin aus genau einem Magier und der ist etwas… undurchsichtig.

Teil fünf liegt mittlerweile übrigens hier Zuhause. Allerdings habe ich Bücher erst im April gekauft, für März ist der Stand daher – ein Buch.

Wolle und Garn

Dieser Monat war wenig rühmlich.

Zunächst habe ich den MKAL von Lanaphilia gestartet. Einen Tag vor Beginn ist mir die einzige Nadel in 4,0 mm abgebrochen. Also habe ich neue Stricknadeln bestellt. Dabei ist mir völlig versehentlich (Hüstel) noch Sockenwolle mit in den Warenkorb gehüpft, was ein sattes Plus von 500g Garn ergibt. Ich möchte aus der Sockenwolle in Kombination mit anderem Garn aus dem Stash eine Jacke stricken. Immerhin ist dieses Garn also schon verplant.

Dann hat Frieda vom Podcast Wollkanal Garn von den Rhönschafen, die am Rhein in Düsseldorf grasen, herstellen lassen. Für eine Weste plus noch “Rest” für ein Strickprojekt fürs Mäusemädchen habe ich ein sattes Kilo Garn gekauft.

Tja, das war allerdings noch lange nicht alles. Ganz knapp vor Ende des Monats ist mir das Garn für ein Strickprojekt ausgegangen. Über dieses Strickprojekt kann ich noch nichts erzählen, das kommt aber wahrscheinlich diesen Monat.

Jedenfalls habe ich von diesem Projekt noch einiges Garn in anderen Farben übrig. So habe ich neben den fehlenden 3 Knäuel noch mehr von diesem Garn bestellt. Daraus soll eine Decke fürs Kind werden.

Du siehst also, Langeweile kenne ich nicht.

Immerhin habe ich aus einem Knäuel Sockenwolle Socken für mich gestrickt und ein Paar fürs Kind.

Außerdem habe ich endlich den Boho Texture Cardi beendet und bin sehr zufrieden damit. Zwar ist es eher ein Mantel, als ein Cardigan geworden, aber das Garn ist ein Traum, die Farbe genau mein Fall und das Ganze ist richtig kuschelig geworden.

Trotzdem ergibt das natürlich ein sattes Plus im Stash: Den Februar habe ich mit 25,43 kg Garn bei einer Lauflänge von 72,63 km beendet. Der März brachte dann ein Ergebnis von 27,24 kg Garn bei einer Lauflänge von 76,46 km. Ich glaube, ich sage dazu lieber nichts…

Nadel und Faden

Das Latzkleid “My Latz is in the Air” ist fast fertig geworden. Außerdem habe ich eine dünne Sweatjacke für den Mann zugeschnitten und aus diversen Jersey-Resten Hosen und Halstücher für das Mäusemädchen und ihren Cousin.

Außerdem habe ich angefangen eine Tunika für den Sommer zuzuschneiden. Leider ist der Stoff an einigen Stellen ausgeblichen, so dass die Nähkursleiterin ganz schön hin- und herschieben musste. Wir sind auch nicht ganz fertig damit geworden und machen nach den Osterferien damit in Ruhe weiter.

Für weitere Stoffe aus dem Stash habe ich bereits Pläne und hoffe, dass ich diese wenigstens im April schon zuschneiden kann.

Gekauft habe ich nichts, bis auf die Schnallen fürs Latzkleid, aber die sind schon verarbeitet worden.

Häuslich

Die erste Lieferung der online bestellten Pflanzen für die ungeplanten Lücken ist angekommen und direkt am Liefertag gepflanzt.

Leider friert es ja aktuell wieder und ich drücke einfach ganz fest die Daumen, dass die Pflanzen trotzdem angehen.

Gepflanzt habe ich neben ein paar Bodendeckern (Majoran) noch zwei Rosen und ein Säulenholunder. Außerdem sind zwei Himbeer-Pflanzen provisorisch eingegraben, die werden aber noch an einen anderen Platz gesetzt.

Außerdem habe ich mich über meine aktuelle n Strumpfhosen geärgert und jetzt mich dann doch mal von den ganzen Influencern “überreden” lassen, bei Snag zu bestellen. Aktuell liegen die Strumpfhosen noch in der Wäsche, aber ich bin gespannt ob sie halten, was sie versprechen.

Kindereien

Der Neffe war mit Schwager und Schwägerin über seinen ersten Geburtstag nicht im Land. Daher haben wir Anfang April nachgefeiert und natürlich habe ich noch ein paar Geschenke eingekauft.

Fürs Mäusemädchen gabs nur Dinge des täglichen Bedarfs, was leider gar nicht so einfach war. Scheinbar war die Hilfsbereitschaft den ukrainischen Flüchtlingen gegenüber sehr groß und ich könnte mir auch vorstellen, dass viele auch gehamstert haben. Entsprechend schwierig war es, sowohl an Wegwerfwindeln (die wir nachts nutzen) zu kommen, als auch an Pre-Nahrung. Ich habe mehrere Tage lang versucht, was zu bestellen und als ich dann Glück hatte, hat die Lieferzeit ziemlich lange gedauert. Glücklicherweise hatte ich frühzeitig angefangen nachzuschauen.

Ich möchte gar nicht wissen, wie viele gehamsterte Lebensmittel in ein, zwei oder drei Jahren entsorgt werden, weil niemand zig Kilo oder Liter von irgendwas verbraucht. Traurig, traurig.

Fazit und Ausblick

Im März habe ich wieder Frust- und Lustkäufe getätigt. Etwas, das ich mir bald (mit Ende des Elterngeldes) nicht mehr leisten kann. Davon abgesehen, dass ich das Hamstern von Lebensmitteln verurteile, hier selber aber in Garn und Stoffen schwimme, brauche ich ja auch Zeit, die ich nicht habe, um alles zu verarbeiten.

Ich habe noch einen Gutschein von Weihnachten hier liegen, von dem ich dieses Jahr vielleicht noch Garn kaufen werde und der Mann hat mir ein Sockenwoll-Abo geschenkt, das weiterhin läuft und mir jedes Quartal 600g Sockenwolle beschert.

Darüber hinaus versuche ich nun wieder Abbau statt Aufbau zu betreiben.

Kleine Konsumrevolution – Fazit Februar 2022

Ereignisreich

Die Ereignisse haben sich in den letzten Tagen überschlagen und die Pandemie ist nun fast gänzlich von den Nachrichtenseiten verschwunden. (Hey, die Inzidenzen steigen wieder, aber wen interessierts?)

Ich muss mental ganz viel verarbeiten und der Februar verschwimmt daher gedanklich bei mir schon sehr. Mal schauen, was ich davon noch zusammenbekomme:

Teezeit

Der Mann ist erkältet und hat eine Packung Pfefferminztee geleert. Ich denke, dass das auch zählt.

Außerdem habe ich eine Packung schwarzen Tee leergemacht und eine neue gekauft.

Sonst hat sich am Bestand nichts geändert. Macht aber immerhin -1 Packung Tee.

Lese-Ecke

Das Mäusemädchen hat wieder so eine Phase durchgemacht. Entwicklungssprung, Wachstumsschub und scheinbar ein wahnsinnig früh auftretender Nachtschreck haben die Nächte kurz aber anstrengend gemacht. (Spoiler: Die Nächte sind immer noch so. Ich habe mittlerweile fröhlich schwarze Schatten um die Augen, permanent Kopfweh und fühle mich dringend nach dem verspäteten Beginn eines Winterschlafs.)

Trotzdem habe ich was gelesen, denn zu Beginn des Monats waren Energie und Motivation noch da:

Alan Bradley – Flavia de Luce – Schlussakkord für einen Mord
Alan Bradley – Flavia de Luce – Tote Vögel singen nicht

Gekauft habe ich keine Bücher, das macht also satte -2 Bücher!

Wolle und Garn

Nun, hier war die Energie dann doch endlich.

Es ist absolut nichts fertig geworden. Ich habe ein bisschen an meiner Strickjacke weitergestrickt und ein neues Paar Socken angefangen aber das war es dann auch schon.

Ich habe einen Häkelversuch schnell wieder aufgegeben, weil der Kopf einfach nur matschig war und ich die einfachsten Bewegungsabläufe motorisch nicht umsetzen konnte.

Hier gibt es also ein etwas erschreckendes “Plusminus 0”.

Nadel und Faden

Immerhin war ich in diesem Bereich aktiver. Fertig geworden ist trotzdem nichts.

Ich war mit meinem Latzkleid “My Latz is in the Air” fast fertig, allerdings fehlten mir noch Schnallen für das Kleid. Als ich die besorgt hatte (nebst 1,5 m Jersey fürs Kind, die im Stoffladen mitwollten…), bin ich fies krank geworden und lag samt krankem Kind erstmal eine komplette Woche flach.

Immerhin bin ich in der Zwischenzeit dazu gekommen ein Schnittmuster für eine Sweatjacke für den Mann mit zum Nähkurs zu nehmen. Die Kursleiterin hat den Schnitt auf die Maße meines Mannes angepasst. Von der Stange passt hier ja leider kaum etwas, da der Mann sehr groß ist. Deswegen habe ich bisher auch noch nichts für ihn genäht. Der Plan war den Latzrock zu beenden und spätestens in der letzten Februarwoche die Sweatjacke für ihn anzufangen. Tja, war leider nix.

Mein Stoff-Stash ist also leider wieder gewachsen: +1,5 m.

Häuslich

Seit Beginn meiner Schwangerschaft haben wir es nicht mehr geschafft unseren Garten zu pflegen. Entsprechend überwuchert war alles. Mit Baby, das sich nicht ablegen lässt, wäre es uns nicht möglich gewesen, der ganzen Arbeit Herr zu werden. Also haben die Schwiegereltern netterweise an einem Wochenende geholfen. Leider war ich nicht permanent da und so ist etliches an Pflanzen, die bleiben sollten, im Müll gelandet. Einige mühseelig angesiedelte Wildkräuter waren ebenso darunter wie alle Gartennelken und Kissenastern, die ich so liebe.

Schwiegereltern und der Mann haben natürlich mit bestem Wissen und Gewissen gehandelt und böse sein kann ich ihnen auf keinen Fall.

Trotzdem schmerzt es natürlich in der Seele und auch im Geldbeutel. Denn natürlich wollen die Lücken gefüllt werden. Durch die Gartenmärkte zu touren kommt im Moment nicht in Frage und so habe ich einiges online bestellt. Hoffentlich kommen die Pflanzen in einem guten Zustand an und wachsen hier auch gut an.

Immerhin konnte ich damit die Umgestaltung eines der Beete in Angriff nehmen, die ich schon länger im Auge hatte.

Allerdings überlege ich, ob ich nicht doch noch einige der Wildkräuter, die in den Müll gewandert sind, ersetze.

Kindereien

Wir haben uns in einem Fachgeschäft zu Auto-Kindersitzen beraten lassen und sind mit neuem Sitz, sehr zufrieden und um einiges Geld ärmer wieder nach Hause gefahren. Dafür kann das Mäusemädchen jetzt beim Autofahren aus dem Fenster gucken und ist da sehr engagiert. Ihr macht Autofahren Spaß und sie kann in dem Sitz auch wunderbar schlafen.

Außerdem haben wir dort einen Winterfußsack für den Buggy erstanden. Beides wird jetzt rege genutzt und das Kind ist hier auch begeistert. So viel zu gucken! Endlich nicht mehr nur Mama ansehen, sondern die Welt. Hurra!

Zwei teure, aber richtige Entscheidungen also.

Apropos teuer… Wie weiter oben erwähnt, wächst das Mäusemädchen wieder. Also kam auch einiges an neuen Klamotten an. Größe 80! Der Wahnsinn!

Neben gebrauchten Bodies und Hosen haben wir jetzt Babykleidung gemietet. Drei Baumwoll-Seide-Bodies, zwei Woll-Hosen und ein Wolle-Seide-Baumwoll-Schlafanzug sind hier eingezogen. Die Sachen sind von hochwertigen Öko-Marken und gefallen mir super. Das Mieten ging bisher einfach und wenn die Rückgabe ebenso einfach wird, dann hat das kleine Unternehmen auf jeden Fall einen Kunden mehr gewonnen. Die Idee gefällt mir jedenfalls sehr.

Allerdings werden wir wahrscheinlich schon Ende März was von den Klamotten zurückschicken, da die Maus doch gerade sehr wächst und ich noch nicht weiß, ob noch alles so lange passen wird.

Fazit und Ausblick

Gerade in Sachen Stoffkäufe muss ich mich bremsen. Das sind tatsächlich einfach nur Frustkäufe.

Ich merke gerade, dass ich einfach nur gestresst bin. Dabei gibt es keinen speziellen Grund, sondern es ist wohl die allgemeine Gemengelage: Wenig Schlaf, viel nörgeliges Kind, fette Erkältung, Pandemie und ein völlig überflüssiger Krieg1 und kaum Möglichkeit den Kopf mal so richtig frei zu bekommen. Wir kriechen gerade alle drei auf dem Zahnfleisch ohne aktuelle Sicht auf Besserung. Keine Ahnung, wie das weitergehen soll.

Der Ausblick ist daher sehr spartanisch: Ich habe Handarbeitspläne gemacht und mir vorgenommen, mit Kind viel draußen zu sein. Bewusste Pausen einzulegen und den Mann dabei nicht zu überlasten. Dem geht’s nämlich gerade nicht besser.

Und ich betreibe jetzt ein wenig Selbstfürsorge und lege mich hin. Ganz alleine.


1 Okay, welcher Krieg ist bitte nicht überflüssig? Aber ich denke du verstehst, was ich meine.

Kleine Konsumrevolution – Fazit Januar 2022

Ereignisreich

Und da ist er schon vorbei, der erste Monat des neuen Jahres.

Die Pandemie-Lage ist wie gehabt: Die Zahlen steigen ins unermessliche, die Laune bei allen ist so unterirdisch, das wir alle kurz davor stehen, einem Balrog zu begegnen und das Wetter macht die Lage nicht besser.

Zeit also zu schauen, was ich im Januar erreicht habe, in der Hoffnung damit die Laune etwas zu heben.

Teezeit

Ich arbeite dran, Leute; ich arbeite dran.

Wenigstens nix neues gekauft und fleißig an den Beständen weitergetrunken. Irgendwie geht hier gerade fast ausschließlich der schwarze Tee weg.

Macht demnach plusminus Null.

Lese-Ecke

Hier ist wohl auch die einzig gute Nachricht, dass ich keine Bücher gekauft habe. Beendet habe ich allerdings auch keins. Ein angefangenes liegt noch auf dem symbolischen Nachttisch, aber der Mann war so nett und hat abends häufiger auf das Mäusemädchen aufgepasst. Da habe ich lieber auf der Couch gesessen und Star Trek geschaut, als im Bett zu sitzen und mit dem schlafenden Kind neben mir zu lesen.

Auch das aktuelle Hörbuch habe ich nicht weitergehört.

Hier also auch nix Neues.

Wolle und Garn

Immerhin habe ich hier was fertig bekommen:

“Pepita” von Martina Behm aus Atelier Zitron Trekking Sockenwolle

Das aus 2021 mitgenommene WiP (=Work in Progress), die zweite “Pepita” ist fertig geworden und gefällt mir sehr gut. Dem Mäusemädchen ist der Strampler noch etwas groß, aber ich bin zuversichtlich, dass sie hineinwächst.

Das Stricken hat sich etwas gezogen. Aktuelle stricke ich hauptsächlich nachts und da ich den Strampler um einiges vergrößert habe, zogen sich die glatt rechten Runden eine gefühlte Ewigkeit hin.

Kurz vor Ende des Monats sind dann noch gleich zwei Sachen fertiggeworden:

“Stinos” aus Sockenwolle aus einem Opal-Abo

Zum einen ein Paar Stinos aus einem Knäuel Sockengarn von Opal. Das Knäuel war bei einer Abo-Lieferung dabei und ich kann mich bisher nicht damit anfreunden. Auf dem Knäuel sah es mehr nach Weihnachten aus. Verstrickt irgendwie… seltsam. Aber sie sind fertig und sogar schon gewaschen. Und im Zweifel sieht sie niemand in Schuhen und mit Hose drüber.

Eine Strickfreundin meinte übrigens in dem rot-weißen Teil Hasen zu erkennen. Je häufiger ich hinschaue, desto mehr sehe ich sie auch.

“Just slip it 2018” von Susan Ashcroft aus Online Supersocke 6-fach Merino Mouliné und
Schachenmayr Regia 6-Fädig 6-Ply

Dann habe ich einen Loop beendet. Mit diesem habe ich zuerest auch gehadert, ebenfalls wegen der Farben. Ich wollte unbedingt Garn aus dem Stash dafür verwenden und nicht schon wieder was neues kaufen.

Also habe ich zwei Knäuel 6-fach Sockenwolle kombiniert. Leider mit wenig Kontrast. Also habe ich alles wieder aufgeribbelt und überlegt und überlegt. Schlussendlich habe ich dann doch wieder alles angeschlagen und fertig gestrickt. Zwar sieht man das schöne Blau nicht mehr so stark, aber ich trage sowieso aktuell eher neutralere Stricksachen und damit wird der Loop bestimmt häufig getragen.

Detailaufnahme “Just slip it 2018” von Susan Ashcroft aus Online Supersocke 6-fach Merino Mouliné und
Schachenmayr Regia 6-Fädig 6-Ply

Der Monat hätte sehr gut für meinen Plan ausgehen können, meinen Garn-Stash abzubauen.

Hätte.

“Leider” veranstaltet Lanaphilia ab März einen MKAL (=Mystery Knit Along) und ich habe mir vorgenommen, teilzunehmen. Nur aus dem vorgegebenen Garn wird mir das Ganze zu klein. Also wechselten einige gewohnt nette Nachrichten zwischen uns hin und her und ich bekam eine Beratung, wie das Problem gelöst werden könnte.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es sind vier Stränge Malabrigo Sock bei mir eingezogen. Welche das sind, zeige ich dir wenn der MKAL losgeht.

Durch das Fertigstellen von gleich drei Projekten aus Sockenwolle habe ich aber ein ganz gutes Minus herausgearbeitet.

So ist der Stand am Monatsende mit 25,43 kg/ 72,63 km Garn immerhin noch um 0,47 kg/ 1,89 km geschrumpft.

Nadel und Faden

Nicht so gut geht es beim Nähen weiter. Auch hier wollte ich meinen Stash abbauen. Direkt im Januar bin ich gescheitert. Für das wie und warum muss ich etwas ausholen:

Das Mäusemädchen hat einen Spielteppich. Da sie ein Speikind ist, landet häufiger mal etwas Milch wieder draußen. Um den Teppich zu schonen haben wir daher immer große Spucktücher darauf liegen. Von diesen haben wir allerdings nur zwei Stück und die müssen natürlich häufiger gewaschen werden. Damit das Kind in der Zeit trotzdem auf dem Teppich spielen kann, habe ich nach Musselin gesucht, den ich einfach nur säumen wollte. So haben wir was zum Wechseln da.

In einem Online-Shop bin ich fündig geworden. So ein Musselin kann aber offenbar nicht alleine reisen. So ist noch weiterer Musselin für ein Sommerkleid für mich (und vielleicht auch noch das Kind?) mitgereist, Futterstoff für mein aktuelles Nähprojekt und Bündchenware. Weil Bündchen kann man ja immer mal gebrauchen. Das macht also ein deutliches Plus und der Stash ist schon wieder gewachsen.

Dafür habe ich mein aktuelles Nähprojekt zugeschnitten und schon angefangen zu nähen. Der Futterstoff ist damit dann schon mal Geschichte. Der Musselin für den Spielteppich übrigens auch. Den habe ich ratzfatz mit der Overlock gesäumt (in der falschen Farbe, aber ich wollte nicht auch noch neues Overlock-Garn kaufen und habe es daher als Design-Element deklariert) und gewaschen. Das Kind spielt schon seit einigen Tagen darauf. Überraschenderweise bisher “unfallfrei”. (Wahrscheinlich beschwöre ich hiermit den Größten Anzunehmenden Spuckunfall herauf…)

Immerhin sind also drei Meter Stoff quasi verarbeitet. Fehlen noch das Meter Bündchenware und die drei weiteren Meter Musselin… Wie viel Stoff ich für das Kleid streichen kann, habe ich allerdings noch nicht gemessen. Das wird dann erst im Februar ein Minus ergeben.

Übrigens. Genäht habe ich doch noch mehr: Aus Resten von einem Frottee-Stoff habe ich einen Wickelauflagen-Bezug gemacht und aus Resten des Wollwalk-Anzuges zwei Halstücher und eine Mütze, die leider noch zu groß ist.

Trotzdem bleibt weiterhin ein deutliches Plus.

Häuslich

Im Sinne der Nachhaltigkeit und nachdem ich das wunderbare Buch “Nach kaputt kommt schöner” gelesen habe, habe ich Stickgarn und Stickrahmen bestellt. All das ist Anfang Januar hier angekommen und jetzt warte ich darauf, dass ich die Zeit finde, die ersten Sachen zu reparieren.

Außerdem habe ich in Anbetracht der Zahlen FFP2-Masken bestellt. Welche mit einem extra Stück Stoff über der Nase, die die Masken für Brillenträger angenehmer zu tragen machen soll. Außerdem ist der Mann ja sehr groß und hat daher Probleme damit, die normalen Masken zu tragen. Die Packung Masken ist heute angekommen und die erste Anprobe verlief beim Mann gut.

Die restlichen Einkäufe waren tatsächlich nur Dinge des täglichen Gebrauchs, im Wesentlichen also Lebensmittel für uns.

Kindereien

Spätestens nach Weihnachten herrscht in den Supermärkten tote Hose was Obst und Gemüse angeht, das nicht um die halbe Welt gekarrt wurde. Auch die Qualität lässt meines Erachtens nach zu wünschen übrig.

Da das Mäusemädchen bereits mitisst, weichen wir jetzt wenigstens für den Obst-Anteil größtenteils auf Bio-Gläschen aus.

Im Übrigen hat sich bei uns aktuell eine Mischung aus Brei und Baby Led Weaning (BLW) eingespielt:

Morgens bekommt das Baby wie gehabt die Flasche.

Beispielessen: Bolognesesauce mit gedünsteten Zucchinistücken, Brot mit Frischkäse und Orangenfilets

Zum Mittagessen gibt es dann wahlweise was vom Essen von Mama und Papa ab (ungesalzen und weniger gewürzt) oder – falls sich das Essen nicht eignet – gedünstetes Gemüse am Stück und hin und wieder Brotstreifen mit Frischkäse. Dies ist der BLW-Anteil. Im Wesentlichen bedeutet das, dass alle das gleiche essen, das Baby bekommt das Essen lediglich greiffreundlich und ohne Salz präsentiert.

Abends dann gibt es Getreidebrei mit Obst. Zu Beginn der Beikost hatte das Kind ein paar Verdauungsprobleme, so dass wir nach Rücksprache mit dem Kinderarzt, den Obstanteil erhöht haben. Außerdem achten wir darauf, dass es Obst gibt, das nicht stopfend wirkt.

Fazit und Ausblick

Besonders in Sachen Handarbeit bin ich wieder schwach geworden. Ein bisschen ärgere ich mich auch über mich selbst.

Auf der anderen Seite gönne ich mir echt selten etwas. Das meiste, was ich ausgebe, ist für Dinge des täglichen Bedarfs oder das Mäusemädchen. Da sie weiterhin nicht alleine schläft, oder sich über einen nennenswerten Zeitraum ablegen lässt, bin ich wiederum auch ein wenig stolz auf mich, das ich vergleichsweise viel geschafft habe. Außerdem bin ich dankbar. Warum? Weil es immer noch nicht selbstverständlich ist, dass sich ein Vater genau so viel um Kinder und Haushalt kümmert, wie die Mutter. Ich scheine da ein echtes Ausnahmeexemplar erwischt zu haben. Trotzdem fällt da wieder was hinüber: Die Freizeit vom Mann. Ich grübel schon seit Wochen, wie ich ihm eine Auszeit ermöglichen kann. Leider fällt mir in Anbetracht der weiter ansteigenden Infektionszahlen nicht wirklich etwas ein. Aber ich überlege weiter.

Der Februar steht nun also (wenigstens geplant) weiter im Zeichen “verarbeiten statt kaufen”. – Wobei auch das stimmt nicht so ganz. Ich arbeite an einem Überraschungsprojekt und habe dafür noch ein bisschen Garn gekauft. Da ich mit dem Projekt schon begonnen habe und das Projekt durchaus eine Deadline hat, sollte ich das Ganze aber hoffentlich relativ zeitnah verarbeitet haben. Natürlich immer unter der Prämisse, das hier nichts schiefgeht.

Davon abgesehen möchte ich wieder stärker den Konsum reduzieren und mich mit dem beschäftigen, was bereits angeschafft wurde.

Außerdem plane ich, meinen Garn- und Stoff-Stash zu sortieren und ein bisschen was davon zu verkaufen.

Kleine Konsumrevolution – Jahresrückblick 2021

Schon 2020 hatte ich überlegt, ob ich überhaupt einen Jahresrückblick machen soll.

Wie auch letztes Jahr habe ich mich dafür entschieden, wie du ja siehst. Ich werde mich wieder an die übers Jahr etablierten Kategorien halten und mal schauen, was so in groben Zügen passiert ist.

Ereignisreich

Ganz spontan dachte ich, dass dies die schwierigste Kategorie ist. Es ist dieses Jahr so viel und doch so wenig passiert.

Wir hatten und haben immer noch die Corona-Pandemie und verständlicherweise sind so ziemlich alle davon genervt und müde. All die politischen Entscheidungen, Fehler und Skandale führe ich hier nicht weiter auf, keine Sorge. Auch das Verhalten von diversen Spinnern sei hiermit nur der Vollständigkeit erwähnt.

Ich denke, wir alle wissen, wie das letzte Jahr so war und was hätte besser laufen können.

Deswegen hier ein kleiner Rückblick aufs Persönliche.

Teezeit

Obwohl es gegen Ende des Jahres mit dem Teeverbrauch besser lief, lautet das Jahresfazit hier “alles wie gehabt”. Ich habe Tee geschenkt bekommen und der Mann meinte es ab und an zu gut mit mir und hat statt einer, lieber mehrere Packungen Tee auf Vorrat gekauft.

Momentan habe ich aber einen ganz guten Rhythmus und nehme mir die Zeit, um in Ruhe eine, oder zwei Tassen am Tag zu trinken. Mal schauen, wie lange das noch so geht.

Eine kleine Neuerung gibt es seit Dezember: Ich trinke ja keinen Kaffee, dafür aber schwarzen Tee, gern mit Milch und Honig. In letzter Zeit habe ich davon recht schnell Sodbrennen bekommen und dafür immer den Honig in Verdacht gehabt. Es stellte sich aber heraus, dass es die Kuhmilch war. Also trinke ich meinen Tee nun mit Hafermilch. Schmeckt mir genau so gut und ist auch besser für die Klimabilanz. Einzig die Tetrapacks nerven, nur habe ich noch keine praktikable Alternative gefunden. Aber es ist ein Anfang.

Lese-Ecke

Übers ganze Jahr hinweg wollte sich bei mir keine rechte Lese-Motivation einstellen. Bis Mitte des Jahres war ich sehr müde, unkonzentriert und gestresst. Immerhin hatte ich einen riesigen Packen Infos an meine Vertretung, meine Chefin und eine Kollegin abzugeben. Gefühlt habe ich von Januar bis Ostern durchgeredet. Da war mir Zuhause meist mehr nach Schlafen zumute als nach irgend etwas anderem.

Trotzdem habe ich ein paar Bücher beendet; genauer gesagt 13 Stück.

Meine Jahreshighlight waren hier in Sachen “Kind und Familie” definitiv die Bücher von Jesper Juul. Er hat sehr wertschätzend geschrieben und gehandelt und mich sehr zum Nachdenken gebracht. Gerade auch im Hinblick auf die Art und Weise, wie viele Kinder in meinem Umfeld behandelt werden. Ich werde sehen, was die Zeit bei uns bringt und wie es bei uns ablaufen wird.

Im Dezember habe ich übrigens ganze zwei Romane beendet, die mir beide sehr gut gefallen haben.

Mit “Shadowmarch I – Die Grenze” von Tad Williams habe ich eine Buchreihe gestartet, die hier schon seit Jahren im Regal steht und die bei mir unter “will ich irgendwann mal lesen” lief. Den zweiten Band habe ich bereits aus dem Regal geholt. Aktuell lese ich noch ein anderes Buch, aber danach bin ich gespannt, wie es dort weitergeht.

Dann habe ich eine Serie weitergelesen, die mir schon bei den ersten zwei Bänden viel Freude beim Lesen bereitet hat: “Die Flüsse von London – Ein Wispern unter Baker Street” von Ben Aaronovitch. Gerade diesen Band fand ich toll, auch weil ich schon in der Gegend unterwegs war.

Insgesamt habe ich aber nur einen Zuwachs von 2 Büchern auf meinem SuB zu verzeichnen. Das überrascht mich etwas, habe ich doch aufgrund der langen Pause mit wesentlich mehr gerechnet.

Wolle und Garn

“Dotted Rays” Muster von Stephen West

Ich habe mehr verarbeitet, als ich gedacht habe. Auf Ravelry habe ich 2021 ganze 30 Projekte eingetragen!

Natürlich waren viele Babysachen dabei, aber auch drei Tücher und eine Jacke.

“Naima” Muster von AnkeSTRiCK

Die meisten Projekte waren aber kleine Sachen. Immerhin neun Paar Socken habe ich gestrickt. Oh, Moment!

Dabei fällt mir auf, dass ich die beiden Sockenpaare, die ich als Weihnachtsgeschenk für meine Eltern gestrickt habe, gar nicht eingetragen habe!

Damit wären es dann also 32 Projekte und elf Paar Socken! Ich bin ehrlich gesagt überrascht, denn gefühlt habe ich nur die Hälfte von dem fertigbekommen, was ich wollte.

“Mouse in a flowered dress” Muster von Julie Williams

Trotzdem gibt es ein mehr als deutliches Plus in meinem Stash. Ins Jahr 2021 bin ich gestartet mit einem Stash von 20,46 kg bei 64,8 km Lauflänge. Den Dezember habe ich dann mit 25,9 kg bei einer Lauflänge von 74,52 km beendet. Da dürfte der Auftrag für 2022 klar sein, oder?

Nadel und Faden

Weste “Woldlööper” Schnittmuster von Rabaukowitsch

Ich glaube, hier war meine Demotivation am Größten. Üblicherweise gehe ich ein mal in der Woche zum Nähkurs. Pandemiebedingt ist dieser bis in den Spätsommer hinein ausgefallen. Mir steckte außerdem irgendwie noch dieses blöde Masken nähen in den Knochen. So hatte ich viele, viele Pläne und habe davon nur wenig umgesetzt.

Trotzdem habe ich auch hier etwas beendet und bin schon stolz auf mich, was ich gelernt habe.

Wollwalk-Anzug, Schnittmuster aus der Ottobre Kids 4/2019
  • Ich habe das erste Mal Klett vernäht und eine Hülle für eine Babymatratze genäht – ohne Anleitung und genaue Maße.
  • Ich habe eine Weste mit Trageeinsatz genäht, die mich vor mehrere Herausforderungen gestellt hat. Hier habe ich auch das erste Mal einen Reissverschluss eingenäht.
  • Ich habe eine Overlock-Maschine gekauft und damit das erste Mal Babysachen genäht.
  • Ebenfalls mit der Overlock habe ich das erste (und hoffentlich letzte Mal) PUL genäht.
  • Ich habe das erste Mal mit Wollwalk genäht.
  • Und zu guter letzt habe ich auch das erste Mal Bekleidung gefüttert.

Trotzdem habe ich hier auch noch ein “aber”, denn ich habe viele, viele Stoffe gekauft. Auch hier ist mein Stash also ordentlich angewachsen.

Häuslich

Mein Nestbautrieb hat (fast) voll durchgeschlagen. Zwar haben wir immer noch kein Kinderzimmer (wozu auch?) aber dafür einiges geschafft.

Zum Ende 2020 haben wir unsere Meerschweinchenhaltung aufgegeben. Ich war emotional immer sehr getroffen, wenn was mit einem der Tiere war und das wollte ich nicht mehr. Also haben wir das letzte verbliebene Tierchen zu einer lieben Nähfreundin gegeben, wo es in eine tolle Gruppe gezogen ist.

Hipphipp hurra! Da ist der Schrank!

Den riesigen Meerschweinchen”käfig” im Wohnzimmer haben wir dann abgebaut und dort ein Regal aufgebaut, sowie Platz für eine Spielecke für das Mäusemädchen gelassen. Dann haben wir den Eingangsbereich auf Vordermann gebracht und auch hier etwas neu gekauft: Ein Regal um unsere Taschen und einen kleinen Wäschekorb unterzubringen. Fürs Wohnzimmer gab es auch noch zwei kleine Regale um alles, was herumsteht wegräumen zu können.

Ebenfalls für das Wohnzimmer haben wir uns einen Buffetschrank gekauft, auf den wir leider einige Monate warten mussten. Als er dann endlich da war (und aufgebaut) haben mir die mitgelieferten Schrankknöpfe nicht gefallen und ich habe daher hier auch noch was Neues bestellt.

Dann ist noch mein Bürostuhl kaputtgegangen, den wir dann noch ersetzen mussten.

Das Laminat liegt!

Unter erschwerten Bedingungen hat der Mann unseren Dachboden ausgebaut. Unser Gästezimmer soll ja das Kinderzimmer werden und mit Kind war mir klar, dass so ein Ausbau nichts wird. Also hat der Mann versucht an Material heranzukommen, was bei geschlossenen Baumärkten gar nicht so einfach war. Vor allen Dingen, weil er sich einiges vor Ort anschauen musste um zu entscheiden, welches Material das Richtige ist…

Aber alles ist fertig geworden und auch richtig schön. Ich bin wirklich begeistert und auch stolz auf den Mann, der ja nun nicht vom Fach ist und trotzdem alles vom Trockenbau bis zum Laminat legen gestemmt hat.

Auch durch weitere Möbel, die wir für den Dachboden gekauft hatten, wurde unser Budget hier massiv gesprengt.

Gegen Ende des Jahres kehrte in diesen Bereich dann aber glücklicherweise Ruhe ein und wir hatten nur noch kleinere Ausgaben, wie einen neuen Bewegungsmelder und eine portable Festplatte.

Kindereien

Stoffwindelausstattung

Neben dem Dachbodenausbau dürfte dies mit Abstand der größte Posten des vergangenen Jahres gewesen sein.

Obwohl wir vieles gebraucht gekauft oder sogar geschenkt bekommen haben, fiel immer wieder etwas an, was wir so schnell wie möglich brauchten.

Nachhaltig waren viele Anschaffungen deswegen nicht. Durch die Pandemie haben wir fast nichts vor Ort gekauft, sondern viele bestellt. Alle Sachen waren natürlich hygienisch einwandfrei eingepackt – teilweise mehrfach. Allein, was bei uns an Verpackungsmüll angefallen ist, war der Wahnsinn! Der Mann ist mehrfach mit Wagenladungen voll Pappe zum Bauhof gefahren, weil wir nicht mehr alles in der Papiertonne unterbringen konnten.

Wir haben die komplette Erstausstattung gekauft:

  • Kinderbett nebst Matratze und Bettlaken,
  • zwei Wickeltische,
  • ein Tragetuch,
  • zwei Tragen,
  • Badewanne,
  • Spucktücher über Spucktücher,
  • Matratze für den Laufstall,
  • Stoffwindel-Vollausstattung,
  • Kleidung (obwohl wir sehr viel geschenkt bekommen haben, brauchten wir noch Unmengen an Kleidung. Fast alles habe ich hier gebraucht gekauft.)
  • und verschiedenste Verbrauchsmaterialien fürs Kind.

Bestimmt habe ich in der Aufzählung noch einiges vergessen.

Außerdem habe ich einiges an Bekleidung für mich gekauft und war einfach nicht gewillt dafür die teilweise unverschämten Preise zu zahlen. (Sorry, aber für ein Umstandskleid aus Polyester zahle ich einfach keinen dreistelligen Betrag. Punkt.)

Vermischtes

Die größten Ausgaben hier waren wohl ein neuer Pürierstab und eine neue Brille für mich.

Dann brauchte ich noch neue Schuhe, von denen aber nur eins der bestellten Paare gepasst hat. Durch die Schwangerschaft habe ich ganz schön breite Füße bekommen und passe in kaum noch eins der alten Schuhpaare rein. Ich will hoffen, dass sich das mit der Zeit wieder gibt.

Zu guter letzt waren die Weihnachtsgeschenke für den Mann dieses Jahr auch noch reichlich. War wohl meine Art danke für dieses schreckliche, schöne, chaotische letzte Jahr zu sagen, denke ich.

Fazit und Ausblick

Ein weiteres außergewöhnliches Jahr ist zuende. Es war schlimm, ich war durch die Pandemie völlig fertig, wir haben eine besch…eidene Geburt erlebt und die ersten Monate waren mehr als nur herausfordernd.

Aber: Ich habe so viele Handarbeitsprojekte beendet, so viel geschaffen. Wir haben wunderbare Menschen kennengelernt oder endlich wiedersehen können. Wir haben uns als Familie gefunden (und finden uns noch). Ich habe festgestellt, dass alle Ängste meines Mannes, er könne kein guter Vater sein, unbegründet waren und sind. Ich bin an meine Grenzen gegangen und darüber hinaus. Ich bin gesundheitlich so angeschlagen, wie noch nie und trotzdem tobt das Leben in diesem Haus auf eine anstrengende, herausfordernde und schöne Art und Weise.

Vielleicht fange ich wieder an, mich wieder zu trauen, ein kleines bisschen optimistisch in die Zukunft zu schauen. Vielleicht.

Und um etwas konkreter ins neue Jahr zu schauen:

Ich möchte endlich mit dem Mäusemädchen und dem Mann am normalen Leben teilnehmen können ohne Angst haben zu müssen.
Ich möchte weniger konsumieren.
Ich möchte bewusster konsumieren.
Ich möchte meine Vorräte reduzieren.
Ich möchte aktiv sein und mich einbringen.

In diesem Sinne wünsche ich euch Gesundheit und Zufriedenheit für 2022!

Kleine Konsumrevolution – Fazit Dezember

Ereignisreich

So, die Feiertage sind überstanden, der Mann liegt mit Kind nebenan beim verspäteten Mittagsschlaf und ich nutze die Gelegenheit für diese Zeilen hier.

Ich wünsche dir und deiner (Wahl-)Familie einen wundervolles Jahr 2022. Hoffentlich werden wir so was wie einen Lichtblick bekommen. Die letzten zwei Jahre waren ja größtenteils für die Tonne.

Aber genug davon, jetzt erzähle ich dir ersteinmal von einem neuen Monat voll mit wunderbarem Scheitern.

Teezeit

Ich trinke fleißig Tee aus dem Vorrat, im Dezember ist allerdings keine Packung leer geworden. Dafür habe ich von einer Kollegin eine Packung Tee geschenkt bekommen. Macht also +1.

Lese-Ecke

Im November hatte ich ja schon angekündigt, dass ich viel gekauft habe. Unter anderem auch Bücher.

Der Mann hat zu Weihnachten von mir den 1. Teil der Witcher-Reihe von Andrzej Sapkowski geschenkt bekommen, nachdem er schon jahrelang drumherum geschlichen ist. Dieses Geschenk war natürlich vollkommen uneigennützig. Hüstel… Als Neuzugang für meinen SuB zält das natürlich nicht.

Dann habe ich ein Nachschlagewerk zum Thema Kinderkrankheiten und Entwicklung gekauft. So Nachschlagewerke zählen auch irgendwie nicht, oder was meinst du?

Was aber definitiv zählt, ist ein Buch, für das ich an einem Crowdfunding teilgenommen habe: “Nach kaputt kommt schöner”. Ein Buch über das Reparieren von Kleidung. Damit wollte ich mich schon länger beschäftigen und jetzt mit Kind, ist es sicherlich sinnvoll Kleidung stopfen zu können. Ein Bonus ist es natürlich, wenn es dann auch noch schön aussieht. Das Buch habe ich gerade angefangen zu lesen und hoffe, dass ich bald auch Zeit habe, Sachen zu stopfen.

Zu guter letzt ist auch noch ein Kochbuch für Beikost-Rezepte eingezogen und ein humoristisches Buch von Marlene Hellene: “Zu groß für die Babyklappe: Geschichten aus dem Müttergenesungswerk”. Letzteres habe ich bereits angefangen zu lesen und ersteres schon nach Rezeptideen durchstöbert. Wiederum finde ich, dass ein Kochbuch jetzt nicht zwingend zählt.

Tatsächlich habe ich im Dezember Zeit gehabt, so richtig ausdauernd zu lesen und ich streiche daher diese Bücher von meinem SuB:

Tad Williams – Shadowmarch I, Die Grenze
Ben Aaronovitch – Die Flüsse von London, Ein Wispern unter Baker Street

Das macht dann also am Ende plusminus null Bücher.

Wolle und Garn

Hier gibt es wieder ein deutliches Plus zu verzeichnen.

Mein Opal-Abo ist nämlich angekommen. Weil Weihnachten war, gab es noch einen zusätzlichen Strang Sockengarn. Das macht dann allein 700g neue Sockenwolle!

Fertig gestrickt habe ich lediglich ein Paar Wollsocken als Weihnachtsgeschenk für meinen Vater und aus den Resten ein Paar Beinstulpen für das Mäusemädchen. Und natürlich habe ich vergessen von den Socken vor dem Verschenken ein Foto zu machen und die Stulpen fürs Kind sind noch in der Wäsche…

Damit beende ich das Jahr mit einem Stash von 25,9 kg Wolle bei einer Lauflänge von 74,52 km.

Nadel und Faden

Ich erwähnte, dass ich Dinge gekauft habe, oder?

Dazu gehörten eindeutig die zehn neuen Schnittmuster, die ich online gekauft habe. Das meiste davon sind freie Schnittmuster, aber dennoch erweitern sie natürlich meine “Bibliothek” beträchtlich.

Unser Neffe hat zu Weihnachten eine Hose von mir genäht bekommen. Eins der gekauften Schnittmuster habe ich dafür gebraucht.

Da ich Kniepatches aufbringen wollte, bin ich in den lokalen Stoffladen marschiert und habe passendes Vlies gekauft. Und wenn man schon mal da ist und wenn da schon mal Stoffe heruntergesetzt sind… Also sind 2x je 0,5 m Jersey für Kinder mit nach Hause gewandert.

Allerdings habe ich auch den neuen Wollwalkanzug fürs Kind fertig gestellt. Gebraucht habe ich dafür 0,9 m Wollwalk und 0,9 m Jersey zum Füttern. Der Anzug gefällt mir richtig gut, auch wenn er sehr aufwändig zu Nähen war. Er ist dem Mäusemädchen noch etwas sehr groß, aber man kann sie schon hineinstecken, ohne das man sie anschließend suchen muss.

Ganz zum Ende des Monats habe ich dann noch eine Hose für das Mäusemädchen genäht. Benutzt habe ich dafür Reste von der Hose für den Neffen, nur die Kniepatches habe ich mir gespart.

Damit habe ich fast alles von dem im November gekauften Jersey verarbeitet. Es bleiben nur noch Reste übrig, aus denen ich entweder Halstücher machen möchte, oder eine Jerseymütze oder beides. Mal schauen, wie das so passt.

Natürlich “musste” ich auch noch meine neue Overlock-Maschine ausprobieren. Und was ist dazu besser geeignet, als ein ganz einfaches Projekt, bei dem man nur geradeaus nähen muss? Also habe ich eine Wickelunterlage genäht. Blöd nur, dass sich sowohl PUL als auch Frottee beim Nähen verhalten wie ein Ar… pardon, ich meine natürlich, wie eine Diva. Also ist das ganze Ding nicht nur kleiner geworden als geplant (habe noch versucht alles zu begradigen) sondern auch krumm und schief. Aber es erfüllt seinen Zweck und ich hoffe einfach, dass die niedlichen Enten vom Rest ablenken.

Häuslich

Der Mann hat einen neuen Bewegungsmelder für unsere Einfahrt gekauft und montiert. Das verbuche ich eindeutig unter “notwendige Ausgaben”.

Kindereien

Ich hatte ein wenig Angst vor Weihnachten.

Das Kind ist eh schnell mit zu vielen Sinneseindrücken auf einmal überfordert. Außerdem wollte ich verhindern, dass sie mit Geschenken überschüttet wird, nur um ihr was zu schenken.

Natürlich gab es trotzdem viel zu viele Dinge. Und natürlich war sie von dem vielen raschelnden Papier, den Spielzeugen und dem ganzen Drumherum heillos überfordert.

Ich hoffe, dass es nächstes Jahr für sie einfacher wird.

Im Vorfeld habe ich Geschenke von uns gekauft und im Namen meiner Eltern. Es war vieles dabei, was einfach praktischer Natur ist und was wir für sie gebraucht haben. Beispielsweise ein Set mit Lätzchen, da wir seit ein paar Wochen mit der Beikost gestartet sind.

Außerdem gab es nun noch eigenes Geschirr aus Silikon fürs Baby, damit sie (mehr oder weniger selbstständig) mitessen kann. Wir machen momenten eine Mischung aus Breifütterung und Baby led weaning. Letzteres bedeutet im Wesentlichen, dass das Kind von Anfang an selber essen lernt und keinen Brei bekommt, sondern handliche Portionen, die vom “Erwachsenenessen” abgezweigt werden. Dabei würzt man das Essen natürlich deutlich weniger und verzichtet möglichst ganz auf Salz und Zucker. Außerdem hat sie uns signalisiert, dass sie gern zu den Mahlzeiten auch Wasser trinken möchte. Deswegen gab es für sie auch noch ein eigenes Babyhände-geeignetes Becherchen und die üblichen Trinklernflaschen um für alle Fälle gerüstet zu sein.

Dann habe ich noch Windelvlies gekauft, da sich mit der Beikost natürlich auch die Verdauung des Babies verändert. Sagen wir, die Hinterlassenschaften sind nun eine größere Herausforderung, als das, was rauskommt, wenn man ausschließlich Milch füttert…

Genau für so was gibt es Windelvlies. Das sind stabile Einlagen aus z.B. Zellstoff, die alles Feste auffangen, so dass man es nicht mühseelig aus der Stoffwindeleinlage herauswaschen muss.

Du siehst also, ich habe nicht übertrieben. Im Dezember habe ich jede Menge konsumiert, bestellt, gekauft – wie auch immer du es nennen möchtest.

Übrigens: Die neuen Spielzeuge habe ich direkt eingesackt. Es wird nun alle paar Wochen mal was ausgetauscht an Spielzeugen. Sie benutzt eh meist nur 3-4 parallel. Mehr wird dann ignoriert.

Vermischtes

Der Mann liest ja nicht nur, sondern er baut auch sehr gerne Dinge aus Klemmbausteinen. Seit Jahren hängt er mir in den Ohren, dass er gern einen Corgi möchte, deswegen hat er zu Weihnachten dieses hübsche Set bekommen. Er hat sich königlich amüsiert und den Hund in Rekordzeit zusammengebaut. Außerdem hat er von mir noch ein Bauset für ein Panzermodell bekommen. Da scheiden sich ja unsere Geister, aber er stellt sich so was dann gern ins Regal in seinem Keller.

Damit nicht genug, hat er dann auch noch zwei Nerdshirts zu Weihnachten bekommen. Klamotten in seiner Größe zu finden ist ja leider nicht so einfach und so bekommt er zu Weihnachten und zum Geburtstag immer mal wieder was, was mir so über den Weg läuft.

Fazit und Ausblick

Im Januar liegen – wie bei so vielen – jede Menge Zahlungen an. Versicherungen, Mitgliedsbeiträge, Steuern und so weiter und so fort. Große Sprünge werden wir da nicht machen können.

Trotzdem werden wir losziehen und uns nach einem geeigneten Buggy fürs Mäusemädchen umschauen. Nicht, das ich sie nicht gern tragen würde, aber sie dreht sich immer mehr um und möchte lieber in die Gegend schauen, als immer nur auf Mama zu gucken. Auf dem Rücken tragen wäre natürlich eine Option, die wir auch immer mal wieder wahrnehmen. Allerdings müsste ich dann noch für draußen eine neue Jacke kaufen, da ich das Kind bei dem Winterwetter nicht über der Kleidung tragen möchte. Und ehrlicherweise ist mir das zu teuer. Und zum selber nähen fehlt mir schlicht die Zeit.

Sonst müssen beide Autos noch zur Inspektion – drück bitte die Daumen, dass es da keine Reparaturen gibt.

Ich werde nun Mann und Kind so langsam wecken gehen und dann läuten wir schon wieder den letzten Teil des Tages ein. Die Zeit fliegt wirklich immer schneller vorbei.

Kleine Konsumrevolution – Fazit November 2021

Ereignisreich

Die Corona-Inzidenz steigt und steigt und steigt. Glücklicherweise leben wir hier in einer Ecke Deutschlands, die nicht so stark betroffen ist, wie z.B. Sachsen oder Bayern. So haben wir hier “nur” mit Werten um die 100 – 200 zu tun, wobei das im Vergleich zu der Zeit vorher auch schon wahnsinnig hoch ist.

Bereits zwei Mal hatte ich Kontakt zu jemandem, der positiv getestet wurde, bzw. längeren Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte. Alle meine Tests blieben bisher glücklicherwese negativ. Hoffentlich bleibt dies so.

Du siehst, dass die Pandemie immer noch unser Leben bestimmt. Im Gegensatz zu den vorherigen Wellen gibt es zwar Einschränkungen und wir halten uns weiterhin von Menschenansammlungen fern, aber dieses Mal sind wir nicht komplett vom öffentlichen Leben ausgeschlossen. Dadurch, dass ich geimpft bin, können wir ganz normal zum Babyschwimmen gehen und auch im November fand der Nähkurs ganz normal statt und auch das Strickcafé, dass ich leite. Privat schränken wir unsere Kontakte weiterhin ein, treffen uns aber sporadisch und unter den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen mit anderen. Ich merke auch, dass genau dies dem Mäusemädchen gut tut. Zwar erschrickt sie immer noch sehr leicht bei lauteren Geräuschen, aber sie ist nicht mehr ganz so überfordert mit solchen Situationen.

Hoffentlich zeigt sich hier in allem ein Aufwärtstrend, denn ich bin einfach so mütend und verliere Tag für Tag weiter den Glauben in die Menschheit.

Aber, ich möchte hier nicht weiter schlechte Laune verbreiten und erzähle dir daher vom November:

Teezeit

Ich möchte bitte Applaus von dir haben. Ja, genau – jetzt.

Danke, danke! 😉

Natürlich sage ich dir auch noch, warum: Im November habe ich ganze drei Packungen Tee geleert und keine einzige neu gekauft.

Zugegebenermaßen habe ich aber von einer lieben Strickfreundin eine Packung schwarzen Tee geschenkt bekommen, aber diese Packung nehme ich gern in die Statistik auf.

Macht also für November -2 Packungen Tee.

Lese-Ecke

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Mittlerweile habe ich den größten Teil meiner Freizeit-Beschäftigungen auf den Abend verlegt. Das Mäusemädchen schläft zwar, aber nicht alleine und auch nur an den Mann oder mich angekuschelt. Also sitze ich jetzt abends im Bett, schön gemütlich eingemuckelt und lese oder stricke mit Umhängelampe. So komme ich wenigstens an die eine oder andere Stunde um etwas zu schaffen.

Im November habe ich so vier Kapitel im aktuellen Buch “Shadowmarch – Die Grenze” von Tad Williams gelesen.

Außerdem habe ich es geschafft anderthalb Kapitel von “Lord of the Rings” von J.R.R. Tolkien zu hören.

Gekauft habe ich nichts, es bleibt also weiterhin bei plusminus Null.

Wolle und Garn

Geschenke von der lieben pittipicture

Ich habe ein Paket von einer lieben Strickfreundin bekommen. Na gut, das Mäusemädchen und ich. Ein richtiges Wohlfühl-Paket ist da angekommen und ich gestehe, dass ich schon fleißig nasche. Die wunderschönen Socken sind saubequem und ich trage sie gern. Das Knubbelchen wird vom Mäusemädchen geliebt und der Strang Garn, der dabei lag, ist genau meins.

Die Bodies liegen bereits gewaschen hier und warten auf ihren Einsatz. Noch sind sie etwas zu groß, aber ich bin mir sicher, dass das Kind da schneller reingewachsen ist, als man gucken kann.

Dann habe ich noch Geschenke gestrickt, die ich hier aber noch nicht zeigen kann.

An meinem Boho Texture Cardi (ravelry-Link!) habe ich einen Mustersatz gestrickt.

Mit dem Neuzugang aus dem Geschenkepaket liegt meine Stash-Größe also bei 25,2 kg und einer Lauflänge von 71,54 km. Zum Vormonat gab es also keine Veränderungen.

Nadel und Faden

Weste Woldlööper mit Trageeinsatz

Die Weste habe ich ja letzten Monat schon fertiggstellt gehabt, im November ist nun auch endlich der Trageeinsatz fertig geworden.

Ich bin sehr zufrieden damit und kann die Anleitung nur empfehlen. Werde von der Designerin bestimmt noch mehr nähen.

Dann habe ich einen Wollwalk-Anzug für das Mäusemädchen angefangen zu nähen. Im November ist er aber leider dann doch nicht fertig geworden.

Nachdem ich mit Stoffkäufen sparsam gewesen bin, bin ich Ende des Monats zum Black Friday dann doch schwach geworden. Ich habe insgesamt 5 m Wollwalk gekauft, sowie Sweatstoffe und Bündchenware für ein Weihnachtsgeschenk. Für die Overlock-Maschine habe ich dann noch Nadeln bestellt, aber die zählen irgendwie nicht, oder?

Häuslich

Ich habe mir endlich eine externe Festplatte zur Datensicherung gegönnt. Ehrlich gesagt, hatte ich so was seit Jahren auf meiner Liste und dann habe ich es wieder vergessen oder es passte gerade finanziell nicht so rein. Aber jetzt ist die Festplatte da und ich hoffe, dass sie lange halten wird.

Zum Advent habe ich für meinen Mann einen klassischen Adventskalender mit Schokolade bestellt und für uns beide einen etwas anderen Adventskalender: Über 24 Tage versucht man einen Fall zu lösen und gerät dabei Sherlock Holmes in die Quere. Ein bisschen ist das Ganze wie ein Exit-Game in Buchform.

Sonst gab es fürs Haus selber keine Anschaffungen.

Kindereien

Ganz zu Anfang des Monats habe ich mich tierisch über mich selbst geärgert: Wir waren zu Besuch und als wir uns auf den Rückweg gemacht haben, habe ich die Trage nicht richtig ins Auto geräumt. Ein Träger hing heraus. Ungefähr auf der Hälfte der Strecke gab es einen lauten Knall. Erst dachten wir, dass ein Reifen geplatzt sei, oder das Wild gegen die Seite des Autos gelaufen sei. Aber es war der Tragegurt. Glücklicherweise war am Auto nichts, und der Gurt der Trage ist überraschenderweise auch nicht gerissen. Trotzdem war die schöne Trage reichlich ramponiert. Erst hatten wir überlegt, ob wir das Ganze reparieren könnten, aber dann haben wir uns dafür entschieden früher als geplant auf die größere Version der Trage umzusteigen.

Glücklicherweise habe ich eine schöne Trage von der gleichen Marke gebraucht gefunden und seitdem leistet diese Trage uns gute Dienste. Im Nachhinein war es wohl die richtige Entscheidung, da das Kind noch reichlich gewachsen ist und jetzt in die neue Trage gut hineinpasst. Vermutlich hätten wir also eh allerspätestens Anfang Dezember eine neue Trage kaufen müssen.

Auch aufgrund des Wachsens brauchte das Kind schon wieder neue Klamotten. Dieses Mal hat es sich aber auf ein paar neue Schlafanzüge und neue Schlafsäcke beschränkt. Beides habe ich ebenfalls gebraucht gekauft. Aktuell ist das Mäusemädchen also bei Größe 74 angekommen und hat wahnsinnig lange Beine. Durch das Tragen braucht sie eh längere Hosenbeine als üblich, sodass einige Hosen bereits wieder zu kurz sind. Diese Hosen kann sie aber noch gut Zuhause tragen.

Für unterwegs behelfen wir uns jetzt mit einer Strumpfhose in Größe 86 und dem sowieso warmen Wollwalkanzug.

Vermischtes

Auf die harte Tour habe ich festgestellt, dass meine Füße durch die Schwangerschaft um einiges breiter geworden sind. Ich hatte nämlich schicke Schuhe angezogen und merkte wohl, dass diese etwas eng sitzen. Mitten auf der Spazierrunde dann habe ich gemerkt, dass ich mir Blasen gelaufen habe und am Ende der Runde… na, du kannst es dir sicherlich denken.

Also habe ich neue Schuhe bestellt. Wegen der Pandemie möchte ich im Moment so was nicht vor Ort kaufen gehen. Von den fünf bestellten Paaren hat leider nur ein Paar gepasst und das waren Trailrunningschuhe. Für Spaziergänge bin ich nun also gut gerüstet, nur Gelegenheiten um sich richtig schick zu machen, dürfen vorerst nicht kommen… (Hallo Weihnachten, wo kommst du denn so plötzlich her…?!)

Fazit und Ausblick

Ich bin zufrieden mit meinen Ausgaben. Es war nur die Trage dabei, die so völlig außer der Reihe war, Frustkäufe habe ich gar nicht gemacht. Die Teekiste lichtet sich langsam, was mich auch sehr freut. Hauptsächlich liegen dort nun noch lose Tees, die ich aber sicherlich auch noch verbrauche. Die Ausgaben fürs Mäusemädchen waren auf jeden Fall notwendig und ansonsten verarbeite ich landam aber stetig meine Wollvorräte.

Im Dezember wird alles sicherlich anders aussehen, das kann ich dir jetzt schon verraten. Neben den Weihnachtsgeschenken kam noch der eine oder andere Kauf zusätzlich dazu. Davon erzähle ich dir dann aber im neuen Jahr.

Ich wünsche euch schöne Jul, Hannukka, Weihnachten oder was ihr auch immer feiert. Entspannte Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.