Ich kauf nix – Fazit Mai 2021

Nach einem kalten, nassen und die Laune massiv herunterziehendem Mai, ist es wieder Zeit Bilanz zu ziehen.

In diesem Monat war hauptsächlich der Mann aktiv und fleißig (siehe UYH – Teil 2 – Der Dachboden des Grauens), während ich mich größtenteils auf der Couch aufgehalten, und höchtens zwischendurch mal meinen Senf abgegeben habe.

Körperlich und Mental bin ich seit Mai hauptsächlich angestrengt und genervt, dass ich nicht mehr alles machen kann, was ich mir so vornehme. Meine Leistungsfähigkeit beschränkt sich hauptsächlich darauf, die Spülmaschine aus- und wieder einzuräumen und danach erstmal eine halbe Stunde auf die Couch gehen zu müssen.

Geduld ist einfach nicht meine Stärke, sodass ich an manchen Tagen einfach nur genervt war. Hinzu kam das ständige Regenwetter. Natürlich tut es den Pflanzen gut und ich war auf jeden Fall dankbar, dass ich nicht ständig rausrennen und gießen musste. Auf der anderen Seite wäre ich auch gern einfach mal draußen im Garten gewesen und hätte ein wenig Sonne tanken wollen.

Aber genug der Jammerei, denn objektiv gesehen geht es mir und uns ja nicht schlecht.

Tee

Eine Packung gekauft, eine leergemacht. Alles bleibt wie gehabt.

Lesen

Hier war ich fleißig. Ich habe drei Bücher beendet und keins gekauft.

Das Endergebnis für diesen Monat sind also grandiose – 3 Bücher! Yeah!

Stricken

Nach den Garnkäufen im April habe ich mich im Mai zurückgehalten und nichts bestellt. Dafür habe ich einiges verarbeitet. Hauptsächlich war es “Kleinkram”, aber Kleinvieh macht ja auch Mist.

Beendet habe ich das Tuch Nymphalidea (Ravelry-Link!) von dem ich allerdings noch kein schönes Foto habe machen können.

Stinos Nr. 6

Außerdem habe ich noch zwei Paar Stinos beendet – das 6. und 7. Paar in diesem Jahr.

Eins davon habe ich gegen einen süßen Strampler getauscht.

Stinos Nr. 7

Ein weiteres Strickprojekt ohne gescheites Foto ist der Batad von Stephen West. (Ravelry-Link!) Der Batad ist eine Mischung aus Cowl und Poncho und trägt sich bisher sehr angenehm. Ich denke, davon werde ich irgendwann noch ein Exemplar stricken.

Béguin de Printemps

Für das Krümelchen habe ich natürlich auch noch was gestrickt. Zum einen ist eine Babymütze fertig geworden, die ich sehr niedlich finde.

Davon werde ich bestimmt noch eine stricken.

Das Muster heißt Béguin de Printemps. (Ravelry-Link!)

Little Sister’s Romper

Genau so, wie der Little Sister’s Romper (Ravelry-Link!) war die Mütze schnell gestrickt. Und so ein fröhliches Grau passt ja immer. Auch den Sommerstrampler werde ich bestimmt noch mal stricken. Bleibt nur zu hoffen, dass der Sommer auch kommt, bevor das Krümelchen wieder herausgewachsen ist…

Aktuell bin ich mit meinem Stricklatein allerdings etwas am Ende. So wirklich Lust habe ich auf nichts, beziehungsweise müsste ich für ein Projekt, auf das ich Lust habe, Garn bestellen und das möchte ich nunmal vermeiden. Also stricke ich an meiner Restedecke weiter und grüble vor mich hin, was ich noch so anfangen könnte.

Immerhin habe ich einiges an Garn verbraucht:

Bei einem Restbestand von 21,52 kg auf 67,25 km macht das immerhin ein Minus von 0,66 kg und 2,71 km.

Nähen

Unglaublich aber wahr: Hier hat sich etwas getan!

Meine Eltern haben uns ja meinen alten Laufstall vom Dachboden geholt. Dieser steht nun bei uns im Wohnzimmer und Krümelchen soll zwischendurch dort schlafen. Dazu habe ich eine Schaumstoffmatratze zuschneiden lassen und dann einen Bezug dafür genäht.

Den Stoff dafür habe ich zwar extra bestellt, aber dann eben auch direkt wieder verarbeitet. Ein Schnittmuster habe ich dafür nicht verwendet, sondern alles so Pi mal Daumen zugeschnitten und genäht. Hat gut geklappt.

Im Übrigen bin ich drumherum gekommen, einen Reißverschluss einzunähen: Da ich keinen passend langen Reißverschluss in der “richtigen” Farbe gefunden habe, habe ich einfach Klettband als Verschluss eingenäht.

Anleitungen

Außer für die Stinos habe ich Anleitungen erstmalig gebraucht. Macht also – 4 Anleitungen für Mai.

Kurz vor Monatsende habe ich jedoch noch einen Rabattgutschein erhalten, von dem ich eine Anleitung gekauft habe. Es bleibt also bei einem höheren Verbrauch, als Zukauf, allerdings eben “nur” bei -3.

Kind

Von der Schaumstoffmatratze habe ich ja schon erzählt. Davon abgesehen habe ich ein zweites Stillkissen nebst Ersatzbezug bestellt, sowie mehrere Sets an Knöpfen für Kinderkleidung.

Desweiteren haben wir noch ein Jersey-Tragetuch und eine Babytrage geschenkt bekommen. Beides wird dann am lebenden Objekt getestet. Sollte Krümelchen nicht darauf stehen, getragen zu werden, schauen wir uns dann noch mal nach einem Kinderwagen um.

Sonstige Ausgaben

Schöne Stillbekleidung zu finden, die meinen Ansprüchen genügen, ist gar nicht so einfach. (Keine Bonbon-, Puderfarben oder weiß, keine Viskose, in einer passenden Größe und auch noch zu einem Preis, bei dem ich unser Kind nicht direkt beim Pfandleiher abgeben muss…)

Ich habe daher jetzt ein paar Oversize-Shirts bestellt. Außerdem brauchte ich dringend noch ein paar Kleinigkeiten, wie Socken oder Unterwäsche. Dann habe ich durch den Bauch Schwierigkeiten meine Schuhe zuzubekommen. Also habe ich ein Paar Schlupfschuhe bestellt. Damit klappt das Anziehen wieder wunderbar.

Vom Dachbodenausbau habe ich ja schon an anderer Stelle erzählt. Hier ist einiges deutlich teurer geworden, als geplant. Ich will hoffen, dass nicht noch mehr Überraschungen auf uns zukommen.

Der Schrank, der erst im April und dann Anfang Mai kommen sollte, ist jetzt für die 2. Juniwoche angekündigt. Ich glaube erst daran, wenn er aufgebaut im Wohnzimmer steht…

Zu guter Letzt haben wir uns einen neuen Pürierstab zugelegt. Der alte Stab arbeitet eher schlecht als recht und muss mühsam mit der Hand gespült werden. Der neue ist noch verpackt, aber ich hoffe, dass er ordentlich arbeiten wird.

Fazit

Durch den ganzen “Kleinkram” bin ich mit meinem Garnverbrauch sehr zufrieden. Ein Minus an Anleitungen war ebenfalls mit dabei und gelesen habe ich auch mal wieder.

Die Mehrkosten für den Dachboden finde ich nicht gut, aber auf der anderen Seite haben wir nun vernünftige Sachen verbaut, die hoffentlich lange halten. (Toi toi toi.)

Klamotten wollte ich eigentlich noch gar nicht kaufen, das Ganze hätte mit Sicherheit noch warten können. Ein Stück weit war es dann wohl ein Frustkauf, was mir natürlich nicht in den Kram passt. Auf der anderen Seite habe ich mich gefreut, als die Sachen ankamen, auch wenn ich sie nicht direkt tragen kann.

Also mal wieder ein durchwachsender Monat, allerdings mit einer leicht positiven Tendenz.

Unf*ck your Habitat (UYH) – Teil 2 – Der Dachboden des Grauens

Okay, ich gebe zu, dass das dann doch übertrieben ist. Immerhin hat der Ausbau bisher gut geklappt. – Wenigstens, sobald wir an Material gekommen sind; Pandemie sei Dank.

Allerdings war dieser Teil dann doch anstrengend. Erst waren die Baumärkte für Otto Normalverbraucher geschlossen. Der Mann wollte aber das Material anschauen, weil er sich nicht sicher war, was er da brauchen könnte.

Dann durfte er wieder in den Baumarkt, bekam das Material aber nicht. (Online war es verfügbar, aber es stand nicht in der Filiale.) Aussage des (wahnsinnig motivierten) Mitarbeitenden: “Joah, könnte sein, dass es bei der nächsten Lieferung auf dem LKW ist. Oder nicht. Dann vielleicht bei der Lieferung danach. Oder so.” Ähm ja. Es wurde dann eher “oder so”.

Der Mann hat dann die passenden Sachen beim örtlichen Baustoffhandel erstanden. Immerhin funktionierte die Bestellung dort einwandfrei und das Material hatte auch eine gute Qualität. Allerdings war alles auch entsprechend teurer als im Baumarkt.

Ständerwerk und erste Gipskartonplatten sind angebracht

Der Einbau bot dann einige Schwierigkeiten. Leider kann ich ja nicht mithelfen und wegen der Pandemie wollten wir sonst niemanden ins Haus lassen. Also hat der Mann alles alleine aufgebaut. Teils unter kräftigem Fluchen (“Schatz, dass ist aber nett, dass du mir so viele neue Wörter beibringen möchtest…”) und ordentlichem Gerumpel, aber immerhin erfolgreich.

Die nächsten Schritte nach Einbau des Ständerwerkes und Anbringen der Gipskartonplatten waren dann Spachteln und Schleifen der Fugen.

Der Abstellraum nimmt Gestalt an.

Nach einigem Überlegen, haben wir uns dazu entschieden, im Abstellraum nicht zu tapezieren. Stattdessen hat der Mann dort noch sorgfältiger gespachtelt und geschliffen. Anschließend hat er alle Wände und die Decke grundiert und den Abstellraum zwei Mal gestrichen. Die Farbe hatte er glücklicherweise noch im Keller gefunden; sie war wohl von der großen Streichaktion vor unserem Einzug übrig geblieben. Wenigstens gab es hier also keine Probleme bei der Beschaffung.

Nun sollten also die Tapeten an die Wände… Auch hier hieß es: leichter gesagt, als getan. Scheinbar verschönert alle Welt immer noch die eigenen vier Wände, sodass selbst schlichte Tapeten ausverkauft, oder wenigstens so gut wie ausverkauft waren.

Im Heimwerkermarkt eines Nachbarortes wurden wir dann endlich fündig. Leider liegt dieser Ort in einem anderen Kreis mit einer wesentlich höheren Inzidenz. Während wir in die Filiale vor Ort also so hätten hineinspazieren können, war diese Filiale geschlossen. Ein Transport der Ware in die örtliche Filiale wäre nicht möglich gewesen.

Abholung war allerdings nach Terminvereinbarung möglich. Leider ging niemand ans Telefon. Online konnten wir bestellen. Mit der Bestätigung kam dann der Hinweis, dass man sich binnen zwei Tagen mit uns in Verbindung setzen würde, um einen Termin für die Abholung abzusprechen. Über eine Woche und mehrere erfolglose Anrufversuche später, erreichten wir endlich jemanden in dem Markt. Der Mitarbeiter sei gerade “zufällig noch da, und wenn wir wollen, können wir die Sachen abholen. Dann aber jetzt direkt, weil ja gleich Feierabend sei.” Also hat der Mann alles mit seiner Vorgesetzten abgesprochen und sprang spontan ins Auto.

Weiße Tapeten zu fotografieren ist quasi unmöglich, aber glaub mir: Da sind welche!

Hurra! Die Tapeten waren also endlich da und die (bis dahin schon durchgeimpften und direkt vorher getesten) Schwiegereltern konnten dem Mann helfen, die Tapeten an ihren Bestimmungsort zu bringen.

Wie gesagt: Alles, was wir in der Hand hatten, klappte (fast) reibungslos.

Mit den Tapeten kam auch direkt ein ganz anderes Raumgefühl auf. Alles wirkte direkt fertiger.

Trotzdem ist natürlich noch viel zu tun. Auch die ganzen “Kleinarbeiten” werden uns erst nach und nach bewusst.

Wie es dann weitergeht, erzähle ich beim nächsten Mal…

Ich kauf nix – Fazit April 2021

Es ist wieder so weit – schon ist der April Geschichte.

Von meiner Arbeitsstelle werde ich vorerst nichts mehr erzählen, denn ich habe meine Aufgaben an meine Vertretung übergeben, hatte dann Urlaub und bin jetzt seit ein paar Tagen im Mutterschutz.

Langsam setzt sich hier auch so etwas wie ein Tagesrhythmus durch, der dann ab Geburt voraussichtlich wieder komplett über den Haufen geworfen wird, aber gut. Jetzt ist es erstmal so wie es ist und ich muss sagen, dass das bei mir ganz viel Druck herausnimmt und mir aktuell gut tut.

Aber zum eigentlichen Thema:

Tee

Obwohl ich mehrfach vor dem Regal im örtlichen Drogeriemarkt stand, habe ich nichts gekauft. Stattdessen habe ich eine Packung Schwangerschaftstee leergemacht.

Macht also – 1 Packung.

Lesen

Zum Abschied habe ich zwei Bücher von meinen Kolleginnen geschenkt bekommen. Eins davon habe ich auch schon beendet:

  • Sabine Bode – Kinder sind ein Geschenk, aber ein Wellness-Gutschein hätte es auch getan

Außerdem habe ich

  • Remo H. Largo – Babyjahre

beendet.

Bücher habe ich nicht gekauft, so dass es bei plusminus Null bleibt.

Bisher ist das doch eine gute Quote, oder? – Aber jetzt geht es los:

Stricken

Ich habe ein bisschen den Focus verloren und daher mehr oder weniger motiviert vor mich hingestrickt. Gefühlt waren viele Stinos dabei und ein paar Ich-strick-hier-und-da-ein-paar-Reihen-Projekte. Nichts spektakuläres also.

Voller Motivation bin ich in den Regionale Wolle-KAL von Frau Feierabendfrickeleien gestartet und dann lies die Motivation schlagartig nach. Dabei vertragen sich Muster und Wolle gut und das Zopfmuster ist auch eingängig. Trotzdem ist das Projekt zwischenzeitlich aus meinem Gesichtsfeld verschwunden und liegt seitdem brav im Projektbeutel herum. Ich glaube, ich muss mich hier dringend wieder motivieren.

Sallah Cowl aus My Colours “Nebelwald Melange” von Frau Odersocke

Dann ist mir bei dem Strickprojekt “Sallah Cowl” (Ravelry-Link!) das Garn ausgegangen. Die Handfärberin, von der ich den Strang hatte, war aber so lieb und hat mir einen Strang nachgefärbt. Dieser ist Ende April angekommen und bereits verarbeitet.

Nymphalidea aus Opal Sockenwolle in schwarz und einem Schoppel Zauberball

Um etwas anderes als Stinos auf den Nadeln zu haben, habe ich also ein Tuch angefangen, das schon seit Ewigkeiten auf meiner Liste steht: Nymphalidea (ravelry-Link!)

Das Tuch gefällt mir auch immer noch sehr gut, aber nun ist mir die schwarze Kontrastfarbe ausgegangen und ich war ehrlich gesagt zu faul, mir ein neues Knäuel herauszusuchen. Das werde ich jetzt auch in Angriff nehmen.

Kommen wir zu den “schlechten” Nachrichten:

Während des Sockenstrickens sind mir sowohl eine Nadel des 2,5er Crasy Trios, als auch eine des 2,0er Crasy Trio abgebrochen. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich die gekauft habe und habe entsprechend auch keinen Kassenzettel mehr. Also habe ich neue Trios bestellt – dieses Mal aber aus Metall. Ich konnte nicht an mich halten und habe noch diverse Sommergarne mitbestellt.

Lieferung von Frau Odersocke

Dann konnte der nachgefärbte Strang von Frau Odersocke nicht alleine reisen und hat noch drei Geschwister mitgenommen.

Alle vier Stränge sind Sockenwolle und ich habe noch keine Ahnung, was ich daraus stricken werde.

Crowdfunding “Paulas Wolle”

Doch damit nicht genug. Denn ich hatte mich an dem Woll-Crowdfunding von “Paulas Wolle” beteiligt und genau diese Wolle ist ebenfalls bei mir angekommen. Es handelt sich um Garn vom Merinolandschaf. Im Prinzip also das, was man auch z.B. beim Finkhof bestellen kann. Das Garn von Paulas Wolle fühlt sich jedoch weicher an. Mal schauen, ob das verstrickt auch so bleibt.

Zu guter Letzt hat Frau Alte Künste die zweite Lieferung des von mir bestellten Abos angekündigt. Sie gibt den Kund:innen dann immer Gelegenheit, versandkostenfrei aus ihrem üblichen Sortiment mitzubestellen. Was soll ich sagen? Da ist natürlich auch noch mehr Garn mit reingewandert…

Nicht nur, dass diese ganzen Bestellungen natürlich ein Loch in meine Handarbeitskasse gerissen haben – mein Stash ist dadurch wieder massiv angewachsen:

22,18 kg mit einer Lauflänge von 69,96 km. Letzten Monat war ich noch zuversichtlich, dass ich die 20 kg-Marke unterschreite. Tja, leider schade. Aber wer weiß, wie ich in nächster Zeit zum Stricken oder zum Garnkauf komme… (Schönreden kann ich, was?)

Nähen

Nachdem ich ja monatelang absolut keine Lust auf Nähen hatte, manifestieren sich langsam aber sicher wieder Ideen.

Babykleidung werde ich weiterhin erstmal nicht nähen. Gerade am Anfang wachsen die Kleinen so schnell, dass ich vermutlich länger nähe, als dass dem Kind die Sachen passen.

Ich war allerdings Schaumstoff kaufen:

Unsere Küchenbank braucht dringend ein Sitzkissen und ich habe noch 2 Meter Stoff hier, von dem ich dachte, er würde sich für ein Kleid eignen. Leider ist der Stoff dafür aber doch zu steif. Also wird daraus ein Bezug für das Sitzkissen.

Dann haben wir den alten Laufstall von meinen Eltern bekommen, in dem ich schon gesessen habe. Dieser steht jetzt in unserem Wohnzimmer und soll dafür genutzt werden, dass Kind zwischendurch gefahrlos ablegen zu können und fürs Schlafen tagsüber. Hierfür gab es dann den zweiten Schaumstoffzuschnitt. Auch hier werde ich noch einen Bezug nähen. Im Moment überlege ich noch, welcher Stoff sich dafür eignet. Ich schwanke momentan zwischen einem robusten Bezugsstoff und einem wasserabweisenden Stoff, aus dem auch Überhosen für Stoffwindeln genäht werden (PUL).

Beide Stoffe haben ihre Vor- und Nachteile. Mal schauen, was es dann wird.

Sobald ich mich entschieden habe, kommt dann die nächste Herausforderung auf mich zu: Ich habe noch nie einen Reissverschluss eingenäht. Suche aktuell nach Anleitungen, wie ich das bei einem Bezug bewerkstellige.

Immerhin, Stoffe gekauft habe ich noch nicht. Verarbeitet allerdings auch noch nichts. Deswegen bleibt auch hier alles wie gehabt.

Anleitungen

Ich habe eine kostenfreie Anleitung heruntergeladen. Dann habe ich mehrere, bereits vorhandene, Anleitungen angefangen zu stricken, aber noch nicht beendet. Ich zähle diese dann erst, wenn die zugehörigen Strickprojekte fertig sind.

Macht dann also + eine Anleitung.

Kind

Ich war fleißig und habe sowohl das Kinderbett, als auch den Wickeltisch aufgebaut. Eine Matratze habe ich auch gefunden, genau so wie eine Wickeltischauflage.

Windeln für die erste Zeit habe ich ebenfalls mittlerweile gekauft und außerdem habe ich noch tolle Sachen von einer Freundin übernommen. Das Meiste davon ist Babykleidung, aber es ist auch noch ein wenig Kleinkram dabei und eine Milchpumpe. Ich hoffe nicht, dass ich die brauchen werde, aber bevor das Gerät bei der Freundin Staub ansetzt…

Sobald wir die Klamotten in den Schrank einräumen können, werde ich noch ein paar Sortierboxen kaufen und ein paar weitere Handtücher als Schutz auf der Wickelauflage sind sicherlich auch nicht verkehrt. Davon abgesehen warten wir nun nur noch auf die Dinge, die da kommen werden.

Sonstige Ausgaben

Der Dachbodenausbau hat bisher etwas mehr gekostet, als geplant. Einige Materialien waren im Baumarkt nicht vorhanden. So mussten wir auf Material aus dem Baustoffhandel ausweichen, das zwar gut ist, aber vergleichsweise teuer.

Dafür war der Mann sehr fleißig und der Trockenbau ist schon sehr weit vorangeschritten. Mehr davon erzähle ich dir aber an anderer Stelle.

Die Schranklieferung verzögert sich jetzt auf die 2. Maiwoche. Ich will wirklich hoffen, dass es dabei bleibt.

Dann ist mein Bürostuhl irreparabel kaputtgegangen. Er hat immerhin gute zehn Jahre gehalten und sah wirklich nicht mehr schön aus. Nach ein bisschen Recherche habe ich nun einen neuen Stuhl, an den ich mich noch gewöhne. Er ist bequem, aber einfach anders. Der alte Bürostuhl war aber nun wirklich nicht mehr zu gebrauchen und gerade im Hinblick auf das Kind auch ein Verletzungsrisiko. Also ist er auf dem örtlichen Wertstoffhof gelandet.

Fazit

Wieder mal mehr gekauft, als geplant. Das fuchst mich schon ein wenig.

Dafür haben wir aber auch ein gutes Stück Arbeit geschafft und ich habe nun auch den Kopf dafür, den Mutterschutz zu genießen.

Im Mai möchte ich wieder etwas mehr Struktur in meine Projekte bekommen und noch das eine oder andere beenden, bevor unser Leben auf den Kopf gestellt wird.

Außerhalb des Dachbodenausbaus sind keine größeren Ausgaben geplant – hoffentlich bekommen wir das auch hin.

Unf*ck your Habitat – Teil 1 – Allgemeines und Übersicht

Wie bereits in meinem Beitrag “Ich kauf nix – Fazit März 2021” angekündigt, plane ich einige Änderungen hier im Haus.

Auf meiner Liste stehen nicht nur so große Sachen, wie der Umbau unseres Dachbodens, sondern auch so Kleinigkeiten, die gern mal liegenbleiben.

Um eine Struktur in das tägliche Leben zu bekommen und nicht alles in einer kräftezehrenden Hauruck-Aktion abarbeiten zu müssen, gibt es verschiedenste Systeme und Anleitungen – beispielsweise:

  • Spätestens seit der Netflix-Serie “Aufräumen mit Marie Kondo” ist die gleichnamige Japanerin wohl auch einem breiten Publikum bekannt. Sie hat mehrere Bücher geschrieben und ist gerade in den USA bekannt.
  • Dann gibt es noch Ansätze, wie von Olga Ordentlich, bei der man täglich nur wenige Minuten aufwendet, aber jeden Tag eine Aufgabe dazubekommt.
  • Natürlich gibt es auch andere Aufräum-Coaches und Programme, z.B. Fräulein Ordnung oder auch allgemeine Tipps und Tricks wie FragMutti.de . Eine kurze Internet-Suche hat noch jede Menge weitere Ergebnisse gebracht. Wenn dich die verschiedenen Systeme interessieren, hilft dir oft schon eine kurze, oberflächliche Suche weiter.

Das aber nur Allgemein zu dem Thema. Ich werde mir erstmal kein festes Programm suchen, sondern eine wöchentliche und eine monatliche Liste aufstellen. Außerdem habe ich mir vorgenommen, dir regelmäßig hier von meinen Erfolgen und Misserfolgen zu erzählen. Vielleicht motiviert dich das ja auch – natürlich nur, wenn du Bedarf hast.

Der große Plan sieht vor, mit dem größten Teil bis Ende des Jahres fertig zu sein. Im kommenden Jahr würde ich mich dann gern mehr dem Garten widmen und hier noch ein wenig pflanzen und gestalten. Das soll aber nur eine grobe Richtlinie sein, immerhin ist hier jede Menge zu tun und bestimmt tun sich noch weitere Baustellen auf.

Folgendes liegt aktuell an:

Große Projekte

Ausbau des Dachbodens

Unser Gästezimmer/ Rumpelkammer wird auf den Dachboden ziehen. Dafür muss der Dachboden natürlich noch hergerichtet werden. Vor allen Dingen soll der Raum als Abstellkammer für alles dienen, was nicht im relativ feuchten Keller gelagert werden kann. So soll langfristig ein Lagerort geschaffen werden, für saisonale Kleidung, die gerade nicht gebraucht wird, für meinen Stoff- und Faservorrat und Papiere, die wir nicht mehr regelmäßig brauchen, die aber aufgehoben werden müssen, und solche Dinge.

Umbau Gästezimmer zum Kinderzimmer

Das bisherige Gästezimmer wird dann zu einem Kinderzimmer umgestaltet. Das wäre also das nächste Projekt.

Platz für Kleidung im Schlafzimmer

Da wir im Gästezimmer bislang einen Teil unserer Kleidung aufbewahrt haben, ergibt sich hier gleich noch eine Baustelle: Wir brauchen in unserem Schlafzimmer mehr Stauraum. Unter der Treppe werden daher meine Wollsachen und Spinnfasern auf den Dachboden weichen. Stattdessen bringen wir unter der Treppe Regale an, auf denen die Kleidung aus dem künftigen Kinderzimmer lagern soll.

Struktur im Wohn-/ Esszimmer

Bislang haben wir einen ausrangierten Esstisch meiner Eltern im Esszimmer stehen, der als Ablage für das Telefon und allgemeinen Kram dient. Leider gilt bei uns die Devise “wo Platz ist, sammelt sich Kram an”. Also soll der Esstisch in den Keller umziehen. Dafür soll an der Stelle im Esszimmer ein Schrank aufgebaut werden. Hierher sollen das “Partygeschirr” ziehen, das Telefon, sowie aktueller Papierkram, der bislang im Flur gelagert wurde und das übliche “Kabelgedöns”, das sich in so ziemlich jedem Haushalt ansammelt.

Durch den Wegfall des Tisches, wird der Durchgang Richtung Küche auch größer, sodass dort auf Dauer ein Kinderstuhl stehen kann.

Sitzecke Küche

Schon seit dem Hausbau stand fest, dass es in der Küche eine Sitzecke geben soll. Mit Bank und Radio und ein bisschen Gemütlichkeit. Bank und Tisch stehen bereits dort, aber auch diese Ecke rumpelt so vor sich hin.

Also möchte ich alles, was dort lagert ordentlich wegräumen und für die Bank ein ordentliches Sitzkissen nähen. Außerdem soll über dem Tisch an der Wand ein kleines Regal aufgebaut werden, auf das eine Radio kommt. Vielleicht findet sich auch noch ein wenig Deko an, da wir in der Küche gar keine Deko haben.

Kleine(re) Projekte

Flur

Schrank- und Kommodeninhalt werden durchgeschaut und ausgemistet. Einiges wird sicherlich auf dem Dachboden landen (Winterjacken z.B.) oder aussortiert werden. Für alles andere suche ich einen sinnvollen und festen Platz.

Küche

Hier liegt das Sortieren der Schrankinhalte an und das gründliche Reinigen der (Hochglanz-)Fronten.

Arbeitszimmer und Papierkram

Mein Arbeitszimmer braucht mal wieder eine kleine Aufräum-Aktion, aber glücklicherweise nichts Wildes. Mehr Zeit wird wahrscheinlich das Abheften des allgemeinen Papierkrams beanspruchen. Ich mag Ablage ja nicht so sehr…

Ich kauf nix – Fazit März 2021

Noch ein Monat, der nur so vorübergeflogen ist. Meine Vertretung hat Mitte des Monats angefangen und meine Chefin und ich haben sie seitdem angelernt und mit Informationen “beworfen”. Dazu musste ich fast durchgehend ins Büro. Arbeiten im Büro, mit Maske auf und Dauerreden von mindestens 8 – 12 Uhr (tendentiell länger), empfinde ich als sehr anstrengend. Die Schwangerschaft sorgt doch dafür, dass ich nicht mehr so leistungsfähig bin.

Entsprechend ruhig waren die Nachmittage und Abende. Wesentlich mehr, als schlafen, essen und stricken habe ich nicht getan.

Ganz langsam lichten sich aber die Arbeitsaufgaben und ich schaffe es zwischendurch doch noch durchzuatmen.

Jetzt steht Ostern, nebst zwei Urlaubstagen auf dem Plan, sowie Aufgaben delegieren und den Schreibtisch aufräumen. Ich hoffe, dass es bei dem Plan bleibt. Mit dem Ende der Osterferien gehe ich dann erst in den Urlaub und anschließend in den Mutterschutz. Damit beginnt dann ein neuer Lebensabschnitt für uns.

Aber zuvor erzähle ich dir – wie gewohnt – vom vergangenen Monat:

Tee

So weit gibt es keine Neuigkeiten. Ich habe die Vorräte dezimiert, aber es ist keine Packung leer geworden. Dafür habe ich aber auch nichts neues gekauft.

Kurz und knapp bleibt es also bei plusminus Null.

Lesen

Zwei angefangene Bücher liegen hier weiterhin herum und starren mich vorwurfsvoll an. Dafür habe ich “Die Hebammensprechstunde” von Ingeborg Stadelmann zu gut 2/3 durchgearbeitet. Die Werbung für eigene Produkte geht mir dabei ein wenig auf den Keks, so dass ich diesen Part und den Homöopathie-Anteil überspringe.

Allerdings habe ich einiges an Büchern gekauft. Ich will hoffen, dass ich nach Ostern die Muße finde, diese nach und nach zu lesen. Eingezogen sind:

  • Remo H. Largo – Babyjahre
  • Jesper Juul – Respekt, Vertrauen, Liebe
  • Frederic Laloux – Reinventing Organizations

Das letzte Buch passt so gar nicht in die Liste, interessiert mich aus Arbeitsgründen aber sehr. Ich denke, ich werde es zwischendurch immer mal wieder in die Hand nehmen, statt es in einem Rutsch durchzuarbeiten.

Ansonsten siehst du schon einen deutlichen thematisches Schwerpunkt.

Außerdem habe ich noch drei Kinderbücher als Dankeschön für meine Chefin gekauft. Sie hat mir etliches an ausrangierten Kindersachen gegeben und wollte dafür “was für die Kinder” haben. Also gab es Bücher und einen Gutschein vom örtlichen Spielwarenladen.

Das Fazit hier lautet also: plus drei Bücher.

Stricken

Mich hat deutlich die Strick-Unlust überfallen. Zu mehr als einfachen Sachen, war ich auch mental nicht in der Lage.

Fertig geworden sind im März daher:

Babydecke “Tiny Bunny Blanket” aus Drops Cotton Merino

Eine Babydecke, dieses Mal für unser Kind. Das Muster heißt “Tiny Baby Bunny Blanket” und ist so leicht zu merken, dass es mich zwischendurch schon gelangweilt hat. Das Ergebnis gefällt mir dafür aber sehr gut.

Auch für unser Kind, habe ich noch ein Jäckchen gestrickt. Allerdings bin ich noch auf der Suche nach schönen Knöpfen, so dass das Jäckchen noch nicht ganz als fertig zählt. (Frecherweise habe ich aber schon den Garnverbrauch abgezogen.)

Stinos aus Wolldackel Sockenwolle

Ansonsten habe ich noch Socken gestrickt. Ein Paar im einfachen Rippenmuster für mich, ein fast-Stino-Paar, dass ich gegen einen Strampler eintausche und zwei Paar Babysöckchen. Eins für unser Kind und eins für das Kind von meinem Großcousin und seiner Frau. Für letzteres Kind habeich noch eine Mütze gestrickt und werde das ganze dann per Post auf die Reise zur Nordsee schicken.

Schultertuch aus selbstgesponnenem Garn

Außerdem habe ich ein Schultertuch aus selbstgesponnenem Garn gestrickt. Die Fasern waren letztes Jahr in meinem Adventskalender vom Wollschaf. Ein Muster habe ich hier nicht genutzt. Verstrickt habe ich gut 400g Garn. Da ich Selbstgesponnenes nicht in meiner Liste aufführe, bleibt der Verbrauch jedoch außen vor.

Für die Tausch-Socken habe ich übrigens noch Sockenwolle gekauft, sonst stammt alles an verarbeitetem Garn aus meinem Stash.

Damit liegt die Stash-Größe aktuell bei 20,08 kg und einer Lauflänge von 63,54 km. Im Vergleich zu Februar also ein Minus von 240 g und 670 m. Damit dürfte der Gesamtbestand das erste Mal in diesem Jahr gesunken sein. Jippieh!

Trotzdem bin ich aktuell unzufrieden mit dem Stricken. Ich würde gern was für mich stricken, aber kann mich nicht so recht entscheiden, was ich denn anschlagen soll. Dann war ich ja auch quasi dauermüde, was sich auch nicht gut auf meine Entscheidungsfreudigkeit ausgewirkt hat. Ich hoffe also auch hier auf den April…

Spinnen

Das Spinnen klappt leider nicht mehr, dafür ist der Bauch schon zu sehr im Weg. Mein Rad wird also vorerst eingemottet. Deswegen streiche ich dieses Segment hier auch fürs Erste. Ich will hoffen, dass ich spätestens ab Herbst Muße finde, damit wieder anzufangen.

Nähen

Hier gibt es keine Neuigkeiten. Weder habe ich was genäht, noch was gekauft, verkauft oder verschenkt.

Anleitungen

Die aktuelle Damen-Ottobre ist angekommen und begeistert mich so semi-gut.

An Strickanleitungen habe ich zwei kostenfreie Muster heruntergeladen, aber nichts gekauft. Das Muster für die Babydecke und das Jäckchen habe ich im Februar gekauft und nun gestrickt. Macht also plusminus Null neue Muster.

Macht also plus ein Schnittmusterheft und Null neue Strickmuster.

Kind

Wir haben von einem lieben Freund Überraschungspost mit zwei Babybodies erhalten. Die Bodies sind nicht nur zuckersüß, sondern auch noch nachhaltig. Ich bin begeistert!

Babysöckchen aus Sockenwollresten

Selbst gekauft haben wir eine Bade-Wickel-Kombination und ein Wickeltisch für das Badezimmer oben. Außerdem waren wir noch beim schwedischen Möbel-Elch und haben dort einen größeren Einkauf getätigt. So sind noch ein Kinderbett, jede Menge Spucktücher und Waschlappen, eine Badewanne, Spannbettlaken und eine Decke mit nach Hause gekommen. Vorrangig waren wir aber wegen diverser Möbel da. – Davon aber gleich mehr.

Babymütze aus Sockenwollresten

Bleibt also noch die Anschaffung einer guten Matratze und die von Windeln übrig. Hier überlege ich gerade hin und her, ob wir uns Stoffwindeln zutrauen. Immerhin haben wir beide noch nie ein Kind gewickelt und da ist der Gedanke da, dass wir erstmal mit den einfachen Einweg-Windeln anfangen, bevor wir uns an eine große (und auch teure) Anschaffung von Stoffwindeln trauen.

Sonstige Ausgaben

Wie schon erwähnt, waren wir Möbel kaufen. Für eine etwas vernachlässigte Ecke im Flur haben wir ein Regal gekauft. Hier können wir unsere Taschen vernünftig abstellen. Außerdem passt in das unterste Fach ein kleiner Wäschekorb, in dem wir Spül- und Trockentücher sammeln können, ohne dass diese entweder einzeln in den Keller gebracht werden müssen, oder irgendwo in der Gegend herumliegen.

Dann haben wir unser Meerschweinchen-Gehege endgültig abgebaut. In der nächsten Zeit werden keine Haustiere mehr bei uns einziehen und den Platz können wir gut anderweitig gebrauchen. In der Ecke steht nun ein großes Regal, in dem unsere Gesellschaftsspiele untergebracht sind und es ist Platz für diversen “Kinderkram”: Erst passen Laufstall/ Krabbeldecke hin und später dann eine kleine Spielecke.

Des Weiteren haben wir noch zwei kleine Regale eingepackt. Eins davon hat mein Mann mit Möbelrollen versehen. So können wir unsere Gartenschuhe dort unterbringen und falls wir beide Flügel der Terassentür öffnen möchten, das Regal problemlos zur Seite rollen. Das andere Regal steht nun hinter der Couch. Es beherbergt neben meiner Handarbeitslampe, noch ein paar Pflanzen und die Bücher, die ich auf jeden Fall noch lesen möchte. Gedacht ist es längerfristig für Kinderbücher.

Außerdem hat mein Mann für seinen Raum noch einige Regale mitgenommen und für mich ist noch ein zweiter Rollwagen für Handarbeitssachen herausgesprungen.

Der Schrank, von dem ich letztes Mal erzählt habe, ist zwar mittlerweile gefunden und bestellt, aber noch nicht angekommen, so dass wir hier bislang weder Kosten hatten, noch die Ecke aufräumen konnten. Angekündigt ist die Lieferung für Mitte – Ende April, drück die Daumen, dass das klappt.

Dann steht noch der Dachboden-Ausbau an. Dies gestaltete sich auch etwas kompliziert: Erst hatten die Baumärkte geschlossen. Dann bekam mein Mann die Materialien nicht, weil sie entweder doch nicht im Sortiment waren, oder ständig ausverkauft. Schlussendlich konnte der örtliche Baustoffhändler weiterhelfen und der Ausbau kann nun endlich losgehen. (Hurra!!!)

Eine große Hilfe bin ich nun aber nicht mehr. Entsprechend bleibt die Arbeit komplett an meinem Mann hängen. Mehr als zu ein paar kleinen Handlangerarbeiten reicht es bei mir nunmal aktuell nicht.

Fazit

Der Möbelkauf und die Veränderungen im Erdgeschoss haben mir eine große Last von den Schultern genommen. Ich sehe jetzt nicht mehr überall nur Aufgaben und “Baustellen”, sondern bin meistens ganz gut zufrieden.

Bunte Restedecke für Sockenwollreste

Dafür hat der Nestbautrieb bei mir wohl eingesetzt. Von Tini bin ich bei ravelry auf den Thread “Unfuck your Habitat” aufmerksam gemacht worden. Nach einigem Querlesen möchte ich mir das zum Anlass nehmen, bis Jahresende noch das eine oder andere hier im Haus zu ändern/ umzuräumen.

Außerdem waren wir in den letzten Monaten beruflich sehr eingespannt. Da ist noch einiges im Haushalt liegengeblieben und müsste dringend erledigt werden. (Ich sag nur: Küchenfronten putzen…) Das möchte ich in den nächsten Wochen in Ruhe und in kleinen Häppchen abarbeiten und habe beschlossen, dass ich davon hier in loser Reihe berichten werde.

Bis dahin, machs gut und bleib gesund!

Ich kauf nix – Fazit Februar 2021

Ich hatte jede Menge Pläne für diesen Monat, aber – zack – ist er auch schon vorbei. Mit ein Grund war sicherlich auch, das ich bei der Arbeit sehr eingespannt war und bin. Jeder Tag wird momentan beschwerlicher und so langsam wäre ich bereit für den Beginn des Mutterschutzes. Das hingegen dauert aber noch bis April.

Also lange Rede, kurzer Sinn: Auf ins Fazit für Februar:

Tee

Ganz unspektakulär: Ich habe eine Packung Schwangerschaftstee aufgebraucht und eine nachgekauft. Es bleibt also bei plusminus null.

Lesen

Beendet habe ich das Buch “Eine rechts, eine links” von Ebba D. Drolshagen. Ein tolles Buch für jeden, der strickt! Ich habe jede Seite genossen und dabei auch noch einiges gelernt.

Dann habe ich “Exit Racism” von Tupoka Ogette angefangen durchzuarbeiten, bin aber bisher “nur” bis kurz vor die Hälfte gekommen.

Gekauft habe ich hingegen nichts, für Februar kann ich daher minus ein Buch vermelden. (Hurra!)

Stricken

Naima aus Finkhof Merino dünn in gelbmeliert. Den “unbegeisterten” Blick gibt’s gratis dazu…

Hier war ich deutlich aktiver.

Zunächst habe ich ein Strickprojekt für mich beendet.

Aus der Merino dünn vom Finkhof habe ich die Jacke “Naima” von Ankestrick beendet. (Achtung, ravelry-Link!)

Das Garn mag ich sowieso sehr gern und auch von der Anleitung bin ich begeistert. Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass sich das Ganze zieht, wie Kaugummi, aber das Muster gab genug Abwechslung her und vor allen Dingen Motivation in Form von “ein Mustersatz geht noch”.

Mit der Passform bin ich auch zufrieden und es ist die erste Strickjacke, die ich mit Taschen gestrickt habe. Besser geht’s also gar nicht!

Ich habe mir direkt vorgenommen, die Jacke noch mal zu stricken. – Wahrscheinlich im nächsten Herbst.

Babysöckchen für den Neffen in Größe M

Da der Neffe bald zur Welt kommen soll, habe ich zwei Paar Babysöckchen gestrickt.

Die werden zusammen mit der Babydecke (die ich immer noch fotografieren wollte…) und ein paar weiteren Kleinigkeiten wohl voraussichtlich demnächst verschickt. Immerhin ist es wegen Corona weiterhin schwierig, sich persönlich zu treffen.

Außerdem möchte ich Eltern und Kind gerade am Anfang Zeit für einander geben und uns nicht direkt als Besuch ankündigen.

Stinos aus Sockenwolle von Opal (bordeaux) und arwetta (grau)

Zusätzlich zu den Babysöckchen, die ja geradezu in Rekordzeit fertig von den Nadeln springen, habe ich noch ein Abschiedsgeschenk für eine Kollegin gestrickt, die in Kürze in Rente geht.

Es sind völlig unspektakuläre Stinos, über die sich die Kollegin aber hoffentlich freuen wird.

Aber das war immer noch nicht alles. Du merkst, ich war so richtig im Flow.

Pepita von Martina Behm aus arwetter Sockenwolle von Filcolana

Zu guter Letzt habe ich dann doch noch was für unser Baby gestrickt. Auch wenn es im Frühsommer zur Welt kommen soll (toi toi toi!) und der Bedarf an Strickwaren da nicht sonderlich groß sein wird. Gestrickt habe ich den Klassiker “Pepita” (ravelry-Link!) von Martina Behm. Ich habe ein bisschen in Weite und Länge dazugegeben und hoffe, dass es so weit ausreicht, dass das Krümelchen auch im Herbst da noch reinpasst.

Knöpfe habe ich übrigens absichtlich nicht angenäht, die passe ich dann an, wenn es so weit ist.

Das war es jetzt aber für den Monat. Ich habe zwar noch eine Babydecke angefangen, aber die zeige ich dir dann (hoffentlich fertig) im März.

Mein Stash-Kuddelmuddel aus dem letzten Monat habe ich übrigens inzwischen doch behoben, sodass die Zahlen nun passen sollten.

Für die erwähnte Babydecke habe ich Garn bestellt und natürlich ist da noch das eine oder andere Garn mit in den Warenkorb “gehüpft”… Hauptsächlich Sockenwolle in freundlichem Grau und quietschigem Petrol, sowie ein bisschen Baumwolle für ein Sommertuch für mich.

Alles in allem war der Startwert 20,32 kg bei 64,21 km Lauflänge. Durch den Kauf hat sich mein Stash trotz des vielen Strickens auf 20,58 kg bei 64,57 km erhöht. Ich will hoffen, dass ich Ende März endlich mal ein richtiges Minus verkünden kann.

Spinnen

Hier habe ich die letzte Spule von dem unspektakulären dunkelbraunen Bergschaf gezwirnt. Damit sollte die vorerst letzte Spule für die geplante Strickjacke fertig sein. – Bei dem Wetter aktuell habe ich nur keine Lust, diese auch anzufangen. ich werde das Garn also im März erstmal in Ruhe waschen und dann schauen, ob ich alles bis zum Herbst auf Halde lege, oder ob ich die Jacke doch noch anfange.

Gekauft habe ich nichts. Es gibt also ein leichtes Minus.

Nähen

Nach der kleinen Kaufeskalation im Januar bin ich in diesem Monat standhaft geblieben und habe nicht mal Nähgarn gekauft. Allerdings habe ich momentan auch keine Lust zu Nähen und auch die geplanten Kindersachen werde ich später in einer passenden größeren Größe nähen und nicht direkt für den Anfang.

Der gleichbleibende Bestand ist also keine große Kunst aktuell.

Anleitungen

Ich habe jede Menge davon gekauft. Allein vier Kaufanleitungen für Babysachen waren dabei. Dazu kamen noch vier kostenfreie Anleitungen für Babysachen. Davon ist zumindest die “Pepita” schon verstrickt.

Macht also ein deutliches Plus von stolzen sieben Anleitungen.

Kind

Am Samstag ist ein Päckchen von einem großen deutschen Kaffeeröster hier angekommen, in dem Babykleidung aus dem aktuellen Angebot war. Für mich ist noch ein Bademantel herausgesprungen, den ich gern in die Kliniktasche packen möchte.

Außerdem habe ich noch bei gebrauchten Sachen “zugeschlagen”, von denen ein Päckchen auch schon auf dem Weg ist. Damit fehlen nun nur noch ein paar Erstlingssöckchen und ein, zwei leichte Sommermützen und die Erstausstattung fürs Krümelchen ist komplett.

Falls mir nun nichts mehr über den Weg läuft, bei dem ich einfach nicht “Nein” sagen kann, stehen nun nur noch größere Anschaffungen an, wie etwa eine Wickelmöglichkeit und Verbrauchsartikel wie Windeln. Gut, außerdem brauche ich noch ein paar Waschlappen oder kleine Handtücher zum Saubermachen und vielleicht zur Sicherheit noch eine Packung Mulltücher. Das sollte aber finanziell nicht sonderlich ins Gewicht fallen.

Sonstige Ausgaben

In diesem Monat nichts. Wir planen aber noch ein paar größere Ausgaben, da ich vor Ankunft des Krümelchens noch eine Ecke im Esszimmer umgestalten möchte.

Dort steht nämlich aktuell ein provisorischer Tisch, der als Ablagefläche für alles mögliche dient. Unter anderem steht das Telefon darauf und die ganzen Kabel hängen wild in der Gegend herum. Außerdem würde ich gern auf Dauer einen Hochstuhl vor den Esstisch stellen und dafür ist der Weg zwischen Esstisch und Abstelltisch zu schmal.

Aktuell warten wir also darauf, dass die Möbelläden wieder öffnen dürfen oder das uns online etwas passendes über den Weg läuft. Mein Traum wäre ja ein schöner Buffetschrank im Landhausstil. Da ich da aber sehr spezielle Vorstellungen habe, ist das eben ein schwierigeres Unterfangen.

Fazit

Weiterhin habe ich das Gefühl, dass mir die Zeit davonrennt. Jetzt wäre eigentlich der ideale Zeitpunkt durch die Geschäfte zu tingeln und sich das eine oder andere wenigstens mal anzuschauen bevor wir eine Kaufentscheidung treffen. Leider macht uns Corona auch hier einen Strich durch die Rechnung und eine baldige Öffnung ist ja weiterhin nicht in Sicht. (Momentan gehen die Inzidenzzahlen ja wieder fröhlich nach oben.)

Ich habe dieses ewige Warten satt und bin so langsam mehr als nur angefressen, was die nicht stattfindenden Impfungen angeht. Am Anfang habe ich noch Verständnis gehabt, immerhin handelt es sich hier um ein gewaltiges logistisches Projekt. Mein Verständnis dafür hat sich aber mittlerweile in Wohlgefallen aufgelöst, denn es gibt Impfstoffe, die gelagert, aber nicht genutzt werden. Hinzu kommt das Chaos bei der Terminvergabe und allein auf die Idee zu kommen, dass die Anmeldung realistisch gesehen für die über 80jährigen nur Online funktioniert macht mich wütend. Wie hoch mag wohl der Anteil der über 80jährigen liegen, der fit in Sachen Internet ist?

Aber ich rege mich nur wieder auf und das möchte ich eigentlich nicht. Stattdessen übe ich mich weiterhin in Geduld und hoffe, dass am Ende alles gut wird.

Ich kauf nix – Fazit Januar 2021

Neues Jahr, neues Glück, oder wie war das?

Dieses Jahr ist gestartet, wie 2020 aufgehört hat: Der Lockdown nimmt einiges an Einkaufsmöglichkeiten weg und bis auf einen gelegentlichen Besuch im Supermarkt war ich nur sporadisch im Büro und dann und wann eine Runde spazieren.

Gebraucht habe ich trotzdem das eine oder andere. Unnötige Ausgaben waren aber dieses Mal nicht dabei.

Hier der Stand zum Jahresanfang und wie sich der Monat entwickelt hat:

Tee

Ich habe mich hauptsächlich aus den Vorräten bedient. So langsam scheine ich Tee auch wieder zu vertragen, jedenfalls in Maßen. Ich hatte ein bisschen was im Reformhaus bestellt und dabei eine Packung losen Pfefferminztee mitbestellt. Leider habe ich nach der Bestellung gemerkt, dass Pfefeerminze bei mir gerade Sodbrennen verursacht. Aber so schnell wird Tee ja nicht schlecht und spätestens im Sommer ist so ein kühler Pfefferminztee nicht zu verachten. Gestern hat mein Mann dann noch zwei Packungen Kamillentee in Beuteln mitgebracht, da die aktuelle Packung so gut wie leer ist. Ich denke, dass das also völlig im Rahmen ist.

Lesen

Anfang des Monats habe ich “Untenrum frei” von Margarete Stokowski beendet. Ein Buch, von dem ich mir gewünscht habe, dass ich es schon viele Jahre früher gelesen hätte.

Dann hatte ich zu Weihnachten zwei Bücher geschenkt bekommen. “Eine rechts, eine links” von Ebba D. Drolshagen habe ich mir direkt nach Beendigung von “Untenrum frei” vorgenommen. Aktuell bin ich bis knapp zur Hälfte gekommen und ich bin begeistert.

Dann hat mir Strickrenja netterweise ein paar ihrer “alten” Babybücher geschenkt. Ich habe schon hineingeschaut, aber noch nicht die Muße gehabt, wirklich intensiv darin zu lesen.

Das macht also ein deutliches Plus auf dem SuB.

Stricken

Mich hat schon kurz vor Weihnachten eine starke Unlust in Sachen Handarbeiten überkommen. Ab Mitte des Monats ging es dann glücklicherweise wieder halbwegs.

Anfang Januar habe ich eine Babydecke fertiggestellt. Diese ist ein Geschenk und ich zeige sie dewegen hier noch nicht. Für andere zu stricken fällt mir immer sehr schwer, auch wenn das Geschenk dann von Herzen kommt. Aber jetzt ist sie ja fertig und ich bin wirklich glücklich damit. – Ich hoffe, die werdenden Eltern ebenfalls.

Stinos aus Sockenwolle vom Wolldackel

Dann habe ich im Rahmen meines Strick-Abos geplant, einen Strang handgefärbte Sockenwolle in Socken nach dem Muster “Jeck” zu verwandeln. Leider hat man das Muster überhaupt nicht gesehen. Also habe ich zurückgestrickt und es sind einfache Stinos geworden. Die hingegen gefallen mir sehr gut und das obwohl es eigentlich so gar nicht meine Farben sind.

Zusätzlich gibt es in der ravelry-Gruppe von Lanaphilia die Jahresaktion “Lanaphilialotto 2021”. Hier nimmt man sich verschiedene Projekte für den Jahresverlauf vor. Viele lassen jeden Monat auswürfeln, was sie stricken, aber ich habe einfache eine Liste erstellt und stricke daraus nach Lust und Laune.

Dotted Rays aus Sockenwolle vom Wolldackel und Atelier Zitron

Mein erstes Projekt dieses Jahr war mein erstes Muster von Stephen West. Das Tuch “Dotted Rays” ist nun nicht das schwierigste, aber es war trotzdem angenehm zu stricken. Nicht zuletzt liegt das auch an die Art, wie Mr West das Muster erstellt hat.

Benutzt habe ich auch hier wieder Sockenwolle. Zum einen habe ich ca. 180g Sockenwolle vom Wolldackel (ein sehr wolldackeliger Monat, dieser Januar…) verwendet und für die Kontraststreifen noch schwarze Sockenwolle vom Atelier Zitron.

Das Tuch wird sonst aus mehr Garn gestrickt, deswegen ist meine Version etwas kleiner geworden. Trotzdem gefällt es mir sehr gut und ich werde es tragen, sobald es wieder ein kleines bisschen wärmer geworden ist.

Neben den ganzen Strickprojekten habe ich meine “Jahresendabrechnung” in Sachen Wolle gemacht. Ich habe ja eine Liste, in der ich alle fertigen Projekte schreibe. Für jedes fertige Projekt schreibe ich mir einen Betrag für meine Wollkasse gut. Das ergibt dann grob mein Budget. Grob, weil es für mich eine Richtlinie ist, wie man gleich sehen wird.

Denn, ich habe meine “Einnahmen” mit meinen Wollkäufen 2020 gegengerechnet. Auf den Euro genau passt es nie, soll und braucht es auch nicht. Aber dass ich letztes Jahr um einen dreistelligen Betrag überzogen habe, hat mich doch schon erschrocken. Also habe ich mir vorgenommen, wieder stärker darauf zu achten, erst Garne aus meinem Stash zu verarbeiten und weniger zu kaufen. Im Janar ist mir das schon mal gelungen, denn ich habe keine Garne gekauft.

In Zahlen drückt sich meine Stashgröße folgendermaßen aus:

Endstand Dezember 2020: 20,46 kg auf 64,80 km Lauflänge.
Endstand Januar 2021: 23,43 kg auf 74,56 km Lauflänge.

Das klingt jetzt erstmal seltsam, oder? Ist ja viel mehr, als im Dezember… Das Warum ist ganz einfach: Ich habe die Dezemberkäufe erst Mitte Januar eingetragen und so ist das Plus im falschen Monat gelandet. Da ich schon einige Verbräuche eingetragen hatte, konnte ich den Endstand Dezember nicht mehr klar vom Anfangsbestand Januar trennen. Ab Februar ergibt sich dann hoffentlich ein besserer Vergleich.

Spinnen

Hier war ich im Januar erfolgreich. Das Garn für meine nächste Strickjacke ist fast fertig gesponnen. Mir fehlt nur noch das Zwirnen der 5. Spule. Danach wasche ich die Stränge noch und könnte dann eigentlich loslegen zu stricken.

Was ich danach spinnen möchte, habe ich noch nicht entschieden.

Käufe gab es keine, es gibt hier also auf jeden Fall ein Minus.

Nähen

Dieses Segment war nicht so erfolgreich. Obwohl ich mich eigentlich dagegen entschieden hatte, überkam mich plötzlich der Wunsch, doch was fürs Baby zu nähen. Freitag bin ich dann ein wenig in Sachen Kinderstoffen eskaliert… Die Ware ist allerdings noch unterwegs.

Das Fazit hier lautet also: Deutliches Plus!

Anleitungen

“Dotted Rays” lag schon eine halbe Ewigkeit bei mir auf Halde. Das macht also schon mal eine Anleitung im Minus.

Dann habe ich ja auch die Babydecke vollendet. Hierfür hatte ich im Dezember eine Anleitung gekauft. Das ergibt also ein weiteres Minus.

Dafür habe ich im Januar zwei Anleitungen für Oberteile gekauft. Eins davon habe ich bereits angestrickt, aber noch nicht beendet. Deswegen zählt die Anleitung auch noch als Plus.

Macht also einen Endstand von plusminus Null.

Kind

Das ist nun einer neuer, auch finanzieller, Posten, der da auf uns zukommt und auch kein kleiner. Ich plane so viel wie möglich gebraucht zu kaufen und bisher sieht es auch recht gut aus. Ich habe von lieben Kolleginnen und Freundinnen einiges an gebrauchter Bekleidung und “Drumherum” geschenkt oder gegen einen kleinen Obulus angeboten bekommen. Die meiste Bekleidung wurde mir überlassen unter der Prämisse, sie nach Gebrauch einem guten Zweck zukommen zu lassen. Das finde ich eine tolle Lösung!

Für mich habe ich allerdings einiges an Umstandsmode gekauft:

  • Eine gebrauchte Jeans und zwei neue. (Versucht mal schwarze Umstandsjeans zu kaufen, die NICHT Skinny geschnitten sind. Die Pest in Tüten!)
  • Zwei Oberteile
  • Ein Jeanskleid
  • Drei Leggins
  • Diverses an Unterwäsche

Vermutlich wird noch das eine oder andere an Unterwäsche hinzukommen und vielleicht noch ein, zwei Oberteile. Bisher komme ich aber ganz gut mit den vorhandenen Oberteilen zurecht, die ich dann mit einem Mamaband kombiniere. Mal schauen, wie lange das noch klappt…

Wie üblich habe ich auch hier das Problem, dann man kaum noch Bekleidung findet, die aus reiner Baumwolle besteht. Meistens bekommt man Viskose und/ oder Polyacryl/ Polyester/ Poly…

Sonstige Ausgaben

Abgesehen von den üblichen Januar-Ausgaben, wie Strom und Versicherungen habe ich diesen Monat tatsächlich nur Geld für Lebensmittel und rudimentäre Kosmetika ausgegeben.

Fazit

Doch eigentlich ein guter Start ins neue Jahr. Ich habe viel aufgebraucht und wenig zugekauft. Alle Ausgaben waren notwendig und vernünftig. (Die Stoffe brauche ich auch alle. ALLE! Wirklich.)

Die unklare Trennung meines Stash zwischen Dezember und Januar fuchst mich ein wenig. Aber es gibt Wichtigeres im Leben.

Was mich ein wenig unter Druck setzt, ist mal wieder mein eigener Anspruch: Da ich nicht weiß, wie das alles so mit Baby laufen wird, plane ich aktuell alle meine Vorhaben und Projekte längstens bis Ende Mai. Das verkürzt den groben Jahresplan natürlich massiv und da der Tag nunmal nur 24 Stunden hat und ich davon einen nicht unwesentlichen Teil arbeite oder schlafe, bleibt nicht allzu viel Zeit übrig. Mein Vorhaben für Februar ist also, mir meine eigenen Ansprüche genauer anzuschauen und zu versuchen, die ein wenig realistischer zu gestalten.

Jahresrückblick 2020

Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt einen Jahresrückblick machen soll – aus den bekannten Gründen war das ein Jahr, dass ich gedanklich gern streichen würde. Irgendwie war mir aber nach einer Art Vollständigkeit und deswegen habe ich mich nun doch dafür entschieden. Vielleicht ist es auch, dass ich hier in einigen Jahren noch mal näher nachvollziehen möchte, was dieses Jahr mit mir gemacht hat.

Dieses Mal möchte ich den Rückblick aber etwas weiter fassen. Denn abseits von all der Handarbeit ist einiges passiert.

Deswegen gibt es dieses Mal ein paar zusätzliche Kategorien und nicht den allgemeinen Faserverzückten Jahresrückblick von distelfliege, wie sonst, sondern nach Stichworten, die mir so einfallen in alphabetischer Reihenfolge:

Arbeit

Wie du vielleicht weißt, arbeite ich im sozialen Bereich in der Verwaltung. Nach einer fiesen Grippe im Februar wurde ich direkt im Frühjahr, mit Eintritt des Shutdowns krank. Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber, Atemprobleme. Eine Woche hat es gedauert, bis meine Hausärztin einem Test zugestimmt hat. Mitte der 2. Woche dann kam das Testergebnis: Negativ. Es war also wahrscheinlich eine normale Grippe oder ein schwerer grippaler Infekt. Die 2 Wochen AU habe ich daher komplett wahrgenommen und habe mich so gut es ging, erholt.

Als ich zur Arbeit zurückgekehrt bin, hatte ich das Gefühl, vor eine Mauer zu laufen. Die sonst so belebten Flure waren still, alle Bürotüren geschlossen. Alle trugen Masken und die allgemeine Stimmung schwankte zwischen hektischer Betriebsamkeit und Schockstarre. Gefühlt alle paar Stunden kamen neue Verordnungen und Regeln, die sofort umgesetzt werden mussten. Es war auf keinen Fall die Arbeitsstelle, die ich vorher kennengelernt hatte. Allen war da schon bewusst, dass das kein Sprint wird und wir mindestens den Rest des Jahres eine Ausnahmesituation haben werden.

Kornblume im Garten

Über den Sommer entspannte sich die Stimmung vorsichtig. Wohl auch, weil wir zwar unter den Mitarbeitenden vereinzelt positive Fälle hatten, aber alle Bewohner verschont blieben.

Es wurde kreativ daran gearbeitet, Angebote zu konzeptionieren und auf andere Art und Weise in die Gruppen zu bringen. Die Maskenpflicht wurde etwas gelockert: Draußen musste nun keine mehr getragen werden. Außer, man unterschreitet den Mindestabstand von 1,50 m. Ein im Ort gestrandeter Zirkus hatte einen Auftritt auf unserem Innenhof, es wurden Musikgruppen eingeladen, die Open-Air-Konzerte gaben und man atmete vorsichtig, aber kollektiv durch.

Gleichzeitig wurde in der Verwaltung so vieles möglich gemacht: Technik wurde angeschafft, für die jahrelang kein Geld dagewesen war. Für viele wurden “Telearbeitsplätze” eingerichtet. Es tat sich etwas.

Im Herbst war uns dann wieder früh klar, dass der Winter hart werden wird. Die täglichen Fallzahlen wurden per E-Mail-Verteiler an alle geschickt. Wir mussten wieder Veranstaltungen verschieben, umorganisieren oder ganz absagen. Parallel arbiteten wir daran, eine E-Learning-Plattform an den Start zu bringen um wenigstens den gesetzlichen Forderungen Rechnung zu tragen. Meine Chefin in Vertretung war dort federführend.

Spätestens im Oktober war allen klar, dass bis Ende Dezember in Sachen Fortbildungen wieder nichts wie geplant laufen würde. Meine eigentliche Chefin kehrte aus der Elternzeit zurück und meine Chefin in Vertretung fand einen anderen Job. Die bestehende Lücke in Sachen E-Learning versuche ich nun auszufüllen und arbeite aktuell daran, dieses im gesamten Haus zu implementieren. In einem Haus voller Mitarbeitenden, die mit Menschen und nicht mit Technik arbeiten wollen, ist das durchaus eine Herausforderung.

So waren die letzten Monate mehr als anstrengend und stressig. Im Moment atme ich ein wenig in meinem Urlaub durch, bevor ich zwischen den Jahren wieder durchstarte.

Garten

Wir haben vieles geschafft!

Vorgarten etwas verwildert – mit einer Mischung von einjährigen Blumen.

Endlich ist der Vorgarten angelegt und die meisten Pflanzen, die ich dort haben wollte, sind auch schon eingepflanzt.

Dafür wurde der Garten hinten etwas vernachlässigt. Den möchte ich aber im nächsten Jahr wieder angehen. Wie üblich fehlen überall noch einzelne Sachen, aber es wird alles immer vollständiger und schöner.

Endlich Schatten!

Eine weitere, wichtige Anschafftung in diesem Jahr war endlich ein Sonnensegel. So konnten wir bei den büllend heißen Temperaturen unseren Süd-Garten nun auch nutzen.

Gesundheit

Bauernschaft hinter unserem Baugebiet

Nach der langen Krankschreibung im Frühjahr war ich – abgsehen von Migräneanfällen – überraschend gesund über das Jahr. Ich schiebe das ernsthaft auf die AHA-Regeln und das häufigere Desinfizieren von Händen und Oberflächen. Auch mein Mann, der bis vor einigen Wochen seinen Arbeitsweg jeden Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt hat, war fast nicht krank. Sonst liegt er mindestens mit einer schweren Erkältung im Frühjahr, einer Sommergrippe und auch “gerne” mal mit Magen-Darm flach.

Meine Pläne, weiter abzunehmen, liefen ganz gut. Zuletzt schaffte ich es schon, 5 km durchzujoggen. Etwas, was ich bis letztes Jahr für quasi unmöglich gehalten habe.

Auch hier gab es einige Einbrüche und einfach fehlende Motivation, die zu Rückschritten geführt haben. Alles in allem bin ich in diesem Bereich aber sehr zufrieden.
Nur der ausgefallene Yoga-Kurs hat mir sehr gefehlt.

Handarbeiten

T-Shirt nach dem Schnittmuster “Lillesol & Pelle No 19”

Ich hatte so vieles vor. Bis zum Frühjahr habe ich mich auch voller Elan daraufgestürzt und geplant, sortiert und auch einiges fertiggestellt.

Einen massiven Knick in der Motivation hatte ich beim Nähen. Mich hat das Nähen von Masken und die Allgegenwärtigkeit davon so genervt, dass ich meine Nähmaschine monatelang nicht mehr angefasst habe.

Dass ich doch wieder damit angefangen habe, lag das einzig und allein daran, dass mein Nähkurs wieder anfing. Immerhin habe ic hein Kleid und mehrere Oberteile genäht, bevor der Kurs wieder bis auf Weiteres eingestampft wurde.

Fair Isle-Mütze “Strawberry Fields” von Lanaphilia

Dafür habe ich etliches gestrickt:

6 Paar Socken,
4 Mützen,
6 Tücher,
3 Cowls
2 Oberteile und
ein Kleid sind fertig geworden.

Auch hier ging mir gegen Ende des Jahres die Luft aus und ich habe seit November, wenn überhaupt, nur Kleinkram fertigbekommen.

Rohwolle vom Jakobschaf grob nach Farbe sortiert

Der Sommer dann stand irgendwie im Zeichen der Rohwolle. Quasi wie die Jungfrau zum Kinde, bin ich zu zwei Vliesen Rohwolle gekommen. Das eine Vlies war wenigstens schon sortiert und vorgewaschen. Aus der anderen Tüte kam mir geruchsmäßig ein ganzer Streichelzoo entgegen. Einiges davon ist dann auch als Dünger in den Garten gewandert. Trotzdem blieb immer noch eine ganze Menge übrig. Glücklicherweise hat mir die liebe Lanaphilia ihren Kardierer ausgeliehen. – Ganz fertig mit Kardieren bin ich übrigens immer noch nicht…

Gesponnen habe ich auch einiges. Seit einigen Monaten habe ich nun nacheinander Spulen voll mit Bergschaf auf dem Rad. Daraus soll mal eine Jacke werden. Noch eine halbe Spule spinnen, die ganze Spule dann zwirnen und danach kann ich dann endlich anfangen zu stricken. Sollte etwas nicht reichen, brauche ich dann nur noch nachspinnen.

Allgemein kann ich übrigens sagen, dass sowohl mein Faser- als auch mein Garn-Stash in diesem Jahr angewachsen ist. Eigentlich war der Plan ja ein anderer, aber dann habe ich angefangen, mich mit Käufen für stressige Zeiten zu belohnen und den Rest kannst du dir sicherlich vorstellen.

Und sonst so? Ausblick 2021

Viel Neues kündigt sich am Horizont an:

Arbeitstechnisch hoffe ich, dass ich die an mich gestellen Erwartungen in meiner neuen Aufgabe ausfüllen kann.

Dann hoffe ich natürlich, dass alle gut durch die Pandemie kommen, dass der Impfstoff wirklich so gut ist, wie versprochen und dass ich bald wieder ohne schlechtes Gewissen und ungutes Gefühl alle Menschen treffen kann, die mir lieb und teuer sind.

Ich wünsche mir außerdem, dass die Menschen wieder mehr Rücksicht aufeinander nehmen und das all die Schwurbler wieder auf den Boden der Tatsache geholt werden können. Diese gesellschaftliche Spaltung und das Abdriften in Extreme macht mir schon seit Jahren Bauchschmerzen. Wie in so vielen Bereichen, zeigt uns die Pandemie auch hier unsere Defizite deutlich und schmerzhaft auf.

Aber kommen wir zu etwas Positivem:

Zuerst hat uns mein Großcousin überrascht, der Anfang 2021 zum ersten Mal Papa wird.

Ein wenig später zogen dann Schwager und Schwägerin nach. Bei ihnen ist es im März soweit.

Ausblick 2021 – Was kommt auf uns zu?

Zu guter Letzt wird es hier auf dem Blog und vor allen Dingen auch im Leben meines Mannes und mir eine große Veränderung geben.

Es ist nämlich das eingetreten, womit wir überhaupt nicht mehr gerechnet hatten. Zu Juni 2021 erwarten wir nämlich auch unser erstes Kind.

Das wirbelt jetzt schon unser Leben ein wenig durcheinander, denn leider gehe ich nicht ganz so leicht durch die Schwangerschaft, wie erhofft.

Keine Sorge, es ist nichts Schlimmes, mir geht es nur nicht so gut wie erhofft. Dauernde Übelkeit und Erbrechen ist in meinem Fall nun nichts lebensbedrohliches, geht aber dennoch an die Substanz. – Physisch wie psychisch.

Ich werde also schauen, mit welchen Inhalten ich diesen Blog künftig füllen werde und sicherlich zeige ich auch das eine oder andere, was ich für die kommenden Babies werkel und werkeln werde. Der Plan ist aber wenigstens aktuell, dass ich mich selber nicht aus den Augen verliere und demnach auch Dinge für mich tue. Schauen wir, wie weit dieser Plan auch funktionieren wird…

Dir wünsche ich nun, dass du die Pandemie gut überstehst und dass deine Wünsche für 2021 in Erfüllung gehen.