Ich lebe noch/ Still alive

Da habe ich eine längere Pause als beabsichtigt eingelegt.

Leider mussten wir aufgrund der Schluderigkeit einiger Handwerker auf eine Baustelle ziehen. Einige Arbeiten sind bis heute nicht erledigt, will heißen: Wir versuchen täglich mit Handwerkern zu telefonieren, die aber gerne mal nicht ans Telefon gehen…

Das Blöde ist, dass wir mit unseren Arbeiten nicht weitermachen können, solange die zugesagten Arbeiten der Profis nicht erledigt sind.

Vor Kurzem ist wenigstens einer der großen Knoten geplatzt und wir konnten endlich einen großen Berg an Aufgaben erledigen. Trotzdem bleibt noch ganz viel zu tun. So bin ich erst gestern Abend dazu gekommen, die versprochenen Fotos zu sichten. Jetzt muss ich noch welche bearbeiten und dann zeige ich euch, was sich seit den letzten Fotos getan hat.

I took a longer break as I planned.

Unfortunately some of our craftsmen were falling short on their pledges and so we had to move into an incomplete house. Some things aren’t finished yet and we still waste time on trying to call craftsmen. Bad thing is that we can’t go on with our tasks if they don’t finish theirs.

At least one big thing has been finished some days ago and we were able to start with a whole lot of work. Of course there is still so much to do. I only managed it yesterday to take a look at all the photos I took. I have to edit some of them and then I’ll be finally able to show you all the things that have changed since I showed you photos the last time.

Ich bin dann mal weg…/ I’ll be off then…

Ich sitze hier mitten im Chaos zwischen gepackten Kisten und noch unverpacktem Zeug. Morgen geht es los und wir ziehen um. Da die magentafarbenen Kollegen etwas länger brauchen, werde ich die nächsten Wochen vorerst ohne Internet (und mangels SAT-Schüssel auch mal wieder fernsehlos) leben.

Sobald wir wieder online sind, reiche ich ein paar Fotos vom Bau nach, denn wiederzuerkennen ist hier nichts. (Glücklicherweise.)

 

Sitting amidst chaos between packed crates and unpacked things. We’re moving house tomorrow. Our internet provider takes it’s time so I won’t be online for some weeks. Plus we don’t have a rooftop dish yet so there won’t be any telly too. It’s been quite a while since I lived without those media so I guess it’s going to be a strange situation.

I promise to post some photos as soon as we are back online again. 

It’s the final countdown

Noch 12 Tage bis zum Einzug. Die Fliesen sind noch nicht fertig gefugt, die Randleisten noch nicht geklebt, die Wände noch nicht gestrichen/ tapeziert und die Sanitärinstallation fehlt komplett. Ich übe mich in „tief durchatmen und den Stress verdrängen“ was gesundheitlich auch nicht optimal ist. Migräne und Erkältung geben sich die Klinke in die Hand. Hoffentlich ist alles bald geschafft.

12 days until we move in. The tiles are not complete, the walls are not painted/ wallpapered and there is still no sanitary installation. I constantly try to „take a deep breath“ and try to block out all of the stress. I know it’s not healthy for me as I switch at the moment between migraine and colds. I really hope that it’s all over soon.

Schlaflos im Münsterland/ Sleepless in the Münsterland

Ich habs versucht. Mehrere Male. Jedes Mal blieb der Beitrag unvollendet und ich habe ihn irgendwann neu überschrieben oder gelöscht. Um es mit den Worten von Julia Karnick zu sagen: Ich habe „Bau-Burn-Out.“ (Quelle: Julia Karnick – „Ich glaube, der Fliesenleger ist tot!“)

Jetzt wo es eigentlich wieder toll, aufregend und spannend sein sollte, mag ich einfach nicht mehr. Ich bin müde. Mental und körperlich.

Unser Bauleiter war in den letzten Wochen schlecht erreichbar. Es tat sich nichts, außer dass das mobile Heizgerät den trockenen Estrich weiter trocknete und damit unnötige (und nicht unerhebliche) Kosten verursachte. Gut, Weihnachten und der Jahreswechsel kamen dazwischen. Dennoch: Mehrfach wurde der Zeitplan umgeworfen, die Gewerke untereinander schienen nicht miteinander zu reden, es stand alles viel zu lange still und der Herr Bauleiter war wenn überhaupt nur höchst genervt zu sprechen.

Seit Mitte dieser Woche kam wieder Schwung in die Sache. Der Trockenbauer hat – nach mehrmaligen Terminverschiebungen – die Arbeit aufgenommen. Die Rigipsverkleidungen im Obergeschoss und dem Dachboden sind gut vorangekommen: Bad, Gästezimmer und mein Zimmer sind fertig, der Dachboden ist fast fertig gedämmt und die Verlattung für die Rigipsplatten ist größtenteils fertig. Wir haben mitgeteilt, welche Holztreppe zum Dachboden eingebaut werden soll. Diese soll Montag vermessen und bestellt werden – ich bin gespannt.

Der Fliesenleger hat – zwei Tage später als vereinbart, aber dafür dann zügig und ordentlich – seine Arbeit im Bad aufgenommen. Die Wandfliesen sind fast fertig, nur die an der Dusche fehlen noch.

Die Heizung steht und läuft – leider immer noch im Estrichtrocknungsprogramm, dass bereits seit Tagen ausgeschaltet werden sollte, da der Estrich – wie oben erwähnt – bereits trocken ist.

Licht haben wir nun auch endlich im Haus! Man glaubt gar nicht, was es für ein erhebendes Gefühl sein kann, das erste Mal einen Lichtschalter IM EIGENEN HAUS zu betätigen, oder das erste Mal die elektrischen Rolläden hoch-/ herunterfahren zu lassen!

Der Schatz hat mit der Hilfe von Freunden die Wände geschliffen. (Danke dafür! – Jetzt weiß ich auch, wofür Giraffen noch gut sind, außer in Afrika Blätter zu fressen und im Zoo Menschen zu erfreuen. 😉 ) Am vergangenen Samstag haben meine Eltern, der Schatz und ich dann fast alle Wände im Erd- und Obergeschoss grundiert. Es fehlt nur eine Wand, an die der Trockenbauer Materialien gestellt hat, die wir nicht wegräumen konnten. „Nur“ sechseinhalb Stunden durcharbeiten und wir waren fertig.

Seit der Fertigstellung des Wandputzes gab es… Unstimmigkeiten bezüglich der Decken. Wir hatten vor Vertragsabschluss ausdrücklich gewünscht, nichts an den Decken tun zu müssen außer irgendwann mal zu streichen. Daher stand „Decken streichfähig verputzen“ im Vertrag. Dies wurde nicht ausgeführt, es sei ja auch eh unüblich und jetzt geht es eh nicht mehr, damit werden ja die ganzen Wände versaut etc. pp. Der Herr Bauleiter druckste und rechnete und überlegte und schüttelte so lange den Kopf, bis wir das Gewerk nun – entnervt – haben herausnehmen lassen. Wir wollen nun die Decken mit Vlies tapezieren lassen. – Von einem Fachmann. Leider ist der (von einem Freund) empfohlene Maler derzeit im Urlaub, so dass ich hier noch kein Angebot habe einholen können.

Sobald das geklärt ist und die Fliesen im Erd- und Obergeschoss fertig gelegt wurden, können wir dann mit den Wänden anfangen. Einige Wände werden wir nur streichen, andere werden tapeziert. Blöd nur, dass wir bislang noch keine Zeit hatten uns Tapeten und Farben auszusuchen. Das Ganze steht nun also auch noch auf unserer Liste.

Zusätzlich müssen wir auch noch Angebote von Tiefbauern einholen, damit die unsere Einfahrt glatt ziehen und unseren Garten ein wenig ausschachten. In dem guten Münsterländer Lehmboden können wir leider keinen gescheiten Garten anlegen. Also muss etwas von der Erde weg und mit Sand und Mutterboden aufgefüllt werden. Außerdem soll bis zum Einzug die Einfahrt wenigstens geschottert sein. Soll sich ja kein Umzugshelfer auf die Nase legen.

I tried. Several times. But the posting I wrote remained unfinished. I updated or deleted the versions several times. I just didn’t feel like writing about our house. I read in a book called „Ich glaube, der Fliesenleger ist tot“ („I think the floor tiler died“) the term „to have a building-burn-out“. I think that’s it. I feel tired all the euphoria is gone. I just want to sleep for a very long time.

It was difficult to speak to our construction manager. Beside a very expensive mobile heater that was running from some time before Christmas until the beginning of this year to dry the floor nothing happened. (And: The floor was already dry enough shortly before Christmas.) The schedule was re-written many many times and I got nervous. 

Since the middle of this week all the crafts seemed to be woken up again:

  • The drywall builder is working on the upper floor. – And is nearly finished.
  • We have our final heating system working.
  • The electricity is working – you never can imagine how wonderful and illustrious you feel when you use a light switch of your very own house for the first time!
  • With help from friends my partner sanded our walls.
  • My parents my partner and I primed our walls last Saturday. It took six and a half our to finish the walls of two floors.
  • The tiler started to work in our master bathroom and beside the shower the walls are finished.

But there were some things going massively wrong as well. We had a tedious discussion with the construction manager about the ceilings until we cancelled the whole thing. Now we have to find a decent painter who will paper the ceilings. Unfortunately the painter (recommended by a friend) we would like to charge is still on holidays. Please keep your fingers crossed that he will do this for a reasonable amount of money and before we have to move in.

After discussing that we have to choose the colour for the walls and also the wallpaper. Plus we have to get some offers to gravel our driveway. 

Was bisher geschah…/ What happened so far…

Der letzte Beitrag zu unserem Haus ist ja schon eine Weile her.

Erst gab es nichts zu berichten, da sich schlicht und ergreifend nichts tat. Dann auf einmal kamen wir gar nicht mehr raus aus der Arbeit. Wir mussten noch Entscheidungen treffen, uns mit den Nachbarn einigen, umdisponieren und nicht zu vergessen noch Eigenleistungen erbringen (von denen wir bei einigen nicht auf dem Schirm hatten, dass wir diese noch erbringen müssen…).

Also, was hat sich seit dem letzten Bericht so getan?

  • Die Fenster wurden eingebaut und gedämmt.
  • Der Elektriker ist so gut wie fertig.
  • Unser Badezimmer wurde umgeplant, da der Architekt uns da was Falsches erzählt hat (und davon angeblich nix mehr weiß :rage: ).
  • Die Sanitärinstallationen sind fertig.
  • Die Erdwärmesonden wurden gebohrt, gelegt und angeschlossen.
  • Wir haben ENDLICH einen Wasserzähler, sprich: Wir haben fließend Wasser im Haus, dass mal nicht die Treppen runterläuft… )
  • Der Boden vom Dachboden ist gelegt. (Dank einer – mehr oder weniger – Nacht- und-Nebel-Aktion vom Schatz mit teilweiser Hilfe eines Freundes. – Vielen Dank dafür!)
  • Die Fensterbänke innen und außen sind größtenteils fertig.
  • Der Zwerchgiebel ist verputzt und gestrichen.
  • Die Stelle zwischen den Fenstern vom Gäste WC und der Abstellkammer ist (von außen) ebenfalls verputzt.

Fotos haben wir natürlich auch tonnenweise gemacht, ich bin aber noch nicht dazu gekommen, diese zu sichten. Es gibt also irgendwann anders mal Bilder.

It’s been a long time since I wrote about our house.

First there was nothing to write about as literally nothing happened. And then suddenly there was so much to decide, to discuss to change and to do that I didn’t had the time and energy to write about anything.

This is what happened since I wrote about it last time:

  • The windows were build in.
  • The electrician is nearly finished.
  • We had to replan out bathroom as it didn’t fit the way our architect planned
    (and of course he can’t remember that we complained about it before… several times…  :rage: )
  • The sanitary installation are finished.
  • The probe (IDK if this is the correct term?!) for the geothermal heating was made and plugged in.
  • FINALLY we have a water meter which means that we eventually have a water supply in our house. (Whoohoo!)
  • The floor of the attic is finished. (We didn’t know that we had to do this now and planned to build the floor in later. So this was very stressful and kind of a last-minute work but it looks great now.)
  • Most of our window sills are build in (inside and outside).
  • The transverse gable is plastered and painted.
  • The area between the bathroom-window and the storage-room-window is plastered too.

We took of course tons of photos but I haven’t got the time to sort them yet. So this time I won’t show you pictures but I’m going to catch up on this later.

Blogparade: Lieblingsbuch für mein Hobby

Jana fragt auf ihrem Blog, wer welche Lieblingsbücher zu ihrem/ seinem Hobby hat.

Wie ihr ja vielleicht schon mitbekommen habt, finde ich Bücher im Allgemeinen ganz gut. (An dieser Stelle bitte mental einen Tusch für die Untertreibung des Jahres einfügen.)

Ich habe mich also direkt als ich von dieser Aktion gelesen habe, entschieden, daran teilzunehmen und alle Welt an meinem Lieblings-Hobby-Buch teilhaben zu lassen. Noch schneller war mir dann klar, dass ich ein Buch übers Stricken vorstellen werde. Tja. Und nun sitze ich seit etwa einer halben Stunde hier und überlege, welches der Strickbücher, die ich besitze nun mein Lieblingsbuch ist. Komme mir dabei in etwa so vor, wie eine Mutter, die live im Fernsehen gefragt wird, welches ihrer Kinder, denn nun ihr Liebling sei. („Ja also eigentlich mag ich ja alle. Aber unter uns… Der Kevin… also da weiß ich bis heute nicht, ob der nicht im Krankenhaus vertauscht wurde.“)

Dabei habe ich doch gar nicht so viele Strickbücher:

Regal_Bucher_2015-10-01

Da sind natürlich einige Perlen dabei, wie das Standardwerk Stricken von Stephanie van der Linden oder Bücher zur Frage „Wie stricke ich überhaupt ein passendes Oberteil?“ und natürlich diverse Musterbücher. Aber so rege nutze ich diese Bücher aktuell nicht.

Dann wollte ich „Cast on – Bind off“ vorstellen, denn dieses Buch benutze ich wirklich sehr häufig und kann es nur empfehlen. Allerdings war Jana deutlich schneller und hat die deutsche Version davon schon zu ihrem Lieblingsbuch erkoren.

Entschieden habe ich mich dann für ein englischsprachiges Buch: Knitting Rules! von Stephanie Pearl-McPhee. Sie ist Kanadierin und bloggt seit Jahren unter dem Namen „Yarn Harlot“ und ist vielen Usern von ravelry sicherlich ein Begriff. Sie schreibt sehr locker und humorvoll (mit ständigen Hinweisen darauf, wie viel Wolle in ihr Haus passt…) über Freud und Leid beim Stricken. Nachdem ich schon einige (Kurz-)Geschichten über Erlebnisse rund ums Stricken von ihr gelesen hatte, kaufte ich mir Knitting Rules! um es dann vorerst auf meinem SuB zu vergessen.

Vor Kurzem kramte ich es dann doch heraus und konnte es fast nicht aus der Hand legen. Sie gibt in ihrem Buch (fast) keine konkreten Muster an, sondern erklärt anhand eines „Grundrezeptes“ wie man Schals, Tücher, Pullover, Socken, etc. strickt und muntert dazu auf, zu experimentieren und neue Dinge auszuprobieren. Sollte ich die Quintessenz des Buches erfassen, wäre dies: Verliere niemals die Neugierde und TUE Dinge!

Jana asked on her blog „Which hobby-related book is your favourite one?“ 

Maybe you overheard that I kind of like books. (And yes this is the understatement of the year.) So I decided to participate. And of course I would choose a book about knitting. Well… and now I’m sitting since half an hour here and try to decide which one I should choose while feeling like a mum being live on TV asked „Which of your children do you love most?“. („Well of course I love all of them. But between us… I think Kevin was swapped in hospital…!“)

I don’t have that many knitting related books (see photo) but there are a lot of wonderful books… Books about elementary techniques, about „How to make a garment fit properly?“ or simple patterns without further explanations how to make them into a sweater or a scarf.

Then it was clear to me: I use „Cast on – bind off“ so often that this is my absolute favourite. But then… Jana chose this book before.

Then I saw a book in the shelf which I recently read. I read some books from her before and bought this one just to forget it in the shelf. But the other day I felt kind of an urge to read it. I don’t regret any single minute of reading „Knitting Rules!“ from Stephanie Pearl-McPhee. She is a Canadian blogger and you may know her nickname „Yarn Harlot„. I love the way she describes the joy and sorrow of a Knitter (with a capital „K“ – all the other ones are just ‚knitters‘ 🙂 ) In this book she doesn’t give you detailed patterns. She writes more about elementary recipes how to make stuff and encourages the reader to just try and play with fibre, needle size and patterns. If I had to describe this book in one sentence it would be: „Never stop being curious and be brave and DO try things!“ 

Hitofude – Fazit

Nachdem ich die Jacke ein mal geribbelt hatte, da die Maschenanzahl komplett falsch war, hat es bei mir irgendwie „klick“ gemacht und ich hatte das Prinzip dahinter verstanden. Das Muster ging sehr gut von der Hand und es dauerte gar nicht so lange, da war der Hitofude vollendet.

Tja, leider war er zu groß… Nach einigen sehr informativen Diskussionen bei ravelry war dann der Grund klar: Ich hatte das falsche Maß zugrunde gelegt und daher eine Größe zu groß gestrickt. Was also nun tun? Ich entschied mich dafür, die Jacke in die Waschmaschine zu werfen und vorsichtig zu waschen in der Hoffnung, dass sie etwas einlaufen würde. Es passierte – gar nichts. die Jacke war genau so groß wie vorher. Also habe ich das Programm gewechselt. Was soll ich sagen? Das Strickstück ist perfekt geworden! – Also wenn man etwa ein Jahr alt ist.

Ich verbuche es unter „Lernerfahrung“ und werde irgendwann noch mal einen Hitofude stricken – dann aber einen, der wirklich passt!

I had to frog my Hitofude cardigan once because the amount of stitches were absolutely wrong. Somehow I understood the main concept behind this pattern and I tried it again – it seemed very easy. The pattern was easy and I finished the cardigan very quickly.

Unfortunately it turned out to be too large. I discussed that issue with my flatmates on ravelry and got a lot of helpful information. It turned out that I took the wrong measurement and knitted the cardigan in the wrong size. (Plus: I didn’t swatch but I promise to change that for the next garment.) 

But what could I do now? Due to the wool it wasn’t possible to frog it again so I decided to try to machine-wash it and hoped that it would felt a bit. I chose a program esp. for wool but nothing spectacular happened. The Hitofude was still the same size. So I tried it with another program. What can I say? It fits now perfectly! Well… if you are a one year old toddler. 

I decided not to be too much annoyed about that and I promise that I learned from this whole thing. Nevertheless is it a wonderful pattern and I am going to try it again in the near future – and the cardigan is going to fit then!

Klinker/ Clinker

Nachdem wir in der Mitbau-Phase fast nur Sonnenschein hatten, regnet es seit wir den Dachstuhl bekommen haben fast nur noch. Leider hatten wir nicht nur Regen, sondern auch einige Unwetter dabei. Trotz mehrerer Nachfragen ist die Folie erst sehr spät aufs Dach gekommen und dann fehlte auch noch eine Bahn.

Was zunächst nicht so dramatisch erschien (immerhin war ja fast alles vom Dach abgedeckt) erwies sich als nervenaufreibend. Wir hatten nämlich Wasser im Keller und dieses dann nach Aufbringen der Folie mühsam aus dem Keller entfernt. (Wasser mit Hilfe von Schüppe, Speisfass und Tauchpumpe aus dem Keller zu befördern ist keine spaßige Angelegenheit.) Kaum waren wir fertig, fing Starkregen an herunterzuprasseln. Wir kamen aus dem Keller heraus und fanden das folgende Bild vor: Alles Wasser lief über die gesamte Dachfläche nach unten und an der fehlenden Bahn Folie ins Obergeschoss. Von da aus dann wie ein Wasserfall ins Erdgeschoss und in den Keller. Wir versuchten noch irgendwie alles dicht zu bekommen, hatten aber keine Chance. Das Ende vom Lied war: Wir hatten statt der 4-5 cm nun fast 10 cm hoch im Keller das Wasser stehen. Klingt erst mal nach nicht so viel, aber wenn man das mal auf die Quadratmeter umrechnet, sind das schon mehrere tausend Liter gewesen. Auch nach mehrmaliger Rücksprache mit der Baufirma dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis die letzte Bahn angebracht wurde. Natürlich regnete es mehrfach sehr stark, so dass der Wasserspiegel im Keller nicht sank.

Die gute Sache ist: Jetzt sind alle Bahnen angebracht und wir haben gestern den Keller komplett trockengelegt und saubergemacht. Und: Der Klinker ist fast fertig!

Leider habe ich verpennt gestern aktuelle Fotos zu machen, aber weiter unten zeige ich euch ein Foto von der fertig verklinkerten Giebelseite.

We had fantastic weather during the time we helped building the house. But after we got our roof truss weather changed. It was rainy and stormy and we had even some thunderstorms here with heavy rain. We asked our contractor several times to put the foil on the roof but it felt like eternity until they covered the roof. Unfortunately did they ‚forget‘ to cover some of the roof.

It didn’t seem very bad first… Our cellar was flooded and we cleaned it up. (Trust me it wasn’t a nice work as we only had two shovels a big bowl and a submersible pump to get rid of all the water.) We were finished when the heavy rain started.  All the rain that fell on our roof flowed down the roof in our 2nd floor from there downstairs to the 1st floor and then into the cellar. Only thing we could do was watch and being vexed. We tried to seal up everything but it was hopeless. After it stopped raining we had more water in the cellar than before we started cleaning up… 

Good thing is: The roof is fully covered now and we managed it yesterday to clean the cellar (again). And: The clinker is nearly done. I’m afraid that I forgot to take some pictures of the finished walls but instead find at least a photo of one finished wall here:

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Dachstuhl/ roof truss

Die Zeit war knapp, die Außenwände rechtzeitig fertigzustellen bevor der Dachstuhl kommen sollte. Leider war die Kommunikation mit der Baufirma nicht mehr so gut, seitdem wir nicht den kompletten Arbeitstag über auf der Baustelle waren, so dass wir mehr als ein Mal in Hektik ausgebrochen sind und der Schatz Nachtschichten eingelegt hat. Auch die Terminabstimmung, wann genau das Richtfest steigen sollte, war mehr als unbefriedigend. So wurde uns ein Freitag zugesagt, zu dem wir unsere Gäste auch schon eingeladen hatten, bevor es dann doch ein Donnerstag wurde. Wir wollten aber zusätzlich unsere Geburtstage nachfeiern und hatten knapp 40 Leute eingeladen. Wir entschieden uns also gegen den Richtspruch und das ganze drum und dran und feierten Freitag gesondert. Optimal war diese Lösung aber sicherlich für alle Beteiligten nicht.

Wie auch immer: Der Dachstuhl wurde geliefert und zügig aufgebaut.

We were running of of time to finish the exterior walls before the roof truss was delivered and built. Unfortunately the communication with the building contractor wasn’t that good since we weren’t at the site all the time.  That lead to more stress and a partner who had to work too many days until midnight and later to get things done while still having a day job too. Coordination of several appointments like the topping out ceremony went wrong so we invited our guests to the wrong date. As we also celebrated our birthdays (which were some weeks ago) so we invited appr. 40 guests. After discussing this several times we decided to skip the ceremony and just celebrate with friends, family and colleagues. I’m sure that everyone who was involved wasn’t that happy about that solution but the party was great and I think that was worth it. (We came home after 3 a.m. 😀 )

Good thing was: The roof truss was delivered and the carpenters did a good job.

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Das Obergeschoss/ 2nd floor

Die letzten Wochen waren sehr stressig. Mein Schatz hatte keinen Urlaub mehr, es war aber dennoch jede Menge zu tun am Bau. Wir hatten glücklicherweise über die Wochen liebe Helfer, die eingesprungen sind und uns entlastet haben. Zu tun blieb für uns dennoch mehr als genug.

Gingen die Bauarbeiten bislang parallel mit unseren Nachbarn Hand in Hand, änderte sich jetzt einiges. Wir bekamen eine andere Deckenkonstruktion zum Dachboden als unsere Nachbarn. Aus diesem Grund musste einiges anders gemacht werden: Bei unseren Nachbarn wurden die Innenwände gemauert, bevor der Dachstuhl gesetzt wurde (Betondecke). Bei uns ist es genau umgekehrt gewesen (Kehlbalkenlage). So lag unsere Baustelle (für unseren Geschmack viel zu lange) brach, während einer unser Helfer nebenan mit angepackt hat.

Last weeks were so stressful. My partner’s vacation ended but there was still so much to do. We were lucky as there were some help from our friends over the last weeks but there was more then enough to do.

We did the same things like our neighbour until the 1st floor was finished. Now things were handled in a different way: They build their interior walls first as they got another concrete floor at the attic. Our attic-floor is made from wood so we got the roof truss before starting to build the interior walls. So unfortunately for a (too long) time nothing happened at our building site while on of our helper worked for our neighbours.

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