Ich kauf nix – Fazit Februar 2021

Ich hatte jede Menge Pläne für diesen Monat, aber – zack – ist er auch schon vorbei. Mit ein Grund war sicherlich auch, das ich bei der Arbeit sehr eingespannt war und bin. Jeder Tag wird momentan beschwerlicher und so langsam wäre ich bereit für den Beginn des Mutterschutzes. Das hingegen dauert aber noch bis April.

Also lange Rede, kurzer Sinn: Auf ins Fazit für Februar:

Tee

Ganz unspektakulär: Ich habe eine Packung Schwangerschaftstee aufgebraucht und eine nachgekauft. Es bleibt also bei plusminus null.

Lesen

Beendet habe ich das Buch “Eine rechts, eine links” von Ebba D. Drolshagen. Ein tolles Buch für jeden, der strickt! Ich habe jede Seite genossen und dabei auch noch einiges gelernt.

Dann habe ich “Exit Racism” von Tupoka Ogette angefangen durchzuarbeiten, bin aber bisher “nur” bis kurz vor die Hälfte gekommen.

Gekauft habe ich hingegen nichts, für Februar kann ich daher minus ein Buch vermelden. (Hurra!)

Stricken

Naima aus Finkhof Merino dünn in gelbmeliert. Den “unbegeisterten” Blick gibt’s gratis dazu…

Hier war ich deutlich aktiver.

Zunächst habe ich ein Strickprojekt für mich beendet.

Aus der Merino dünn vom Finkhof habe ich die Jacke “Naima” von Ankestrick beendet. (Achtung, ravelry-Link!)

Das Garn mag ich sowieso sehr gern und auch von der Anleitung bin ich begeistert. Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass sich das Ganze zieht, wie Kaugummi, aber das Muster gab genug Abwechslung her und vor allen Dingen Motivation in Form von “ein Mustersatz geht noch”.

Mit der Passform bin ich auch zufrieden und es ist die erste Strickjacke, die ich mit Taschen gestrickt habe. Besser geht’s also gar nicht!

Ich habe mir direkt vorgenommen, die Jacke noch mal zu stricken. – Wahrscheinlich im nächsten Herbst.

Babysöckchen für den Neffen in Größe M

Da der Neffe bald zur Welt kommen soll, habe ich zwei Paar Babysöckchen gestrickt.

Die werden zusammen mit der Babydecke (die ich immer noch fotografieren wollte…) und ein paar weiteren Kleinigkeiten wohl voraussichtlich demnächst verschickt. Immerhin ist es wegen Corona weiterhin schwierig, sich persönlich zu treffen.

Außerdem möchte ich Eltern und Kind gerade am Anfang Zeit für einander geben und uns nicht direkt als Besuch ankündigen.

Stinos aus Sockenwolle von Opal (bordeaux) und arwetta (grau)

Zusätzlich zu den Babysöckchen, die ja geradezu in Rekordzeit fertig von den Nadeln springen, habe ich noch ein Abschiedsgeschenk für eine Kollegin gestrickt, die in Kürze in Rente geht.

Es sind völlig unspektakuläre Stinos, über die sich die Kollegin aber hoffentlich freuen wird.

Aber das war immer noch nicht alles. Du merkst, ich war so richtig im Flow.

Pepita von Martina Behm aus arwetter Sockenwolle von Filcolana

Zu guter Letzt habe ich dann doch noch was für unser Baby gestrickt. Auch wenn es im Frühsommer zur Welt kommen soll (toi toi toi!) und der Bedarf an Strickwaren da nicht sonderlich groß sein wird. Gestrickt habe ich den Klassiker “Pepita” (ravelry-Link!) von Martina Behm. Ich habe ein bisschen in Weite und Länge dazugegeben und hoffe, dass es so weit ausreicht, dass das Krümelchen auch im Herbst da noch reinpasst.

Knöpfe habe ich übrigens absichtlich nicht angenäht, die passe ich dann an, wenn es so weit ist.

Das war es jetzt aber für den Monat. Ich habe zwar noch eine Babydecke angefangen, aber die zeige ich dir dann (hoffentlich fertig) im März.

Mein Stash-Kuddelmuddel aus dem letzten Monat habe ich übrigens inzwischen doch behoben, sodass die Zahlen nun passen sollten.

Für die erwähnte Babydecke habe ich Garn bestellt und natürlich ist da noch das eine oder andere Garn mit in den Warenkorb “gehüpft”… Hauptsächlich Sockenwolle in freundlichem Grau und quietschigem Petrol, sowie ein bisschen Baumwolle für ein Sommertuch für mich.

Alles in allem war der Startwert 20,32 kg bei 64,21 km Lauflänge. Durch den Kauf hat sich mein Stash trotz des vielen Strickens auf 20,58 kg bei 64,57 km erhöht. Ich will hoffen, dass ich Ende März endlich mal ein richtiges Minus verkünden kann.

Spinnen

Hier habe ich die letzte Spule von dem unspektakulären dunkelbraunen Bergschaf gezwirnt. Damit sollte die vorerst letzte Spule für die geplante Strickjacke fertig sein. – Bei dem Wetter aktuell habe ich nur keine Lust, diese auch anzufangen. ich werde das Garn also im März erstmal in Ruhe waschen und dann schauen, ob ich alles bis zum Herbst auf Halde lege, oder ob ich die Jacke doch noch anfange.

Gekauft habe ich nichts. Es gibt also ein leichtes Minus.

Nähen

Nach der kleinen Kaufeskalation im Januar bin ich in diesem Monat standhaft geblieben und habe nicht mal Nähgarn gekauft. Allerdings habe ich momentan auch keine Lust zu Nähen und auch die geplanten Kindersachen werde ich später in einer passenden größeren Größe nähen und nicht direkt für den Anfang.

Der gleichbleibende Bestand ist also keine große Kunst aktuell.

Anleitungen

Ich habe jede Menge davon gekauft. Allein vier Kaufanleitungen für Babysachen waren dabei. Dazu kamen noch vier kostenfreie Anleitungen für Babysachen. Davon ist zumindest die “Pepita” schon verstrickt.

Macht also ein deutliches Plus von stolzen sieben Anleitungen.

Kind

Am Samstag ist ein Päckchen von einem großen deutschen Kaffeeröster hier angekommen, in dem Babykleidung aus dem aktuellen Angebot war. Für mich ist noch ein Bademantel herausgesprungen, den ich gern in die Kliniktasche packen möchte.

Außerdem habe ich noch bei gebrauchten Sachen “zugeschlagen”, von denen ein Päckchen auch schon auf dem Weg ist. Damit fehlen nun nur noch ein paar Erstlingssöckchen und ein, zwei leichte Sommermützen und die Erstausstattung fürs Krümelchen ist komplett.

Falls mir nun nichts mehr über den Weg läuft, bei dem ich einfach nicht “Nein” sagen kann, stehen nun nur noch größere Anschaffungen an, wie etwa eine Wickelmöglichkeit und Verbrauchsartikel wie Windeln. Gut, außerdem brauche ich noch ein paar Waschlappen oder kleine Handtücher zum Saubermachen und vielleicht zur Sicherheit noch eine Packung Mulltücher. Das sollte aber finanziell nicht sonderlich ins Gewicht fallen.

Sonstige Ausgaben

In diesem Monat nichts. Wir planen aber noch ein paar größere Ausgaben, da ich vor Ankunft des Krümelchens noch eine Ecke im Esszimmer umgestalten möchte.

Dort steht nämlich aktuell ein provisorischer Tisch, der als Ablagefläche für alles mögliche dient. Unter anderem steht das Telefon darauf und die ganzen Kabel hängen wild in der Gegend herum. Außerdem würde ich gern auf Dauer einen Hochstuhl vor den Esstisch stellen und dafür ist der Weg zwischen Esstisch und Abstelltisch zu schmal.

Aktuell warten wir also darauf, dass die Möbelläden wieder öffnen dürfen oder das uns online etwas passendes über den Weg läuft. Mein Traum wäre ja ein schöner Buffetschrank im Landhausstil. Da ich da aber sehr spezielle Vorstellungen habe, ist das eben ein schwierigeres Unterfangen.

Fazit

Weiterhin habe ich das Gefühl, dass mir die Zeit davonrennt. Jetzt wäre eigentlich der ideale Zeitpunkt durch die Geschäfte zu tingeln und sich das eine oder andere wenigstens mal anzuschauen bevor wir eine Kaufentscheidung treffen. Leider macht uns Corona auch hier einen Strich durch die Rechnung und eine baldige Öffnung ist ja weiterhin nicht in Sicht. (Momentan gehen die Inzidenzzahlen ja wieder fröhlich nach oben.)

Ich habe dieses ewige Warten satt und bin so langsam mehr als nur angefressen, was die nicht stattfindenden Impfungen angeht. Am Anfang habe ich noch Verständnis gehabt, immerhin handelt es sich hier um ein gewaltiges logistisches Projekt. Mein Verständnis dafür hat sich aber mittlerweile in Wohlgefallen aufgelöst, denn es gibt Impfstoffe, die gelagert, aber nicht genutzt werden. Hinzu kommt das Chaos bei der Terminvergabe und allein auf die Idee zu kommen, dass die Anmeldung realistisch gesehen für die über 80jährigen nur Online funktioniert macht mich wütend. Wie hoch mag wohl der Anteil der über 80jährigen liegen, der fit in Sachen Internet ist?

Aber ich rege mich nur wieder auf und das möchte ich eigentlich nicht. Stattdessen übe ich mich weiterhin in Geduld und hoffe, dass am Ende alles gut wird.

Ich kauf nix – Fazit Januar 2021

Neues Jahr, neues Glück, oder wie war das?

Dieses Jahr ist gestartet, wie 2020 aufgehört hat: Der Lockdown nimmt einiges an Einkaufsmöglichkeiten weg und bis auf einen gelegentlichen Besuch im Supermarkt war ich nur sporadisch im Büro und dann und wann eine Runde spazieren.

Gebraucht habe ich trotzdem das eine oder andere. Unnötige Ausgaben waren aber dieses Mal nicht dabei.

Hier der Stand zum Jahresanfang und wie sich der Monat entwickelt hat:

Tee

Ich habe mich hauptsächlich aus den Vorräten bedient. So langsam scheine ich Tee auch wieder zu vertragen, jedenfalls in Maßen. Ich hatte ein bisschen was im Reformhaus bestellt und dabei eine Packung losen Pfefferminztee mitbestellt. Leider habe ich nach der Bestellung gemerkt, dass Pfefeerminze bei mir gerade Sodbrennen verursacht. Aber so schnell wird Tee ja nicht schlecht und spätestens im Sommer ist so ein kühler Pfefferminztee nicht zu verachten. Gestern hat mein Mann dann noch zwei Packungen Kamillentee in Beuteln mitgebracht, da die aktuelle Packung so gut wie leer ist. Ich denke, dass das also völlig im Rahmen ist.

Lesen

Anfang des Monats habe ich “Untenrum frei” von Margarete Stokowski beendet. Ein Buch, von dem ich mir gewünscht habe, dass ich es schon viele Jahre früher gelesen hätte.

Dann hatte ich zu Weihnachten zwei Bücher geschenkt bekommen. “Eine rechts, eine links” von Ebba D. Drolshagen habe ich mir direkt nach Beendigung von “Untenrum frei” vorgenommen. Aktuell bin ich bis knapp zur Hälfte gekommen und ich bin begeistert.

Dann hat mir Strickrenja netterweise ein paar ihrer “alten” Babybücher geschenkt. Ich habe schon hineingeschaut, aber noch nicht die Muße gehabt, wirklich intensiv darin zu lesen.

Das macht also ein deutliches Plus auf dem SuB.

Stricken

Mich hat schon kurz vor Weihnachten eine starke Unlust in Sachen Handarbeiten überkommen. Ab Mitte des Monats ging es dann glücklicherweise wieder halbwegs.

Anfang Januar habe ich eine Babydecke fertiggestellt. Diese ist ein Geschenk und ich zeige sie dewegen hier noch nicht. Für andere zu stricken fällt mir immer sehr schwer, auch wenn das Geschenk dann von Herzen kommt. Aber jetzt ist sie ja fertig und ich bin wirklich glücklich damit. – Ich hoffe, die werdenden Eltern ebenfalls.

Stinos aus Sockenwolle vom Wolldackel

Dann habe ich im Rahmen meines Strick-Abos geplant, einen Strang handgefärbte Sockenwolle in Socken nach dem Muster “Jeck” zu verwandeln. Leider hat man das Muster überhaupt nicht gesehen. Also habe ich zurückgestrickt und es sind einfache Stinos geworden. Die hingegen gefallen mir sehr gut und das obwohl es eigentlich so gar nicht meine Farben sind.

Zusätzlich gibt es in der ravelry-Gruppe von Lanaphilia die Jahresaktion “Lanaphilialotto 2021”. Hier nimmt man sich verschiedene Projekte für den Jahresverlauf vor. Viele lassen jeden Monat auswürfeln, was sie stricken, aber ich habe einfache eine Liste erstellt und stricke daraus nach Lust und Laune.

Dotted Rays aus Sockenwolle vom Wolldackel und Atelier Zitron

Mein erstes Projekt dieses Jahr war mein erstes Muster von Stephen West. Das Tuch “Dotted Rays” ist nun nicht das schwierigste, aber es war trotzdem angenehm zu stricken. Nicht zuletzt liegt das auch an die Art, wie Mr West das Muster erstellt hat.

Benutzt habe ich auch hier wieder Sockenwolle. Zum einen habe ich ca. 180g Sockenwolle vom Wolldackel (ein sehr wolldackeliger Monat, dieser Januar…) verwendet und für die Kontraststreifen noch schwarze Sockenwolle vom Atelier Zitron.

Das Tuch wird sonst aus mehr Garn gestrickt, deswegen ist meine Version etwas kleiner geworden. Trotzdem gefällt es mir sehr gut und ich werde es tragen, sobald es wieder ein kleines bisschen wärmer geworden ist.

Neben den ganzen Strickprojekten habe ich meine “Jahresendabrechnung” in Sachen Wolle gemacht. Ich habe ja eine Liste, in der ich alle fertigen Projekte schreibe. Für jedes fertige Projekt schreibe ich mir einen Betrag für meine Wollkasse gut. Das ergibt dann grob mein Budget. Grob, weil es für mich eine Richtlinie ist, wie man gleich sehen wird.

Denn, ich habe meine “Einnahmen” mit meinen Wollkäufen 2020 gegengerechnet. Auf den Euro genau passt es nie, soll und braucht es auch nicht. Aber dass ich letztes Jahr um einen dreistelligen Betrag überzogen habe, hat mich doch schon erschrocken. Also habe ich mir vorgenommen, wieder stärker darauf zu achten, erst Garne aus meinem Stash zu verarbeiten und weniger zu kaufen. Im Janar ist mir das schon mal gelungen, denn ich habe keine Garne gekauft.

In Zahlen drückt sich meine Stashgröße folgendermaßen aus:

Endstand Dezember 2020: 20,46 kg auf 64,80 km Lauflänge.
Endstand Januar 2021: 23,43 kg auf 74,56 km Lauflänge.

Das klingt jetzt erstmal seltsam, oder? Ist ja viel mehr, als im Dezember… Das Warum ist ganz einfach: Ich habe die Dezemberkäufe erst Mitte Januar eingetragen und so ist das Plus im falschen Monat gelandet. Da ich schon einige Verbräuche eingetragen hatte, konnte ich den Endstand Dezember nicht mehr klar vom Anfangsbestand Januar trennen. Ab Februar ergibt sich dann hoffentlich ein besserer Vergleich.

Spinnen

Hier war ich im Januar erfolgreich. Das Garn für meine nächste Strickjacke ist fast fertig gesponnen. Mir fehlt nur noch das Zwirnen der 5. Spule. Danach wasche ich die Stränge noch und könnte dann eigentlich loslegen zu stricken.

Was ich danach spinnen möchte, habe ich noch nicht entschieden.

Käufe gab es keine, es gibt hier also auf jeden Fall ein Minus.

Nähen

Dieses Segment war nicht so erfolgreich. Obwohl ich mich eigentlich dagegen entschieden hatte, überkam mich plötzlich der Wunsch, doch was fürs Baby zu nähen. Freitag bin ich dann ein wenig in Sachen Kinderstoffen eskaliert… Die Ware ist allerdings noch unterwegs.

Das Fazit hier lautet also: Deutliches Plus!

Anleitungen

“Dotted Rays” lag schon eine halbe Ewigkeit bei mir auf Halde. Das macht also schon mal eine Anleitung im Minus.

Dann habe ich ja auch die Babydecke vollendet. Hierfür hatte ich im Dezember eine Anleitung gekauft. Das ergibt also ein weiteres Minus.

Dafür habe ich im Januar zwei Anleitungen für Oberteile gekauft. Eins davon habe ich bereits angestrickt, aber noch nicht beendet. Deswegen zählt die Anleitung auch noch als Plus.

Macht also einen Endstand von plusminus Null.

Kind

Das ist nun einer neuer, auch finanzieller, Posten, der da auf uns zukommt und auch kein kleiner. Ich plane so viel wie möglich gebraucht zu kaufen und bisher sieht es auch recht gut aus. Ich habe von lieben Kolleginnen und Freundinnen einiges an gebrauchter Bekleidung und “Drumherum” geschenkt oder gegen einen kleinen Obulus angeboten bekommen. Die meiste Bekleidung wurde mir überlassen unter der Prämisse, sie nach Gebrauch einem guten Zweck zukommen zu lassen. Das finde ich eine tolle Lösung!

Für mich habe ich allerdings einiges an Umstandsmode gekauft:

  • Eine gebrauchte Jeans und zwei neue. (Versucht mal schwarze Umstandsjeans zu kaufen, die NICHT Skinny geschnitten sind. Die Pest in Tüten!)
  • Zwei Oberteile
  • Ein Jeanskleid
  • Drei Leggins
  • Diverses an Unterwäsche

Vermutlich wird noch das eine oder andere an Unterwäsche hinzukommen und vielleicht noch ein, zwei Oberteile. Bisher komme ich aber ganz gut mit den vorhandenen Oberteilen zurecht, die ich dann mit einem Mamaband kombiniere. Mal schauen, wie lange das noch klappt…

Wie üblich habe ich auch hier das Problem, dann man kaum noch Bekleidung findet, die aus reiner Baumwolle besteht. Meistens bekommt man Viskose und/ oder Polyacryl/ Polyester/ Poly…

Sonstige Ausgaben

Abgesehen von den üblichen Januar-Ausgaben, wie Strom und Versicherungen habe ich diesen Monat tatsächlich nur Geld für Lebensmittel und rudimentäre Kosmetika ausgegeben.

Fazit

Doch eigentlich ein guter Start ins neue Jahr. Ich habe viel aufgebraucht und wenig zugekauft. Alle Ausgaben waren notwendig und vernünftig. (Die Stoffe brauche ich auch alle. ALLE! Wirklich.)

Die unklare Trennung meines Stash zwischen Dezember und Januar fuchst mich ein wenig. Aber es gibt Wichtigeres im Leben.

Was mich ein wenig unter Druck setzt, ist mal wieder mein eigener Anspruch: Da ich nicht weiß, wie das alles so mit Baby laufen wird, plane ich aktuell alle meine Vorhaben und Projekte längstens bis Ende Mai. Das verkürzt den groben Jahresplan natürlich massiv und da der Tag nunmal nur 24 Stunden hat und ich davon einen nicht unwesentlichen Teil arbeite oder schlafe, bleibt nicht allzu viel Zeit übrig. Mein Vorhaben für Februar ist also, mir meine eigenen Ansprüche genauer anzuschauen und zu versuchen, die ein wenig realistischer zu gestalten.

Jahresrückblick 2020

Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt einen Jahresrückblick machen soll – aus den bekannten Gründen war das ein Jahr, dass ich gedanklich gern streichen würde. Irgendwie war mir aber nach einer Art Vollständigkeit und deswegen habe ich mich nun doch dafür entschieden. Vielleicht ist es auch, dass ich hier in einigen Jahren noch mal näher nachvollziehen möchte, was dieses Jahr mit mir gemacht hat.

Dieses Mal möchte ich den Rückblick aber etwas weiter fassen. Denn abseits von all der Handarbeit ist einiges passiert.

Deswegen gibt es dieses Mal ein paar zusätzliche Kategorien und nicht den allgemeinen Faserverzückten Jahresrückblick von distelfliege, wie sonst, sondern nach Stichworten, die mir so einfallen in alphabetischer Reihenfolge:

Arbeit

Wie du vielleicht weißt, arbeite ich im sozialen Bereich in der Verwaltung. Nach einer fiesen Grippe im Februar wurde ich direkt im Frühjahr, mit Eintritt des Shutdowns krank. Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber, Atemprobleme. Eine Woche hat es gedauert, bis meine Hausärztin einem Test zugestimmt hat. Mitte der 2. Woche dann kam das Testergebnis: Negativ. Es war also wahrscheinlich eine normale Grippe oder ein schwerer grippaler Infekt. Die 2 Wochen AU habe ich daher komplett wahrgenommen und habe mich so gut es ging, erholt.

Als ich zur Arbeit zurückgekehrt bin, hatte ich das Gefühl, vor eine Mauer zu laufen. Die sonst so belebten Flure waren still, alle Bürotüren geschlossen. Alle trugen Masken und die allgemeine Stimmung schwankte zwischen hektischer Betriebsamkeit und Schockstarre. Gefühlt alle paar Stunden kamen neue Verordnungen und Regeln, die sofort umgesetzt werden mussten. Es war auf keinen Fall die Arbeitsstelle, die ich vorher kennengelernt hatte. Allen war da schon bewusst, dass das kein Sprint wird und wir mindestens den Rest des Jahres eine Ausnahmesituation haben werden.

Kornblume im Garten

Über den Sommer entspannte sich die Stimmung vorsichtig. Wohl auch, weil wir zwar unter den Mitarbeitenden vereinzelt positive Fälle hatten, aber alle Bewohner verschont blieben.

Es wurde kreativ daran gearbeitet, Angebote zu konzeptionieren und auf andere Art und Weise in die Gruppen zu bringen. Die Maskenpflicht wurde etwas gelockert: Draußen musste nun keine mehr getragen werden. Außer, man unterschreitet den Mindestabstand von 1,50 m. Ein im Ort gestrandeter Zirkus hatte einen Auftritt auf unserem Innenhof, es wurden Musikgruppen eingeladen, die Open-Air-Konzerte gaben und man atmete vorsichtig, aber kollektiv durch.

Gleichzeitig wurde in der Verwaltung so vieles möglich gemacht: Technik wurde angeschafft, für die jahrelang kein Geld dagewesen war. Für viele wurden “Telearbeitsplätze” eingerichtet. Es tat sich etwas.

Im Herbst war uns dann wieder früh klar, dass der Winter hart werden wird. Die täglichen Fallzahlen wurden per E-Mail-Verteiler an alle geschickt. Wir mussten wieder Veranstaltungen verschieben, umorganisieren oder ganz absagen. Parallel arbiteten wir daran, eine E-Learning-Plattform an den Start zu bringen um wenigstens den gesetzlichen Forderungen Rechnung zu tragen. Meine Chefin in Vertretung war dort federführend.

Spätestens im Oktober war allen klar, dass bis Ende Dezember in Sachen Fortbildungen wieder nichts wie geplant laufen würde. Meine eigentliche Chefin kehrte aus der Elternzeit zurück und meine Chefin in Vertretung fand einen anderen Job. Die bestehende Lücke in Sachen E-Learning versuche ich nun auszufüllen und arbeite aktuell daran, dieses im gesamten Haus zu implementieren. In einem Haus voller Mitarbeitenden, die mit Menschen und nicht mit Technik arbeiten wollen, ist das durchaus eine Herausforderung.

So waren die letzten Monate mehr als anstrengend und stressig. Im Moment atme ich ein wenig in meinem Urlaub durch, bevor ich zwischen den Jahren wieder durchstarte.

Garten

Wir haben vieles geschafft!

Vorgarten etwas verwildert – mit einer Mischung von einjährigen Blumen.

Endlich ist der Vorgarten angelegt und die meisten Pflanzen, die ich dort haben wollte, sind auch schon eingepflanzt.

Dafür wurde der Garten hinten etwas vernachlässigt. Den möchte ich aber im nächsten Jahr wieder angehen. Wie üblich fehlen überall noch einzelne Sachen, aber es wird alles immer vollständiger und schöner.

Endlich Schatten!

Eine weitere, wichtige Anschafftung in diesem Jahr war endlich ein Sonnensegel. So konnten wir bei den büllend heißen Temperaturen unseren Süd-Garten nun auch nutzen.

Gesundheit

Bauernschaft hinter unserem Baugebiet

Nach der langen Krankschreibung im Frühjahr war ich – abgsehen von Migräneanfällen – überraschend gesund über das Jahr. Ich schiebe das ernsthaft auf die AHA-Regeln und das häufigere Desinfizieren von Händen und Oberflächen. Auch mein Mann, der bis vor einigen Wochen seinen Arbeitsweg jeden Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt hat, war fast nicht krank. Sonst liegt er mindestens mit einer schweren Erkältung im Frühjahr, einer Sommergrippe und auch “gerne” mal mit Magen-Darm flach.

Meine Pläne, weiter abzunehmen, liefen ganz gut. Zuletzt schaffte ich es schon, 5 km durchzujoggen. Etwas, was ich bis letztes Jahr für quasi unmöglich gehalten habe.

Auch hier gab es einige Einbrüche und einfach fehlende Motivation, die zu Rückschritten geführt haben. Alles in allem bin ich in diesem Bereich aber sehr zufrieden.
Nur der ausgefallene Yoga-Kurs hat mir sehr gefehlt.

Handarbeiten

T-Shirt nach dem Schnittmuster “Lillesol & Pelle No 19”

Ich hatte so vieles vor. Bis zum Frühjahr habe ich mich auch voller Elan daraufgestürzt und geplant, sortiert und auch einiges fertiggestellt.

Einen massiven Knick in der Motivation hatte ich beim Nähen. Mich hat das Nähen von Masken und die Allgegenwärtigkeit davon so genervt, dass ich meine Nähmaschine monatelang nicht mehr angefasst habe.

Dass ich doch wieder damit angefangen habe, lag das einzig und allein daran, dass mein Nähkurs wieder anfing. Immerhin habe ic hein Kleid und mehrere Oberteile genäht, bevor der Kurs wieder bis auf Weiteres eingestampft wurde.

Fair Isle-Mütze “Strawberry Fields” von Lanaphilia

Dafür habe ich etliches gestrickt:

6 Paar Socken,
4 Mützen,
6 Tücher,
3 Cowls
2 Oberteile und
ein Kleid sind fertig geworden.

Auch hier ging mir gegen Ende des Jahres die Luft aus und ich habe seit November, wenn überhaupt, nur Kleinkram fertigbekommen.

Rohwolle vom Jakobschaf grob nach Farbe sortiert

Der Sommer dann stand irgendwie im Zeichen der Rohwolle. Quasi wie die Jungfrau zum Kinde, bin ich zu zwei Vliesen Rohwolle gekommen. Das eine Vlies war wenigstens schon sortiert und vorgewaschen. Aus der anderen Tüte kam mir geruchsmäßig ein ganzer Streichelzoo entgegen. Einiges davon ist dann auch als Dünger in den Garten gewandert. Trotzdem blieb immer noch eine ganze Menge übrig. Glücklicherweise hat mir die liebe Lanaphilia ihren Kardierer ausgeliehen. – Ganz fertig mit Kardieren bin ich übrigens immer noch nicht…

Gesponnen habe ich auch einiges. Seit einigen Monaten habe ich nun nacheinander Spulen voll mit Bergschaf auf dem Rad. Daraus soll mal eine Jacke werden. Noch eine halbe Spule spinnen, die ganze Spule dann zwirnen und danach kann ich dann endlich anfangen zu stricken. Sollte etwas nicht reichen, brauche ich dann nur noch nachspinnen.

Allgemein kann ich übrigens sagen, dass sowohl mein Faser- als auch mein Garn-Stash in diesem Jahr angewachsen ist. Eigentlich war der Plan ja ein anderer, aber dann habe ich angefangen, mich mit Käufen für stressige Zeiten zu belohnen und den Rest kannst du dir sicherlich vorstellen.

Und sonst so? Ausblick 2021

Viel Neues kündigt sich am Horizont an:

Arbeitstechnisch hoffe ich, dass ich die an mich gestellen Erwartungen in meiner neuen Aufgabe ausfüllen kann.

Dann hoffe ich natürlich, dass alle gut durch die Pandemie kommen, dass der Impfstoff wirklich so gut ist, wie versprochen und dass ich bald wieder ohne schlechtes Gewissen und ungutes Gefühl alle Menschen treffen kann, die mir lieb und teuer sind.

Ich wünsche mir außerdem, dass die Menschen wieder mehr Rücksicht aufeinander nehmen und das all die Schwurbler wieder auf den Boden der Tatsache geholt werden können. Diese gesellschaftliche Spaltung und das Abdriften in Extreme macht mir schon seit Jahren Bauchschmerzen. Wie in so vielen Bereichen, zeigt uns die Pandemie auch hier unsere Defizite deutlich und schmerzhaft auf.

Aber kommen wir zu etwas Positivem:

Zuerst hat uns mein Großcousin überrascht, der Anfang 2021 zum ersten Mal Papa wird.

Ein wenig später zogen dann Schwager und Schwägerin nach. Bei ihnen ist es im März soweit.

Ausblick 2021 – Was kommt auf uns zu?

Zu guter Letzt wird es hier auf dem Blog und vor allen Dingen auch im Leben meines Mannes und mir eine große Veränderung geben.

Es ist nämlich das eingetreten, womit wir überhaupt nicht mehr gerechnet hatten. Zu Juni 2021 erwarten wir nämlich auch unser erstes Kind.

Das wirbelt jetzt schon unser Leben ein wenig durcheinander, denn leider gehe ich nicht ganz so leicht durch die Schwangerschaft, wie erhofft.

Keine Sorge, es ist nichts Schlimmes, mir geht es nur nicht so gut wie erhofft. Dauernde Übelkeit und Erbrechen ist in meinem Fall nun nichts lebensbedrohliches, geht aber dennoch an die Substanz. – Physisch wie psychisch.

Ich werde also schauen, mit welchen Inhalten ich diesen Blog künftig füllen werde und sicherlich zeige ich auch das eine oder andere, was ich für die kommenden Babies werkel und werkeln werde. Der Plan ist aber wenigstens aktuell, dass ich mich selber nicht aus den Augen verliere und demnach auch Dinge für mich tue. Schauen wir, wie weit dieser Plan auch funktionieren wird…

Dir wünsche ich nun, dass du die Pandemie gut überstehst und dass deine Wünsche für 2021 in Erfüllung gehen.

Ich kauf nix – Fazit August – September

Hach, und schon wieder rennt die Zeit davon.

Arbeitsmäßig war und ist so viel zu tun, dass ich meistens nur ein wenig auf Instagram herumdümpel und ganz vergesse, hier auch zu schreiben.

Heute und morgen werde ich definitiv nicht stricken – ich habe wohl in den letzten Tagen etwas damit übertrieben und die Gartenarbeit heute hat meiner Hand dann auch noch den Rest gegeben. Tippen geht gerade noch – wie du siehst.

Deswegen schnell zum Rückblick der letzten beiden Monate, auch wenn der September noch nicht vorbei ist:

Tee

Im August war mir nicht so nach Tee. Ich habe von verschiedenen Kräutertee-Sorten Sodbrennen bekommen und daher eine Weile ausgesetzt. Ab und an eine Tasse schwarzer Tee mit Milch und Honig war ok, mehr aber auch nicht.

Ende September, als es mit den Temperaturen herunterging, habe ich dann vorsichtig wieder angefangen. Bisher vertrage ich die ausgwählten Mischungen gut.

Entsprechend hat sich hier kaum etwas reduziert, dafür habe ich eine Packung Tee nachgekauft, die im örtlichen Laden ausgelistet wird.

Lesen

Ich habe weiter versucht “Radium Girls” von Kate Moore zu lesen. Die Sprache ist eingängig und das Buch ist gut zu lesen. Thematisch zieht mich das aber immer noch so herunter, dass ich komplett die Lust am Lesen verloren habe. Nachdem ich doch immer mal wieder versucht habe, ein paar Seiten zu lesen, habe ich nun vor ein paar Tagen beschlossen, dass Buch erstmal wieder ins Regal zu stellen.

Dafür habe ich heute “Untenrum frei” von Margarete Stokowski angefangen. Mittlerweile ja schon fast eine Art Klassiker in Sachen Feminismus. Ich habe bislang das Vorwort und das erste Kapitel gelesen. Viel kann ich zu diesem Buch daher noch nicht sagen.

Obwohl ich von meinem Geburtstag vor ein paar Monaten noch einen Gutschein hier liegen habe, habe ich auch diesen Monat kein Buch gekauft. Angekommen sind nur zwei Zeitschriften, die aber beide schon gelesen sind.

Macht also vorerst +-0 Bücher.

Stricken

Das Sommertop aus diesem fürchterlich spleißenden Garn habe ich vorerst eingemottet und die Fertigstellung auf das nächste Jahr verschoben. Jetzt sind die Temperaturen eh sehr herbstlich und es würde auch im fertigen Zustand monatelang aufs Getragenwerden warten. (Das ist natürlich der vollkommen einzige Grund hüstel.)

Woodlark Shawl aus Finkhof-Wolle

Der Woodlark-Shawl, von dem ich im Rückblick für Juni/ Juli erzählt habe, ist im August fertig geworden. Er gefällt mir sehr gut und ich freue mich schon darauf, mich bei den passenden Temperaturen darin einzumuckeln.

Das Tuch wird in der Runde gestrickt und anschließend aufgeschnitten (= Steek). Das klingt gruseliger als es ist und ich mag so eigentlich ganz gerne stricken. Es ist jedenfalls deutlich einfacher, als mit verschiedenen Farben in Rückreihen zu hantieren.

Ich weiß gerade gar nicht, ob ich schon mal davon erzählt habe, deswegen hier noch mal in epischer Breite:

Seit ein paar Jahren packe ich mir zum Ende des Jahres Päckchen mit einem oder maximal zwei Strängen Garn und einer passenden Anleitung dazu. Im Laufe des nächsten Jahres ziehe ich dann in vorher festgelegten Abständen ein Päckchen und habe so ein kleines, selbstgebasteltes Garn-Abo.

Dieses Jahr wurde das dann in der Ravelry-Gruppe “Podcasting auf Deutsch” aufgegriffen. In jedem Quartal wurde eine Nummer ausgelost.

Simple Lines aus Schoppel Wool finest

Im dritten Quartal waren bei mir zwei Stränge von Schoppel drin. (Ein traumhaftes Garn übrigens.)

Daraus ist eine etwas vergrößerte Variante des Tuches “Simple Lines” geworden. Ein toll zu tragendes und auch schön zu strickendes Tuch.

Wenn du auf der Suche nach einem stricktrefftauglichem Projekt bist, das trotzdem nicht langweilig ist – das hier ist meine Empfehlung.

Dieses Garn kann ich nicht von meinem Stash abziehen, da ich die Päckchen 2019 gepackt hatte, als ich noch keine Inventur gemacht habe.

Davon abgesehen ist “nur” noch ein Paar Stinos fertig geworden, von denen ich gerade kein Foto zur Hand habe. Gestrickt habe ich diese aus Opal-Sockenwolle, die mir eine liebe Strickfreundin zum Geburtstag geschenkt hat.

Aktuell stricke ich noch am “Wool and Honey” Sweater, mal wieder aus Finkhof-Wolle. Naturgemäß bleibt die Garnmenge bis zur endgültigen Fertigstellung im Stash stehen.

Gekauft habe ich übrigens einiges:

Meine Geburtstagsgutscheine habe ich im örtlichen Woll-Geschäft “investiert” und eine Pullovermenge “Zitron Echt” (100% Baumwolle), sowie einen Strang “Zitron Filisik” und einen Strang “Zitron Unisono” gekauft.

NBK Superwash Merino Fingering

In der ravelry-Gruppe von “Lanaphilia” gibt es außerdem nun regelmäßige KALs und ich lasse mich zu so was meistens mit Vergnügen hinreißen. Nach dem “Herr der Ringe KAL”, der am 30.09. endet, stricken wir das Tuch “Earthstar“. Dafür habe ich bei Lanaphilia eingekauft: Je zwei Stränge “NBK Superwash Merino Fingering” in den Farben Tang und Potion.

Damit aber weiterhin nicht genug.

Diese Woche ist noch eine Spontanbestellung angekommen. Ich bin meine Wollvorräte durchgegangen und habe Projekte zusammengestellt. – Immerhin möchte ich so langsam schon meine Quartalsprojekte 2021 sammeln. Dabei sind mir zwei spontan gekaufte Stränge BC Garn Bio-Balance in die Hände gefallen. Nachdem ich nichts gefunden habe, was ich aus den beiden Strängen machen könnte, habe ich vier Stränge in einem Mittelgrau bestellt. Alles zusammen soll eine Art Sommer-Ravello mit kurzen Ärmeln werden. – Natürlich nächstes Jahr erst. Vorbereitung und so… hüstel.

Summa Summarum ergibt das also einen Stash von 17,75 kg bei einer Lauflänge von 53,86 km. Im Vergleich zu den 16,91 kg/ 51,68 km ein deutlich größeres Plus, als ich erwartet hätte.

Dazu kommt, dass nach dem “Earthstar-KAL” ab November der KAL “Flauschig Kuschelig” startet und ich diesen nutzen möchte, um endlich eine längere Strickjacke mit Taschen zu stricken. Ich weiß auch schon welche Anleitung und welches Garn ich dafür nehmen möchte. Leider sind weder das eine noch das andere Dinge aus meinem Stash…

Ich bleibe aber erstmal optimistisch, dass ich doch noch ein (winzig-)kleines Minus irgendwo herzaubern kann.

Spinnen

Dieses Jahr gab es zwei Mal die Tour de Fleece: Ein Mal zu dem Zeitpunkt, an dem sie eigentlich stattgefunden hätte, aber Corona-bedingt ausgefallen ist und ein Mal zu dem Zeitpunkt, an dem sie wirklich stattgefunden hat. An dem zweiten Termin habe ich teilgenommen und tatsächlich fast zwei Spulen in der Zeit gesponnen. Es fehlt nur noch ein kleines bisschen auf der 2. Spule. Ich werde das Garn Navajoverzwirnen und möchte mir daraus eine Strickjacke machen. Dazu werde ich aber bestimmt noch mindestens eine dritte Spule brauchen, eventuell eine vierte.

So richtig fertig ist damit nichts geworden, aber immerhin bin ich auf dem besten Wege.

Nähen

Yeah! Ich habe genäht!

Das war die gute Nachricht. Bisher bin ich noch nicht fertig geworden. Entsprechend gibt es noch kein Minus zu verzeichnen.

Gekauft habe ich nur eine Spule Nähgarn für das aktuelle Blusenprojekt und das zugehörige Schnittmuster.

Anleitungen

Ein paar Anleitungen sind in meine Favoriten gewandert, aber bis auf die Anleitung für den “Earthstar” habe ich nichts gekauft.

Die Anleitung für den “Wool and Honey“-Sweater habe ich tatsächlich schon im November 2019 gekauft. Seitdem hat sie zusammen mit dem Garn auf ihre Bestimmung gewartet. Da der Sweater noch nicht fertig ist, zählt die Anleitung allerdings auch noch nicht als genutzt.

Dann gab es noch eine kostenfreie Anleitung, die ich mir heruntergeladen habe.

Die Anleitung für den “Simple Lines“-Shawl war kostenlos und befand sich bereits seit gefühlten Äonen in meiner Bibliothek.

Macht alles in allem also + 1 Anleitung.

Sonstige Ausgaben

So, hier gibt es jetzt wieder mehr zu verzeichnen:

Meine aktuelle Achillesferse ist offensichtlich der Garten. Wir haben am Freitag extra Urlaub genommen um ein paar Gartenmärkte unserer niederländischen Nachbarn abzuklappern. Die Läden waren angenehm leer und man konnte anderen gut aus dem Weg gehen. Dennoch war es sehr seltsam, dass dort keine Maskenpflicht herrscht und wir entsprechend viele Leute ohne Maske gesehen haben.

Nach drei sehr unterschiedlich ausgestatteten Gartenmärkten und einem reichhaltigen, wenn auch verspätetem Mittagessen sind wir dann todmüde nach Hause gekommen. Einkaufen strengt immer so an.

Erstmal ausladen und gießen.
Wellness für Blumen nach der langen Fahrt.

In mein kleines, schnuckeliges Autochen haben wir aber tatsächlich ganze 42 Pflanzen und fünf Beutel Blumenzwiebeln gepackt bekommen. Was ein Raumwunder!

Heute dann haben wir alles eingepflanzt. – Wobei: Alles stimmt so nicht. Im Wohnzimmer liegen noch ein paar Packungen Blumenzwiebeln herum. Die haben wir beim besten Willen nicht alle geschafft, einzubuddeln.

Vor dem Einbuddeln kam nämlich erst das rausrupfen.

Da sowohl mein Mann, als auch ich seit Monaten beruflich sehr eingespannt sind, ist der Garten sträflich vernachlässigt worden.

Meine Freizeit habe ich tatsächlich lieber strickend auf der Couch verbracht und mein Mann hat zur Entspannung gezockt.

Da wir immer noch mit dem “wundervollen” Ackerboden zu kämpfen haben, den wir geliefert bekamen, als wir den Garten angelegt haben, sprießen diverse Beikräuter stärker als es schön ist. Zwischendurch eine Distel oder hier und da ein bisschen ungewolltes Zeug ist ja ok. Wenn wir aber zwei Wochen in Folge nicht jäten, sind die Blumen unter einem Urwald verschwunden. Wir packen regelmäßig Bio- und Restmülltonne voll (je nachdem um welches Kraut es sich handelt) und haben schon Queckewurzeln entfernt, die sicherlich von hier bis zum Mond reichen würden.

Entsprechend sind wir heute auch nicht komplett fertig geworden, aber wir sind weit genug gekommen.

In vier Wochen ist außerdem (hoffentlich) noch eine Lieferung von Blaukissen und Kissenglockenblumen für den Vorgarten angekündigt. Wenn das alles drin ist, heißt es für uns erstmal nur den Status Quo beizubehalten.

Fazit

Das “nicht kaufen” klappt so gar nicht. Trotzdem merke ich, dass ich länger über einen Kauf nachdenke und überlege, ob etwas bereits Vorhandenes nicht auch ausreicht.

Im Großen und Ganzen also doch die Entwicklung, die ich haben wollte.

Ich kauf nix – Fazit Juni – Juli 2020

Herzlich Willkommen zu “Schöner Scheitern mit dem Bäumchen”.

Ich war der festen Überzeugung, dass ich den (fertigen) Artikel für Juni längst veröffentlicht habe. Wie du siehst: War wohl nix. Deswegen fasse ich die letzten zwei Monate zusammen und du musst dieses Mal nicht mit einem langen, sondern einem ultra-langem Beitrag leben. – Sorry!

Zunächst ein kleines mentales Fazit: Langsam nimmt das “normale” Leben wieder Fahrt auf. Langsam und vorsichtig, aber erkennbar:
Mein Strickcafé bei der örtlichen Familienbildungsstätte hat wieder stattgefunden, ein KAL dort ebenfalls und der Nähkurs startete auch wieder durch. In den Sommerferien ist alles an festen Terminen ja sowieso reduziert, so dass fast ein Gefühl von Normalität aufgekommen ist. Leider steigen jetzt zum Ende der Ferien die Corona-Fälle wieder an und ich denke nicht, dass wir noch lange mit diesem “alles halb so schlimm”-Gefühl leben werden.

Ansonsten: Gesundheitlich war ich im Juni im wahrsten Sinne angeknackst. Ich habe mir im unteren Rücken irgendwas geklemmt (warscheinlich das ISG), was zu einer kompletten Muskelverhärtung drumherum geführt hat. Erst nach ein paar Tagen konnte ich wieder halbwegs normal sitzen. Dafür habe ich in tagelang ordentlich Meter gemacht und war viel in den Feldern hinter unserem Haus unterwegs. Schlussendlich führte das dann zu einer Überlastung des Kniegelenks. So musste ich nach den Tagen voller Herumgerenne eine lange Pause auf der Couch einlegen. Eine komplette Vollbremsund quasi. War kein guter Monat.

Der Juli brachte dagegen Sommerferien pur: Größtenteils Sonne, viel Arbeit und dafür wenig private Termine und Verpflichtungen.

Die Lage in der Welt hingegen hat keine Sommerpause geboten. 2020 wird nicht langweilig…

Ich komme lieber zu meinen Zielen; da gibt es wenigstens ein paar gute Sachen:

Tee

Ich habe eine Packung schwarzen Tee im Beutel gekauft, da ich der festen Meinung war, eine Packung aufgebraucht zu haben. Ich hätte lieber vor dem Einkauf nachgeschaut, denn die Packung Zuhause ist noch fast voll. Da ich meinen Vorrat im Büro aber wieder auffüllen musste, ist das nur halb so schlimm.

Mittlerweile ist die nachgekaufte Packung auch angefangen. Der Juli brauchte viele Momente zum innehalten und durchatmen.

Lesen

Im Mai habe ich “Alan Bradley – I am half-sick of Shadows” angefangen und im Juni beendet.

Vorgarten 2020

Dann hatte ich ja ein Buch bei Frau Pratolina gewonnen und dies nun endlich gelesen: “Tjards Wendebourg – Der Kies muss weg”. Was soll ich groß dazu sagen? Der Autor spricht mir aus der Seele. Diese fiesen Schotterwüsten, die leider viele als Vorgärten haben, missfallen mir nicht nur. Nein, es gibt auch objektive Gründe, warum diese Art der Gartengestaltung nicht gut ist. Wendebourg führt dies in dem Büchlein gut und mit Beispielen aus.

Aktuell liest mein Mann noch das Buch und ich überlege, ob ich das Buch anschließend weiterziehen lassen soll. Vielleicht kommt es in einen öffentlichen Bücherschrank? – Mal schauen.

Außerdem habe ich ein weiteres Buch angefangen: “Kate Moore – The Radium Girls”. Es ist gut geschrieben und liest sich flüssig. Thematisch nimmt es mich aber sehr mit und deswegen kann ich es nur für eine relativ kurze Zeit am Stück lesen. Im Juli hatte ich dann akute Lese-Unlust und nur ein paar Seiten weitergelesen.

Gekauft habe ich seit Juni Monat nur Zeitschriften, keine Bücher.
Macht entsprechend -2 Bücher.

Stricken

Da musste ich erst einmal bei ravelry nachschauen. Gefühlt habe ich mal wieder nichts beendet.

Ich stricke nämlich seit einer gefühlten Ewigkeit an einem Sommertop aus der Sandnes Garn Tynn Line, aus der ich auch den Edie gestrickt habe.
Eigentlich wollten dieses Garn und ich ja vorerst getrennte Wege gehen. Dann war mir aber nach einem Sommeroberteil und kein anderes Sommergarn im Stash zu finden. Immerhin habe ich mittlerweile die Ärmel abgetrennt und etwa 5 cm vom Körper gestrickt.
Irgendwer hielt es ja für eine gute Idee, in das Oberteil noch einen Lace-Teil mit überzogenen Maschen einzubauen…
Bei einem Garn dass sich gefühlt bei jeder zehnten Masche aufspleißt – echt eine super Idee. Aber gut, jetzt muss ich da eben durch. Selbstgewähltes Elend und so.

Dafür habe ich im Juni und Juli folgendes beendet:

MKAL Maylik

Der MKAL “Maylik” ist ein hübsches Tuch geworden, dass leider etwas klein ist. Aber bei nur einem Strang Garn hätte ich das wissen müssen. Ich hoffe noch darauf, dass es eine größere Version des Tuches geben wird. Das Garn habe ich übrigens bis auf den letzten Meter verbraucht und musste beim Abketten noch ein wenig tricksen. Das sind dann also -100g, bzw. -366m im Stash.

Copilot

Aus einem Strang handgefärbtem Merino-Single ist dann der einfache Cowl “Copilot” geworden, der sich wunderbar und ohne groß nachzudenken auf der Couch stricken lies. Eigentlich hätte ich dafür gar keine Anleitung benötigt, aber ich wollte so wirklich gar nicht großartig nachdenken. Hier habe ich auch den kompletten Strang verbraucht: -100g, bzw. -420m.

Waiting for Rain – tolles Tuch, doofes Foto

Im Juli habe ich endlich das Tuch “Waiting for Rain” gestrickt. Das Muster hat sich schon lange auf meiner To Do-Liste befunden. Wenn man das Prinzip einmal verstanden hat, ist das Muster nicht gerade blind zu stricken, aber doch recht einfach.

Waiting for Rain

“Waiting for Rain” ist größer geworden als erwartet. Deswegen gibt es nur ein schlechtes Foto vom Spannen und einem etwas schönerem Bild auf dem das Tuch aber nicht in seiner ganzen Schönheit zu sehen ist. Zu einem schöneren Bild hat es noch nicht gereicht. Das Garn habe ich selbst gefärbt und bin mit dem ersten Versuch sehr zufrieden.
Aus dem Stash verschwindet dieses Mal kein Garn, denn die paar ungefärbten Stränge, die in einer Kiste lagerten habe ich nicht miterfasst.

Woodlark Shawl

Direkt danach habe ich ein weiteres Tuch angefangen, mit dem ich schon länger geliebäugelt habe.

Allerdings habe ich im Juli dafür dann Wolle gekauft und das nicht einmal so wenig. Bestellt habe ich beim Finkhof. Natürlich konnte ich mich nicht beherrschen und habe mehr Garn bestellt, als für das Tuch gebraucht wird.
Ich verarbeite und trage Finkhof-Garne so gerne, dass ich den Rest bestimmt auch in absehbarer Zeit verarbeitet haben werde.
Das Tuch heißt übrigens “Woodlark Shawl” und ist ein Colourwork-Tuch, dass gesteekt wird.

Eine liebe Freundin hat mir nachträglich zum Geburtstag nicht nur eine geniale (Projekt-)Tasche geschenkt, sondern dazu auch noch ein Knäuel Sockenwolle aus dem Opal-Abo. (+100g/ 420m)

Ein weiteres Plus im Stash macht dann noch ein Verlegenheitskauf in einem kleinen Handarbeitsgeschäft in Winterswijk: 2 Knäuel Drops Fabel (+2x50g = 100g/
+2x205m = 410m).

Ebenfalls im Juli ist dann auch meine Bestellung bei John Arbon Textiles angekommen. Ich hatte deren neues Heft zusammen mit Garn und Fasern im April (glaube ich – auf jeden Fall eher Anfang des Jahres) bestellt. Durch Corona hat sich der Druck des Heftes verzögert, sodass die Lieferung erst im Sommer ankam. Ich bin von Garn und Fasern sehr angetan und freue mich auch schon auf die Verarbeitung.

Macht also im Summe einen Rest von 16,91 kg bei einer Lauflänge von 51,68 km und damit ein deutliches Plus.

Spinnen

Die Rolags sind versponnen, verzwirnt und gewaschen.

Dann kam mir mein Rücken in die Quere und ich habe mich im Juni nicht mehr ans Spinnrad setzen können.

Gewaschene Rohwolle vom Jakobschaf

Von dem Cousin einer Arbeitskollegin habe ich ein ganzes Vlies Jakobschaf geschenkt bekommen und von einer Freundin noch einen großen Sack (gewaschenes) Texel.

Kardiertes Texel

Die liebe Lanaphilia hat mir ihre Kardiermaschine geliehen und so habe ich bisher immerhin die Hälfte des Texel kardiert und auch schon eine halbe Spule angesponnen. Trotzdem natürlich ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Aber immerhin habe ich da ein paar hübsche Wölkchen vom Kardierer geholt, oder?

Fasern aus der Bestellung bei John Arbon Textiles

Die oben schon genannte Bestellung von John Arbon Textiles fällt bei der Menge schon fast gar nicht mehr ins Gewicht. Aber natürlich vergrößert sich mein Stash dadurch trotzdem um einiges. Ich habe mich sehr gefreut, als ich alles ausgepackt habe. Die Farben sind einfach toll und ich bin schon sehr gespannt, wie die Fasern versponnen aussehen werden.

Mehr Plus geht quasi schon gar nicht mehr im Stash. Da ich die Rohwolle nicht gewogen habe, kann ich keine genaue Angabe machen. Ich schätze aber, dass es alles in allem ein Zuwachs von 4-5 kg sind. Ich glaube, das hole ich dieses Jahr nicht mehr raus.

Nähen

Yeah! Ich habe den Stoff von dem ich im Mai erzählt habe zu einem Kimono Tee vernäht, sowie ein weiteres Kimono Tee genäht und ein weiteres Teil angefangen. – Immerhin ein Vorrat, der schrumpft.

Gekauft habe ich nichts.

Anleitungen

Zwei der Anleitungen, die ich verstrickt habe, waren kostenfrei und ich hatte sie auch vorher nicht in meinen Favoriten. Die Anleitung für den “Waiting for Rain” hatte ich schon vor einiger Zeit gekauft und nun endlich gestrickt. Dafür habe ich die Anleitung für den “Woodlark Shawl” gekauft.

In meiner Library auf Ravelry habe ich insgesamt sieben neue Strickanleitungen gespeichert. Drei davon habe ich gekauft, der Rest war kostenfrei.

Das Kimono-Tee, dass ich genäht habe, habe ich auch schon häufiger genäht.

Insgesamt ergibt das also +7 Anleitungen.

Sonstige Ausgaben

Nach langen Überlegungen habe ich mir ein Zeitschriften-Abo gegönnt. Bislang sind zwei Ausgaben der Gartenzeitschrift angekommen und ich bin weiterhin sehr angetan davon.

Außerdem brauchte ich ein paar Basic-Klamotten: Ich habe zwei T-Shirts, vier Capri-Leggins und ein Top, alles in fröhlichem Schwarz, sowie zwei Kleider im Sommerschlussverkauf gekauft. Wenn ich schon nicht selber nähe, kaufe ich wenigstens Qualitätsware, dachte ich mir. Ich will hoffen, dass die Klamotten das halten, was der Preis verspricht. Jetzt möchte ich aber wieder verstärkt nähen – sobald mich die Sonne wieder in meinem Zimmerchen unterm Dach arbeiten lässt.

Eine absolut ungeplante Ausgabe, waren Putzmittel. Ich habe mich zu einer Putzparty per Messenger überreden lassen und zwei Produkte bestellt. Eins habe ich bisher ausprobiert und bin semi-begeistert. Mal schauen, ob mich das Ganze noch überzeugen kann.

Natürlich konnte ich es auch dieses Mal nicht lassen und habe Geld im Gartenmarkt gelassen. Einen Teil der Pflanzen habe ich verschenkt oder werde ich noch verschenken. Das meiste Geld ist jedoch für Blumenerde und neue Übertöpfe draufgegangen. Dafür habe ich einen großen Teil unserer Zimmerpflanzen umgetopft und seitdem sehen sie wesentlich besser aus.

Fazit

Alles in Allem also ein paar sehr durchwachsene Monate. Ich habe mich häufiger spontan umentschieden und einiges ist mir auch einfach “zugelaufen”; sprich: ich konnte nicht “nein” sagen. Bisher gilt aber: Ich mag meinen Stash. Es ist egal, welchen ich mir anschaue – alles darin ist super und ich freue mich darauf, es zu verarbeiten.

Einzig die Gesamtmenge setzt mich unter Druck aber vielleicht sollte ich es auch als Möglichkeit sehen, an diesem Thema zu arbeiten und zu versuchen, mich davon eben nicht mehr unter Druck setzen zu lassen.

Ich wünsche dir jedenfalls noch ein paar schöne Sommertage und danke dir, dass du bis hierhin durchgehalten hast.

Ich kauf nix – Fazit Mai 2020

Hm, wo fange ich an?

Der Mai stand immer noch im Zeichen Corona. Die Beschränkungen wurden in Deutschland langsam gelockert. – In ganz Deutschland?
Nein, nicht in dem Kreis, in dem ich wohne. Denn hier traten gehäuft Fälle in einem Fleischverarbeitungsbetrieb auf. (Leider nicht überraschend, wenn man sich nur ansatzweise mit den Bedingungen in Schlachthöfen befasst.)
Also traten die Lockerungen hier um eine Woche verspätet in Kraft.
In Anspruch genommen habe ich diese Lockerungen nur ein Mal: Mein Mann und ich sind in den Zoo gefahren.

Außer, dass ich nicht mehr gerne einkaufen gehe, ich meine Strickdamen schmerzlich vermisse und meine Eltern weiterhin nur noch per Videokonferenz sehe, hat sich sonst weiterhin nicht wirklich viel verändert.

Dafür war ich weiter produktiv – auch wenn mir langsam Podcastfolgen und Serien ausgehen, wird es mir bislang nicht langweilig.

Mental hatte ich zwischenzeitlich einen großen Durchhänger und ich war sehr froh, als ich endlich Urlaub hatte. Die erste Urlaubswoche habe ich dann damit verbracht, mich geistig zu sortieren und vor allen Dingen zu schlafen. In den ersten Junitagen bin ich dann noch einige Male von der fiesen Migräne überfallen worden. Ich hoffe, dass es jetzt wieder bergauf geht.

Dann also mein Fazit:

Tee

Da ich kaum noch einkaufen gehe und ich Tee ungern online bestelle, läuft der Abbau hier gut. Die Kräutertees sind weiter dezimiert und ich trinke im Moment fast jeden Tag einen großen Becher schwarzen Tee.

Lesen

Ich habe “Alte weiße Männer” von Sophie Passmann beendet und fand es – gerade im Hinblick auf das Thema – kurzweilig und gut zu lesen.

Danach habe ich wieder zu einem englischsprachigen Buch gegriffen: “I am half-sick of shadows” von Alan Bradley. Kurzweilig sind seine Geschichten auch, aber das etwas angestaubte Upper-Class-English bremst meine Lesegeschwindigkeit stark ab. Dennoch habe ich im Mai etwa 3/4 des Buches gelesen.

Da ich aktuell Lust auf feministische Literatur habe, ist dann doch noch ein Buch neu bei mir eingezogen: “Untenrum frei” von Margarete Stokowski.

Macht also: +- 0 auf dem SuB.

Stricken

Ravello der II.

Der Ravello ist fertig! 364,6 g und 947,96 m sind damit aus meinem Stash verschwunden. Gewaschen ist das gute Stück ebenfalls schon und jetzt wird der Pullover bis zum nächsten Herbst eingemottet.

Ich habe Wolle von Schaf im Schrank verwendet. Ein bisschen was ist noch übrig geblieben. Ich denke, ich werde daraus im kommenden Herbst noch eine Weste oder einen Pullunder stricken.

Edie

Dank Corona habe ich davor auch noch den Edie beendet. Mit 228,8 g und 1006,72 m ist er ein echtes Leichtgewicht.

Das Stricken hat jedoch leider kaum Spaß gemacht. Das Garn spleißt leicht beim Stricken und mit der Zusammensetzung ist das Ganze auch eine ziemlich rutschige Angelegenheit, was bei mir zu einigen Verspannungen geführt hat. Ich war sehr froh, dass ich das Oberteil so schnell von den Nadeln bekommen hatte und ich von dem Garn erstmal eine Pause machen konnte. Trotzdem mag ich das Muster und werde es bestimmt noch mal stricken.

Dann ist noch “nebenbei” ein Cowl von Nicolor fertig und auch schon fleißig getragen worden: Don’t touch your face.
Es gab ja einen ziemlichen Strick-Hype auf Instagram um das Muster und ich weiß gar nicht, mit wie vielen Bildern ich dazu täglich überflutet worden bin. Eine Freundin hat den Cowl ebenfalls gestrickt und hat mir erklärt, dass da keine kleinen Verzopfungen im Muster sind. Damit war mein Zweifel, ob ich das Ding auch stricken soll, weg und ich habe losgelegt.

Wie auch der “Wolkig” letzten Monat war der Cowl ultraschnell fertig: 7 Tage, inklusive waschen und vernähen. (Und 2 Tage auf der Wäscheleine vergessen…) Fluffige 115,5 g wiegt das Teilchen und ist kuschelig warm. Ein vernünftiges Foto habe ich bisher allerdings noch nicht gemacht.

Gleiches gilt für einen zweiten “Hitchhiker“, den ich aus Single-Merino von Regenbogenwolle gestrickt habe. Der liegt momentan noch in der Wäsche.

Ich war meinen Vorsätzen untreu und habe Wolle bei Lanaphilia gekauft: Je einen Strang Zen Yarn Garden Serenity 20 (100 g, 365 m) und String Theory Caper Sock (114 g, 366 m), sowie eine Rundstricknadel in 3,75.

Den Strang Serenity 20 habe ich direkt gewickelt und angefangen das MKAL-Tuch “Maylik” von Daniela Johannsenova mitzustricken. Aktuell bin ich mit Teil 11 von 13 fertig. Der Strang wird also im Juni direkt wieder aus dem Stash verschwinden.

Aus dem anderen Strang soll auch ein Tuch werden. Eine konkrete Idee habe ich allerdings noch nicht.

Bleibt für Mai also ein Minus von 594,4 g, bzw. 1.993,28 m. Im Stash befinden sich damit noch 14,96 kg Garn mit einer Lauflänge von 47,06 km.

Spinnen

Viel zu vermelden gibt es hier nicht. Ich habe angefangen Rolags zu verspinnen, die ich in einer Wichtelaktion zu Weihnachten 2019 bekommen habe. Bisher ist knapp die Hälfte versponnen und ich freue mich sehr auf das Ergebnis.

Nähen

Ich wollte einen bestimmten Stoff vernähen und nach einigem Herumprobieren, fiel mir auch wieder ein, warum ich den Jersey noch nicht vernäht hatte: Er reicht nicht aus.

Ähm, ja. Also habe ich schwarzen Jersey zum Kombinieren bestellt. Und da man schwarzen Jersey auch eigentlich immer gebrauchen kann, habe ich ein bisschen mehr bestellt. Und nachdem zwei Stoffpanele wieder verfügbar waren, die ich schon versucht hatte, letztes Jahr zu kaufen, mussten die natürlich auch noch mit…
Und wie der dunkelblaue Musselin, den ich schon mal vernäht hatte, in den Warenkorb gehüpft ist, weiß ich auch nicht so richtig…

Will sagen: Ich habe Stoffe bestellt.

Anleitungen

Den Ravello habe ich schon einmal gestrickt. Daher zählt die Anleitung nicht als “verbraucht”. Dafür habe ich “Wolkig”, “Edie” und “Don’t touch your face” erstmalig gestrickt und damit – 3 Anleitungen für diesen Monat zu verbuchen.

Sonstige Ausgaben

Diesen Monat ist wieder einiges für das Haus “draufgegangen” und ich habe ein etwas größeres Geburtstagsgeschenk gekauft.

Dafür haben wir es nun endlich geschafft, unseren Vorgarten fertigzustellen. Nach den Arbeiten, über die ich schon im April-Fazit geschrieben hatte, waren wir jede Menge Pflanzen kaufen. Über drei Stunden habe ich gebraucht, um diese einzugraben. (Mein Mann hat natürlich fleißig geholfen. Aber bei Pflanzen bin ich eigen. Mehr als Handlangerarbeiten durfte er nicht machen. Das wurde dann direkt durch einen heftigen Muskelkater mit Zerrung bestraft.)

Ein bisschen Platz ist trotzdem noch. Im Herbst folgt dann also der 2. Teil der Pflanzaktion. Da nicht mehr so viel fehlt, sollte das aber entspannter ablaufen.

Weitere Ausgaben waren ein Sonnenhut für mich – nachdem ich mir (alle Jahre wieder…) einen Sonnenbrand auf dem Kopf zugezogen hatte – und der nun monatlich anfallende Mitgliedsbeitrag für die örtliche SoLaWi.

SoLaWi bedeutet “Solidarische Landwirtschaft”. Es gibt ein Feld, auf dem Obst und Gemüse angebaut werden. Alle zahlen ein, alle helfen mit und teilen sich die Erträge dann. Im Prinzip also eine Gemüse-Genossenschaft.

Bewirtschaftet wird üblicherweise nach Bio-Prinzipien. Bei der SoLaWi, bei der wir jetzt Mitglied sind, wird Permakultur betrieben. Entsprechend steht nicht alles in “Reih und Glied”, sondern wild – aber geplant – “durcheinander”. Das Chaos hat System, wirkt aber auf jemanden, der sich nicht damit beschäftigt, unter Umständen seltsam oder sogar verlottert.

Es ist aber faszinierend zu beobachten, wie sich das Mikroklima ändert und sich die einzelnen Pflanzen unterstützen. So wächst z.B. Spinat unter Sträuchern: Der Spinat dient als Bodendecker und schützt damit den Boden um die Sträucher. Die Sträucher hingegen spenden dem Spinat ausreichend Schatten. Ich bin sehr gespannt, wie wir damit klarkommen und ob das was für uns ist. Vorerst sind wir für ein Jahr Mitglieder geworden.

Mit dem Mai ist also ein weiterer durchwachsener Monat vergangen. Trotz des Garnkaufes bin ich mit dem Abbau sehr zufrieden.

Ich kauf nix – Fazit April 2020

Der Ausnahmezustand ist zur Normalität geworden und ich weiß noch nicht, wie ich das finden soll. Spannend finde ich auf jeden Fall, dass wir uns – sowohl als Individuum als auch als Gesellschaft – vergleichsweise schnell anpassen können und aus der neuen Situation so zügig das neue Normal entsteht.

Emotional gab es bei mir eine kleine Achterbahnfahrt. Ich habe darüber mit einigen Kolleginnen gesprochen und denen ging es ganz genau so. Von “Zuhause bleiben ist voll ok und ich bin damit zufrieden.” bis “Ich mag einfach nicht mehr. Alles blöd und voller Probleme hier und mir fällt die Decke auf den Kopf.” war alles mit dabei.

Dazu kommt, die anfangs sehr spannungsgeladene Stimmung auf der Arbeit. Irgendwie schwebte immer ein Damoklesschwert über uns: Was, wenn es bei uns auch Fälle gibt? Was und wo werde ich arbeiten? Wie geht es weiter? – All diese und noch mehr Fragen haben mich sehr beschäftigt und beschäftigen und auch immer noch. Dennoch ist auch hier schon eine Art Routine angekommen und zwischendurch kann man – verhalten – etwas durchatmen. Das hilft.

Tee

Ich war brav und habe ausschließlich Vorräte aufgebraucht. Eine viertel Teebeutelpackung mit schwarzem Tee habe ich mit zur Arbeit genommen, da meine Vorräte dort aufgebraucht waren. Auch wenn ich im Moment nicht immer vom Büro aus arbeite, schmelzen die Vorräte dort zuverlässig. Da die Teebeutel im Büro inzwischen aufgebraucht sind, macht das eine leere Packung.

An Kräutertee war ich recht monogam, sodass ich hier schon ein gutes Stück von der 100 g-Packung geleert habe.

Außerdem hatte ich letztes Jahr einen Adventskalender mit schwarzem Tee von meinem Mann geschenkt bekommen. An jedem Tag waren 20g Tee in dem Kalender. Einige Packungen haben wir letztes Jahr gemeinsam aufgebraucht, aber der Mann mag Tee nicht so gerne und so ist der Verbrauch ein wenig ins Stocken gekommen. Im April habe ich aber wieder etwas mehr davon getrunken und eine Packung aufgebraucht.

Lesen

Mit meiner Konzentrationsfähigkeit ist es immer noch nicht weit her. Dennoch habe ich es ein paar Mal geschafft, mich mit Buch (und Tee) auf die Terasse zu setzen und ein paar Seiten zu lesen. “Equal Rites” habe ich in der letzten Aprilwoche beendet.

Dann habe ich als Geburtstagsgeschenk ein Buch im örtlichen Buchhandel bestellt und mir von dort liefern lassen. (Das haben die übrigens schon vor Corona gemacht. Wie so viele im Ort, habe ich es aber da noch nicht genutzt.) Bücher zum Verschenken zählen aber nicht für mich, finde ich.

Da Bücher allerdings nicht alleine reisen können (räusper), ist noch das Buch “Tücher in Runden stricken” von Andrea Brauneis für mich mitgereist.

Außerdem habe ich direkt ein neues Buch angefangen: Sophie Passmann “Alte weiße Männer”. Feministische Literatur für mich. Bisher unterhält es mich sehr gut.

Das macht also für April plusmins null Bücher.

Stricken

Ich verpacke ja am Ende des Jahres immer ein paar Einzelknäuel zusammen mit einer passenden Anleitung. In jedem Quartal des folgenden Jahres ziehe ich dann ein Päckchen und freue mich über die “neue” Wolle. Denn was ich genau in welches Päckchen gepackt habe, habe ich spätestens im Januar vergessen.

Dieses Jahr gibt es so eine Aktion in der Podcasting auf Deutsch-Gruppe bei Ravelry und ich mache mit.

In diesem Quartal war ein Strang Sockenwolle vom Wolldackel, den ich 2019 auf dem Düsseldorfer Wollfestival gekauft hatte, in der “Überraschungstüte”. Daraus habe ich Socken gestrickt; das Muster war Strickleiter/ Rope Ladder . Mit Wolle und Muster bin ich sehr zufrieden und ziehe 100g Sockenwolle von meinem Stash ab.

Dann habe ich an dem Ravello weitergestrickt und bin auch mit dem Körper fertig geworden. Bei der Hälfte des ersten Ärmels hat mich dann aber die Lust verlassen. Auf einen Winterpulli bei 23°C hatte ich einfach keine Lust. Im Moment liegt der Ravello noch in einer Tasche auf der Couch, aber ich überlege ihn bis zum Herbst einzumotten. Mal schauen.

Momentan ist mir ja eher nach Sommer zumute. Also habe ich das Oberteil Edie von Isabell Kraemer angefangen. Hier ziehe ich noch nichts aus meinem Stash ab, da ich noch nicht weit gekommen bin.

Sieht seltsam aus, lässt sich auch schlecht fotografieren, aber trägt sich sehr angenehm.

Dafür habe ich recht spontan den Cowl Wolkig von Martina Behm angeschlagen und innerhalb von 3 Tagen auch beendet. Verbraucht habe ich 100g Zitron Unisono und zwar vollständig.

Und zu guter letzt stricke ich ja zusammen mit einer Gruppe aus Dülmen einen Jahresschal. Jeden Monat gibt es ein neues Muster und ich habe etwas hinterhergehangen. Die Muster für März und April waren noch offen, aber ich habe beide beendet und bin jetzt auf den Mai gespannt. Für den Schal habe ich jetzt den 2. Strang Sockenwolle von PondeRosa gewickelt. Ich nehme damit also die ersten 100 g aus meinem Stash.

Den Ley Lines hatte ich letzten Monat nicht mit in meine Berechnung aufgenommen, da ich das Tuch da noch nicht gewogen hatte: 247,5 g.

Macht summa summarum -547,5 g und folgenden Endstand:
15,77 kg Garn im Stash mit 49,78 km Lauflänge.

Spinnen

Regenbogenwolle mit schwarzem Merino verzwirnt.

Auch im April war ich wieder fleißig. Zwar habe ich auf der Terasse wenig gelesen, aber dafür viel gesponnen:

  • 100 g Weißes Bergschaf
  • 100 g Rauwolliges Pommersches Landschaf
  • 100 g Regenbogen-Märchenwolle
  • 100 g Merino (schwarz)

Sind also stolze – 400 g!

Nähen

Genäht habe ich nicht viel. In der Hauptsache habe ich Masken gemacht, was mir aber überhaupt keinen Spaß gemacht hat. Da ich auf der Arbeit aber welche tragen muss und mein Mann auch welche für die Fahrt mit den Öffis braucht, kam ich um diese Pflichtübung nicht herum.

Dafür habe ich nichts gekauft. Ist doch auch mal was.

Anleitungen

Ich bin standhaft geblieben und habe einen großen Bogen um neue, reduzierte oder kostenfreie Anleitungen gemacht.

Dafür habe ich die bereits erwähnten Anleitungen Strickleiter/ Rope Ladder, Wolkig und die März und April-Muster des Jahresschals verwendet.

Das sind demnach – 4 Anleitungen.

Sonstige Ausgaben

Der April steht mit seinem Quartalsbeginn hauptsächlich für Pflichtausgaben. Diverse Versicherungen wollten eine Menge Kohle haben…

Die Stiefmütterchen säen sich jetzt selbst aus.
Sooooooo schön!

Der größte Teil der sonstigen Ausgaben, den ich sonst noch hatte, waren Garten- und Baumärkte. Ich habe Erde, Samen und einige Pflanzen gekauft. Dann brauchte ich noch ein (biologisches) Mittel gegen Ungeziefer an den Zimmerpflanzen. Außerdem bin ich an Bio-Salatsetzlinge gekommen, die jetzt im Garten fröhlich vor sich hinwachsen.

Vom “Hausbudget” sind dann noch Bestellungen beim Baustoffhandel dabei gewesen, die ein großes Loch ins Budget gerissen haben. Natürlich war das geplant, denn wir möchten ja einen schönen Vorgarten haben. Da wir aufgrund einer “Umplanung” der Straßenhöhe leider einen ungeplanten Höhenunterschied von fast 40 cm ausgleichen müssen, mussten wir den Vorgarten nach vorne hin etwas abstützen, damit bei einem Regenguss nicht die ganze Erde auf die Straße geschwemmt wird. Außerdem haben wir noch Erde aufgefüllt, denn das was der Baugrund hergibt, ist einfach der letzte Sch…
Für die Versäuberungsschicht wollen wir nun noch Steine kaufen und dann kann es ans Bepflanzen gehen. Davon erzähle ich dir dann aber lieber separat.

Bei dem Rest bin ich “brav” gewesen und habe nur Lebensmittel eingekauft.

Fazit

Im April habe ich vergleichsweise wenig konsumiert. Trotzdem weint mein Konto – allein wegen der ganzen Fixkosten. Sparen wird also erst im Mai wieder machbar sein.

Dafür haben wir ganz viel in und am Haus abarbeiten können. Natürlich ist noch genug übrig – mit einem Haus ist man schließlich nie ganz fertig.

So suche ich immer noch einen hübschen kleinen Buffetschrank, den ich aufarbeiten möchte. Dann muss der Keller noch gestrichen werden und sowohl Vorgarten als auch Garten sind auch noch nicht “fertig”.

“Nix kaufen” hat also absolut nicht geklappt. Trotzdem bin ich sehr zufrieden. Ich habe so gut wie keine Sponankäufe getätigt und freue mich immer noch, welche Schätze ich da in meinen Vorräten habe und was ich daraus alles machen kann.
Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass ich so gut wie keine Sommergarne habe und ich fürchte, dass ich hier in nächster Zeit schwach werde. Versorgt bin ich in dieser Hinsicht aber erstmal trotzdem, sodass ich schon mit meinem ersten Sommeroberteil dieses Jahr anfangen konnte.